Morgenröte - Botschaften

127. Himmel oder Hölle

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21. April 2013; № 127

Der heilige Petrus hat eine goldene Kirche auf seinen Händen.
Der heilige Johannes
hat eine goldene Feder und ein goldenes Buch ein seinen Händen.

Der heilige Petrus spricht:
Ich bin der heilige Petrus – der Fels –
auf dem Gott der Allmächtige – Jesus Christus selbst – Seine Kirche errichtete!

Liebe Freunde unseres Herrn!
Gott der Allmächtige ging auf Seinem Wege,
als Er auf Erden lebte, um die Sünder zu retten,
mit leuchtendem Beispiel allen Menschen entgegen, die auf Erden waren.

Sie strömten überall her, um Ihn zu sehen!
Um Seine Wunder, von denen man sprach, zu sehen!

Und es kam die Zeit der Verfolgung für die Menschen,
die Seine Liebe annahmen
und Seine Gebote, die Er lehrte, befolgten.

Noch ehe Jesus geboren war,
wurden die Menschen um des Glaubens willen verfolgt.
Als Jesus lebte und wirkte, nahm die Jüngerschaft zu.
Und jetzt ist sie so gering!
Geringer als vor der Zeit Jesu!
Wie konnte dies geschehen?
Das Volk heute: ist im Sumpf des Wohlstandes versunken.
Nun geht es hinab in den Grund des Meeres.
Es droht zu versinken.
Das Volk – das Gott erwählte.

Nun sind die Zeichen nicht mehr zu sehen,
die Gott schenkte in all Seiner Macht und Liebe.
Sie sind untergegangen.
Untergegangen, wie die Menschen.
Sie sind ertrunken und liegen tot auf dem Grund des Meeres.
Wer kann sie zum Leben erwecken?
Zum Leben – hier auf Erden?

Viele Menschen glauben nicht – an ein Leben – nach dem Tode.
Viele Menschen glauben nicht – an ein neues Leben – nach dem Tode.
Viele Menschen glauben nicht an das ewige Leben.

Jesus verkündete:
Selig sind die Menschen, die nicht sehen und doch glauben!
Es sind so wenige selige Menschen auf Erden!

Viele tragen die Schürze des Unglaubens.
Und füllen sie mit anderen Dingen,
die nichts mit Glauben, Hoffnung und Liebe zu tun haben.

So liegen so viele am Grund des Meeres gefangen.
Ohne Liebe! Ohne Mitleid! Ohne Wegzehrung!
Sie atmen nicht den Geist Gottes!
Und essen nicht die Nahrung, die das ewige Leben schenkt!

So nimmt die Traurigkeit kein Ende!
Nein. Sie umfasst den Himmel und die Erde
und lässt die Tränen, Gottes des Vaters, nicht versiegen.

Meine wahren Freunde unseres Herrn Jesus Christus!
Betet für die Feinde der Heiligen Kirche!
Sie sind verloren – wenn niemand für sie betet.
Es sind die Menschen auf Erden, die ihre Schürze mit Zerstörung füllen.

Ihr, Meine wahren Freunde.
Ihr seid so wenige.
Aber die Wenigen tragen die vielen Toten.

Und das Herz Gottes sehnt sich nach den Treuen,
einfachen Menschen,
die Glaube, Hoffnung und Liebe miteinander verbinden.

So bitte ich euch, bleibt stark in den Versuchungen.
Die Versuchung bringt euch nur zu Fall
und lässt euch auf den Grund des toten Meeres fallen.
Viele liegen – ohne wahres Leben – auf dem Meeresgrund,
mit all ihren toten Dingen.
Gott will sie heraus ziehen – die Menschen – vom toten Meer!
Aber nicht ihre vernichtenden, gesammelten, unnützen Dinge,
die nur zur Zerstörung ihrer selbst und anderer führen.

Christus ist Auferstanden! Halleluja!
Und ER sandte den Heiligen Geist – der Leben spendet.
Damit ihr nicht tot lebt.
Sondern auf Seinem Wege der Liebe geht!

Christus ist Auferstanden!
ER! Die Kirche! Der Fels des Glaubens!
ER! Der Leib! Die mystische Kirche des Glaubens!
ER! Das Leben! Der Geist des Glaubens!
ER! Der Gott des Lebens!
ER gibt und nimmt!
Und schenkt das ewige Leben!

