Morgenröte - Botschaften

160. Heraus aus der Wüste

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7. November 2013; № 160
Jesus spricht sehr traurig:
Heute ist „der Tag“ in der Wüste!
Der Tag – ist der Tag, der sich in alle Tage einschließt!

Mein Kind! Meine Kinder!
Viele gehen auf falschen Wegen
und begeben sich auf feinen Sand, wo kein Leben sichtbar ist.
Eine Windböe, ein kleiner Sturm, und alles sinkt ein,
was in der Wüste sich bewegt.

In der Wüste drohen sie zu verhungern
und nur ein Tropfen aus Meinem heiligsten Herzen
kann Leben, kann neues Leben, spenden!

Ich ging durch die Wüste, um in der Stille und Einsamkeit
Meine Gegenwart in die Gegenwart des Vaters im Himmel zu versenken;
um im Geist der Liebe Mich zu vereinen mit dem göttlichen Willen,
der in der Dreifaltigkeit ruhte.
Damit die Menschen, die in der Wüste unterwegs sind,
sich an Mein Wort lehnen und sich mit dem Tau Meiner göttlichen Liebe stärken!

Ich spende Leben, neues Leben, durch den Geist der göttlichen Wahrheit!
Mein Wort ist Licht und Wahrheit
und wer in der Dürre seines Lebens steht,
den werde Ich, wenn er sich vertrauensvoll an Mich richtet,
mit dem Wasser der Erkenntnis, der Liebe und der Bereitschaft füllen.

So werden viele Seelen, wenn sie Meiner Stimme folgen,
aus der Wüste heraus geführt
und in das Tal, in das grüne Tal der Hoffnung, gestellt.
Ich selbst werde die Menschen vom Trauertal heraustragen,
wenn sie es wünschen.
Und sie werden Freude und Frieden in ihren Herzen fühlen.
Das ist das Licht der Wahrheit!
Und es wird aus ihnen leuchten, trotz aller Dunkelheit!
Kein Mensch soll alleine durch die Wüste wandern!
Kein Mensch wird alleine durch die Wüste wandern, wenn er Mich anruft!

Ich bin der gute Hirte und führe Meine Schafe auf die Weide des Lebens.
Ich führe euch aus der Wüste in das Leben, das ewiges Leben schenkt.

Gestern ging Ich für euch in die Wüste.
Heute gehen die Menschen den Weg, der nicht nach Hause führt.
Viele sind, trotz ausgefülltem Leben, im Herzen leer.
Ihre Seele ist in der Wüste, denn das Wahre fehlt.
Das lebendige Wasser fehlt!
So gehen Geist, Herz und Seele durch die Wüste, weil sie der Welt verfallen sind.

Die Werte gehen verloren.
Das Wichtigste für die Menschen ist nicht ihr Ende,
sondern jetzt und heute
wollen sie im vergänglichen Leben ihr Leben hineinwerfen
und so werden sie es verlieren.

Das wahre Leben finden, es leben und es für immer gewinnen,
könnt ihr nur, wenn ihr eure Arme nach Mir ausstreckt,
wenn ihr eure Augen auf Mich richtet!
Und wenn euer Herz nach Mir ruft,
werde Ich euch voller Liebe in das Wasser des Lebens eintauchen
und euch mit dem Geist der Erkenntnis und der Wahrheit füllen.

Ja, liebe Kinder,
Meine Worte wiederhole Ich! Immer und immer wieder!
Ich werde nicht müde euch zu rufen,
denn was eure Herzen betrifft:
Es hat zugenommen – das Schlechte.
Es hat abgenommen – das Gute.

Früher, als Ich auf Erden lebte,
habe Ich schon vom Frieden und von der Liebe gesprochen.
In Gleichnissen. Und auch heute tue Ich dies,
denn nichts hat sich verändert, was Meine Gebote betrifft.
Nur die Zeit hat sich verändert, mit den Menschen.
Der Mensch in seiner Zeit hat seine Zeit oft nicht mit Meiner Zeit gefüllt!

