Morgenröte - Botschaften

129. Gott suchen

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5. Mai 2013; № 129
(Der heilige Abraham trägt ein braunes Gewand, darüber einen grünen Überwurf. An seiner rechten Hand hält er einen braunen Stab.)

Der heilige Abraham spricht:
Legt den Wellen die Schleife der Liebe um.
So werdet ihr nicht in der rauen See ertrinken.
Denn gebrochen wird Sturm und Nacht, durch das Band der Liebe.

Einst gingen sie von Haus zu Haus, um eine Wohnung zu finden.

(Die Heilige Familie auf Herbergsuche.)

Jetzt ist die Zeit gekommen, wo die Häuser wanken.
Sie drohen einzustürzen.
Um den Samen der Liebe ganz zu vernichten.
Man trug fort in dunkler Nacht das Buch, in dem die Wahrheit stand.
Es wurde begraben, damit man es nicht finde.
Sie fingen an zu suchen – überall.
Und sie sahen es nicht, das Wort, das Licht.
Obwohl es mitten unter ihnen war.
Sie suchten überall, nur nicht auf dem grünen Moos,
darunter der Schatz verborgen lag.
Nun kam der Sommer.
Und das Laub bedeckte das Moos, das der Wind im Herbst verwehte.

Sie hatten keine Zeit den Boden zu befreien
vom Laub und vom Ungeziefer.
Sie hatten andere Dinge in ihr Leben fließen lassen,
das dem Raum die Weite nahm.
Nun bedeckte die Traurigkeit das Licht
und es wurde erstickt von Gleichgültigkeit.

Hätte nicht der Herr, euer Gott,
Seine liebende Hand über die Flamme gehalten!
Hätte nicht der Herr, euer Vater im Himmel,
Seine liebende Hand über den Samen des Lichtes und des Friedens gehalten!
Wäre das Licht erloschen!
Und mit ihm Liebe und Frieden!

So ist es geblieben, das Moos, das grünte,
darunter die Wahrheit ruht!
Alles leuchtet hindurch.
Vom Boden hoch, über die Felder und Gärten.
Bis hin zum Firmament.
Es kehrt zurück nach Hause,
von dort es gekommen war.

Und die Seelen, die sich auf das grüne Moos nieder legen:
Sie werden empfangen, was vom Himmel kam
und durch den Samen, der den Boden zum Leben erweckte, schöpfen.
Und so die Ehre Gottes preisen!
Sie frohlocken.
Sie, die auf dem grünen Moos ihr Lager aufschlugen,
denn sie werden für immer satt aufstehen und keinen Durst mehr haben.
Sie quellen über, die Herzen,
wenn am Tage der Bestimmung Gott sie ruft.
Denn sie werden hochsteigen, auf dem grünen Moos,
auf dem sie geruht und gespeist hatten.
Und das Moos wird ihre Leiter schmücken – ihre Lebensleiter.
Und sie werden ihr neues Land, das wahre ewige Leben,
bei Gott aufschlagen in alle Ewigkeit!

Dort werden die Treuen auf grünen Auen gehen.
Sie werden getragen werden, durch den Himmel mit all seiner Pracht,
die nie jemand ermessen kann auf Erden.
Und in jedem Augenblick – wird für die Heimgekehrten –
ein jeder Augenblick voller himmlischer, glückseliger Anschauung sein.

Die Freude wird in einer nie gekannten, himmlischen Freude sein.
Und der Dank fließt ohne Unterlass zum Throne Gottes,
wo die Allerheiligste Dreifaltigkeit ruht!

Und der Jubel deiner Seele wird kein Ende finden.
Weil du erkennst „die Liebe des Höchsten“!

Warum erkennt ihr nicht eure Zeit?
Diese Zeit, die heute ist und morgen für euch nicht mehr sein wird?

Selig jene Knechte, die der Herr bei Seinem Kommen wachend antrifft!
Auch ihr sollt bereit sein zu jeder Stunde – für den Menschensohn!
Viele drängen sich am Tage des Regens auf das grüne Moos,
doch wird es ihnen nicht mehr möglich sein dorthin zu gelangen:
zum grünen Moos der Freiheit!
Viele werden nicht kosten vom ewigen Mahle,
weil sie nicht Gott dienten in ihrem Leben.

Ihr bittet um so vieles!
Warum nicht um mehr Glauben?
Nur so werdet ihr erkennen, was euch zum Heile dient!

Die Herrlichkeit des Herrn zog in den Tempel ein!
Und auch ihr sollt in Heiligkeit im Tempel des Herrn wohnen!
HERR – ist SEIN NAME!
Und du sollst rufen:
Herr – Mein Gott – Du bist mein Retter!
Und ER – dein Gott – ist hocherfreut über dich.
Und die Sonne des Heils wird über dir strahlen.

Und es werden deine Disteln herabfallen,
damit das Neue, Lebendige, wachse in den Fluten der Erkenntnis.
Bittet also den Herrn um Glauben, um den wahren Glauben.
Damit er wachse in euren Herzen
und ihr euch bettet auf dem grünen Moos, das im Herzen Gottes brennt.
Wie das Abendrot, das sich im Morgenrot findet,
so sollt ihr Gott suchen!
Und ihr werdet finden und eurem Herrn dienen!

Diese Worte sind wahr, weil Gott es selbst offenbarte durch Seine Knechte.
Selig, wer die Worte des Herrn in seinem Herzen bewahrt!
ER wird jedem vergelten nach seinem Werke!
Gott ist Anfang und Ende!
Selig, wer den Namen des Herrn, vom Anfang seines Lebens
bis zum letzten Atemzug, in seinem Herzen trägt!
Und so bezeugt: „JESUS CHRISTUS ist der Herr der Heerscharen“!

(Ein goldenes Tor öffnet sich. Engel mit Posaunen treten heraus und spielen auf ihren Instrumenten.
Ein Chor singt. Und Harfen spielen dazu.
Die Dreifaltigkeit auf goldenen Thronen.
Links, die Mutter Gottes. Rechts, der heilige Josef.
Viele, viele Menschen ziehen in großen Prozessionen zum Throne Gottes.)

Der heilige Abraham verbeugt sich vor der Dreifaltigkeit!
Und schaut dann auf die Menschenkinder.
Dann ruft er voller Freude:

„Die Gnade des HERRN JESUS CHRISTUS sei mit euch allen! Amen!“

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