223. Der Wind der Liebe

Drucken

12. Oktober 2014; № 223
Gott Vater spricht:
Die Wolken hängen tief – so tief,
denn sie sind mit Meinen Tränen gefüllt.

Die Mutter Gottes spricht:
Der Wind, der jetzt weht, ist nicht der Wind von gestern.
Liebe Kinder,
als man über die Felder ging – es ist schon lange her –
und die vertrocknete Erde sah, hat man den Vater des Himmels angerufen,
damit der Wind Regen bringe.
Heute ruft man Gott so viele Male nicht an
und so legte sich der Wind, der Regen brachte,
nieder und bedeckte das traurige Tal.
Heute sind die Herzen so vieler gefangen in ihrer eigenen Kälte.
So weht der Wind, der aus ihren Herzen strömt,
über die Erde, über die vertrockneten Felder.
Auf welchem Feld kann man gute Ernte nach Hause holen?

Im Sommer wachsen keine Blumen und Früchte
und im Winter haben sie nichts zu essen,
weil sie die vertrockneten Felder immer wieder umgegraben haben,
ohne sie zu bewässern,
ohne den Vater des Himmels und der Erde um Wind zu bitten,
der Regen zur rechten Zeit gebracht hätte.
Was nützt es, die vertrocknete Erde immer wieder umzugraben,
wenn man ihr keine Nahrung gibt?
Ohne Dünger, ohne Wasser – kein Wachstum auf dem Felde.
So ist es auch mit den Herzen der Menschen:
Ohne Dünger – die Gebote Gottes,
ohne Wasser – der Glaube – kein Wachstum des Guten,
sondern Verkümmerung des Herzens durch Gleichgültigkeit,
so dass der Wind der Kälte in die Herzen einziehen kann.

Warum rufen die Menschen nicht den Vater des Himmels?
Er wird jedem, der Ihn anruft, den Wind, der Regen bringt, schicken
und ihre Herzen, ihre vereisten Herzen, werden durch die Liebe des Vaters
und durch den Wind der Freiheit schmelzen.
So kann das Feld neu errichtet werden
mit Wahrheit – Glaube, Hoffnung und Liebe.

Im Süden liegen die meisten vertrockneten Felder.
Viel Ungeziefer tummelt sich darauf.
Im Osten liegen die meisten Felder in den Schluchten.
Sie sind nicht mehr auf ihrem Platze.
Im Westen liegen die Felder kreuz und quer.
Keine Ordnung. Kein Anstand. Keine Moral.
Im Norden liegen so viele Felder im Rachen der Dunkelheit.
Nur wenige Sterne leuchten auf.

Mein Kind, meine Kinder!
Die Gottlosen zieren die Erde.
Die Treuen trösten das Herz Gottes.
Die Gottlosen hängen am Saum des Untergangs.
Die Treuen stehen unter meinem Schutzmantel.
Die Gottlosen trinken und essen und werden nicht satt.
Die Treuen ernähren sich vom Brot des Lebens.
Die Gottlosen kleiden sich mit Gleichgültigkeit.
Die Treuen tragen das Siegel des Glaubens.
Welch eine Not!
Die Gottlosen sitzen auf dem sinkenden Schiff.

Die Treuen sitzen auf dem Schiff der Wahrheit,
das zu den heiligen Stätten der Ewigkeit fährt.
Denn sie haben ihre Felder bewässert
mit dem Regen, den der Wind des Himmels brachte.
Sie haben mit dem Schild des Glaubens
und mit dem Schwert des Geistes gekämpft.
Sie haben sich in ihren Herzen
den Glauben, die Hoffnung und die Liebe bewahrt.
Sie haben das Siegel des Kreuzes nicht verworfen.

Sie alle, die da sind, die gestern waren und morgen sein werden,
sie alle werden,
im Zelt der Heiligen Liebe,
im Hause des Herrn,
im Göttlichen Saal der Dreifaltigen Liebe wohnen!
Bis in alle Ewigkeit!

joomla 1.6 templates free
By Joomla 1.6 templates free