Morgenröte - Botschaften

164. Ein Blatt vom Baume

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Sonntag 1. Dezember 2013; № 164
Jesus spricht:
Mein Kind! Meine Sorgen finden kein Ende,
denn die Kirche stürzt dem Abgrund entgegen.

Mein Kind! Meine Kinder!
Schon vor eurem Atemzug, sagte Ich Meinen geliebten Kindern,
dass die Kirche im stetigen Kampfe sei und bleibe.
Der Spalt der Dunkelheit weitet sich immer mehr aus,
um den hellen Schein zu verschlingen.

Mein Leib – die Heilige Mutter Kirche – wird erneut gemartert,
denn Meine Gesetze verlangen wahren Gehorsam Meiner Lehre.
Wer Meine Gebote verändert, verändert Meine Weisung.

Ich ging euch voraus,
um Meinen Leib und Mein Blut euch hinzugeben,
damit ihr Mir nachfolgt und Meiner Lehre!

Ich ging durch Schmach und Pein.
Ich ging durch das Trauertal.
Ich ging durch den qualvollen Tod,
um euch das ewige Leben zu schenken!

(Jesus spricht sehr ernst und traurig.)
Nun setzen sie Zeichen, die nicht in Meinem Willen sind!
Ihre neuen Gesetze sind nicht Meine Gesetze,
denn Mein Wille und Meine Gebote sind unveränderlich!

In der heiligen Feier Meines unblutigen Kreuzestodes bin Ich gegenwärtig!
So soll diese Eucharistiefeier in ehrfurchtsvoller Weise gefeiert werden!
Mit großem Glauben und Vertrauen!
In tiefster Ehrfurcht und unveränderlichen Worten,
die die Kirche schenkte durch Mich, euren Herrn und Gott!

Das Schiff zerbricht,
und Ich, euer Jesus, halte mit dankbaren Tränen die rechte Seite fest,
darauf Meine treuen Kinder sind!
Nie haben sie die Kirche verlassen, wo sie auch sind.
Nie haben sie Mich verlassen!
Niemals werde Ich sie verlassen!

Das Schiff –
die Seite der Wahrheit – wird nie untergehen,
weil Meine Kirche nie untergehen wird!
Denn Ich selbst halte den Boden
der Heiligen Mutter Kirche fest in Meinen Händen!

Die linke Seite des Schiffes – die die glauben
und doch wanken, weil sie dem Sturm der Veränderung folgen –
bewirft Meine Lehre mit Steinen
und es wird untergehen,
weil sie sich nicht in Meinem Willen versenkten!

Meine Kinder!
Ich sagte euch schon, es gibt zwei Schiffe.
Das Schiff der Dunkelheit, dessen eisige Fahne über das Meer weht.
Und das Schiff des Lichtes.
Nun schlagen die Wellen so hoch,
dass viele sich auf die linke Seite des Schiffes stellen.

(Jesus zeigt die linke Hälfte des Schiffes. Dort sind die meisten Menschen.)
Sie haben ihre Stiefel ausgezogen!
So teilte sich das Schiff! Es zerbrach in der Mitte
und doch fährt es weiter über das stürmische Meer, das geteilte Schiff.
Doch wie lange?

(Jesus wird immer trauriger.)
Sie setzen alles ein, um vorwärts zu kommen.
Sie bauen eine neue Hälfte, um ihr Schiff vollkommen zu machen,
doch werden sie niemals, ohne Stiefel,
das Schiff in den sicheren Hafen bringen können.

(Jesus ist jetzt nicht mehr so traurig.
Er schaut ganz dankbar auf die rechte Seite des Schiffes.)
Und die Treuen?
Welche sich auf der rechten Seite versammelt haben?
Sie werden durch Sturm und Zeit getragen.
Ihre Schiffsseite wird nie untergehen,
weil sie nie ohne Laterne unterwegs waren;
weil sie nie die Stiefel ausgezogen haben;
weil sie Mich nie verlasen haben,
durch das Leben Meiner Gebote, die Ich ihnen schenkte!

Sturm und Zeit und Wind. Alles wird vergehen,
doch Meine Worte werden nie vergehen! [vgl. Mk 13,31]
Was eingeführt wurde durch Meine Nachfolger,
soll und darf nicht verändert werden!
(Jesus zeigt den heiligen Petrus und viele andere Päpste.)
Denn Ich sprach in ihre Herzen,
und sie öffneten sie – für den Geist der Wahrheit!

