Morgenröte - Botschaften

122. Karfreitag der Erde

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21. März 2013; № 122
(Jesus ist blutüberströmt. Sein Gewand ist blutdurchtränkt.
Jesus spricht ganz traurig.)

O Erde, seufze!
Denn der Boden – der Mutter Erde Boden –
liegt am Ufer – und wird fortgeschwemmt – in das finstere Tal –
wo kein Licht ist – wo keine Liebe ist!
Immerwährende Finsternis – mit Leid und Geschrei!
Keine Hoffnung flackert im Schein des Bösen!
Kein Licht wird je dort wohnen!

Keine Veränderung!
Denn sie wollen nicht ihr Leben ändern.
Sie wollten nicht die Schuhe der Wahrheit tragen.

O Erde, seufze!
Denn der Boden – der Mutter Erde Boden – liegt im weinenden Tale.
Die Tränen, sie trocknen nicht.
Sie überschwemmen der Mutter Erde Boden.
O Erde, seufze!
Denn der Boden – der Mutter Erde Boden – wird hinweg genommen.
Man kann die Erde nicht mehr sehen.
Der Mutter Erde Boden!

Man trug sie fort – die braune Erde,
die gedüngt war durch Mein Wort!
Man holte neue Erde. Sie war ohne Licht und Liebe!
Nun ist sie gewachsen – mit Dornen umwunden.
Mit Fäulnis bedeckt – mit trübem Wasser bewässert.
Sie wird fortgeschwemmt. – Hinunter.
Hinunter, in das ewige Feuer, wo sie entsprang, um empor zu gehen.
Um sich auf Meinem Lande auszubreiten.

O Erde, seufze! Klage und weine!
Denn du – du – und du!
Ihr alle steht auf der Erde, deren Boden man austauschte.
Das Licht trug man fort.
Und tauschte es – gegen die Lüge.
Die Wahrheit trug man fort.
Und tauschte sie – gegen die Zweifel.
Den Glauben trug man fort.
Und tauschte ihn – gegen falsche Religionen.

O Erde, seufze!
Benetze dein verlorenes Land mit deinen reuevollen Tränen!
O Erde, seufze!
Benetze deinen dunklen Boden mit Meiner Liebe!
O Erde, seufze!
Benetze dein Herz mit gutem Boden.
Damit dein Land – dein Boden – deine Muttererde – erwache.
Und neu lebe, durch Einsicht und Umkehr!

(Jesus weint. Seine klaren Tränen rinnen auf die Erde.)

O Erde, seufze!
Denn Ich seufze und klage und weine bittere Tränen!
Über Mein Land – Meine Erde – Meine Heimat!
O Erde, seufze!
Mein Herz – Mein Leib – Mein Blut!
Sie liegen am Boden.
Auf der Mutter Erde Boden!
Und rufen euch an – zur Liebe und Barmherzigkeit umzukehren!

(Jesus weint jetzt blutige Tränen.)

O, gekrönte Erde!
Sieh das Blut deines Erlösers!
Es benetzte die Erde! Wurde zur Quelle der Rettung!
Das Blut liegt im getränkten Boden.
Es liegt wie ein Hauch der Gottheit im braunen Boden.
Und wird mit der Quelle des Himmels bedeckt.

Nun trug man den Boden fort!
Mein Blut! Meine Quelle!
An den Ort, wo man von Meiner Quelle nicht schöpft.
Und Mein Blut nicht trinkt!
Man wirft es hinab!
Man versenkt es in den tiefsten Grund!
Damit es verloren gehe!

O Erde, seufze!
Die Glieder zittern!
Das Blut rinnt hernieder auf den Boden.
Auf die Muttererde.
Um zu tränken das Land, damit es nicht verloren gehe.

(Jesus weint jetzt nicht mehr.
Er schaut voller Liebe auf die Menschen, die Seine Gebote befolgen.)

