278. Klugheit und Torheit

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29. Juni 2015; № 278
Jesus spricht:
Mein Kind,
Gewalt und Ohnmacht sind noch nicht an der Eisspitze angekommen.
Es häufen sich Ungerechtigkeit und Zügellosigkeit.

Der Turm des Glaubens, wenn er wankt, wird er nicht stürzen.
Denn Ich, Jesus, halte ihn auf Meinen Händen.
So wie Ich viele Menschen auf Meinen Händen halte.

Es ist schon so vieles gesagt worden – gestern.
Es ist alles gesagt – heute – gestern – und auch morgen.
Und doch will Ich Meine Barmherzigkeit ausgießen über Mein ungläubiges Volk,
um es zu retten aus den Fängen Satans.

Sie schließen ihre Augen und tun unrechte Dinge.
Sie verschließen ihre Herzen und tragen die Ungerechtigkeit zu anderen,
um sie mitzureißen im Strom der Lüge.
Sie verschließen das Leben
und treten heraus aus dem Leben, das Ich ihnen schenkte,
um in „ihr“ Leben eintreten zu können:
Das Leben, das nicht in Meinen Geboten liegt.

Des Toren Dummheit schreit zum Himmel und lässt Hagel hernieder.
Des Klugen Handeln schwebt wie ein Feuer in Mein Herz
und lässt den warmen Regen nieder.

Des Toren Dummheit wird groß geschrieben und klein gehandelt.
Des Klugen Worte sind klein geschrieben und erzielen das Dreifache.

Des Toren Nächte hüllen die Sünden ein auf dem Ruhelager.
Doch Meine Augen durchdringen selbst Mauer (Herzensmauer) und Stein.
Des Klugen Nächte bringen Schlaf und Ruhe
und Meine Augen haften wohlwollend auf ihrem Lager.

Des Toren Reden gleicht einem zänkischen Weibe
und einem stolzen Hahn, der seinen Schnabel nicht hält.
Des Klugen reden, gleicht einem Wasserfall bei glühender Hitze.

Des Toren Gewand lässt sich nicht reinigen;
nur seine Einsicht trägt die Flecken davon.
Des Klugen Gewand lässt die Sterne verblassen,
denn er schweigt, wenn er schweigen soll
und seine Reden überzeugen im Bad der Wahrheit.

Des Toren Schwachheit fällt in die Lust.
Des Klugen Schwachheit fällt in Mein Herz.

Des Toren Streitsucht füllt den Garten mit Unrat.
Des Klugen Einsicht legt sich sichtbar auf den Tisch.

Des Toren falsche Reden gleicht einem brennenden Mantel.
Des Klugen Worte erhellt das Haus.

Des Toren Eifersucht lässt das Gesicht anschwellen.
Des Klugen Freiheit lässt den Neid verbrennen.

Gestern, heute und auch morgen ist der Tor ein Narr,
weil er das, was er besitzt, nach unten trägt.
Gestern, heute und auch morgen ist der Kluge reich,
weil er das, was er besitzt, nach oben trägt – in Mein Reich!

Zwei Bauern gehen zu einem Feld.
Der erste Bauer springt in die Mitte des Feldes, damit er sieht, wo die größte Frucht liegt.
Der zweite Bauer bleibt zuerst unten stehen. Dann arbeitet er sich hoch,
erntet kleine und große Früchte, bis er am Ende des Feldes angekommen ist.
Welcher Bauer ist der Tor?
Und welcher Bauer ist der Kluge?

Gestern, heute und auch morgen:
Wird falsch geerntet oder gar keine Frucht nach Hause gebracht.
Das Schiff der Dunkelheit bringt keine Ernte nach Hause.
Das Schiff der Lauen bringt verfaulte Ernte nach Hause.
Das Schiff der wahren Treuen bringt reichlich Ernte nach Hause.

Des Toren Zunge entzückt nur die Dummen
und mit Meinem Schwert wird sie gespalten.
Des Klugen Zunge hält sich zurück
und wird mit Meinem Schwert getragen.

