Morgenröte - Botschaften

159. Das göttliche Wort: Anfang und Ende

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27. Oktober 2013; № 159
(Die heiligste Dreifaltigkeit auf drei goldenen Thronen.)
Gott Vater spricht:
Am Anfang des Lebens auf Erden,
wo nicht der Anfang Meiner Liebe war,
goss Ich Friede, Freude und Gerechtigkeit
in den Samen der Entstehung.
Denn Ich wollte, als Schöpfer aller Dinge,
vom Samen der Vollkommenheit
die Erde zum Leben erwecken.
Es geschah – das Unfassbare – für das Leben auf der Erde.

Der Strom Meiner Liebe
floss wie ein glühender, mächtiger Regen
durch die Adern Meiner Gottheit
und zersprengte den Stein des Tores,
dass noch verschlossen war.

Himmel und Erde vereinten sich
in himmlischer, irdischer Weise,
und ließen ein neues Ufer, ein neues Land entstehen.

Gewaltige Wassermassen –
die in Friede, Freude und Gerechtigkeit gehüllt waren –
durchdrangen das neue Tor
und erfüllten das neue Leben mit Leben.

Gestern sollte alles verborgen bleiben.
Heute wollte Ich ein Neues erschaffen.
Weil Ich – die Gottheit – Mein Leben kundtun wollte.

Sonne, Mond und Sterne; Wolken, Licht und Dunkel
ließen das Neue erkennen!
Grün und blau durchfluteten den Tag
und strahlten im Tau der Nacht!
Rot und gelb erweckten die Blumen
und filterten darin Weite und Ferne!

Sand und Hügel taten sich auf
im Mantel Meiner Liebe!
Wasser und Leben durchdrangen die Stille.
Endlos weit tat sich ein neuer Horizont auf.

Der Herzschlag Meiner göttlichen Liebe
durchdrang das neue Tor
und erfüllte das Meer mit lieblichem Klang.

So hielt Friede und Freude
und Meine nie ergründende Barmherzigkeit
Einzug im neuen Leben,
dessen Ursprung man nie erfassen kann.

Denn kein Mensch hat es gesehen,
kein Ohr hat es gehört: das Neue, das Ich erschaffen,
und wie es entstand!

Aus dem Samen Meiner unendlichen Liebe
in Meinem göttlichen Herzen floss
der Regen des neuen, unendlich weiten
und doch verborgenen Willen:
Leben im Leben zu schenken!
(Gott zeigt Adam und Eva.)

Unendliche Weite tat sich auf,
die die Erde umschloss, die Ich erschuf,
und lies das Neue wachsen, welches Ich, in Meinen Händen hielt.

Ich schenkte Leben und man verwarf,
in der Blüte der ewigen Zeit,
das Geschenk Meiner göttlichen Liebe und Meine Gebote!
So fiel die Zeit in die Tiefe der Erde!

Es wuchs das Leben im vertrockneten Land
und die Menschen lebten und leben, mit diesem Makel der Sünde.

Ich öffnete die neuen Schleusen, damit das, was Ich erschuf,
nicht verloren gehen möge.

Im Tal Meiner Gottheit schenkte Ich Tag und Nacht,
Erde und Himmel,
Licht und Wasser,
Leben und Fülle,
damit das Gut, das Ich gab,
man weitergeben möge, durch Meine Gegenwart.

Im neuen Land,
das umringt war von Gestein und Gewalten,
sollte ein Meer von Bereitschaft, Hoffnung, Liebe und Freude entstehen!

Nie gekannt – und doch gewonnen!
Ich rief in die Herzen der Auserwählten,
(der Propheten)
damit sie die neue Erde, das neue Leben, führen und tragen können
im Lichte der Geheimnisse und ihrer Bereitschaft.
Nie gekannt – und doch gewonnen!

Das Leben wuchs und vermehrte sich.
Die Sünde wuchs und vermehrte sich.

So zog Ich aus, indem Ich Meinen Sohn entsandte
im Geiste Meiner Gegenwart:
um das Volk zu retten, dass immer mehr
Meine neue, erschaffene Erde beschmutzte;
um zu retten, was Ich erschuf durch Meine göttliche Liebe.

In Meinem Herzen entstand der Plan:
„Mein Volk zu retten!“
Durch Sie – Maria – Mein auserwähltes, geliebtes Kind,
im Schoße des Geistes geformt und genährt.

Ich wollte und habe sie auserwählt.
Weil es in Meinem Plane stand.
Und aus Meinem göttlichen Herzen floss der Samen Meines Herzens
in die Herzen des heiligen Joachim und der heiligen Anna.
Dieser Samen durchdrang den Leib der heiligen Anna
und formte und nährte das auserwählte Kind.