Meine treuen Freunde Jesu und Mariens!
Folgt weiter dem Licht, dass Gott auf die Erde sandte.
Folgt weiter der Wahrheit, die Gott durch Maria offenbahrte

und ihr werdet nicht vom Felsen fallen
und auf dem toten Grund des Meeres liegen.
Nein! Ihr werdet auferstehen mit dem Geist der Wahrheit!
Und ihr werdet die Göttliche Liebe, die Dreieinige Liebe,
für immer anbeten, loben und preisen!
Weil ihr selig gelebt und geliebt!
Weil ihr selig ward!

So werdet ihr erhoben
zu Gott dem Schöpfer getragen!
Durch die Verheißungen Jesu Christi!
Ihr werdet durch euer seliges Leben auf Erden,
für immer in Heiligkeit, als wahre Freunde und Apostel,
als Heilige – die selig lebten – bei Jesus und Maria wohnen!
Bei Maria! SIE sagte Ja! In Demut und Liebe!
Bei Jesus! ER sagte Ja!
Damit ihr in das ewige, heilige Leben eintreten könnt.

So sagt auch ihr Ja – zu Gott!
Und ER wird euch rufen am Tage eures Todes:
Ja – Hier ist Mein Kind! Das Meinem Sohne folgte!
Ja – Hier ist Dein ewiges Leben!
Ja – Du bist heilig! – Durch Meine Liebe und Deinem Ja!

Ich bin Petrus, der Fels, darauf die Kirche steht.
Kommt auf den Felsen, die ihr in der Ferne seid
und bleibt fest stehen im Sturme der Zeit.

JESUS selbst hält die Kirche auf Seinen liebenden Händen!
JESUS hält euch! Und trägt euch,
mit Seiner geliebten Mutter Maria, in den Ort des Friedens!
Wo keine Tränen sind! Wo keine Mühsal ist!

Nur empfangen! Sehen! Staunen! Bis in alle Ewigkeit!
Ich danke euch!
LEBEN für immer! – In der Sonne der barmherzigen Liebe!!
Ich danke euch!

Meine treuen Freunde – Ich danke euch sehr.
Denn die Augen Gottes schauen auf die Gläubigen,
die den Weg der Barmherzigkeit und des Friedens gehen!

Halleluja! Freut euch!
Der Herr ist wahrhaft Auferstanden!
Und schaut auf die Menschen – die ER erschuf!
Damit der Himmel sich fülle, mit all dem Leben das ER schenkte!
Halleluja!
Der Herr ist wahrhaft Auferstanden!
Halleluja!

Der heilige Johannes spricht:
Nach dem Sturme der Entrüstung folgte die Anklage!
Und sie fielen über sie her.

Und die Wölfe verschlangen das Leben.
Doch sie waren nicht tot.
Denn wer lebt – wird ewig leben.
Und wer tot sein will – wird ewig tot bleiben.

Im Hause des Herrn gibt es viele Wohnungen.
Nicht alle ziehen ein.
Im Hause des Todes gibt es viele Plätze.
Sie sind am meisten gefüllt.
Im Hause der Reinigung findet man überfüllte Plätze.
Denn die Zahl findet kein Ende.

Auf dem Wege ihres Lebens!
Tauchten sie nicht in das Wasser, das reinigt und befreit!
Sie gingen barfuss über den Boden, der voller Dämonen war.

Auf dem Wege ihres Lebens!
Lobten sie nicht Gott, der gibt und nimmt!
Sie gingen ohne Hemd und Schuhe.
Waren nicht gerüstet im Kampfe.

Auf dem Wege ihres Lebens!
Dankten sie nicht Gott für die Geschenke der Liebe!
Sie gingen in den Wald, verirrten sich.
Und warfen den Ruf der Umkehr in das eisige Meer.

Auf dem Wege ihres Lebens!
Liebten sie nicht Gott!
Sie zertraten Seine Erde – den Boden mit eisigen Ketten.

Auf dem Wege ihres Lebens!
Preisten sie nicht die Güte und die Barmherzigkeit Gottes!
Sie sangen verzerrt.
Denn ihre Herzen und ihre Gesichter waren versteinert.

