Morgenröte - Botschaften

120. Gestern – Heute – Morgen

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26. Februar 2013; № 120

Jesus spricht:
Mein Kind! Meine Kinder!
Die Liebe und die Hoffnung sollen euer Kleid sein!
Denn was trägt die Seele leichter?
Das hoffnungsvolle Kleid der Liebe?
Oder das gleichgültige Kleid des falschen Eifers?

Liebe Kinder! Immer wieder rufe Ich in die Welt
mit schmerzerfülltem Herzen der Liebe: „Kleidet euch mit Liebe!“

Was tut eurem Herzen gut?
Was bereichert eure Herzen?
Was stärkt eure Herzen?
Was führt euch zu Meinem Herzen?

„DIE LIEBE“!

Gestern riss der Vorhang in zwei Teile!
Heute liegt er noch auf dem Boden!
Morgen wird er aufgehoben und zusammengefügt durch Meine Liebe!

Gestern fiel das Reh in den Sumpf.
Heute kann man seine Füße nicht mehr sehen.
Morgen wird es herausgezogen und gewaschen!

Gestern ging der Bauer in die Scheune.
Heute geht er heimlich in den Keller.
Morgen kann er nicht mehr gehen, weil es keinen Boden mehr gibt!
(Jesus zeigt: Der Bauer hatte gute Ernte in der Scheune.
Heute tun die Menschen heimlich (vor Gott!) verbotene Dinge.
Es kommt die Zeit, wo die Menschen allen Halt verlieren, sie stürzen ab.)

Gestern war die Suppe lau.
Heute ist die Suppe kalt.
Morgen findet man die Suppe nicht!

(Jesus zeigt: Die Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber ihren Mitmenschen.
Die meisten Menschen haben keine Liebe.
Es kommt die Zeit, in der die Menschen nicht mehr wissen, wo sie essen können.)

Gestern fiel der Schnee in die Fluten.
Heute fällt der Eisregen in das trübe Meer.
Morgen ist das Wasser verschwunden!

(Jesus zeigt: Die Liebe und der Geist Gottes wurden nicht angenommen.
Der Regen, der vom Himmel in die Herzen floss, wurde zu Eis, weil die Herzenskälte den Regen gefrieren ließ.
Es kommt der Tag, wo die Gerechtigkeit herabfließt.).

Gestern aß man Mein Brot nicht.
Heute wirft man es weg.
Morgen kann man das Brot nicht finden!

(Jesus zeigt: Viele, viele Jahre schon, nimmt man das Geschenk Gottes nicht an. Man verleugnet Jesus, indem man nicht an SEINE Gegenwart in der Heiligen Eucharistie glaubt.
Heute zertritt man SEINE Gegenwart, indem man die Eucharistiefeier verändert.
Es kommt die Zeit, in der man kaum noch Möglichkeiten hat, an einer unverfälschten Eucharistiefeier teilzunehmen.)

Gestern lag das Buch in der Tonne.
Heute zerreißt man es.
Morgen kann man nichts mehr lesen!

(Jesus zeigt: Viele Gottgeweihte leben nicht mit der Bibel.
Viele zerreißen das Wort Gottes.
Es kommt die Zeit, in der nichts mehr übereinstimmt mit dem, was die Apostel niedergeschrieben haben. Alles wird verändert. Nach „ihren“ Meinungen.)

Gestern schlug das Herz nicht für Mich.
Heute schlägt man Mein Herz entzwei.
Morgen zerschlägt man Mein liebendes Herz in viele Stücke!

(Jesus zeigt: Viele Menschen haben sich von Gott abgewandt. Manche Menschen lästern Gott.
Sie zweifeln an der Geburt Jesu durch die Unbefleckte Jungfrau Maria.
Nicht nur, dass sie das Herz Jesu zerreißen, sie zerschlagen es in viele kleine Stücke.)