Achtung und Ehrfurcht vor dem Leben, das Ich gab, sie gingen verloren.
Man hat Neues gefunden im Schatten der Sünde.
Nun vermehren sie ständig ihre Sünden im Schweinetrog.
Was daraus entsteht – hat keine Seele.
Nach Meinem Heiligsten Willen handeln sie nicht.
Weil sie sonst „ihre Freiheit“ verlieren würden.

Die Wachsamkeit und die Liebe gingen verloren!

In der Wachsamkeit liegt die wahre Freiheit.
Die wahre Freiheit deckt alle Lügen auf.
So fällt der Irrtum in den Sand.
Man kann ihn nicht finden. Wird ihn nicht mehr besitzen.
Und die Liebe wächst in der Wahrheit und im Glauben,
und wird reichliche Frucht bringen.
Wo Neid, Zwietracht und Eifersucht herrscht,
wird das Gute eingemauert und das Böse nistet sich ein.
Beim ersten Sturm bäumt sich das Böse noch mehr auf
und das Gute, das in den Mauern liegt, wird erstickt.
Die Freiheit strömt aus dem Rachen Satans, die Freiheit des Verderbens
und viele fangen sie auf.
Auf ihren Händen wächst Eiter und in den Herzen erlischt das Licht.
Sie kleiden sich nicht mit der Kleidung, die Ich ihnen gab.
Sie kleiden sich mit Rauch und verfaulter Erde.

Des Toren Nahrung sind Laster und Lügen.
Des Klugen Nahrung sind Meine Gebote.

Des Toren Zeichen sind verfaulte Früchte.
Des Klugen Zeichen sind Glaube, Hoffnung, Liebe.

Wer von den verfaulten Früchten isst – wird erbärmlich sterben.
Wer vom Glauben und von der Hoffnung sich ernährt
und Meine Gebote der Liebe befolgt –
wird die Wahrheit im Lichte des Himmels schauen.

Des Toren Gleichgültigkeit lässt das Messer der Dunkelheit aufleuchten.
Des Klugen Freiheit lässt das Schwert des Geistes aufleuchten.

Wie gewonnen das Vergängliche, das nichts bringt,
das Verdorbene, das Unnütze,
so wird deine Seele einst vor Mir stehen:
leer – verdorben – unnütz.
Wie gewonnen das Wahre, das viel bringt,
das Vermehrende, das Wertvolle,
so wird deine Seele einst vor Mir stehen:
gefüllt – reich – frei – und wertvoll.

Wo wenig ist – kommt wenig dazu.
Wo nichts ist – kommt nichts dazu.
Wo viel ist – kommt viel dazu.
Ich sagte es euch schon öfters,
doch wie schnell wird vergessen das Gute, das viel bringt?
Und wie schnell wird gegessen das Böse, das nichts bringt?
Der Tor bestimmt seine Zeit.
Der Kluge bestimmt keine Zeit, denn er legt sich in Meine Hände.

Anfang und Ende – Gestern und Heute.
Wo stehst „Du“? Auf welcher Seite, auf welchem Schiff?
Auf dem Schiff der Dunkelheit? Auf dem Schiff der Lauen?
Oder auf dem Schiff der wahren Treuen?

Bedenke, o Mensch, deine Zeit. Die Zeit rinnt davon:
Schneller wie das Wasser durch deine Hände rinnt;
Schneller wie die Kerze erlischt;
Schneller wie ein Herz schlag.
Bedenke, o Mensch.
Erde zu Erde – Staub zu Staub – Dunkelheit zu Dunkelheit – Licht zum Licht.
Die Motten schwirren um das Licht. Doch das Licht wird nicht minder.
Wenn es für die Wahrheit leuchtet,
die Motten können ihm nicht schaden.

Der Weg des Glaubens ist geschmückt mit Dornen und Rosen.
Der Weg des Verderbens ist geschmückt mit vertrockneten Blumen.
Sie besetzen viele Länder.
Doch wenn der Wind der Wahrheit sich erhebt – zerfallen sie.
Sie wehen davon. Man kann sie nicht mehr finden.

Staub zu Staub. Leben zu Leben.
Hoffnung trägt den Staub davon.
Der Samen der Liebe und des Glaubens trägt die Seele in das ewige Leben.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind das Gewand des Barmherzigen und Gerechten.
Das Kreuz ist der Träger der Seelen die Mir nachfolgen!

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