Auf dem Wege ihres Lebens!
Schlugen sie Jesus ans Kreuz!
Sie haben Sein Blut nicht aufgefangen!

Auf dem Wege ihres Lebens!
Verleumdeten sie die Wahrheit.
Sei haben kein Leben mehr.
Denn das ewige Leben ging verloren!

Der heilige Johannes zeigt die Hölle:
Es ist alles schwarz. Es qualmt und stinkt fürchterlich.
Man hört heulen und schauerliches Geschrei, das nicht dem Menschen gleicht.
Überall abgetrennte Teile von Tieren. Nicht wie die Tiere auf Erden.
Sie sehen aus wie Dämonen.
Entstellt. Verstümmelt. In Hass gehüllt.
Sie fallen übereinander her. Beißen sich gegenseitig.
Ihr Maul ist voller Teer, Schutt, Ungeziefer und vieles mehr.
Satan kommt.
Von hoher Gestalt. Alles ist schwarz.
Seine Augen sind hohl. In der Tiefe seiner Augen sitzt alles voller Dämonen.
Auch auf seiner Gestalt sitzt alles voller Dämonen.
Aus seinem Maul fließt Eiter, der auf den Boden fällt.
Die Dämonen winden sich in diesem Dreck vor Angst.
Wenn Satan auftritt, kriechen alle auf dem Boden.
Wenn er sich umdreht, beißen sie sich gegenseitig voller Wut und Hass.
Sie wissen, es gibt kein entrinnen mehr.
Sie heulen vor Wut. Dabei verändern sie sich noch scheußlicher.
Sie ziehen voller Hass auf die Erde.
Um viele Menschen in diesen eisigen Keller der ewigen Verdammnis zu bringen.
Satan erteilt Aufträge.
Wenn sie nicht erfüllt werden, ist seine Wut noch größer.
Und die Angst der Dämonen – vor ihm – steigert sich unaufhörlich.
Wenn eine Seele auf Erden umkehrt,
ist in der Hölle die Spitze des Grauens nicht zu beschreiben, so groß ist die Wut.
Sie reißen sich die Glieder aus.
Sie sind voller Abscheulichkeiten – die Dinge, die sie tun.
Sie äffen die guten Seelen nach.
Und versuchen alles, um sie zu Fall zu bringen.
Wenn ein Mensch eine Sünde begeht, ist ein großes Freudenfest in der Hölle.
Und sie tanzen um Satan und werfen sich vor ihm nieder.
Sie haben große Angst vor ihm.
Die ganze Hölle zittert.
Ein Funke Liebe im Herzen eines Menschen auf Erden, lässt die Hölle beben.
Nur Wut und Hass ist zu sehen.
Und Satan schickt noch mehr Dämonen aus, um diesen Funken zu löschen.
Bei den Gottgeweihten sitzen die meisten Dämonen auf der Lauer.
Um sie in ihrer Schwachheit zu Fall zu bringen.
Über diese Auserwählten ist die Wut Satans nicht zu beschreiben.
Er selbst versucht sie – mit einem ganzen Heer Dämonen.
Sie zur Sünde zu bewegen.
Wenn sie keinen Erfolg haben, wird das Feuer der Hölle noch größer.
Und das Geschrei stürzt in dieses Feuer
und lässt sie noch mehr in Wut und Hass fallen.

Der heilige Johannes zeigt weiter:
Es gibt Dämonen die bei Satan an der Seite stehen.
Sie ähneln ihm am meisten.
An Abscheulichkeiten aneinander gekettet.
Hätte er, Satan, nicht diese Größe, diese Erscheinung.
Des Schauderhaften unfassbarem. Nicht vorstellbarer Grausamkeit.
Es gibt keine Stelle, wo kein Geschrei und Gestank ist.
Man kann nicht atmen.
Es gibt keine Luft.
Es ist die düstere Nacht, die sie leben lässt.
Viele liegen zerstückelt am Boden.
Sie heulen und fluchen.
Sie hören nicht auf. Sie können nicht aufhören.
Sie werden getrieben von der Macht Satans.
Es ist eisig kalt. Es gibt kein Leben.
Man kann kaum sehen. Dunkelheit. Nichts als Dunkelheit.
Außer Hass, Gewalt, Krieg, Feuer, Eis, Unrat und schwarzem Müll,
kann man nichts sehen, was lebt.
Alles scheint tot zu sein.
Man kann Heulen, Geschrei und Fluchen hören.
Und die Stimme Satans lässt die Dämonen erzittern
und drängt sie zu noch größeren Abscheulichkeiten.

