Morgenröte - Botschaften

143. Sonne der Gerechtigkeit

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28. Juli 2013; № 143
(Die Augen Jesu sind heute blau, denn in Seinen Augen sieht man ein Meer. Man kann die Tiefe und die Weite nicht messen.)

Jesus spricht:
Mein Kind.
Die Sonne steht tief,
damit die Wärme des Himmels sich niederlege in die erkalteten Herzen.
Noch nie wurde so viel gesündigt, wie in dieser Zeit.
Die meisten Menschen auf Erden kennen das Wort „Teilen“ nicht.

Meine Kinder!
Die Sonne* steht tief!
Dieses ist dem nicht menschlich gleichzustellen.
Ihr meint zu verstehen
und könnt doch nicht die Wahrheit erkennen,
weil euch der Glaube an Gott fehlt!
Hättet ihr viel mehr Glauben, wie viel mehr könntet ihr verstehen
und dadurch euer Leben nach Meinen Geboten leben!
Die Sonne* steht tief!
Wer versteht Meine Worte?

* Die Sonne ist Symbol für Christus, der am Morgen strahlend aufgeht und die Finsternis der Welt erleuchtet und die Kälte erwärmt. Christus der Retter kommt den Menschen ganz nahe.

In der Traurigkeit und Dunkelheit seid ihr gefangen.
Und so geht ihr euren Weg. Tag ein, Tag aus.
Welch verlorene Zeit!
Verloren! Nichts gewonnen!
Mein Herz ist betrübt!
Denn Ich habe Mein Leben gegeben, damit ihr es gewinnt! Nicht verliert!
Ich habe aus Liebe alles gegeben, damit ihr nichts verliert.
Wer an Mich glaubt und seine Liebe Mir schenkt, wird nur gewinnen.
Denn wer aufrichtig gibt und nimmt, wird nichts verlieren,
sondern noch mehr gewinnen.

Die Sonne steht tief!
Der Schatten des Morgens erwacht durch die wärmende Sonne*.
Licht kündigt den Tag an.
Der Atem Meiner Liebe durchweht das Land
und lässt Mein Herz seufzen,
denn die Nacht fand keine Ruhe
und der Tag wälzte sich in der Nacht.
Die Sterne wandern hinter die Wolken.
Der Tag ist da.
Was wird er bringen?

Am Ufer stehen sie und schauen nach dem Mond**.

** Der Mond ist erleuchtet von der Sonne. Er gibt den Widerschein des Lichtes der Sonne. So zeigt dieses Bild symbolisch die Mutter Maria als das ganz vom Lichte Gottes erstrahlte Geschöpf, das die Nacht erhellt.

Noch können sie ihn nicht sehen,
denn im Dunkeln ist sein sichtbares Leben.
Es ist kein Dunkel, wie man es meint.
Nein, es ist ein Schleier den Ich niederlege,
damit der Mensch ruhe im Mondschein** der Nacht.
Die Sinne, das Herz, die Seele sollen sich in der Ruhe wiegen
und der Mond** streichelt das Leben bei Nacht.
Und wenn die Sterne hervortreten von den Wolken,
ist es Mein Herz, das im Dunkeln scheint und im Liebesfeuer schlägt.
Das ist die Nacht, die Gott gebracht.
Und wenn die Nacht sich dem Tag zuneigt, taucht der Mond in Mein Herz*** unter,
so wie die Sterne, die hinter die Wolken ziehen.
So wird aus der Nacht der Tag hervorgebracht.
Am Tag soll der Weg in Meiner Ordnung gegangen werden.
So hat es Gott bedacht!

*** die vereinten Herzen Jesu und Mariens.

Nun sind sie gegangen, ohne aufzuschauen.
(Jesus zeigt die Menschen.)

Sie gingen am Tag in die Nacht hinein
und sie konnten das Licht der Sonne nicht finden.

Nun steht sie tief, die Sonne! Tiefer als je zuvor.
Doch sie finden sie nicht, die wärmenden Strahlen,
denn sie haben ihre Herzen mit Ketten geziert.
Ein Seufzen durchdringt Mein Herz!
Ob bei Tag oder bei Nacht.
Es ist Mir weh ums Herz!
Und Meine Augen sind verschwommen,
denn sie ruhen im tränenden Meere.

(Jesus zeigt das Meer – das Wasser – in Seinen Augen. Es sind Seine Tränen.)

Man fährt nicht hin – in Mein Haus der Liebe!
Sie folgen der Stimme, die nichts gibt!
Sie tragen Schnüre um ihre Herzen, denn sie sind nicht frei.
So ruft der Tag in die Nacht hinein
und die ruhende Nacht in den Morgen.

Sie haben alles fortgetragen, was Ich gab!
Und nach Hause geholt, den leeren Krug.
Nun füllen sie ihn – bei Tag und Nacht – mit leeren Dingen
und holen viele neue Krüge dazu.
Ihr Haus ist vom Keller bis zum Dachboden mit Krügen gefüllt,
aber nicht mit Meinem Wasser!
Denn sie haben Meine goldenen Krüge fortgetragen,
die Ich ihnen immer wieder füllen wollte.

Die Sonne steht tief! Sehr tief!
Morgen kann man sie nicht mehr sehen,
denn die Wellen der Liebe trugen sie in das tränende Meer!
Zum seufzenden Herzen!
Das weint und klagt – in der lauen Nacht.

Die Sonne der Liebe liegt im Mond eingehüllt – in Meinem Herzen!
Ich trug sie fort:
die Sonne – den Mond – die Sterne – die Wolken
und legte sie in das Meer der Tränen.

Man füllte nicht die goldenen Krüge
und verteilte sie nicht an die Menschen, die Ich so sehr liebe!
Nein! Man trug sie fort
und holte schmutzige Krüge nach Hause,
füllte sie mit vergänglichem
und verlor sein Leben.
Verloren. Nichts gewonnen.

Nun liegt sie da – die Erde.
Nackt und bloß.
Alles verloren. Nichts gewonnen.
Die Erde – der Boden – leer – nichts gewonnen.
Obwohl sie ihre Häuser füllten, haben sie nichts gewonnen,
denn ihre Habgier lies sie alles verlieren.

Die Sonne steht tief!
Und Meine Gnade liegt im weinenden Meere,
denn sie wollten SIE nicht!
Sie wollten MEINE LIEBE nicht!
Sie wollten MEINE ERDE – Meinen Boden nicht!
Sie wollten MEINE LIEBE nicht!

(Jesus weint.)

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