Gestern trug man Meinen Leichnam nach Hause.
Heute trägt man ihn an den falschen Ort.
Morgen trägt man Ihn nicht mehr!

(Jesus zeigt: Viele Menschen trugen das Wort Jesu in ihren Herzen.
Jetzt tragen sie Jesus mit wenig oder keinem Glauben in ihren Herzen.
Sie gehen falsche Wege.)

Gestern leuchtete das kalte Boot im Dunkeln.
Heute leuchtet es weit über das Meer.
Morgen leuchtet der Untergang des Todes!

(Jesus zeigt: Die Gottlosen sitzen in einem Boot. Es leuchtet auch in der dunkelsten Nacht.
Jetzt sitzen die Lauen und die Gottlosen in einem Boot. Es ist ein riesengroßes Boot, das weit über das Meer leuchtet.
Die Zeit kommt, in der die Menschen auf dem dunklen Boot untergehen werden, in den ewigen Tod.)

Gestern schrieb man Mein Wort danieder.
Heute lebt man in Lügen, mit dunklem Speer.
Morgen sieht man die Wahrheit, die auf dem Blatte stand!

(Jesus zeigt: Das Alte und das Neue Testament. Menschen, sehr tief mit Gott verbunden, schreiben die Wahrheit auf. Für die Nachkommen.
Und doch ziehen viele Menschen mit Lügen durch ihr Leben. Sie wollen die Wahrheit nicht hören. Denn sonst müssten sie ihr Leben ändern.
So ziehen sie mit Lügen und einem dunklen Speer durch ihr Leben. Sie schlagen sich auf die falsche Seite. Sie kämpfen für die falsche Seite.)

Gestern fiel der Tag in den Hafen des Glaubens.
Heute stiehlt die Nacht den Tag.
Morgen kehrt alles wieder, was Ich je gab!

(Jesus zeigt: Die Zeit des Glaubens hat den Menschen in den sicheren Hafen geführt.
Jetzt ist alles so Dunkel. Der Glaube ging verloren. Der Tag ist genauso Dunkel wie die Nacht.
Es kommt der Tag, wo Jesus sichtbar am Himmel erscheint. Und viele Menschen werden umkehren und ihre Hände nach Jesus ausstrecken.)

Gestern ertönten die Glocken der Liebe.
Heute ertönt das Lied der Gewalt.
Morgen ertönt „das Gestern“ – nicht gestern, nicht heute – aber bald!

(Jesus zeigt: Viele Menschen hatten trotz ihrer Fehler und Schwächen, die Liebe in ihren Herzen.
Jetzt ist die Liebe vielmals verschwunden, so hatte die Gewalt Einzug gehalten.
Es kommt die Zeit, in der man sich in Liebe begegnet und darauf bedacht ist, niemanden zu verletzen.)

Gestern wuchsen die Blumen im Winde.
Heute wächst das Unkraut weit mehr.
Morgen kommt „der Gerechte“ und wirft hinaus!

(Jesus zeigt: Ein leichter, warmer Wind wehte über die Erde. Und dieser Wind legte sich in die Herzen vieler. Weil sie ihre Herzen bereitwillig öffneten für die Wahrheit.
Jetzt sind die Herzen vieler verschlossen. Ihre Herzen sind erkaltet. Nun wächst so viel Unkraut, das man kaum noch Blumen sehen kann.
An einem bestimmten Tag, kommt Jesus und reißt das Unkraut aus den Herzen. Die Menschen weinen und klagen, weil sie nicht Gott folgten. Die Treuen aber werden reich beschenkt.)

Gestern sang der Vogel ein Liedchen.
Heute liegt Mein Herz gebrochen am Strand.
Morgen wird es der Vater holen. Und das Böse zertreten!

(Jesus zeigt: Der Himmel hatte große Freude über die Menschen, die die Gebote Gottes befolgten.
Jetzt sind die Menschen so tief im Sumpf, dass das Herz Jesu gebrochen am Strand liegt.
Gott der Allmächtige wird es aufheben, wenn die Zeit gekommen ist, und es nach Hause holen. Und das Böse in die Hölle verweisen.)