O Erde, weine nicht!
Hier! – Dort!
Wo man die Erde nicht fortgetragen hat, fließt immer noch die Quelle.
Rinnt immer noch Mein Blut!
Es ging nicht verloren!
Denn man trug es nicht fort – das Blut – die Erde!

Die Quelle – Sie lebt! Sie fließt!
Nie wird sie aufhören zu benetzen, der Mutter Erde Boden.
Dort! – Dort!
Hier, wo man Meiner gedenkt! Und Meiner Liebe!
Dort! – Dort!
Wo man im Wind der Liebe den Boden benetzt,
mit dem Hauch des lebendigen Geistes!
Dort!
Hier ist Meine Heimat!
Hier lebe Ich! Hier wirke Ich!
Denn man trug Mich nicht fort!

Und Sie – zertraten nicht Meinen Heiligsten Leib!
Nein! – Sie gaben Mir zu trinken!
Und trösteten Mich am Kreuze Meines Leidens!
Dort! – Dort! – Hier sind sie!
Die wahren Apostel dieser Zeit!

Ich habe sie gerufen!
Und sie haben Meinen Boden – den Ich schenkte,
durch Glauben – mit Meinem Blute getränkt.
Und ihm Wachstum geschenkt.
Durch Mein Heiliges Leiden und Sterben!

Dort! – Dort! – Hier sind sie – Meine Kinder!
Die mit Mir den Kreuzweg gingen.
Und immer wieder gehen.
Durch unsere verbundene, innige Liebe!
Die lebt und siegt!

O Erde, weine und klage nicht mehr!
Schau auf sie – die Gerechten – und die Weisen.
Denn sie haben sich an Meine Weisungen gehalten.
Und mit Glauben der Mutter Erde Boden behütet!
Wie eine Mutter ihr Kind!

O Erde, weine und klage nicht mehr!
Schaue auf!
Schau mit deinen Augen,
auf die leuchtenden Sterne, auf die leuchtenden Kerzen.
Die für MICH leuchten!
Für die Wahrheit! Für die Wahrheit der Liebe!

O Erde, weine und klage nicht mehr!
Lege deine Armseligkeit in Mein Herz!
In Mein Herz der Vollkommenheit!
So werdet ihr reich, weil ihr auf dem Weg der Liebe seid.
Und so behütet vor Mir stehen werdet!

(Jesus zeigt Menschen, die im Sterben liegen.
Sie haben in ihrem Leben die Liebe gelebt.
Sie sind nicht nackt. Sie sind mit Liebe bekleidet.
So stehen sie am Tage ihres Todes vor Jesus.
Menschen, die keine Liebe in ihrem Leben in ihren Herzen trugen,
stehen nackt vor Jesus am Tage ihres Todes.)

Mit dem Reichtum der Liebe.
Mit dem Zeichen des Sieges – des Heiligen Kreuzes.
Benetzt ihr den Boden – trotz eurer Armseligkeit.
Durch euren Glauben an Mich – JESUS! –
werdet ihr reiche Ernte nach Hause tragen!

(Jesus wird jetzt wieder sehr traurig. Sein Herz blutet.
Jesus schaut leidensvoll.)

O Erde! Weine und klage!
Denn das Meer verschlingt den Boden!
Alles, was unfruchtbar – verdorben war – wird hinweg geschwemmt werden.
Alles, was gewachsen ist und Stand hielt, im Sturme der Zeit,
wird stehen bleiben im leuchtenden Gewande, auf dem nahrhaften Boden!

O Erde! Mein Boden! Meine Heimat!
Du bist nicht mehr!

(Aus den Augen Jesu fließen Blutstränen.
Jesus ruft so traurig, so herzzerreißend.)

