Morgenröte - Botschaften

115. Ich dürste

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17. Januar 2013; № 115

Jesus spricht:
Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen! [vergleiche Matthäus 10,34-11,1]

(Das Gewand Jesu ist blutdurchtränkt. Jesus ruft bittend und flehentlich.
Auf dem Haupt trägt Er eine Dornenkrone. Blut rinnt von Seinem Haupte.)
Liebe Kinder!
Ich wandere – und wandere – und schaue Mich um.
Wer will Mir zu trinken geben?

Wer Mir zu trinken gibt, den werde Ich nach Hause führen!
Denn Ich alleine kenne den Weg!
„Ich bin der Weg!“
Und ihr sollt mit Mir, auf dem Weg der Freiheit, gehen.

Ich dürste! O, wie sehr Ich dürste! [vergleiche Johannes 19,28]
(Jesus hängt am Kreuz. Sein zitternder Leib ist ganz blutentleert. Es sind die letzten Augenblicke Seines irdischen Lebens.)
Man gibt Mir nichts zu trinken!
Ich bin Gott und Mensch!
Ich war Gott und Mensch!
Ich bleibe Gott und Mensch!

So rufe Ich: Ich dürste!
Gebt Mir zu trinken!
(Ich frage Jesus: Wie können wir Dir zu trinken geben?)
Mein Kind!
„Ich dürste nach Liebe!“
Gebt Mir zu trinken und auch ihr werdet nicht mehr dürsten!

Liebe Kinder!
Holt eure Lampen,
damit Ich Mein Herz eintauche
und die Lampen werden erstrahlen!
Weil ihr glaubt! [vergleiche mit dem Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen in Matthäus 25,1-13]

Indem ihr eure Lampen holt
und sie mit kostbarem Öl füllt,
seid ihr gut vorbereitet – für Mein Kommen!

Liebe Kinder!
Stellt eure Lampen nicht ab!
Denn man versucht sie euch zu rauben!

Tragt sie immer in euren Herzen.
So tragt ihr die Wahrheit und das Licht,
durch die dunkle Welt! [vergleiche Johannes 14,6]

Nur wer mit der Lampe unterwegs ist,
ist auf dem richtigen Pfade, der zu Mir führt!
Nur er alleine, der gerade Pfad, führt zu Mir!
Und Ich eile euch entgegen!
Wenn die Nacht herein bricht und man nichts mehr sehen kann:
Nur die Lampe leuchtet!
Nichts! Nichts wird mehr strahlen!

Denn das Dunkle hat die Nacht verschlungen!
Die Nacht! – Sie lag im Tag!

Seid klug!
Und gürtet euch mit Wahrheit!
Seid klug und wachsam! [vergleiche Epheser 6,10-18]

Und wenn das Morgenrot erscheint,
folgt dem Schein des flammenden Herzens,
mit der Laterne,
die mit dem Öl des Glaubens brennt!

Nie wird sie versiegen, die Flamme!
Denn sie brannte immer – für Mich!
Und Ich öffne Mein Herz und umfange die Seele,
die Mir in Treue gedient!
Und die Laterne –
wird mit dem Öl der Liebe sich verschmelzen!

Denn sie ist da!
Die Stunde!
Die Stunde der Liebe!
Als die Liebe rief! [betrachte Jesaja 9,1-6]

Wachet auf!
Wache auf, o geliebte Seele!
Und eile Mir entgegen!
Denn dein Herr ruft dich!
Dein Herr! Dich!
Eile Ihm entgegen!

Denn Er hat Sein Herz geöffnet!
Um dich nach Hause zu holen!
„Zum Feuer der Göttlichen Liebe!“

Zu Hause!
Am Lager des Lichtes und des Friedens!
Am Tische des blutenden Herzens!
Am Throne des flammenden Geistes!
Am Herzen der brennenden, liebenden Dreifaltigkeit!
Zu Hause!
O, Meine Seele! Brenne für Mich!
O, Meine Seele! Liebe für Mich!
O, Meine Seele! Leide für Mich!
O, Meine Seele!
Brenne!
Liebe!
Leide!
Und eile Mir entgegen!

Der Wächter ruft:
Steht auf!
Nehmt die Lampen!
Und eilt IHM entgegen!!

(Engel kommen und bringen Jesus ein neues Gewand. Sie tragen das blut-durchtränkte Gewand vor den Thron Gottes. Das neue Gewand ist aus Gold. Auf dem Haupt trägt Jesus jetzt eine goldene Krone.)

[„Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen!“ (2. Korinther 5,17)]


Die Sieben Letzten Worte Jesu Christi stammen aus den vier Evangelien des Neuen Testaments. Diesen während der Kreuzigung ausgesprochenen Sätzen und Worten wird im Christentum besondere Bedeutung beigemessen. Die katholische Kirche bezeichnet diese Aussprüche offiziell als Sieben Letzte Worte, und stellt sie parallel zur Passionsgeschichte in eine zeitliche Abfolge.

 

„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lk 23,34)

„Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43)

„Frau, siehe, dein Sohn!“ und „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26-27)

„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mk 15,34; Mt 27,46)

„Mich dürstet.“ (Joh 19,28)

„Es ist vollbracht.“ (Joh 19,30)

„Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Lk 23,46)

  

 „Jesus ist Gott gleich. Deswegen sind seine Liebe, seine Sehnsucht unbegrenzt. Er, der alles erschaffen hat, der Schöpfer, bittet darum, von seiner Schöpfung geliebt zu werden. Er sehnt sich nach unserer Liebe. Finden diese Worte ‚Ich dürste‘ ‚Ich sehne mich nach dir‘ ein Echo in unseren Seelen?“ 
(Mutter Teresa von Kalkutta, 1910-1997)

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