75. Das Kreuz

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23.02.2012; № 75

Jesus spricht:
Der Wolken Nebel sind nicht mehr grau.
Des Menschen Herz geht durch die Au.
Der Keim verschwand, das Licht erlosch.
Es hebt sich auf Gottes Gebot.
Verwandelt geht der Pfau einher.
Das Kreuz der Liebe will er nicht mehr.

Hinunter in das trübe Tal
versinkt das Herze voller Qual.
Erloschen ist der Lichterglanz.
In Aues Höhen abgewandt:
Das Herz, das Ich aus Liebe schuf.
Ich richte auf, nun ist`s genug!

Der Müll verbrennt, das Herz steht still.
Der Schweiß, er rinnt im Todesziel.
Verlagert ist der Tau des Morgens.
Verbrannt wird Nebel aus den Sorgen.
Die Sorgen, die doch keine waren.
Das Lied der Liebe wird neu erfahren.
Des Menschen Herz, es ist ganz schwarz.
Es geht umher in Sündenfahrt.
Hinunter bricht der Steg, der Leise.
Er bricht zusammen, laut und kreisend.
Denn dann dreht sich das Herze grau.
Im klaren Blick es werde blau.
Der Himmel wird dann eingetaucht.
Im Herzen, das weiß ganz genau:
Nun bin ich frei, ich lebte nicht mehr.
Es ging – es kam – Gott der Herr!

Gekreuzigt werde das Licht der Welt.
Gekreuzigt werde: das Herz zerfällt.
Gekreuzigt durch der Sünde trug.
Gekreuzigt durch das Fleisch und Blut.
Gekreuzigt, was gekreuzigt war.
Gekreuzigt, was war schon klar.
Gekreuzigt, um der Sünden willen.
Gekreuzigt, um den Plan zu erfüllen.
Gekreuzigt Lieb und Herrlichkeit.
Gekreuzigt, dass es den Menschen befreit.
Gekreuzigt wird neu auf Erden nun.
Gekreuzigt wird, wer nicht mehr will tun
den Willen Gottes, den Ich schenkte.
Ich liebe! Ich Mich ins Herz versenkte!
Das war, das ist, es wird neu geboren.
Ich war! Ich bin! Ich lebe auch morgen!

Des Himmels Tür, sie gehet auf:
Die Seele tritt ein, will nicht mehr hinaus!
Gekreuzigt wird des Menschen Herz.
Gekreuzigt durch des Herzensschmerz!
Gekreuzigt leben, gekreuzigt sterben.
Gekreuzigt für dich, du sollst entfernen
dein Sünde Last, das Korn der Fäulnis.
Nun tauche ein, gekreuzigtes Bildnis!
Der Weltenlast, der Weltenlust.
Gekreuzigt werde, was sein muss!
Denn Kreuz und Blut, es tritt bald ein.
Mein Kreuz – Mein Blut – taucht ganz hinein!
Gekreuzigt war und ist die Lieb’.
Gekreuzigt wird der Welten Trieb!
Gekreuzigt: Weh und Grau der Welt.
Gekreuzigt: Herz, dass die Seel’ wird erhellt!
Gekreuzigt: Licht, das Licht erschuf.
Gekreuzigt für Mensch, nun ist es genug!
Das Kreuz der Liebe zu beschmutzen.
Das Kreuz, es kam dir zum Nutzen!
Das Kreuz steht hoch, hoch, weit am Himmel.
Das Kreuz entfernt aus Herzen Schimmel.
Das Kreuz liegt brach, es leuchtet nicht.
Das Kreuz, es weint, doch nicht zerbricht.
Das Kreuz, das Herz, Ich gab Mein Leben.
Das Kreuz, es blutet bald vergebens.
Das Kreuz, es ruft: hebe Mich hoch.
Das Kreuz, es ist und war dein Los.
Das Kreuz, o liebe Marter du:
Das Kreuz es ruft: wo find Ich ruh?
Das Kreuz liegt bleich am Meeresgrund.
Das Kreuz, das Licht macht dich gesund.
Das Kreuz es weint, wo sind die Tränen?
Das Kreuz es stirbt, kannst du erwägen?
Das Kreuz es ruft, es weint so sehr.
Das Kreuz, es ist euer Gott der Herr!

