Morgenröte - Botschaften

132. Antworte dem Atem Gottes

Drucken

17. Mai 2013; № 132
Jesus spricht:
O, liebe Sonne!
Komm und wärme das kalte Herz,
damit nicht der kalte Atem über die Schulter weht.
Denn so kann nicht das Kreuz getragen werden,
wenn die Schultern nicht frei sind, frei für das Kreuz.

O, du Meine Welt!
Du liegst in den Händen Meines Vaters
und Seine Tränen fallen auf dich
und durch seine Finger, die den wahren Weg weisen.

Nun benetzen die Tränen Meines Vaters das Volk.
Doch es merkt nichts,
weil Unheil sich mit Unvernunft kleidet.

Am Ufer wächst kein Gras mehr.
Es ist vertrocknet.
Wie soll das Wasser sich an das Ufer wiegen,
wenn vertrocknete Stachelhalme dem Wasser die Nähe verwehren?

Quelle, Mond und Sonnenschein legen sich um eure Herzen,
doch ihr lasst den Gürtel der Freiheit auf den Boden fallen.
Und dem nicht genug.
Diese Geschenke werden zertreten von euren eigenen Schuhen.

Ich stelle euch einen Teller Essen hin. Gebe euch zu trinken.
Doch was tut ihr?
Ihr esst nicht, ihr trinkt nicht.
Ihr werft den Teller den Schweinen zum Fraße vor.

Wie wollt ihr satt werden?
Wenn ihr nur eure Mägen füllt – nicht eure Herzen?!

Am Abend legt ihr euch mit schmutzigen Kleidern zu Bett.
Am Morgen wäscht ihr euch nicht.
Am Mittag badet ihr euch in den Lügen.

So wollt ihr leben? Für immer?
Auch einst, wenn Ich euch rufe in Mein Reich?
Was soll aus euch werden?
Wenn ihr schmutzig vor Mir steht?

Alles wird abgewaschen!
Wovon ihr euch nicht befreit habt.

Ein Finger kann nicht den rechten Weg zeigen,
wenn er nicht sauber ist.
Ein Herz kann nicht in Mein Reich kommen,
wenn es nicht im klaren Wasser den Schmutz abgewaschen hat.
(Jesus ruft sehr traurig.)
Seht, Mein vertrocknetes Land!
Seht, so viele vertrocknete Herzen!

Wasser gibt es genug!
Nichts und niemand muss vertrocknen.
Nichts und niemand muss in der Dürre sterben.
Nichts und niemand muss dürsten.

Wenn von der reinen Quelle getrunken wird!
Wenn ihr eure Felder mit dem klaren Wasser benetzt!
So ist es!

Meine Augen werden nicht müde auf euch zu schauen.
Mein Herz wird nicht müde euren Namen zu rufen.

Im Hause Meines Vaters gibt es viele Wohnungen! [vgl. Joh 14,2f]
Kommt und füllt die Wohnungen
und zieht ein – in Sein Herz,
damit ihr nicht verloren geht!

Vom Wind erzählt man: er bringt Kühlung.
Von der Sonne erzählt man: sie wärmt.

Doch es kommt eine Zeit,
da der Wind euch nicht kühlt und die Sonne euch nicht wärmt.

Dann werdet ihr rufen:
Berge und Hügel, bedeckt unsere Herzen, [vgl. Lk 23,30f]
denn wir können den Wind und die Sonne nicht mehr ertragen.
Unsere Augen sind mit Dunkel gefüllt
und unsere Tränen können nicht mehr gezählt werden,
weil der Wind, der neue Wind, und die neue Sonne, viele Herzen zerrissen.

O, Sterne - fallet nicht hernieder,
denn alles würde weggenommen werden, was Gott euch schenkte.

Ihr habt jetzt schon alles verloren
und ihr werdet euch verlieren!

(Eine weiße Taube fliegt über die Erde.)
O, Atem, halte inne.
Dort, wo man Dich atmen lässt!
Und gieße Deinen Atem vermehrt aus!
Auch dort, wo man Dich vertrieb!

