Morgenröte - Botschaften

136. Die Fahne

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2. Juni 2013; № 136
Jesus spricht:
Mein Kind der Liebe!
Von nun an weht die Fahne auf Halbmast!

Im Bergesinnern brodelt ein Vulkan!

Die Fahne des Schiffes wehte durch die Länder.
Von Süden nach Osten. Von Westen nach Norden.

Nun ziehe Ich die Fahne nach unten – zur Mitte.
Denn der Vulkan droht auszubrechen.

Die Blumen und das Moos: sie vermehren sich nicht mehr.
Es kommt die Zeit – sie ist schon da,
wo man sich nicht mehr überall in das Gras, auf die Wiese,
in das Moos legen kann.

So ziehe Ich, Jesus, die Fahne zur Mitte,
denn Mein Herz ist in Traurigkeit gehüllt.
Wer vermag Mich zu trösten?
Wer vermag Mein blutendes Herz aus dem wehenden Tuch herauszuholen?
Damit es nicht im Schmerz versinkt?

Gestern, als die Uhr 8.00 Uhr schlug, hob man Mein Herz nicht auf.
Heute, als die Uhr 12.00 Uhr schlug, gedachte man nicht Meiner Leiden.
Morgen, als man Mein Herz und Meinen Leib von neuem zerriss,
kehrte man nicht zurück nach Hause.

Jeder Tag und jede Nacht – sind gestern, heute und morgen!
So sind schon viele gestorben, ohne „Mein“ gestern, heute und morgen.

Ich, Jesus Christus, schenke jedem Menschen Mein gestriges Leiden.
Mein Leiden, das heute noch sichtbar ist.
„Mein Morgen“, wo man nicht nach Hause kommen will, in das Herz des Vaters.

Der Erdball dreht sich im Schatten des Mondes.
Morgen steht er stille. Und lässt die Uhr 12 schlagen.
Heute ist Mir weh ums Herz!
Denn Ich weiß, was kommen wird und muss.

Meine Hände ziehen das Seil der Liebe über die vertrockneten Herzen.
Durch die vielen Menschenherzen!
Und es reißt ein – das Seil!

(Jesus zeigt Seine blutenden Hände.)

Weil in den Herzen so vieler der Draht der Gleichgültigkeit liegt!

So bluten Meine Hände!
Weil man sie ablehnt und durch den Weltensumpf zieht.
So gleichgültig und kalt ist die Erde!
So sind auch die Herzen vieler Meiner Geschöpfe!

(Jesus spricht sehr traurig. Seine Augen sind voller Trauer.)

Heute sind Meine Füße auf der Erde! Und Meine Hände!
Um viele zur Umkehr zu bewegen!
Es ist so einfach! Wenn man will!
Denn nur der Wille zählt
und Ich gebe das Nötige dazu.

Gestern ging Ich in Traurigkeit durch das Leiden,
weil Ich wusste, was morgen sein wird.
Ich aber tat es einzig alleine aus Liebe!
Heute sind Meine Augen voller Mitleid.
Denn was ist aus Meinem Volk geworden?
Aus dem Volk, das Ich – ins Leben rief?

Ich gebe und Ich nehme! Alles!
Versteht!
Ich kann geben und nehmen – Ich alleine!

Nicht der Staat – die Karten – der Nachbar – der Freund – die Esoterik.

(Jesus weint.)

Die Morde. Die Gotteslästerungen. Die Verleumdungen. Die Blutschande.
Die Unterdrückung der Schwachen. Die Kindermorde. Die falschen Propheten.
Die unzähligen Gegner der Heiligen Mutter Kirche!
Dies alles zerreißt Mein Herz!

(Die Tränen Jesu fallen auf Sein Gewand und auf Seine Füße.)

Ich alleine gebe und nehme!

(Jesus schaut jetzt sehr streng. Er weint nicht mehr.)

Und wer sich vor Mich stellt und seine eigenen Gebote aufstellt,
den werde Ich in das tiefe Meer versenken.
Als hätte es ihn nie gegeben!

Und am Grund des Bodens werden viele „diese Zeit“ abbüßen,
welche sie, aus Meinen Geboten herausgerissen haben.

„Diese“ Zeit, die Ich schenkte hier auf Erden, um zur Blüte zu werden.
Damit man koste das ewige Leben!

