Morgenröte - Botschaften

162. Die neue Zeit

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20. November 2013; № 162
Gott Vater spricht:
Mein Kind! Meine Kinder!
Die Sorgen finden kein Ende!
Die Macht zerschlägt den Ring
und nun stürzen sie auf die, welche in ihrer Einfältigkeit
jenen nach rannten, welche nie Gutes im Sinn hatten.

Der Ochse zieht den Pflug, solange man ihn füttert.
Das Kalb wächst, solange man es umsorgt.
Die Kuh gibt Milch, bis ihre Zeit vorbei ist.

Gestern schien die Sonne, die ‚sie’ Sonne nannten.
Heute gibt es keinen Strom mehr.
Morgen werden die Teller auf dem Boden zu finden sein.

Im Meeresrauschen spiegelten sich Sonne und Mond.
In der Sternennacht sieht man die Menschen mit Karren wegziehen.
In der Trockenheit drehen sich nicht die Räder,
denn man hat sie nicht vorher eingeschmiert.

Am Horizont sieht man die Hufe der Pferde.
Im Tunnel zerbrechen die Steine.
An Wintertagen gefriert das Wort.

Im Pferdewagen liegen verglühte Kohlen.
Im Heustall entfacht das Feuer.
Auf dem Acker sieht man keine Fußabdrücke mehr.

In der Nacht leuchten keine Laternen
und am Tage gibt es kein Licht.
Zur Mittagsruhe dringt ein das Gewehr.

Am Abend leuchten die verkohlten Augen.
Um Mitternacht läuten die Glocken.
Am Morgen findet man kein Korn.

In der Sonne will man sich wiegen.
Doch man findet sie nicht mehr.
So hüllt der Nebel den Tag ein.

Das Geschirr klappern hört man von weitem.
Die Hügel bedecken das Land.
Sie graben und graben.
Es gibt keinen Sand.

Vom HIRTEN hört man. Er ist in aller Munde.
Ein Stern ist am Himmel zu sehen.
Er leuchtet über die weite, vertrocknete Wiese.
„Ach“, – rufen sie: „Würde doch ein Wunder geschehen“.

Die Monde in einem Mond gebunden.
Er leuchtet den dunklen Tag hinweg.
Der Himmel ist nicht so weit oben.
Man hat ihn selber weit fortgesetzt.

Die Kinder lachen nicht mehr so viel,
denn der Sturm wehte vieles fort.
Man kann überall suchen.
Doch das Leben der Wahrheit
sitzt im Atem der Einsicht und Umkehr.

Am Mittag gibt es keine Ruhe mehr,
denn der Hagel durchbricht das Dach
und am Abend ist alles fortgeweht.
So sind die Taschen leer.

Im Reigentanz kann sich niemand freuen.
Der Gesang ist mehr ein Weinen.
Die Herzen fallen zu Boden
und niemand hebt sie auf.

In ‚ihrer’ Sonne hatten sie gebadet im eisigen Meer.
Nun gehen sie nicht mehr nackt,
denn das Leid ist zu schwer.
Es brach herein der tobende Sturm
und er wollte nicht zur Ruhe kommen.

Das Gefieder der Tiere ist eingefroren.
Man hat nicht gereinigt, was wichtig war.
Nun können sie sich nicht mehr bewegen.
Sie stürzen hinab in die finstere Schlucht.

Das Reh will sich im Dickicht verstecken,
doch findet man kein Grün mehr.
Nun rennt es in alle Richtungen
und findet keine Heimat.

Der Ölbaum hat keine Wurzeln geschlagen,
denn man hat ihn nicht gut versorgt.
So ging das wertvolle Öl verloren
und der Baum zerbrach und wurde zu Staub.

Im Mai summte die Biene in der Kammer ein Lied.
Jetzt ist ihr summen verstummt,
denn die Blumen wachsen nicht im Sturm.

Morgen werden die Posaunen erklingen,
doch die meisten halten sich die Ohren zu.
Ihre Herzen können dem nicht entrinnen,
denn das Schwert teilt – das Vertrocknete von dem Grünen.

Im Westen spielt man wieder die Harfe.
Im Osten hört man das Geigenspiel.
Im Süden klingen die Glocken.
Im Norden hängt man auf Mein Bild.

Am Himmel zeichnen sich Hügel und Wälder.
Auf dem Boden ziehen grüne Halme aufwärts.
Im Herzen liegen Vogelstimmen
und die Erde dreht sich in lauer Sommernacht.

Das Leid ist vergangen.
Gekommen ist, was vorher war:
In alter Zeit, in der neuen Zeit leben,
und neu nicht wieder in die alte Zeit fallen.

So steht es geschrieben. Nichts hat sich verändert.
Der Weg ist gleich. Nicht leichter – nicht schwerer.
Und doch:
Die Biene summt im Mai ihr Lied,
denn die Blumen wachsen wieder
und man hört: Das alte – neue Lied.

Leichter ist es trotzdem geworden,
denn die Nachtigall ist zurückgekehrt
und am Abend und am Mittag zwitschert sie ein Liebeslied.

So gehen die Herzen den Berg hoch.
Es ist, als wäre alles so leicht,
denn die Nacht ist verschwunden
und der Tag nach Hause gekehrt!

So findet jedes Reh ein Bächlein
und erfreut sich am Wasser des Lebens:

„DAS ICH GEBRACHT!“

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