Gestern wusch man seine Hände im Wasser.
Heute wäscht man die Hände im Blut.
Morgen wird man im gerechten Bade gewaschen!

(Jesus zeigt: Sündige Menschen. Sie gehen regelmäßig zur Heiligen Beichte. Jesus hat sie rein gewaschen.
Jetzt gehen viele Menschen nicht mehr zur Heiligen Beichte. Sie tragen schwere Sünden ihr ganzes Leben mit sich herum: Mord, Abtreibung, Habgier, Gewalt, Falsche Aussagen, Neid, Missgunst, Eifersucht, Unrechtes Gut, Gotteslästerung, Lieblosigkeit, Falsche Religionen, Esoterik, Okkultismus. Viele Menschen waschen ihre Hände im Blut.
Die Zeit der Gerechtigkeit wird kommen.)

Gestern klopfte Mein Herz in so vielen.
Heute klopft es nicht mehr für Mich.
Morgen klopft es im Feuer der Reinigung!

(Jesus zeigt: Er hatte große Freude über die Menschen, die sich auf Sein Wort stützten.
Jetzt stützen sich die Menschen auf den Wohlstand. Der Reichtum verdirbt die Herzen so vieler. Ihre Herzen laufen über mit Schmutz und Dreck.
Jeder Mensch wird gereinigt werden. Das ist sehr schmerzhaft. Jesus zeigt arme Seelen, die schon viele, viele Jahre im Fegefeuer sind. Ihr Leben war nicht auf Jesus gerichtet. Ihre verlorene Zeit – ihre vergeudete Zeit – ist der größte Schmerz für sie.)

Gestern erklang die Harfe des Friedens.
Heute hört man das Geschrei des Heeres.
Morgen ist Stille! – Mit weinendem Herzen!

(Jesus zeigt: Die Zeit des Friedens auf Erden, glich dem Klang einer Harfe.
Geschrei und Gewalt lassen die Harfe verstummen.
Wenn Jesus kommt, ist eine Stille, die die Herzen weinen lässt.
Jeder wird sein Leben sehen. Von Geburt an, bis zum jetzigen Zeitpunkt seines Lebens.)

Gestern habe Ich um Liebe gebeten.
Heute rufe Ich um Liebe euch an.
Morgen wird man die Liebe sehen und sehen, was man nicht Gutes getan!

(Jesus zeigt: Immer und immer wieder ruft Jesus in die Welt. Er bittet um Liebe!
Seit es Menschen gibt auf Erden, ruft Jesus um Liebe uns an.
Es kommt der Tag, an dem die Menschen JESUS, die Liebe, sehen. Und sehen, was sie nicht Gutes getan haben.)

Gestern hat man Mich gegeißelt.
Heute tut man es wieder und noch viel mehr.
Morgen sind die Hände gebunden.
ICH tauche sie in das klare Meer!

(Jesus zeigt Seine Geißelung! Und wie die Menschen heute durch ihr zügelloses Leben Jesus erneut geißeln und Ihn verhöhnen:
durch die Verspottung seiner reinen Mutter Maria, die Ihn Unbefleckt, durch den Heiligen Geist, empfangen hat;
durch Ablehnung Seiner Geburt durch die allerseligste Jungfrau Maria;
durch Sein reines Leben;
durch Seinen Tod und Seine Auferstehung;
durch Seine Gegenwart: gestern – heute – morgen.)

Gestern waren die Augen in zwei Hälften.
Heute sind die Augen nur auf eines gerichtet.
Morgen werden die Augen nichts mehr sehen!