Wohin bist Du gegangen?
Als Ich für Dich gehangen?
Wohin bist Du geflohen?
Als Ich für Dich durchs Leid gezogen?
Warum gehst Du durch den Nebel?
Man zerstach Meinen Leib mit Eisen und Knebel!
Warum willst du nicht gerettet werden?
Alleine aus Liebe wollte Ich für Dich sterben!
Wohin? – Wofür? – Für wen?
Lies Ich – dies alles geschehen?
Für Dich! Für Dich! Für Dich, Mein Kind!
Mein Leib – zerrissen! Mein Blut zu Dir rinnt!
O, fang es auf! Verwirf es nicht!
Betrachte Mein leidendes Angesicht!

O Erde!
Meine Erde! Mein Boden! Meine Heimat!
Du bist nicht mehr!
Gestern ist heute. Und morgen wird’s gar schwer.
Erwache, o Herz!
Bald geht vieles nicht mehr!

Heute ist morgen.
Doch der Morgen ist nicht mehr zu sehen.
Denn die Wehen werden nicht vergehen!

Man legt sich danieder.
Kann sich nicht mehr bewegen. Denn die Kraft, sie schwindet.

(Jesus weint jetzt nicht mehr. Sein Herz ist immer noch weit geöffnet.
Im Innern fließt Wasser.)

Doch in ihrer Schwachheit sind die Treuen stark.
Denn die Wahrheit richtet auf!
Die Liebe zieht nach oben!
Der Glaube füllt die Leere!
Die Hoffnung trägt das Herz!
Es ist der Boden – der braune Boden – der Mutter Erde Boden.
Er richtet auf. Er füllt. Er trägt.
Er zieht euch – mit Mir – den Kreuzweg zu gehen.
Ein Stück Meines Kreuzweges zu gehen.
Den ICH für euch ging!

Es ist warm – das Herz – wenn es draußen kalt ist!
Es ist gefüllt – das Herz – wenn es draußen leer ist!
Es ist stark – das Herz – wenn es draußen aussichtslos ist!
Es ist mit MIR! Das Herz!
Weil es in MIR lebt! Liebt und leidet!

Es sind die Herzen, die Mir folgen.
Gestern. Heute. Morgen.
Sie gaben Mir Trost. Sie gaben Mir Halt.
Sie gaben Mir ihre Liebe!
Ihre armselige, bereitwillige Liebe!
Sie hat Mich getröstet – ihre Liebe!
Und Ich habe sie angenommen.
Und in das unbefleckte Herz Meiner Mutter Maria gelegt!

Und diese Liebe füllte Mein Herz in Meiner Todesstunde!
In Meiner großen Einsamkeit und Verlassenheit!

(Jesus wird jetzt strahlend. Er blutet nicht mehr.
Sein Herz leuchtet. Es fallen drei Strahlen aus Seinem Herzen.
Rot – gold – klar. Er spricht voller Liebe.)

Meine Mutter!!
Sie stand auf dem Boden! – Auf der Mutter Erde Boden!
Und tränkte mit den Treuen das Land!
Meinen Leib! – Meine Heimat!
Und sie!
Die, die Quelle nicht forttrugen, haben Mich gehalten
und Mir zu trinken gegeben!
Sie haben Meinem leeren, zerschundenen, zerrissenen,
durchstochenen Herzen zu trinken gegeben – duch ihre Liebe!

Die Liebe der Menschen füllt Mein trauriges Herz!
Gestern und heute! Auch morgen!

(Jesus ruft voller Liebe. Man kann es nicht beschreiben.)

O, wie sehr Ich nur eines ersehne!!
Eure Liebe! Eure armselige Liebe!!

Wenn ihr ermessen könntet,
wie groß Meine göttliche Liebe zu euch Menschenkindern ist.
Ihr würdet daran zerbrechen, aus Liebe – für die Liebe.
Denn Meine Liebe übersteigt euer menschliches Denken und Wissen.

O Erde, seufze und halte inne!
Verzehre dich einzig alleine nach Meiner göttlichen Liebe!
Und du wirst frei sein. Im Augenblick,
wo Ich Mein Herz der Liebe, in dein armes Herz versenken darf.
Ja, darf!
Denn Ich warte auf dein „ja“, um Mich ganz in dir auszubreiten.