Das Kreuz, seht hin wie es sich erhellt.
Das Kreuz steht hoch, von den Treuen erwählt.
Das Kreuz, es lebt, nun weinet es nicht mehr.
Das Kreuz, die Treuen, sie sind das Heer!
Das Kreuz erhellt sich Mir zum Dank.
Das Kreuz, es ist der Treuen Liebestrank.

Das Kreuz ist nun kein Kreuze mehr.
Das Kreuz, es wandert nicht umher.
Das Kreuz, es ist mit der Liebe gezogen.
Das Kreuz ist jetzt und auch morgen.
Das Kreuz der Liebe, die Tränen trocknen:
Das Kreuz – Mein Herz – Meine Liebestropfen!
Sie fließen in das geheiligte Land.
Der Mensch – das Kreuz – in Gottes Hand!
Nie war es je verloren gegangen!
Das Kreuz lebt immer, darauf Ich gehangen!
Das Kreuz, es blutet immer noch!
Bis zum Weltende! Gott bleibt Gott!

O Kreuz der Liebe, du wirst verachtet.
Gegeißelt, gemartert und auch geschlachtet!
Es gab kein Blut mehr, es floss heraus.
Damit die Sünde falle hinaus!
O Kreuz der Liebe, du wirst verspottet.
Verhöhnt, erniedrigt, ausgerottet!
O Kreuz der Liebe, du wirst geschlagen.
Durch Sünde, unter großen Qualen!
O Kreuz der Liebe, du wirst getötet.
Erneut und immer mehr verhöhnet.
O Kreuz der Liebe, die Nägel durchdringen.
Das Fleisch zerreißt, wer wird gewinnen?
O Kreuz der Liebe, du wirst erniedrigt.
Durch Glaubensabfall zerreißt Mein Bildnis!
O Kreuz der Liebe, wo fliehst du hin?
Durch Nebel und Wirren – o Seele, nimm!
O Kreuz der Liebe, zerbreche nicht.
O Geist der Liebe, tauch in Mein Gesicht!
O Kreuz der Liebe, die Wunden aufbrechen.
O Kreuz – man will Mein Kreuz zerbrechen!
O Kreuz der Liebe, es blutet die Liebe!
O Kreuz – man geißelt mit eisernem Hiebe!
O Kreuz der Liebe – Ich blute so sehr.
O Kreuz der Liebe – rot ist das Meer!
O Kreuz der Liebe – am Boden liegt Blut.
O Kreuz der Liebe – das Höchste Gut!
O Kreuz der Liebe – es wird zertreten.
O Kreuz der Liebe – ist es umsonst gewesen?
O Kreuz der Liebe – Ich sehe nichts mehr.
O Kreuz der Liebe – wo ist das Heer?
O Kreuz der Liebe – Gott schickt die Engel.
O Kreuz der Liebe – in seinen heiligen Tempel.

O Kreuz der Liebe – hebe hoch Mein Gewand.
O Kreuz der Liebe – von allem Gestank.
O Kreuz der Liebe – errette mich:
Von den Feinden allen – ewiglich.
O Kreuz der Liebe – trage Mich fort
zum treuen, helfenden, liebenden Hort.
O Kreuz der Liebe – Ich will aufrichten.
O Kreuz der Liebe – niemand kann vernichten.
O Kreuz der Liebe – deine Augen blicken.
Dein Herz, deine Seele durch entrücken.
O Kreuz der Liebe – weine nicht wieder.
Das Blut des Kreuzes – ist ewig Sieger.
O Kreuz der Liebe – freue dich.
Die kleinen Herden – sie sind für Mich!
O Kreuz der Liebe – sammle noch ein.
Verirrte Seelen – ins Herze hinein.
O Kreuz der Liebe – wo ist das Leben?
Die Fahne der Liebe – sie wird ewig wehen!
O Kreuz der Liebe!
O Kreuz des Schmerzes!
O Kreuz der Rettung aller Herzen!
O Kreuz des Himmels und der Erde!
O Kreuz der Hoffnung aller Gefährten!
O Kreuz das alle Welt befreit!
O Kreuz so komm und wasche rein!
O Kreuz der Allmacht und der Gottheit!
Das Kreuz erhebt sich – jetzt und in Ewigkeit!

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