(Jesus zeigt: Menschen gehen auf ihrem Wege. Die Sünde schleicht in das Herz hinein. Sie kommen vom Wege ab. Aber einige kehren reuevoll auf den wahren Weg zurück.
Heute ist die Sünde so tief in den Herzen der Menschen, weil sich ihre Augen und ihr Herz nur auf das eigene Vergnügen richten.
Jeder Mensch wird gereinigt werden. An diesem Ort werden die Seelen sehr, sehr viel leiden. Denn sie dürfen Gott nicht schauen, solange ihre Schuld, ihre Sünden, nicht abgebüßt sind.)

Gestern ging Ich durch die Wüste – für viele.
Heute gehe Ich mit blutenden Füßen über eure spitzen, kalten Herzen.
Morgen werden viele nicht mehr gehen können.
Denn sie haben keine Füße mehr!

(Jesus zeigt: Er ist für die Menschen gestorben.
Weil aber viele Seine Liebe nicht annehmen, fließt Sein Blut in das Meer der Tränen.
Für jeden Menschen kommt der Tod. Alles wird weggenommen. Alles. Nur die Seele bleibt. Das Herz schlägt nicht mehr. Man kann nichts mehr zurückholen. Weder Zeit noch Raum. Nun ist man im Fegefeuer mit der alten Seele. Man kann das Schlechte nicht mehr forttragen. Man ist wie gelähmt, kann sich nicht mehr bewegen. Alles muss gesühnt werden, damit die Seele als neue Seele vor Gott erscheinen kann, um ewig bei Ihm zu wohnen.)

Gestern saß man in Ehrfurcht in Meinem Hause zusammen.
Heute geht man in MEIN Haus und wirft MICH hinaus.
(Bei diesen Worten weint Jesus sehr. Seine Tränen werden zu Blut.)
Morgen kommt der Besitzer und holt sich SEIN Eigentum zurück!

(Jesus zeigt: Es gab eine Zeit, in der die Menschen in Ehrfurcht das Haus Gottes betreten haben. Sie waren anständig gekleidet. Haben nichts Unnützes geredet.
Jetzt ist eine Zeit, und sie währt schon zu lange, da man Jesus hinausgeworfen hat! Durch den Platzwechsel des Tabernakels! Durch den veränderten Platz des Altares!

Jesus ist sehr traurig über die Zelebrationshaltung der Priester: Jede Hl. Messe wird zum Ewigen Vater hin gefeiert, sie ist gerichtet zum Vater im Himmel. Folgerichtig stellt sich der Priester hervorgehoben aus der menschlichen Gemeinschaft in die Reihe des Volkes und blickt gemeinsam mit den Gläubigen auf zum Ewigen Gott, um das Opfer darzubringen. So kannte es bereits der Tempelgottesdienst des Alten Bundes. So feierte auch die Kirche über Jahrhunderte die Hinwendung zum Hochaltar als Blick in das Reich des Himmels.
Hingegen das Ausgerichtetsein zur Gemeinde lenkt leider den Blick auf Gott ab. Die Zelebrationsrichtung zum Volk verwischt die eigentliche Intention der Hl. Messe und präsentiert eine vorwiegend auf Menschliches ausgerichtete Gemeinschaft.

Über die Verantwortlichen, die in den Kirchen die Kniebänke rausgeworfen haben, weint Jesus blutige Tränen! Da man das Sakrament der Heiligen Beichte abgeschafft hat oder es noch tun will: darüber leidet Jesus große Schmerzen. Sein Herz weint. An einem Tage – der Hausherr kennt nicht den Tag – wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen – und Jesus wird hinaus fegen, was nicht hineingehört! (vergleiche Matthäus 24,43-44).)

Gestern bin Ich für euch gestorben.
Heute zerschlägt man das Kreuz der Wahrheit.
Morgen steht Mein Wort am Himmel!

(Jesus zeigt Sein Kreuz, Seinen Tod und Seine Auferstehung! Das Kreuz ist das sichtbare Zeichen der Gläubigen.
Jesus ist sehr traurig über die Menschen, die das Kreuz abhängen, es wegwerfen, es zerstören.
Am Himmel wird ein Kreuz erscheinen – für alle. Jeder wird es sehen.)