Wer viele Seelen zu Fall bringt, wird von Satan erhoben
und sogleich erniedrigt – denn er ist der Höchste.
Denn er alleine ist der Herr der Hölle.
Alle. Alle zittern vor ihm.
Und schon alleine sein Auftreten
lässt die Dämonen vor Furcht auf den Boden fallen.
Es gibt verschiedene Ränge.
Wer viele Seelen bringt – ist höher angesehen bei Satan
und wird belohnt mit noch mehr Gewalt und Furcht.
Wer keine Seelen bringt oder gar wenige, wird erniedrigt, noch viel mehr
und von den anderen Dämonen zerfleischt.
Es ist fürchterlich. Man kann es kaum ertragen dies zu sehen.

Der heilige Johannes spricht:
Wer das Gute tut – wird Gutes ernten!
Und seine Seele wird geschmückt mit wunderbaren Früchten!
Wer das Böse tut – wird Böses ernten!
Und seine Seele wird geschmückt mit dem ewigen Feuer der Hölle.

Versteht und erkennt!
Und geht den Weg des Glaubens!
So wird eure Hoffnung in das Meer der Barmherzigkeit versenkt!
Was kann euch geschehen?
Wenn ihr glaubt an die Liebe Gottes?!
Nichts! Denn ihr ruht im Herzen Jesu!

(Menschen, die Gott ablehnen, ihn verachten und nur das Weltliche suchen.)
Im Jubel auf Erden,
durch Reichtum, Gewalt und Verderbnis.

Im verzweifelten Alltag [in der Hölle],
der keine Liebe und keinen Tag kennt,
weder Stunde noch Zeit.
„So“ wird der vergängliche Jubel genommen:
Hass, Ausweglosigkeit, Bosheit und Wut wird jetzt ihr Alltag sein,
der kein Alltag ist.
Denn die Zeit ist verloren gegangen,
sie ist nicht mehr zu finden.
Die Zeit! – Das Ende!
Sie ist nicht zu finden. Es gibt kein Ende.
Denn man wollte die Liebe [im Leben auf Erden] nicht finden!

Doch wenn der Tag des Donners
die Erde erschauern lässt,
wird die Erde sich spalten.

Das Gute wird nach oben ziehen.
Das Schlechte nach unten.

Und die Wölfe werden verbrennen.
Denn ihr Heulen und ihr Zähneknirschen
liegt in der Barmherzigkeit Gottes!

Das ist das Ende!
Das immer das Ende war!
Und es wird für ewig enden!

(Der heilige Johannes zeigt, wie die Hölle zusammenfällt.
In Staub zerfällt. Selbst der Staub löst sich auf.)

Dies wird geschehen, an einem Tage,
den Gott schon erwählt hat!

(Er deutet auf das Buch. Es steht darin geschrieben.
Es ist das Buch Gottes.)

Es ist zu Ende – die Verdammnis.
Weil die Liebe – aus Liebe – alles hinwegnimmt,
wo kein Leben mehr ist!

Denn dort, im Himmel, ist ewiges Leben!
Und die Macht Gottes tritt hervor und vernichtet alles!
Was tot sein wollte!
Es ist nicht mehr!

Es ist so, wie Gott es will!
So wird es sein! Wie und wann Gott will!
Es wird so sein!
Amen! Amen! Amen!

(Anmerkung: Der berühmte Theologe Hans Urs Kardinal von Balthasar (+1988) kam 1940 in Kontakt mit Adrienne von Speyr (+1966): Im Lauf der Zeit wirkte er sehr stark mit ihr zusammen. Aus den Diktaten von Adrienne entstanden über 50 spirituelle Werke. Aus diesen Schriften geht hervor, dass Gottes Barmherzigkeit ganz am Ende der Welt auch die Hölle erreichen wird, indem sie diese völlig auslöscht.)

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