Was aufrecht steht
und stehen bleibt zu aller Zeit, bis in alle Ewigkeit, ist Mein Wort,
das im blutigen Kreuzestod Meiner Liebe versenkt ist!

Kein Mensch kann es vertreiben,
kein Mensch kann es verbrennen,
kein Mensch kann es leugnen,
wenn die Stunde des Todes naht.
Denn die Flammen der blutigen Liebe werden von Meinem Kreuze
in der Sterbenden Seelen fallen
und sie werden ihren letzten Atem im Ofen der Erkenntnis aushauchen.
Und mit ihrem neuen Atem
und mit ihrer erneuerten Seele in das brennende Meer der Tilgung fallen.
Kaum jemand kann diesem Geheimnis entrinnen!

Nur wenigen, wenigen bleibt dieses erspart.
Weil sie auf Erden, diese Wenigen, heilig gelebt – heilig gestorben sind,
und als Heilige in Mein Heiliges Reich zurückkehrten.

Darum, liebe Kinder, bitte Ich euch, Meine Worte zu befolgen.
Damit ihr nicht zu lange von Mir getrennt bleibt,
hier auf Erden und einst vom Himmel.
Viele Qualen, viele Jahre im Fegefeuer könnten euch erspart bleiben,
würdet ihr doch viel mehr Meine Gebote beachten,
sie lieben und leben.

Ein jeder achte zuerst auf das eigene Herz,
denn jeder Mensch wird sein eigenes Leben verantworten
vor dem Schöpfer aller Dinge.
Wie auf Erden die Gebote gelebt, so das Leben in Ewigkeit.
Wie auf Erden die Gebote geliebt, so die Zeit im Reinigungsort.
Ein jeder Mensch wird für seine eigene Schuld büßen.
Auch für das, was er anderen zugefügt hat.
Nichts bleibt Mir verborgen!
Nichts!

Das Fegefeuer ist auch für die armen Seelen wahrhaftig eine Wüste.
Hier kann Ich sie nicht herausholen
und auf die grüne Weide stellen, bevor sie nicht alle Schuld gebüßt haben.
Um der Gerechtigkeit willen!
Aber um der Barmherzigkeit willen gewähre Ich ihnen die Gnade,
dass durch die Menschen auf Erden, welche ihnen durch Gebete
und durch die Feier des unblutigen Kreuzesopfers gedenken,
sie Trost und Hilfe erfahren dürfen.

Jene Menschen, die ihr Herz voller Mitleid auf diese Armen richten,
werde auch Ich einst in ihrer Todesstunde
mit Meiner ganzen Barmherzigkeit berühren.
Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen!

Liebe Kinder!
Einst riefen sie – Heil dem König!
Heute rufen sie – Hinweg mit dem Kreuz!

Was ist aus ihnen geworden?
Was wird aus ihnen werden?
Was werde Ich rufen, wenn sie im Tode ringen?

Oh, könntet ihr Meine Barmherzigkeit und Meine Liebe ermessen.
Hier, schon auf Erden.
Ihr würdet weinen Tag und Nacht
und alle Meere würden überlaufen und die Erde versenken.
Oh, könntet ihr Meine Gerechtigkeit und Meine Liebe ermessen!
Hier, schon auf Erden.
Ihr würdet sterben in einer Sekunde
und die Erde würde begraben werden von der Wahrheit.

Selig die Menschen, die Meine Gebote befolgen!
Sie halten den Schlüssel der Ewigkeit in ihren Händen!

Einst ging Ich durch die Wüste und widerstand allen Versuchungen.
Lasst euch herausführen aus Not und Versuchung – von Mir,
Jesus – eurem Herrn und Gott!

Alles wird vergehen! Alles auf Erden!
Morgen ist alles anders. Auch, wenn ihr heute nichts bemerkt.
Wenn ihr nichts bemerken wollt. Morgen ist alles anders.