Gestern fiel klares Wasser in eure Seele.
Heute füllt Unrat euer ganzes Sein.
Morgen werde ICH euch füllen, durch Meinen Glanz und Schein!

(Jesus zeigt: Gott schenkt den Menschen durch die heilige Taufe eine besondere Gnade. Die Menschen in anderen Religionen beschenkt er mit anderen Gnaden.
Und trotzdem füllen sich viele Menschen mit Schmutz. So gehen viele Gnaden verloren, für jeden.
Wenn Jesus uns ruft, bekommen wir SEINE ganze Fülle zu sehen.)

Gestern weinte der Himmel vor Freude.
Heute fällt das Blut in das leere Herz.
Morgen werden nur die auferstehen, die Meine Schuhe tragen!

(Jesus zeigt: Wenn ein Mensch geboren wird, ist der Himmel voller Freude. Das Blut Jesu benetzt den Menschen.
Wenn der Mensch sich von Jesus abwendet, fällt das Blut Jesu in das leere Herz.
Es werden die Menschen auferstehen und bei Jesus leben, die nach Seinen Geboten gelebt haben, die ein liebendes Herz hatten. Denn sie haben die Stiefel des Evangeliums getragen. Welche erst in ihrer Todesstunde umkehren, durch die Schauung Jesu die Barmherzigkeit erkennen, sie annehmen und ihre Sünden bereuen, werden gerettet sein. Sie aber werden sehr viel im Fegefeuer zu leiden haben, bevor sie durch das goldene Tor der Ewigkeit schreiten.)

Gestern brachen auf Meine liebenden Wunden.
Heute zerbricht man mit kalten Händen Mein Herz.
Morgen werde ICH die Lüge zerbrechen!

(Jesus zeigt: Er hat für die Menschen gelitten. Seine Wunden brachen auf. Sein Blut floss aus allen Seinen Heiligen Wunden.
Die Menschen zerbrechen das Herz Jesu. Weil sie kalt und lieblos sind.
Am Tage des Todes jedes Menschen wird Jesus die Lüge zerbrechen.)

Gestern schneite es auf das grüne Moos.
Heute läuft das stinkende Fass über.
Morgen folgt man dem Urteil des Richters!

(Jesus zeigt: Es gab eine Zeit. Viele Menschen hatten noch Liebe in ihren Herzen. Und der Geist der Liebe bedeckte ihre Seele. Aber es wuchs Moos und Unkraut über ihre Herzen und ihren Verstand.
Jetzt ist so viel Ungerechtigkeit auf der Welt. Die Menschen ziehen mit dem Strom. Er fließt in Fässer, die mürbe und stinkend sind. Sie sind so voll, dass sie überlaufen.
Morgen kommt der Herr und versenkt sie in den Grund des Meeres.)

Gestern habe Ich alles gegeben.
Heute reichen Meine Tränen nicht mehr.
Morgen werde Ich trennen, was nicht zusammengehört!

(Jesus zeigt: ER hat SEIN Leben hingegeben! Für jeden Menschen hat ER Sein Kostbares Blut vergossen.
Jetzt sind die Tage Dunkel. So Dunkel, dass man nicht sehen kann, ob Tag oder Nacht ist.
Jesus wird den Tag und die Nacht wieder trennen. Jesus wird das Gute von dem Bösen trennen.)

Gestern fiel das Kreuz und wurde erhoben.
Heute erhebt man nur noch die Sünde.
Morgen werden die Treuen Meine Liebe schauen!