Ich wollte und gab!
Sie wollte und nahm!

So wuchs dieses auserwählte Kind heran im auserwählten Schoße.

Damit dieses Kind, dieses auserwählte Kind,
einst als „Unbefleckte“ die Erde berühre
durch Meines Sohnes Leben!

Mein Plan stand fest:
Noch ehe das neue Leben auf Erden begann.
Noch ehe Wasser und Wolken sich berührten.

In Meinen Geboten liegen Wahrheit und Leben!
Und wer Meine Gebote lebt, aufrichtig lebt, wird die Wahrheit erkennen!

Licht und Wolken zwischen Himmel und Erde.
Licht – aus Meinem Herzen entsandt.

Wolken trennen nicht den Himmel von der Erde,
denn der Himmel ist dort, wo kein Auge auf Erden war.
Der Himmel ist in Meinem Herzen und Himmelszelt:
Unvorstellbar für das Leben auf Erden.
Einsicht – nur für wenige Auserwählte.

Jene schauen durch Meine Gnade mit ihrem Herzen, das Ich erwählte,
durch Mein Herz in den Himmel der ewigen Glückseligkeit,
um von den ewigen Freuden zu berichten,
damit Glaube, Hoffnung und Liebe aufrecht stehe
und sich immer mehr vermehre.

Selig die Menschen, die Meine Worte ernst nehmen.
Ich werde sie in die ewige Freude tauchen
und sie mit dem Gewand der Heiligkeit belohnen.

Am Anfang war Mein Wort: das Brot des Lebens.
Am Ende bleibt Mein Wort: das Brot des Lebens.

An den Tagen eures Lebens soll Mein Wort
das Brot eures Lebens sein!

Und es brach die Nacht herein.
Und sie verschlossen Türen und Fenster.
Ihre einzige Nahrung war das Brot, das sie gegessen, als es noch Tag war.
Sie waren gestärkt und saßen am Tisch.
Sie waren gestärkt durch das Brot des Lebens.

Und jene, die nicht vom lebendigen Brot lebten am Tage,
saßen hinter verschlossenen Türen bei Nacht, einsam und leer,
weil sie nicht aßen. So wurden sie nicht satt!

Das Kreuz steht aufrecht. Und wer es zerbricht,
wird durch die Nacht mit der Nacht zerbrochen.

Wer es verehrt und Meine Gebote befolgt,
wird durch den Tag an der Nacht nicht zerbrechen.

(Gott Vater schaut jetzt tief in die Herzen der Menschen.
Spricht jeden einzelnen Menschen an.)

Das Wort – Mein Wort war der Anfang.
Das Wort – Mein Wort soll Dein Anfang und Ende sein.
So wirst Du getragen von Meinem Wort.
Von Anbeginn Deines Lebens, bis hinüber in die Ewigkeit.

Mein Wort zerbricht die Nacht
und Dein Glaube trägt Dich durch die Nacht
in den ewigen, nie endenden Tag hinein.
Anfang und Ende liegen in Meinem Herzen.
Dein Leben und Dein Ende liegen in Meinem Herzen.

Denn alle Menschen entsprangen
aus dem Samen, der aus Meinem heiligsten Herzen entsprang.
So sollte kein Mensch verloren gehen.

Und doch legte Ich Meinen Willen
in den Willen Meines Sohnes
und Er legte Seinen Willen in Meinen Willen.
So schenkte Ich aus Liebe den Menschen ihren eigenen Willen,
um Mir damit zu bezeugen,
wie nahe eine Seele Mir sein möge,
oder wie weit sich eine Seele von Mir entferne.

Es ist Mein Wille gewesen, eine Erde zu erschaffen,
um Menschen darin wohnen zu lassen.

Damit sie erkennen Meine Allmacht und Güte
und mit ihrem freien Willen
sollen sie zurückkehren in Mein Herz der Liebe.
Sie sollen zurückkehren zum Samen,
der aus Meinem heiligsten Herzen entsprang.
Sie sollen zurückkehren in das Haus aller Söhne und Töchter.

Seht dieses Geheimnis!
Kein Mensch wird es je verstehen auf Erden!

Unergründlich tief ist Mein Herz, darin alle Schätze liegen!
Wer zurückkehrt in das Haus der Liebe, dem wird ein neues Leben geschenkt
und durch Meine Gebote wird er eintauchen in die Geheimnisse Meiner Liebe.
So tief – wie Ich es schenke.
Denn Ich gebe in dem Maß, wie Ich es will.
Denn Ich alleine entscheide,
wie viel ein Mensch auf Erden empfängt
und wie tief eine Seele im Himmel in Meine Geheimnisse versinken darf.

