Morgenröte - Botschaften

161. Nehmt euer Licht

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17. November 2013; № 161
(Der heilige Josef trägt ein grünes Gewand und einen braunen Mantel.
Sein Gürtel und sein Stab sind braun.)
Der heilige Josef spricht:
Mein Kind!
Die Nächte sind lang,
weil man nicht die Laterne nimmt und den Weg erkennen will.

Es gibt so viel Neid, Macht und Reichtum.
Gier und Unvernunft tragen dazu bei,
den Blick auf das Wesentliche zu verändern.
Und nur das warme Licht der Laterne kann den wahren Weg eröffnen.

Es ist kein Geheimnis,
dass Gutes – das Böse hinweg nimmt
und das Böse – das Gute niederdrückt.

Und wenn der Sturm kommt?
Wird Gott der Allmächtige die Treuen mit der Laterne reichlich belohnen!

Seht das Feld, wie es verkümmert.
Seht die leeren Häuser.
Seht das Land ohne Leben.
Seht die Herzen ohne Liebe.

So ist sie gekommen – die Zeit, die vergraben war,
denn man hat sie herausgeholt
aus der dunklen Nacht und aus der Tiefe des Verderbens.

Ich bin der heilige Josef und trug das Jesuskind in meinen Armen.
Und um dieser Liebe und Wahrheit willen,
ging ich stets mit der Laterne durch mein Leben.

Mit der Mutter des Schöpfers, die JA sagte zu Gott,
wanderte ich durch beschwerliche Zeiten.
Diese Zeit war auch in Tränen gehüllt,
doch war die Erde nicht so ausgetrocknet wie heute, in dieser Zeit.

Vom Norden drang: „Ans Kreuz mit Ihm!“
Und im Süden, wo die Sonne schien, versteckte man sich im Hause.
Denn Angst und Schrecken regierten das Land,
weil die Freiheit keine Freiheit mehr war.

Nun ist sie zurückgekehrt, die alte Zeit,
und hat sich in die neue Zeit gelegt,
die die Zeit der Liebe und des Friedens verschlang.
So ist sie gekommen, die Dürre und Leere.
Denn sie kroch wie ein Wurm aus der vertrockneten Erde
und zerfraß, was übrig geblieben war.

Alles ist nicht im Schatten der Nacht.
Denn jene, welche mit ihrer Laterne die Wege beleuchteten,
ließen den Schein des Lichtes nie erlöschen!
Sie hielten fest die Wahrheit und zerbrachen dadurch die Lüge!
Sie hielten fest die Liebe
und zerbrachen das Holz, das auf dem vertrockneten Acker lag.

Sie hielten fest: Glaube, Hoffnung und Liebe!
Das sind die Menschen,
die das Siegel des Glaubens auf ihrer Stirn tragen.
Und es leuchtet durch den Tag und durch die Nacht,
wie einst der Stern,
der aufleuchtete und den Hirten den Weg zeigte.

Bereitet euch vor auf das Kommen Jesu!
Und haltet eure Laterne bereit.
Stellt sie nicht ab, damit sie nicht erlischt,
denn der Sturm will alles zerbrechen, will alles vernichten,
was leuchtet für die Wahrheit.

Sie gehen umher – von einem Fest zum andern.
Sie gehen ohne Laternen dem Abgrund entgegen.

‚Heute’ leben sie – so sagen sie.
Und morgen? – Es kümmert sie nicht.

Heute sind sie schon tot.
Und morgen werden sie nicht auferstehen,
um das verheißene Erbe zu erlangen.
Sondern noch tiefer fallen. In den ewigen Abgrund der Hölle.

Die Aufgabe der Gottgeweihten ist es nach wie vor
von der Ewigkeit zu sprechen,
um die Menschen wachzurütteln,
damit sie noch rechtzeitig die Laterne, die Gott ihnen schenkte, annehmen.
Wo spricht man „Freiheit“ und „Freizügigkeit“?
Fast überall!
Wo spricht man vom Fegefeuer und von der Hölle?
Fast nirgends!

Wie sollen die Menschen wachgerüttelt werden,
wenn sie nicht die Wahrheit hören?