(Jesus zeigt: ER ging den Kreuzweg und fiel, weil die Kraft schwand und der Schmerz sich vermehrte. Denn ER sah diejenigen, welche SEIN Kreuz nicht annehmen würden. ER stand auf und ging weiter. Er fiel wieder und stand auf. Ging weiter mit blutigen Füßen und blutdurchtränktem Gewande. Und fiel ein drittes Mal, bis man Ihn ans Kreuz nagelte und das Kreuz hochstellte. Und somit erhöhte man Ihn: in Seinem Leiden und in Seinem Tode. Durch die Erhöhung des heiligen Kreuzes. Den Treuen, die an Seinen Kreuzestod glauben, wird das Kreuz – Sein Kreuz – der Schlüssel sein für das ewige Leben!)

Gestern erhob Ich die Augen zum Vater.
Heute erhebe Ich Mich mit Traurigkeit.
Morgen werden die Kleinen erhoben.

(Jesus zeigt: Am Kreuz fühlte Er sich von Seinem Vater verlassen. Er erhob Seine Augen zum Himmel und versank in großer Traurigkeit und großem Schmerz.
Heute ist Jesus oft in derselben Traurigkeit wie am Kreuze, weil so viele IHN nicht annehmen. Und so auch Seinen Vater im Himmel.
Die Kleinen, die man gering achtet, werden von Jesus hoch getragen, vor den Thron Gottes, und reich beschenkt.)

Gestern ging Ich in alle Herzen.
Heute gehen viele den Glaubensweg nicht mehr.
Morgen werden alle Menschen weinen. Einige vor Freude. Viele vor Kummer.

(Jesus zeigt: ER hat für alle Menschen das Kreuz getragen und die Menschen wollen nichts für Jesus tragen.
Manche haben alles abgeworfen. Denn wenn der Mensch stirbt, wird er Gott schauen.
Einige werden vor Freude weinen, weil sie jetzt sehen dürfen, woran sie in Treue zu Gott geglaubt haben. Viele werden vor Kummer weinen, weil sie nicht glaubten und vieles verloren haben.)

Gestern regnete es Wolken.
Heute regnet es Lug und Betrug.
Morgen wird MEIN Regen schmerzen!

(Jesus zeigt: Der Heilige Geist gießt immer wieder Gnaden aus. Doch man fängt sie nicht auf.
Viel lieber fangen die Menschen die Sünden ein. Und betrügen sich selbst und andere.
Die Stunde der Wahrheit kommt. Für jeden. Und es wird ein großer, großer Schmerz sein für viele Seelen, wenn sie die Wahrheit erkennen.)

Gestern fiel der Glaube nach unten.
Heute kann man ihn nicht mehr finden.
Morgen wird er sichtbar aus den Gläubigen Herzen fließen!

(Jesus zeigt: Der wahre, christliche Glaube, so wie ihn die Kirche lehrt, fiel in eine tiefe Schlucht.
Weil man ihn nicht herausholte, fiel er noch tiefer. So tief, dass man ihn nicht mehr finden kann.
Es kommt die Zeit, wo sich die Gläubigen nicht verstecken müssen. Man beneidet die Menschen, aus deren Herzen ein tiefer Glaube fließt. Diese Menschen haben etwas, was die anderen nicht haben.)

Gestern wehte das Blatt vom Baume.
Heute hebt man es nicht auf.
Morgen liegt man gebeugt auf der Mutter Erde!

(Jesus zeigt: SEIN Leben war fest, wie ein Baum. Seine Geburt – Sein Leben – Sein Tod – Seine Auferstehung. Alles stand im Plane Gottes, zur Rettung der Welt. Immer wieder fallen von diesem Baume Blätter. Zu den Menschen, für die Menschen. Damit sie fest stehen: auf Seinem Wort und Seiner Liebe.
Jetzt liegen so viele Blätter am Boden. Man fängt sie nicht auf, lässt sie einfach liegen. Viele zertreten die Blätter der Liebe.
So liegen die Menschen auf dem Boden. Sie haben keine Kraft aufzustehen, weil ihnen der Glaube und die Liebe fehlen. Wer jetzt nicht die Blätter aufhebt, wird am Tage des Gerichtes gebeugt, vor Schmerz und Kummer, auf der Erde liegen.)