Wie der Wind – so kam die Nacht – leise.
Lau wehte er durch die Gassen.
Und die Fensterläden schlugen auf und zu.
Doch niemand hielt sie fest, denn der Wind wehte lau.
Und die Nacht war für sie keine Nacht.
Denn ihr Leben lebten sie, so wie sie es wollten.
Und in der Nacht, die einst lau war, schlug der Eisregen gegen die Fensterläden.
So stark, dass sie zerbrachen.
So konnten sie nicht mehr die Fensterläden schließen,
als das Meer sich erhob und die Häuser verschlang.

Die Blumen auf dem Felde neigten sich zur Seite
und der Regenbogen durchbrach die Nacht.
Nein. Sie blieben stehen – die Blumen.
(Jesus zeigt gläubige Menschen.)
Sie zerbrachen nicht.
Auch, wenn der Sturm der Nacht sie arg bedrängte. Sie hielten allem Stand.
Sie waren gefestigt.
Denn ihre Stiele und ihre Wurzeln waren mit dem Wasser getränkt.
Man sah im Mondschein die bunten Blumen,
wie sie sich im Regenbogen wiegten
und viele erkannten das Licht,
zogen ihre schmutzigen Schuhe aus und rannten auf das Feld,
um sich mit dem Regenbogen zu vereinen
und es wuchsen immer mehr Blumen auf dem Felde
und ihre Farben leuchteten und legten sich im Regenbogen nieder.

Ein Lied erklang.
Es stieg auf, vom Felde, hoch in die Wolken
und durchdrang die Erde und den Himmel.
Das Band legte sich um die Herzen,
um die alten und die neuen Herzen.

So kam die Liebe, die nie fort gegangen war, zurück
und lies den Tau der Gnade, wie einen Wasserfall, in die Herzen fließen.
Sie konnten zurückkehren in ihre neuen Häuser.
Sie konnten bei Tag und bei Nacht die Fensterläden öffnen.
Für die Sonne!
Denn nun waren sie frei.
Der Sturm der Wahrheit fegte die leeren Häuser hinweg.
Die Erde verschlang sie.
Damit die Menschen einzogen in ihre neuen Häuser,
die die Sonne Tag und Nacht durchdrang.

Und die Felder blühten. Und die Blumen leuchteten.
Der Regenbogen umhüllte das neue Land.
Denn das Alte war untergegangen,
damit das Neue wachse, im Kreuze der Wahrheit.

Selig die Menschen,
die ihre alten verschmutzten Kleider in das Meer werfen
und sich mit neuen, lebendigen Kleidern schmücken.
Sie werden das neue Land erben!
Selig die Menschen,
die ihr altes Haus verbrennen und ein neues Haus bauen mit Meiner Hilfe.
Sie werden ewiglich im Hause Meines Vaters wohnen!

Einst ging Ich durch die Wüste,
um euch herauszuholen aus Einsamkeit, Verzweiflung und Not.
So kommt zu Mir, damit Ich euch herausziehe aus eurem alten Haus,
damit ein neues Haus wachse.

Denn, wenn der Herr des Himmels und der Erde kommt,
in welchem Haus wird Er euch finden?

Selig die Menschen,
die hungern und dürsten nach Mir.
Sie werden satt aufstehen und Mir wahrhaftig wohlgefällig sein!
Selig die Menschen,
die sich aus der Wüste führen lassen, von Mir.
Ich werde sie ihr ganzes Leben begleiten
und sie hinüber begleiten in den Festsaal der ewigen Freude!

Es kam die Nacht, doch war sie nicht dunkel,
denn ihre Herzen erstrahlten trotz Eis und Regen,
weil sie im neuen Haus wohnten
und ihren Garten mit den Strahlen des Regenbogens düngten.
So bleiben sie stehen – die Blumen
und kein Unwetter konnte sie zerbrechen.
Weil Licht – die Dunkelheit vertreibt.
Weil Friede – den Garten erhellte.
Weil Liebe – sie aus der Wüste getragen hatte.