In jedem verlorenen Tag, jeder verlorenen Stunde, jedem verlorenen Augenblick
muss dieses verlorene Geschenk Meiner Liebe zurückgeholt werden.
Durch Buße und Reue, im Reinigungsort der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Und keine Tränen können diese Seelen trösten!
Nur einzig alleine – die Hoffnung auf Mich!
Und Meine unendliche Liebe und Güte, die sie in ihrer Todesstunde schauten,
lassen diese Armen in Gewissheit, in Mein Reich kommen zu dürfen.

Ihr Trost, ihre Hoffnung, bin einzig alleine Ich!
Und ihre tiefe Erkenntnis über ihre große Schuld, die sie auf Erden begingen,
lassen sie voller Traurigkeit leiden.

Einzig alleine die Gebete, Opfer, der Glaube
und die Feier der heiligen Eucharistie von den Zurückgebliebenen
bringen diesen armen Seelen das Wasser,
das das Feuer, ihr Schuldenfeuer, in ihrer Seele löscht.

Und Ich werde ihnen all dies zukommen lassen!
Weil es den Glauben bezeugt!
Das Gebet! Die Opfer! Die Heilige Eucharistie! Jedes gute Werk!
Das man ihnen schenkt!
Weil dies der wahre Glaube ist.
Und man Mich auf diese Weise ehrt!
Denn Ich gab dies alles!
Ich gab es und gebe es den Armen.
Um sie mit diesen Geschenken zu füllen.
Weil sie auf Erden so vieles verloren haben.
Und so viele leer und nackt vor Mir standen, am Tage ihres Todes.
So ist Meine Liebe!
So groß und doch gerecht!

(Die Hände und Füße von Jesus bluten wieder.)

O, seht! Wie sie weht, die Fahne!
So viele gehen achtlos vorbei!
Sie kennen keinen Gott! Sie wollen Ihn nicht kennen!
Sie wehren sich gegen Meinen Vater!
Sie wehren sich gegen seinen Ruf der Liebe!

So gehe Ich mit blutenden Händen und Füßen, von Herz zu Herz.
Und berühre mit Meinen Tränen die vertrockneten Seelen.

O, Meine Erde!
Du ziehst dahin, wie die Wolken im Sturme!
Nun kommt der Anfang vom Ende.
Die Pfeile sind gerichtet.
Man wartet nur auf den Wind.
Damit der Pfeil in die richtige Richtung fliegt.
So fängt es an: der Anfang vom Ende.

Nun liegt das Tal gekrümmt vor Schmerz.
Denn die Sonne zog sich zurück, denn man wollte sich nicht wärmen.
Und der Vorhang zerbrach und legte sich nieder, um zu löschen den Atem.

Nun ist sie tot, die Erde, die braune Erde.
Und zerfällt immer mehr.
So, dass selbst der Tod im Tode zerfällt.

(Jesus weint und blutet jetzt nicht mehr.
Sein Gewand ist strahlend weiß. Jesus trägt jetzt eine goldene Krone.)

O, seht das Morgenrot!
Wie schön es leuchtet!
Es hebt den Tod auf!
Und trägt ihn zum Leben!
Das Wasser fließt, es hört nicht auf.
Denn es will den Tod zum Leben erwecken!

Das verwelkte Gras richtet sich auf, das im Tode lag.
Es wächst auch im Schein der lauen Nacht.
Und sein Schatten ziert das Haus.
Legt sich wie ein Kranz herum um die Mauern.
Man kann das Leuchten sehen.
Das Leuchten der freudigen Augen.
Denn sie erkennen die Wahrheit!

Bis in den tiefsten Grund fließt Meine Quelle!
In jeden Winkel!
Und hoch hinaus, bis zu den Wolken!
„So“ schlägt Mein Herz!
„So“ richte Ich auf!
„So“ gebe Ich!
Und nehme vom Guten nichts weg!

Denn was Ich gebe, wird jetzt gepflanzt und bewässert.
Und der Garten umschließt das Haus, das Herz.
Wie ein Vater seine Kinder.

„Diese Zeit“, steht nicht mehr in weiter Ferne!
Was ist für euch nah?
Es ist für Mich viel näher und doch so weit weg.

Ihr rechnet und redet.
Und versteht doch nichts.
Vieles ist für euch in weiter Ferne.
Was ist für euch weit?
Es ist für Mich viel weiter und doch so nah.