Gestern spielte man ein Flötenspiel.
Heute erklingt das Todeshorn.
Morgen wird man das gerechte Lied hören!

(Jesus zeigt: Es gab eine Zeit, wo die Menschen sich freuten, wenn ein Kind erwartet wurde. Die Älteren freuten sich mit den Jungen.
Jetzt ist eine Zeit, wo die Alten zur Last fallen. Und die Ungeborenen passen nicht in das freie Leben. Man will entfernen, was im Wege steht. In dieser Zeit, in der heutigen Zeit, ertönt ohne Unterbrechung das Todeshorn. Und der Himmel weint!
Jeder Mensch wird sein Leben – alles was er getan – verantworten müssen. Jesus zeigt das Fegefeuer. Manche Frauen haben mehr als 20 Mal abgetrieben. Es ist ein schweres Fegefeuer für all jene, die es in ihrem Leben nicht bereuten. Alles muss und wird gesühnt werden, um der Gerechtigkeit willen! Jesus spricht sehr traurig: Jeder wird in seinem Tode, das Stimme der Gerechtigkeit hören.)

Gestern fiel das Kind in den Brunnen.
Heute wirft man den Brunnen voll.
Morgen werden die Leichen das Tal überschwemmen!

(Jesus zeigt: Die vielen Morde – durch Krieg und Gewalt. Die vielen Abtreibungen. Kinder werden verschleppt, missbraucht und ermordet. Darüber weint Jesus blutige Tränen.
Jesus zeigt die Erde. Überall sind Leichen. Man kann sie nicht zählen. Kinder, Jugendliche, Eltern, alte Menschen, Babys und Ungeborene.
Die Erde ist im Blut getränkt. Unschuldiges Blut. Jesus wird immer trauriger. Er zeigt Erdbeben. Überall schwimmen noch mehr Leichen.)

Gestern schmückte man das Haus der Liebe.
Heute schmückt man sich nicht mit Wahrheit.
Morgen werden die Menschen der Liebe mit dem Schleier der Braut geschmückt!

(Jesus zeigt: Viele Kirchen in verschiedenen Ländern. Sie sind sehr schön geschmückt. Alles blüht. Es duftet sehr. Die Menschen leben einfach. Sind aber sehr glücklich.
Dann brach die Zeit an, da Menschen die Blumen aus den Kirchen werfen. Sie fangen an zu verändern. Die Kirche duftet an vielen Orten nicht mehr.
Diejenigen, welche den Weg der Wahrheit nicht verlassen, werden als Braut Jesu in den Himmel einziehen.)

Gestern verzehrte man sich nach Meinen Worten.
Heute verzehrt man sich nach Macht und Gewalt.
Morgen werden sie sich nach Meiner Barmherzigkeit verzehren!

(Jesus zeigt: Als die Menschen sich nach Gottes Wort verzehrten, war viel mehr Frieden auf Erden.
Jetzt ist die Gewalt und die Macht bei vielen die größte Nahrung.
Wenn die Menschen sterben, werden sie sich einzig alleine nach der Barmherzigkeit Gottes verzehren.)

Gestern hat man die Nadel gefunden.
Heute reicht sie schon lange nicht mehr.
Morgen wird man vergebens suchen!

(Jesus zeigt: Menschen laufen mit zerrissenen Kleidern durch ihr Leben. Dann kam die Zeit, da man noch weitere Kleider ablegte. Manche bekamen ein schlechtes Gewissen. Und nähten ihre Kleider zusammen.
Jetzt tragen so viele zu wenige Kleider. Man kann mit der Nadel die Kleider nicht zusammen nähen. Es fehlt sehr viel Stoff.
An einem Tage wird man vor dem Throne Gottes stehen: nackt, so nackt, wie auf Erden gelebt.)