Liebe Gottgeweihte, Auserwählte!
Ihr werdet sagen:
Das Fegefeuer und die Hölle, sie gibt es nicht, – werden viele sagen.
Doch was soll es euch kümmern?
Eure Aufgabe ist es, die Wahrheit zu verkünden!

Gesät wird zu wenig und zu schwach!

Heute, wie gestern, ist es nicht einfach dem Licht zu folgen.
Aber mit Gottes Hilfe und Macht
könnt ihr, mit dem Siegel des Glaubens, den Berg erklimmen
und das Ziel erreichen, mit der Laterne.

Die besinnliche Zeit hat nicht gestern begonnen.
Sie war am Anfang eures Lebens, als ihr noch kein Licht gesehen habt.
Es ist gewachsen eure Sicht, durch den Glauben,
und so wuchs das Licht der Laterne
und durchstrahlte immer mehr euer Herz und eure Seele.
Das ist die Gnade Gottes!
Sie durchfloss eure Adern und tränkte euren Atem.
Damit das Licht wachse und strahle aus eurer Seele und aus eurem Herzen.

So strahlt das Siegel des Glaubens, als sichtbares Zeichen durch euer Leben,
mit den Geboten, die Gott euch schenkte.

„Mein Wort ist Licht und Wahrheit!“ –
So ruft euch Jesus zu!

Und ich, der heilige Josef, bitte euch das Wort Jesu zu befolgen,
damit eure Laterne nie untergehe im Dunkel der Nacht.

Es steht geschrieben:
Und sie nahmen ihre Laternen als der Bräutigam rief
und eilten Ihm entgegen,
denn Er war gekommen, um sie nach Hause zu holen!

Und es steht geschrieben:
In welcher Laterne kein Licht war –
sie konnten dem Bräutigam nicht begegnen!
Denn es war Nacht im Leben, ohne Laterne
und die Nacht verschlang ihnen den Weg, der nach Hause führte,
zum ewigen Licht, zum Hochzeitsmahl der Liebe.

Heute, meine Kinder,
haben die meisten Menschen auf Erden keine Laterne.
Ihr Weg führt hinab, wenn sie nicht rechtzeitig die Laterne nehmen
und den Weg gehen, der sie nach Hause führt, zum Lamm der Liebe!

Gott setzt Zeichen!
Gott ruft in eure Mitte!
Warum verschließt ihr Ohren und Herz?

Im Buche steht geschrieben:
Selig, die ihr Herz und ihre Seele
mit dem Zeichen des Siegels schmücken.
Sie werden nach Hause finden durch das Licht, das sie trugen
in der Laterne.

So ist und bleibt es.
Das Licht führt zum himmlischen Licht!
Das Dunkel führt zur nie endenden Dunkelheit.

Die Laterne trägt euch
und führt euch nach Hause, in die ewige Herrlichkeit!

Ich bin der heilige Josef und bin an eurer Seite, wenn ihr mich anruft.
Ich helfe euch das Licht der Liebe, die Laterne der Ewigkeit zu tragen!

Heute ist es noch möglich.
Morgen vergeht der Schein und es gibt kein zurück mehr.

So werden viele, die im Dunkeln wanderten,
in die ewige Dunkelheit fallen
und heulen und mit den Zähnen knirschen,
weil niemals ein Licht mehr leuchten wird für sie!

Nur mit dem Licht der Wahrheit wird man im Schein der Laterne
den Weg des Friedens gehen können
und so nach Hause finden.

Meine Kinder! Meine treuen Kinder!
Selig, selig seid ihr,
wenn ihr mit dem Licht des Himmels unterwegs seid,
denn es wird nie erlöschen,
sondern euch nach Hause führen
und euch den Platz der Liebe schenken.
Das ist die ewige Freude: bei Jesus zu sein!

Ich segne euch! Ich segne euch alle!
Ich segne alle,
die meine Worte der Wahrheit in ihre Laterne fließen lassen!

So leuchtet euer Licht noch weiter und heller durch die dunkle Nacht!

Das Wort:
Es kam auf die Welt, um euch das Licht zu schenken,
das euch nach Hause führt.
Loben und danken wir Gott – für Seine guten Werke!
„Und Seine Treue währt ewiglich!“

Ich danke euch! Ich danke euch!
Ich liebe euch. Als Vater, als Nährvater Jesu
und als Bräutigam der lieben Mutter Gottes!
Ich danke euch!

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