Ihr meint zu verstehen!
Doch ist es nichts gegen das, was einige Auserwählte wissen.
Sie kennen einen Hauch von nah und fern.
Sie verstehen und können doch nichts verstehen.
Wenn Ich es nicht gebe, das Verstehen!

(Jesus schaut auf die Ungläubigen.)

Wie viel mehr versteht ihr?
Die ihr nicht betet und glaubt, an Meine Verheißungen?

Ihr schaut zum Mond und seht nichts.
Ihr schaut zu den Wolken und versteht nichts.
Ihr schaut auf die Sonne und seht ihr Leben nicht.
Ihr schaut auf die Sterne und könnt wenig sehen.

Ihr schaut auf Morgen und kennt keine Zeit!
Ihr meint so vieles!
Und wollt die Wahrheit nicht finden!

Es ist schwer in dieser Zeit!
Aber nicht zu schwer, Mich zu finden!

Nur so viel könnt ihr verstehen, so viel Ich euch schenke.

Denn Ich gebe! Ich alleine!
Und nehme! Wenn Ich es will!

Den Guten, Beständigen und Treuen gebe Ich!
Auf Erden! Noch viel mehr im Himmel!
Die Zügellosen, Eigensüchtigen und Lieblosen nehme Ich!
Auf Erden! Und in alle Ewigkeit! Hinweg!
Ich gebe und nehme!

Viele geben nichts, weil sie nicht genommen haben Mein Wort.
Sie zerfallen. Wenn sie keine Reue kennen.
Am Tage der Entscheidung.
Ich gebe und nehme.

Bittet Mich also, euren Herrn und Gott, um Wasser!
Um das Wasser des Lebens!
Damit ihr nicht zugrunde geht.

Wer bittet – empfängt.
Wer anklopft – dem wird aufgetan.

Ich gebe! Und nehme alles Böse hinweg.

So ist es! Bis in alle Ewigkeit!
So bleibt es! Bis in alle Ewigkeit!

Ich habe gesprochen! Ich! JESUS!

Die Quelle der Liebe!
Mit dem Geist der Wahrheit!
Und dem Vater, der gibt und nimmt!
Amen!

So gehe Ich in eure Häuser
und reiche euch Meine Hände der Liebe,
um euch herauszuziehen aus eurem Elende.

Ich bin Jesus!
Euer barmherziger Heiland und Gott!
Jetzt und in alle Ewigkeit!

Kommt nach Hause, liebe Kinder!
Kommt nach Hause zum Tisch des Herrn
und esst vom Brot der Ewigkeit,
vom Mahl der Liebe!
Dort schlägt Mein Herz!
Dort fließt Mein Blut!
Dort lebe Ich!
Mit Geist, Leib und Seele!
Dort bin Ich gegenwärtig – im Mahl der Liebe.
Um euch zu stärken und zu trösten.
Um euch die Türe zu öffnen, die in das Paradies führt.

Ich gebe und nehme!
Weil Ich nur Liebe bin!

Gebt Mir eure Armseligkeit!
Und nehmt Meine Liebe!
Damit Ich euch noch mehr, von Mir, geben kann!

Esset und werdet satt!
Preist euren Gott, denn Er hat Wunder vollbracht!

Ich ermahne euch immer wieder,
um euch wach zu rütteln.
Damit ihr die Wahrheit erkennt.

Wenn ihr Gutes tut, verherrlicht ihr Meinen Vater im Himmel!
Wenn ihr die Gebote Gottes liebt, erfüllt ihr das Gesetz!

Ich werde euch die Türe öffnen
und ihr werdet Mein Volk sein!

Und ihr werdet in Jerusalem wohnen!
Für immer bei Gott!
Für immer im Tal der Freiheit!
Für immer am Bach des Lebens!

Ihr werdet sehen – das ewige Leben!
Was euch geoffenbart wurde.
Freut euch! Freut euch!
Denn die Wahrheit liegt in diesen Verheißungen!
Freut euch!

Ich bin Jesus! Der Kelch des Heils!
Der Baum des Lebens!
Das Lamm der Liebe!
Der Duft der Güte!
Euer liebender Herr und Gott!

Wie sehr Ich euch liebe!
Nehmt Meine Liebe!
Und Ich gebe tausendfach dazu!

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