Das Kreuz, Mein Kreuz: Sie trugen es in ihren Herzen.
Das Kreuz – Mein Kreuz!
Ich habe die Menschen durch Mein Kreuz und ihren Glauben
in Meinem liebenden Herzen nach Hause getragen.

Von der Wüste – heim – zum ewigen Licht.
Von der Wüste – heim – zur ewigen Liebe.
Von der Wüste – heim – zur ewigen Freude.

Ich trage euch alle in Meinem liebenden Herzen.
Ich trage euch.
Ich trage euch, weil Ich euch liebe.
Von der Dürre zum Wasser – des ewigen Lebens.
Von der Zerbrechlichkeit – zur Vollkommenheit.
Von der Wüste heraus – auf den Weg der Freiheit.

Licht, Friede und Freude sollen euch füllen
durch Meine Worte der Liebe.
Ich ging durch das Tränenmeer. Ich ging durch die Wüste. Für euch!
Damit keiner verloren gehe.
Jeder Mensch ist für Mich wie eine kleine, kostbare Perle.
Und keine Perle soll im Sand der Wüste versinken und verloren gehen.
Wenn er es nicht möchte.
Deshalb spende Ich Wasser aus Meinem geöffneten Herzen.
Es fließt in eure Seele und zieht euch aus der Dürre.
Die Wüste gibt es nicht mehr,
denn Ich habe euer Leben in Meinem Wasser der Liebe gereinigt,
damit ihr stark bleibt in allen Versuchungen.

Selig sind die Menschen, die sich von Mir führen und lieben lassen.
Sie werden durch Meine Liebe und Meinen Tod
mit Meinem Mantel der Wahrheit beschützt und gestärkt.
Ich werde sie einhüllen in Meinen Mantel,
wie ein Vater sein Neugeborenes Kind
und sie heim tragen zum ewigen Feuer Meiner Dreifaltigen Herrlichkeit.

Vom kurzen Erdenleben – zur ewigen Freude,
durch den Glauben – an Mich, Jesus,
werde Ich euch ewiges Leben schenken!

Keine Wüste. Keine Dürre. Keine Leere.
Keine Einsamkeit. Keine Traurigkeit. Keine Schmerzen.
Nur Friede und Freude! Im Haus der Liebe!

Einst ging Ich durch die Wüste mit blutenden Füßen,
um euch nach Hause zu tragen, wenn eure Zeit gekommen ist.
(Jesus zeigt: Er trägt die Menschen schon von der Empfängnis an.)
Sie ist da! Schon lange!
Eure Zeit – eure Zeit in der Wüste.
Kommt, und lasst euch heraus tragen,
damit ihr euer Kreuz tragen könnt
und durch Mein Kreuz nach Hause findet.
Ich warte auf euch!
Meine Augen sind auf euch gerichtet!

(Das Herz Jesu ist jetzt weit geöffnet.
Im Herzen Jesu fließt ein Wasserfall.
Man sieht drei Farben im Wasser,
dann bilden sich drei Ströme: Rot – Gold – Weiß.
Das Wasser fließt in die Herzen der Menschen.
Das Gewand Jesu ist strahlend weiß.
Jesus lächelt sehr.
Seine ganze Liebe durchflutet die Herzen der Menschen.
Seine Arme sind ausgebreitet.
Aus Seinen Händen fallen Strahlen auf die Erde.)

Meine liebenden Augen suchen DICH!
Komm, und lasse DICH finden
und von Mir heraustragen, aus DEINEM alten Leben,
in das NEUE Leben!
Damit DU das ewige Leben leben kannst:
Bei Mir – mit Mir – in Mir!
Jetzt und allezeit,
in alle Ewigkeit.
Komm, und lasse DICH finden und lieben!

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