Ich gebe und nehme.
Ich gebe Leben und nehme das Leben.
Ich gebe und nehme.
Ich gebe Meinen Willen und nehme euren Willen
und versenke beides
im tiefen Meer Meiner Barmherzigkeit und Gerechtigkeit.
So werden die Seelen gereinigt,
bevor sie Mein heiligstes Antlitz schauen dürfen.

Gott ruft und man sieht die drei göttlichen Throne:
„Die Throne der Dreifaltigkeit liegen verborgen in der Majestät der Gottheit!“
Jesus und der Hl. Geist vereinen sich im Herzen des Vaters und Gott ist nun als der Eine sichtbar. Gott offenbart viel, aber viele Menschen können dies nicht erfassen. Gott spricht gewaltig wie ein Erdbeben und trotzdem ist sein Sprechen einfühlsam und sanft in den Herzen. Außerhalb Gott herrscht nur Stille: Gott öffnet ein Stück von seiner Verborgenheit; Gott will, dass Menschen nachdenken, auch, wenn sie nicht sofort verstehen – so wird es immer sein – nicht immer können Menschen alles verstehen. Menschen im Glauben (die Gottgeweihten) können den anderen mehr zeigen – alle seine Botschaften ruhen in der Bibel – für diese Zeit.

Einen Augenblick der Wahrheit
schenke Ich allen Sterbenden aus Barmherzigkeit!
Sie werden schauen Meinen Sohn, den Ich sandte.
Sie werden schauen die Finsternis.
Und ihr freier Wille
trägt sie hinüber in das Haus, in den Ort, den sie erwählten.

Selig die Menschen, die Mir vertrauen,
ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Menschen, die Meine Gebote befolgen,
sie werden in Meinem Hause wohnen.
Selig die Menschen, die nicht sehen und doch glauben:
Das Tor der Ewigkeit steht weit offen für sie.

Ich ging am Wegrand eures Lebens.
Und ihr habt es nicht bemerkt!
Ich ging an eurer Seite.
Und ihr habt euch nicht festgehalten an Mir!
Ich ging euch voraus.
Und ihr seid nicht Meinen Spuren gefolgt!

All dies geschieht immer wieder in eurem Leben
und ganz besonders in eurer Todesstunde,
wenn euer letzter Atem die Erde verlässt.

Leib und Seele trennen sich
und alles, was ihr gesammelt habt auf Erden, bringt ihr dann zu Mir.
Und die schlechten Dinge?
Sie liegen auf eurer Seele
und ziehen euch hinunter in den Ort der Reinigung.

Das ist die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit!

Denn würde Meine Barmherzigkeit
schon in eurem Leben auf Erden fehlen,
würdet ihr noch viel mehr Qualen im Reinigungsort erleiden
um der Gerechtigkeit willen.

Kein Mensch auf Erden kann diesem Weg ausweichen.
Es gibt kein vor und zurück mehr.

Es ist für die Seele,
als würde ihr Herz stille stehen, in Lähmung und Not.
Bleibt deshalb jetzt nicht stehen, dort, wo ihr jetzt seid.
Geht nach vorne – Mir entgegen!
Und tragt den Mantel der Einsicht, der Reue und Umkehr.
Geht nicht zurück, geht Mir entgegen,
in Meines Sohnes Herz.
So werdet ihr einst im Ort der Reinigung nicht so viel leiden.

Denn die Zeit – sie wird kommen,
die Zeit der trauernden Stille.
Dort könnt ihr nicht vor und zurück.
Dort seid ihr in eurer eigenen Schuld gefangen.

Wer vermag eure Fesseln und Trauer zu lösen?
Meine Barmherzigkeit und Güte!
Und die Treue der Zurückgebliebenen!
Ihr Glaube und ihre Gebete sind für euch
Tau und Regen im Feuerofen der Reinigung.

Seht, das Weizenkorn ist gar vertrocknet.
Ich gebe Regen. Und ihr sollt zuerst den Acker umpflügen,
damit der Regen das Korn und die vertrocknete Erde
zum Leben erwecke.

Einst ging Mein Sohn in den blutigen Tod Meiner Liebe,
damit ihr lebt – in alle Ewigkeit!
Das ist Meine Botschaft an die Menschen, die guten Willens sind.

Seht – Ich habe euch sehend gemacht.
Seht – Ich habe euch genährt.
Seht – Ich habe euch nach Hause geholt.

Denn die Zeit ist nahe!

Sie ruht in Meinem Herzen und strahlt in die Welt.

Erkennt ihr es nicht?

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