Die Liebe. – Sie ist es!
Die Mich – für Dich leiden lies.
Die Mich – für Dich kreuzigen lies.
Die Mich – für Dich auferstehen lies!
Die Liebe!

In dieser Woche – an diesen Tagen – vor Meinem Leiden,
sollt ihr nach Mir rufen – in euren Herzen.
Meiner gedenken! Meiner Marter! Meiner Wunden!
Meiner Blutvergießung! Meiner Tränen!

Meiner Liebe!
Denn sie trug Mich durch das Kreuz – mit dem Kreuz,
auf den Kalvarienberg der Liebe!
Aus Liebe! – Für euch arme Sünder!

O Erde, benetze deinen Boden mit dem Samen,
der aus Meinem Heiligsten Herzen entspringt.
Und du wirst reich sein – in alle Ewigkeit!

Kommt, liebe Kinder!
Mit Mir auf den Berg der Leiden!
In dem ihr Meiner gedenkt – Mich tröstet!
Und Mein Herz füllt mit eurer Liebe!

(Jesus wird jetzt ernst.)

O Erde, weine und klage!
Der Sturm legt sich nicht!
Er wird eingehüllt in Eis und Kälte!

Nur die Liebe lässt die Ketten sprengen!
Nur die Liebe lässt das Eis schmelzen!
Nur die Liebe lässt den Frieden blühen!

So sei es!
Mit MIR! In MIR! Sollt ihr leben!
Und ihr werdet nicht mehr weinen und klagen.

Ihr werdet nicht mehr frieren.
Ihr werdet nicht mehr trauern.
Ihr werdet nicht mehr leer sein.
Denn die Liebe – sie durfte Einzug halten, in euren Herzen!
MEINE LIEBE!
Sie ging nicht verloren!
Mein zerrissener Leib! Und Mein hochheiliges Blut!

So will Ich Gnade walten lassen!
Wenn man die Türe öffnet – für die Liebe!

O Erde, seufze und sehne dich nach Mir!
Nach der wahren Freiheit!
Nach dem braunen Boden.
Nach der Mutter Erde Boden.
Nach der Quelle – die nicht versiegen will!

O Erde!
Meine geliebte Erde!
Hol dir die Freiheit zurück!
Durch MICH – JESUS – DEINEN KÖNIG!
Der lebt und regiert!
Der euch liebt – mit königlicher Liebe! Mit behutsamer Liebe!
Wie eine Mutter ihr Kind liebt.
Wie ein liebender Vater, der sein Kind in den Armen wiegt.
So ist MEINE LIEBE!

So ist Meine Liebe!
Sie ist so groß – dass sich – diese Liebe martern lies.
Ich habe aus Liebe das blutende Kreuz der Liebe getragen!
Weil Ich – das blutende Lamm – ein König der Liebe bin!

O Erde, seufze und weine!
Für die Leiden – die Ich erduldete!
Für das Blut – das Ich vergoss!
Und umarme Mein Kreuz!
Damit die Liebe – in euren Herzen regieren kann!

Es fällt das Böse aus euren Herzen, wenn ihr eure Herzen öffnet.
Weit, weit öffnet für die Liebe!
Für Mich – JESUS!
Dem blutenden Lamm der gekreuzigten Liebe!

O Erde, weine und klage! Und halte inne!
Gedenke Meiner Passion! Gedenke!

(Jesus schaut auf die Menschen, die Ihm folgen und Seiner gedenken.)

Und Ich werde sie nicht vergessen!
Jetzt! Und am Tage ihres Todes!
Die Meine Leiden und Meine Wunden in ihren Herzen getragen haben.

Denn sie werden rufen:
O Erde! Ich weine nicht mehr!
Denn meine Liebe – mein Glaube an die Liebe Gottes,
sie haben meine Tränen getrocknet.
Und das Herz Jesu mit Freude erfüllt.

So sei es!
Jetzt und in alle Ewigkeit!

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