(Jesus zeigt eine Zeit, die noch kommen wird.)
Heute rennen sie umher, wenn die Sonne sich teilt, um ihre Stiefel zu finden!
Sie haben sie ausgezogen und in das eisige Meer geworfen.
Nun können sie sie nicht mehr finden.

Die Sonne wird sich teilen
und die Dunkelheit durch ihren gerechten Schatten vertreiben.
Die Sonne wird sich teilen
und die Treuen durch ihre Strahlen erfreuen
und sie im Meer der Liebe nach Hause tragen.

Jetzt hat der Kampf begonnen!
Schwert an Schwert!
Wahrheit für Wahrheit!
Treue für Treue!
Für die Heilige Mutter Kirche!

Noch nie wurde so viel Gutes mit Schlechtem zertreten.
Noch nie wurde so viel gelästert über Meine Lehre!

Seht, Meine Kinder!
Deshalb wird die Zeit der Traurigkeit sich vermehren,
damit die Barmherzigkeit aufleuchtet am Tage der Gerechtigkeit!

Es wehte ein Blatt vom Baume.
Es war das einzige Blatt, das den Baum am Leben erhielt.
Nun ist es herabgefallen,
weil das Eis sich niederlegte und es umschloss.
So fiel das Blatt in Traurigkeit auf die Erde!
Nein, man konnte es nicht zertreten –
dieses einzige Blatt, das grüne Blatt des Lebens!
Denn Ich – euer Herr und Gott – hielt es in Meinen Händen!
Mit den Treuen!

Es fiel auf die Erde und sie konnten es nicht vertreiben.
Kein Sturm. Kein Meer.
Niemand konnte es aufheben und forttragen in weite Ferne.

Der Sommer und der Winter kamen.
Hitze, Dürre und eisige Kälte.
Und immer noch lag das Blatt, unversehrt am Platze.

(Jesus schaut voller Liebe auf die Menschen die Ihm folgen.)
Die Laternen haben das Blatt behütet
und es mit ihrem hellen Schein erfreut,
es gewärmt in eisiger Nacht,
es bedeckt bei Sturm und Wind,
es besprengt in großer Hitze.
So haben sie das Blatt, das auf Meinen Händen ruhte,
durch ihr Leben, durch ihre schwere Zeit getragen.

Und der Baum?
Was ist aus ihm geworden? Was ist geschehen?
Nie hat er aufgehört Blätter zu tragen!
Auch wenn man es nicht sehen konnte.
Nie hat er aufgehört zu leben!

Denn Meine Liebe und die Liebe der Treuen haben alles getragen!
Was verloren war – und doch nie verloren war.

(Jesus breitet Seinen Mantel aus, darunter sind Menschen.)
Ich trug sie durch die eisige Nacht und hüllte sie ein
in Meinen Mantel der Liebe!
So blieb das Blatt am Leben,
denn Ich wollte es so.
Ich will und wollte die Kirche
auf Meinen liebenden Händen nach Hause tragen!
Ich will und wollte Meine treuen Kinder
auf Meinen dankbaren, liebenden Händen für immer nach Hause tragen!

Es weht ein Blatt vom Baum des Lebens.
Es wehte das letzte Blatt vom Baum des Lebens.
Doch Mein Atem weht über das Land.
Man kann ihm nicht entrinnen.

Es wehte das letzte Blatt vom Baum.
Es wehte Mein Herz über die Erde,
doch man zerbrach Mein Herz in der Mitte!
Nun liegt es blutend am Boden!
Wer hebt es auf?

Wer die Wahrheit sucht, wird sie finden!
Wer Mich sucht, wird Mich finden!
Ich bin die Wahrheit, die Auferstehung und das Leben!
Wer Mir nachfolgt, besitzt das ewige Leben!

Hört den Ruf der Liebe!
Ein Kind wurde euch geboren, ein Sohn geschenkt. [vgl. Jes 9,5]
Vom göttlichen Throne, durch die Jungfrau Maria.

Kommt und tragt das Licht durch die dunkle Nacht.
In den Stall von Bethlehem.
Kommt und tragt MICH in eurem Herzen!

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