Morgenröte - Botschaften

176. In all dieser Dunkelheit auf Erden komme Ich

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9. Februar 2014; № 176
(Jesus ist sehr traurig.)
Jesus spricht:
Meine Seele ist betrübt,
denn die Stürme weiten sich aus.
Es ist, als würde die Erde verschlungen werden.
Es ist, als würde die Wahrheit verschlungen werden.

Es kommt eine Zeit, wo es sehr schwer sein wird,
den Tisch draußen in Freiheit zu decken.
Denn das vertrocknete Land lässt die Tische nicht gerade stehen.
Es gibt kaum noch grünes Gras!
Die Blumen sind verwelkt.
Die Bäume tragen keine Früchte mehr
und der Boden ist ausgetrocknet.

Nur wer die wahre Lehre, Meine Lehre, im Herzen trägt,
dessen Licht wird nicht erlöschen und dessen Tisch bleibt fest stehen.

Morgen wehen die Stürme sehr.
Aber Übermorgen wehen auch sie nicht mehr,
denn der Orkan hat sie verschlungen.

Im Nebel der Nacht glänzen die Augen, die gierig nach Macht streben.
Im Morgentau ist das verwüstete Land zu sehen
und das Leuchten der Laternen.

Der Handschlag ist nicht zu hören,
doch das Dröhnen der Motoren lässt die Erde beben und die Meere überschäumen.
Das Wasser steigt – die Vernunft sinkt.
Das Getreide ertrinkt – die Einsicht fehlt.

Gestern ging Ich durch Mein vertrocknetes Land
und benetzte es mit Meinen Tränen.
Heute hat der große Sturm, der sich um den Orkan legte,
den Erdenboden weggefegt.

So ist alles gekommen.
Die Stürme haben sich um die Meere gelegt und im großen Meer vereint.
Immer mehr.
Das Wasser ist gestiegen und die Herzen versunken.

Nachts ist keine Ruhe zu finden,
denn die Arbeit des Tages liegt jetzt auch in der Nacht.

Die Tränen sind nicht mehr zu finden,
denn das Wasser hat sie verschlungen.

Ein Segelschiff – ein einziges Segelschiff – das unterwegs ist,
trotz Not und Bedrängnis,
fährt leise und hoffnungsvoll über das Wasser.
Es ist sicher und reich an Schätzen.
Doch wer will dort wohnen? Im Sturme der Nacht?

Als die Bienen summten und das Gras grünte.
Als der Himmel strahlte auf die Erde nieder.
Als die Tiere sich erfreuten.
Als Meine Lieder die Nacht durchdrangen.
Als der Schein des Mondes geliebt wurde.
Als Meine Stimme man aufgefangen.
Als die Menschen noch lebten, durch Mein Wort.
Als die Menschen noch gehorchten, durch Meine Gebote.
Als die Menschen noch in Freiheit wohnten, durch Meine Gegenwart.

War der Tempel Meiner Liebe noch nicht zerrissen!

Aber jetzt,
da der Mensch Meinen Tempel niedergerissen hat, ist das Leben erloschen.

(Jesus zeigt Kirchen:
Menschen tragen Kreuze, Bibeln, Kerzen, Weihrauchgefäße, Weihwasserbehälter,
Beichtstühle, schöne Priestergewänder, verschiedene goldene Gefäße,
Kelch und Patene und Heiligen Figuren aus den Kirchen.
Kniebänke werden zusammengeschlagen.
Die Altäre ausgetauscht, wenn es möglich ist. Oder auch zerschlagen.)

Wären nicht die Laternen auf Erden, gäbe es kein Licht mehr!

(Jesus zeigt die Treuen. Die nach Seiner wahren Lehre leben.)

In all dieser Dunkelheit auf Erden komme ICH
mit traurigem, blutenden, barmherzigen, brennendem Herzen in die Seelen,
für die Ich gestorben, um sie zur Umkehr zu bewegen.

Ja, man hat Mein Herz erneut zerrissen,
durch die Kälte so vieler Menschen auf Erden.
Man hat Meinen Tempel niedergerissen
und in den Trümmern liegt MEIN blutendes Herz!

Wenn das Morgenrot erwacht,
(Jesus zeigt das Herz der Mutter Gottes. Es sinkt zur Erde.)
wird es für viele zu spät sein, Mein blutendes Herz zu umfangen!