O, Baum des Lebens!
Wachse und bringe Frucht,
denn der Gärtner kommt bald,
um die Früchte nach Hause zu tragen.

Seht!
Es kommt bald die Zeit, in der man alles verlässt, um zu finden.
Doch man wird nichts mehr finden,
denn Hügel und Berge haben alles bedeckt.

Das Brot wird unter den Tisch gestellt
und das Kerzenlicht erlischt sofort.
Wie will man das Wasser finden?

Das Tal, es liegt so schön von Blumen umgeben,
weil man nur das Schöne sehen will.
Doch schaut man genauer hin, so erkennt man die verfaulten Blätter.
Morgen werden sie zusammenfallen und nicht mehr zu sehen sein.

Steht auf! Bedeckt euch!
Denn der Atem Gottes legte sich gestern nieder, um euer Leben
und heute sollt ihr mit Ehrfurcht und Reue – euch vor Gott niederbeugen.

(Jesus schaut die Menschen so liebevoll an.)
O, Meine Liebe!
Wohin bist du gewandert?
Ich bin im Leiden, um deinetwillen.
Ich bin in tiefer Trauer,
denn Ich kann dich nicht finden,
weil du dich nicht finden lassen willst.
So schaue Ich mit wehmütigem Herzen zu dir
und rufe deinen Namen!

Antworte Mir doch.
Nur mit einem einzigen Lächeln. Für Mich!
Nur mit einem einzigen Gedanken. An Mich!
Nur mit einem einzigen Seufzer. Zu Mir!
Nur mit einer Sekunde der Reue. In Mir!

Und Ich befreie dich von deinen Nöten
und versenke dich in Mein liebendes Herz,
denn du hast dich finden lassen vom guten Hirten!
Komm!
Und lasse dich nach Hause tragen!
O, wie Mein Herz sich sehnt nach dir!
Einzig alleine nach dir!

Ich habe deinen Namen gerufen, immer wieder.
Endlich! – Jetzt hast du Mir geantwortet.
Wir sind vereint,
wie der Vater mit dem Sohne und dem Geiste. [vgl. Joh 10,30 und Joh 14,15-31]
Wir bleiben vereint,
wie Meine geliebte Mutter und Ich. [vgl. Lk 1,35]
Wir ziehen, vereint, zum Vater des Himmels.
Nun bin Ich nicht mehr traurig, denn du, Mein geliebtes Kind,
hast dich finden lassen von deinem Gott und Retter!

O, Erde und Hügel, lasset doch das Grün wieder wachsen,
denn man hat getrunken und gegessen, von Meinem Tische!
Man hat vom Wasser des Lebens geschöpft
und hat es nicht mehr verloren.

Nun sind Meine Augen in Freude gehüllt
und Mein Herz umschließt dein Herz,
wie ein Vater, der sein Kind liebevoll umfängt.
Ich habe nach dir gerufen – so viele Male.
Endlich – hast du Meinen Ruf vernommen
und dich umgedreht – nach Mir!
Nun trage Ich dich durch dein Leben,
weil du dich tragen lässt:
aus deinem vergangenen Leben zum ewigen Leben.

Ich ging mit dem Netz in alle Länder
und habe sie gerufen – durch Meine Liebe und durch Meinen Tod.
Die Menschen, die Mir lieb und teuer sind.

Ich fuhr mit dem Boot über alle Meere
und habe sie gefangen – durch Meine Liebe und durch Meinen Tod.
Die Fische, die Mir lieb und teuer sind.

Ich starb am Kreuz, für viele Menschen
und habe sie erlöst – durch Meine Liebe und durch Meinen Tod.
Die Seelen, die Mir lieb und teuer sind.

Ich bin! Ich war! Ich bleibe!
Ich lebe!

JESUS! Euer Herr und Gott!
Das Lamm der gekreuzigten Liebe!

JESUS! Euer Herr und Gott!

joomla 1.6 templates free
By Joomla 1.6 templates free