Morgenröte - Botschaften

135. Fronleichnam

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30. Mai 2013, Fronleichnam; № 135
(Die Mutter Gottes trägt ein weißes Gewand und einen blauen Mantel. In ihrer rechten Hand hält sie einen Strauß Vergissmeinnicht mit weißen Rosen. Auf ihrem Haupt trägt sie einen weißen Blumenkranz. Während sie spricht, streut sie von dem Blumenstrauß die Blüten auf die Treuen.)

Die Mutter Gottes spricht:
Liebe Kinder!
Am Tage dieses Hochfestes, wo man meinen Sohn verehrt,
rufe ich euch allen zu:
Gebt Zeugnis von der Liebe Gottes,
indem ihr zu Seiner Ehre Seinem Sohne huldigt!
Ihm dankt und Sein Herz erfreut durch euren Glauben!

(Die Mutter Gottes zeigt Menschen,
die Jesus in der Monstranz, durch die Straßen tragen
oder Ihm auf andere Weise an diesem Tage gedenken.)

Meine Kinder!
Eure Herzen mögen ein Loblied singen.
Eure Augen mögen auf Jesus schauen.
Und eure Hände mögen in liebender Weise handeln.
Nur so kann der Friede wachsen:
In euch selbst.
Und durch dieses lebendige Zeugnis
bringt ihr Frieden in die Herzen vieler Menschen.

Seht das Tal!
Heute steht die Sonne hoch.
Und die Sterne wiegen sich in ihren Strahlen.

Seht das Land!
Heute ist das Gras so niedrig
und der Glaube kaum zu sehen.

Aber ihr, liebe Kinder!
Die ihr meinem Sohne in Treue folgt:
Ihr steht leuchtend in diesem dunklen Tal
und meine Augen und meines Sohnes Augen
blicken voller Dankbarkeit und Liebe auf euch!

Seht den Weizen!
Er füllt nicht das Feld.
Man hat sich nicht um gute Ernte gekümmert.
Und doch findet man Stellen auf dem Acker,
wo der Weizen im Lichte steht.

Nun geht mein Sohn gerne dorthin,
wo man, in Liebe und Glauben, sich um gute Ernte kümmert!

Ja! Heute ist Freude in meinem Herzen
über alle Gottgeweihten,
die meinen lieben Sohn durch die Straßen tragen!
O, wenn sie sehen könnten, wie Gott der Allmächtige Seinen Segen ausgießt
in so reichem Maße über all jene, die Meinen Sohn ehren!

So ist mein Herz voller Freude!
Und kein Kummer ist heute in meinem Herzen!
Heute möchte ich fröhlich sein!
Und nicht den Kummer auf Erden in meine Tränen legen,
denn es sind Freudentränen, die ich weine.
Und sie füllen das tief betrübte, schmerzerfüllte Herz meines Sohnes
und lassen Sein Herz jubeln!

Ich neige mein Herz,
in dem das Herz meines Sohnes ruht, euch allen zu,
die ihr so sehr meinen Sohn verehrt.

Selig! Selig seid ihr!
Weil ihr das Wort Gottes in euren Herzen tragt
und es der Welt verkündet!

Selig seid ihr! Rufe ich euch zu!
Selig, meine treuen Kinder! Selig seid ihr!

Im Hause Gottes sind viele Wohnungen bereitet!
Für jeden!
Kommt näher an mein Herz der Freude
und lasst euch danken
von eurer Mutter der göttlichen Liebe!

Danke, meine auserwählten Gottgeweihten!
Danke!
Für euer Zeugnis des wahren Glaubens!
Danke! Euch allen!
Die ihr auf dem Weg der Liebe seid!
Danke!

Liebe Kinder!
Ich gieße meine Mutterliebe voller Freude in eure Herzen!
Und rufe euch zu:
Selig die Friedfertigen,
denn ihnen gehört das Himmelreich!
Selig, die an Gott glauben und Seiner Weisung folgen!
Sie alle tragen reiche Ernte in das Haus des Vaters!

Liebe Kinder des Glaubens!
Verlasst euch einzig alleine auf das Wort Gottes!
Und schöpft von Seiner Liebe, die nie endet!

Ich danke euch!
Ich danke euch sehr!
Eure himmlische Mutter Maria,
die euch alle sehr liebt!

Anmerkung:
   Das Fronleichnamsfest, lat. Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi („Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“), ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Die Bezeichnung „Fronleichnam“ leitet sich vom mittelhochdeutschen „vrône lîcham“, d.h.: „des Herren Leib“, ab (vrôn – „was den Herrn betrifft“ und lîcham – „der Leib“). In der Liturgie heißt das Fest ‚Hochfest des Leibes und Blutes Christi’, regional wird es auch Prangertag oder Blutstag genannt.
In das Englische und in andere Sprachen ist die lateinische Bezeichnung des Hochfestes „Corpus Christi“ eingegangen.
Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen (am 60. Tag nach dem Ostersonntag) und fällt somit frühestens auf den 21. Mai und spätestens auf den 24. Juni. Der Donnerstag als Festtermin steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst beim letzten Abendmahl. Wegen des stillen Charakters der Karwoche, erlaubt der Gründonnerstag keine prunkvolle Entfaltung der Festlichkeit. Aus diesem Grund wurde das Fest Fronleichnam bei seiner Einführung auf den Donnerstag der zweiten Woche nach Pfingsten gelegt. In Ländern, in denen Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, kann das Hochfest auch am darauffolgenden Sonntag gefeiert werden.

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