Morgenröte - Botschaften

121. Der Fährmann kommt!

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3. März 2013; № 121
Jesus ruft schmerzerfüllt – weinend!

O, Mein Jerusalem!
Ich weinte und klagte über Mein Land!
Über Meine Herde! Über Meine Seelen!
(Anmerkung: Jerusalem ist ein Bild für die Kirche, der mystische Leib Jesu.)

O, Mein Jerusalem!
Ich weine und klage über Mein Land!
Über Meine Herde! Über Meine Seelen!

O, Mein Jerusalem!
Aus den Adern Meines Heiligsten Leibes –
floss Mein kostbares Blut –
und versiegelte Wahrheit mit Glauben!

O, Mein Jerusalem!
Weine über dich selbst!
Denn du bist auf dem Wege, dein Hab und Gut zu verlieren!

O, Mein Jerusalem!
Beweine dein armes Land!
Und lasse deine Tränen, in den Krug der Vergebung fließen!

O, Mein Jerusalem!
Wache auf! Und geh nach Osten!
Nimm deinen Stier und ziehe mit ihm, in deine Heimat zurück!

Dort ist das Land – wo das Gras – noch Gras ist!
Wo die Weide nicht ausgetrocknet ist!

Das Wasser fehlt auch dort!
Doch ist die Wurzel noch am Leben!

O, Mein Jerusalem!
Ich weine und klage!

Es blühen die Blumen – doch sie leuchten nicht.
Es wächst das Gras – doch ist es nicht grün.
Es tanzen die Menschen im Reigen – doch ihre Herzen sind nicht frei.

Es wirbelt der feine Sand durch die Dünen,
doch die Steine kleben auf ihren Herzen.
Es dringt der Mond durch die Wolken,
doch gearbeitet wird in der Nacht.
Es ertönen die Glocken der Liebe,
doch man übertönt sie mit Neid.
Es summt die Biene im Garten,
doch das Dröhnen der Motoren der Lüge, dringt durch den Tag.

O, Mein Jerusalem!
Wache auf! Erhebe dich vom Schlafe!
Und säume nicht – das Versäumte zurückzuholen –
Aus dem Garten – den Ich gab!

O, Mein Jerusalem!
Gehe auf das Feld und grabe aus deine Schätze!

Ich weine und klage!
Doch man hört Mich nicht!

(Jesus weint sehr. Engel bringen weiße Tücher. Jesus trocknet Seine Tränen ab.)

Wo ist der Mensch? – Der all dies versteht? – Und mit Mir geht?
Wo ist der Mensch? – Der das Band des Glaubens trägt?
Wo ist der Mensch? – Der die Gebote lebt?
In seinem Herzen? – In seinem Leben?

Ich bin dort – wo die Kerze nicht erloschen ist!
Ich bin dort – wo bei Nacht das Herz erhellt ist!
Ich bin dort – wo am Tage das Lied nicht verstummt!

Ich bin dort!
Ich bin da!
Ich bin überall!
ICH BIN DA!

O, Meine Kinder!
Die Tränen Meiner Mutter wollen nicht versiegen!
Solange – der Keim der Liebe erstickt wird!

Sie fließen aus ihren Augen – aus ihrem Herzen.
Hinunter in das trübe Tal.
Und bewässern den vertrockneten Boden.

O, Meine Kinder!
Weint über euch und eure Kinder!
Noch nie war der Glaubensabfall so groß, wie in dieser Zeit!
Noch nie!

O, Jerusalem, benetze das Land!
Mein Heiliges Land!
Meine Heilige Erde!
Mit Deinen Tränen!
Damit der Frühling in den Herzen erwache!

Der Frühling der Liebe!
Des Verzeihens – des Vergebens!
Der Frühling des Glaubens!

Er muss neu wachsen.
Er muss neu erwachen in den Herzen so vieler.

Seht, die Vögel im Wind – wie schön sie gekleidet sind!
Seht, die Blumen der Liebe – wie schön sie leuchten!

Wie wollt ihr die guten Früchte sammeln und in die Körbe legen,
wenn ihr nicht gute Weiden nach Hause holt, um die Körbe zu flechten?

Der Fährmann steht am Ufer,
um euch hinüber zu fahren, in das verheißene Land!

Barfuss – nackt und bloß – werdet ihr abgeholt.
Vom Ufer der Vergangenheit – in das Land der Ewigkeit!

Barfuss – nackt und bloß – werdet ihr auf die Erde gelegt.
Ihr sollt euch füllen, mit den Kostbaren Schätzen – die Ich schenkte!

Ihr sollt euch kleiden mit den kostbaren Gewande des Glaubens!
Ihr sollt euch stärken mit Meinen Geboten!
Ihr sollt euch verbünden mit Meiner Liebe!

Nur so – steht ihr einst am Ufer nicht nackt.
Wenn der Fährmann euch abholt!
Denn ihr habt euer Herz, eure Seele bekleidet.
Mit Liebe! – Glauben!
Und dem wahren Leben durch Meine Gebote!

Barfuss! – Nackt! – Und bloß!
All jene, die ihre Herzen – nicht durch Mich – füllten!
Barfuss! – Nackt! – Und bloß!
Und doch mit dem Siegel des Glaubens bekleidet.
All jene, die ihre Herzen – auf Mein Herz und Meine Gebote richteten!

Für die Menschen – sind die Menschen – äußerlich bekleidet.
Für Mich – sind die meisten Menschen nackt.
Denn sie tragen keinen Glauben in ihren Herzen.
Und hüllen sich nicht in Meine Gebote.
Welch eine Not!

Wer dürstet – komme zu Mir – Ich gebe zu trinken.
Wer hungrig – komme zu Mir – Ich gebe zu essen.
Wer einsam – komme zu Mir – Ich gebe die Fülle.
Wer krank – komme zu mir – Ich gebe die Arznei.
Wer daniederliegt – komme zu Mir – Ich richte auf.

Und du – Mein Kind – Mein Sohn – Meine Tochter!
Bist nicht mehr nackt!
Denn Ich – Dein Jesus – habe Dich getragen!
Als Du – Mich – Dich – tragen ließest!
Durch das traurige Tal.
Durch das weinende Tal.
Durch das hoffnungsvolle Tal.
Durch die Stadt Jerusalem.
Durch Mein Land!
Durch Meine Liebe!
Durch Mein Herz!!

So habe Ich Dich gekleidet!
So habe Ich Dein Herz und Deine Seele gekleidet!

Damit, wenn der Fährmann kommt,
Du nicht – nackt und bloß – vor Ihm stehen musst!

O, Mein Jerusalem! Stehe auf!
Wasche deine Hände und Füße!
Salbe dein Haar!
Und kleide dich!
Denn der Fährmann steht am Ufer!

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