Es wird für sehr viele zu spät sein, um auf das Segelschiff zu steigen,
das leise – traurig – einsam – und barmherzig – von Herz zu Herz fährt.

Nur die Laternen:
Sie leuchten in Mein tränendes Herz.
Sie schmücken das Schiff, durch ihre Laternen.
Ich fahre mit ihnen im Sturme der Nacht, durch alle Bedrängnis und Not,
um noch viele Seelen auf das Segelschiff zu ziehen.

Morgen weht ein eisiger Wind.
Er ist gewaltiger, stärker als je zuvor.

Alle Meine Treuen, alle Meine Lieben:
Haltet euch fest, an der Laterne der Liebe und Wahrheit
und bleibt standhaft!

(Jesus zeigt Menschen. Sie unterschreiben etwas, was gegen die Lehre Jesu ist.
Man soll nicht unterschreiben,
sonst muss man die Laterne abstellen,
denn jeder der im Glauben ist, trägt in seiner rechten Hand eine Laterne.
Man sieht bei den Menschen, wie ihre Herzen schlagen
und das Herz Jesus – schlägt in ihren Herzen.)

Die Not wächst, aber der Glaube nicht,
der Glaube an Meine Güte und Barmherzigkeit!

Es öffnen sich Tore, die das Gute, die Wahrheit verschlingen.

Das Gesetz ist nicht Mein Gesetz.
Das Gesetz ist nicht Mein Wille.
Das Gesetz, das die Menschen geben.

Es lässt kein Licht entfachen, sondern das Dunkle aufblühen.
So ist und wird alles kommen, was die Erde, den Menschen vernichtet.

Reichtum stürzt ab. Völkermord steigt nach oben.
Macht und Gewalt ziehen zur Spitze.
Frieden! Mein Name vernichtet!
Not und Elend im Sumpf der Lügen.
Wahrheit und Licht in Meinen Geboten!

Freude und Hoffnung am Himmel zu sehen!
(Jesus zeigt ein Kreuz.)
Herzen und Seelen zerbrechen.

Wachstum und Untergang liegen offen.
Glaube und Hoffnung – im geheimen Herzen!

Der Klang der Sirenen lässt die vertrockneten Bäume zerspringen,
im Mondschein der Wahrheit die Herzen jubeln!

Gestern – gestern rief Ich noch allen zu.
Morgen – morgen kann man Mich nicht mehr hören,
weil die Erde mit neuer Erde erwacht.
Übermorgen ist vieles – wenig.
Und wenig – ist sehr viel.

Vom Dach ruft der Wächter: „Hört auf Meine Stimme!“

Und viele klettern hoch, um Ihn zu schauen.
Doch wer keine Laterne hat, wird den Weg nicht finden.
Erst, wenn er Glauben gefunden hat!

Das Schild des Glaubens ist verrottet.
Der Panzer des Gerechten ausgetauscht.
Der Helm wurde in den Sumpf geworfen.
Die Stiefel verbrannt oder verkauft.
Das Schwert vertauscht. Mit schwarzem Dolch ersetzt.

Nun gehen so viele dem Abgrund entgegen
und ziehen Tausende zu Tausenden hinterher.
Auch für jene habe Ich gelitten und bin Ich gestorben.
Doch MEIN HERZ – es brennt immer mehr!

Ich will noch Seelen retten mit dem Schiff der Liebe!
Ich warte nur auf ihre Umkehr.
So will Ich Barmherzigkeit walten lassen,
bevor die Gerechtigkeit die Erde durchtränkt.

Meine Worte sind mahnend – in Liebe!
Weil Ich für viele Seelen einen Platz bereithalte
im Hause Meines Vaters!
Wie viele Wohnungen sind schon leer?
Wie viele Wohnungen werden es noch sein?

Sie – die Treuen mit dem Licht der Laternen.
Jene – tragen so viel Last.
Aber ICH trage SIE!
Weil Ich sie schon getragen habe in Meinem Herzen,
als ihr Leben noch nicht war.

Ich bin Anfang und Ende!
Ende und Leben!
Leben und Anfang,
für JEDE SEELE, die „Ja“ sagt zu MIR!

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