Gestern habe Ich durch Propheten gerufen.
Heute verachtet man sie so sehr.
Morgen werden die Herzen erzittern!

(Jesus zeigt: Er wählt Menschen aus, welche die Menschen ermahnen sollen, auf ihrem sündigen Wege. Er beruft Menschen, die von der Liebe Gottes erzählen: Mahnend, in Liebe und zur Tröstung. Die Menschen sollen aber ihre Herzen prüfen. Durch Gebet und Weisheit werden die Menschen die Wahrheit erkennen.
In der heutigen Zeit ist die Verachtung der Mitmenschen sehr groß.
Aber Jesus wird die Wahrheit aufdecken. Und ihre Herzen werden erzittern.)

Gestern flog der Vogel im Winde.
Heute liegt er mit gebrochenem Flügel auf der Weide.
Morgen werde Ich ihn aufheben und nach Hause tragen!

(Jesus zeigt: Es gab eine Zeit, da die gläubigen Menschen ohne Furcht leben konnten.
Jetzt werden so viele wegen ihrem Glauben an Jesus verfolgt. Viele Menschen sind verletzt. Viele Menschen werden misshandelt und getötet, um des Glaubens willen. Sie liegen verletzt oder gar tot, mit gebrochenem Flügel auf der Weide.
Jesus kommt und hebt die Menschen auf und trägt sie nach Hause. In Sein Reich! In das Reich der ewigen Herrlichkeit!)

Jesus ruft: Gestern ist Heute! Und heute ist Morgen!

Wachet und betet! Denn ihr kennt weder Tag noch Stunde, da der Hausherr zurückkehrt von seiner langen Reise.

Was wird Er finden? Er, der nur Gutes aufbaute?

Hat man Sein Haus verwahrlost?
Hat man es verändert? Umgebaut?
Hat man es abgerissen?

Wachet und betet! Denn ihr kennt weder Tag noch Stunde, da der Herr des Hauses zurückkehrt!

Liebe Kinder! Die ihr euch mit dem Kleid der Wahrheit schmückt.
Euch sage Ich: „Haltet durch auf eurer Reise!“

Und wenn die Wellen noch so hoch schlagen! Haltet durch!
Ich bin bei euch und fahre mit euch über das tobende Meer!
Das Schiff wird niemals untergehen! Niemals!

Und wenn der Sturm noch so tobt! Haltet durch!

Ich bin gekommen, um euch zu retten!
Ich bin auf die Erde gekommen, um euch zu retten, um alle, die Mir nachfolgen, nach Hause zu holen! Auf dem Schiff Meiner Liebe werdet ihr nach Hause finden!

Alle, die im Gehorsam Meiner Lehre lebten,
werde Ich nach Hause holen, in Mein Zuhause!

Alle – die gestern Mir folgten und auf Mein Wort hörten!
Alle – die heute Mir folgen und die Gebote befolgen!
Alle – die morgen Mir folgen werden und die Liebe leben!

Alle! Alle!
All jene werde ICH nach Hause holen!
Denn diese – alle – sind MIR lieb und teuer!

Ich danke euch, Meine treuen Kinder! Ich danke euch!

Welch ein Reichtum auf der Erde!
Welch ein Reichtum für die Erde!
Meine Treuen!
Meine Auserwählten!
Meine Liebenden!
Meine Folgenden!
Meine Lieben!

(Jesus ist voller Freude. Sein Herz ist weit geöffnet. Aus Seinem Herzen fließt ein Wasserfall in drei großen Strömen: rot – gold – klar.)

MEINE, MEINE KINDER!

Wie sehr ICH euch liebe! Wie sehr! Ich danke euch! Ich danke euch!

(Jesus schaut jetzt jeden Menschen an. Sein Gewand und Seine Krone sind aus Gold. Er ruft voller Liebe und Freude:)

Gestern liebte Ich Dich!
Heute liebe Ich Dich!
Morgen liebe Ich dich noch viel mehr!

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