Morgenröte - Botschaften

178. Festhalten

Drucken

22. Februar 2014; № 178
Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind!
Mein Herz liegt im Weh, weil Sorgen und Nöte es umfassen.
Meine Kinder!
Mit betrübtem Herzen blicke ich auf die Menschen,
die nicht meinem Sohne folgen.
Sie gehen nicht den Weg, den mein Sohn vorausging,
sondern irren orientierungslos im Labyrinth der Lügen und Gleichgültigkeit.

Wann werden die Menschen erkennen, dass Gott alleine genügt?
ER gibt und nimmt!
Wann werden die Menschen erkennen, dass Gott nur Gutes,
was zum Heile dient, verteilt?

Ja, liebe Kinder, viele wollen auf Ihn nicht hören.

(Sie zeigt die Gebote Gottes.)

Viele wollen nicht verstehen, was sie befreit und wahrhaftig erfüllt.

So ist die Zeit gekommen,
in der vor den Häusern keine Blumen mehr blühen.
Alles ist vertrocknet, kahl und leer.
So sind auch die Häuser, die Seelen, die Herzen – vertrocknet.
Kahl und leer.
Viele sind vom Wege abgekommen
und rennen im Labyrinth des Todes in ihr Verderben.

Wenn vor dem Haus keine Blumen blühen,
mit was und wie können sie dann ihre Häuser, ihre Wohnungen schmücken?
Außen und innen – alles leer. Innen und außen – alles leer.

Meine Kinder!
Nur mein Sohn
kann die fehlenden Blumen vor und in eurem Hause zum Leben erwecken.
Nur mein Sohn!
Er alleine – ist und bleibt euer Segen!
Und wer Ihm vertraut,
und seinen Glauben in Seine Verheißungen versenkt,
wird den geraden Weg gehen können, der zu Ihm führt!

Meine Kinder!
Mein Sohn sagte euch: Licht soll sich zu Licht stellen.
Das gilt für jeden.
Jetzt – es war schon gestern – sagte euch mein Sohn, es ist 12 Uhr,
doch wer wollte und will die Uhr schlagen hören?
Viele halten sich die Ohren zu,
denn ihre Herzen haben sie schon lange verriegelt.
So konnte mein Sohn nicht eintreten in den armseligen Stall, um dort zu wohnen.

(Die Mutter Gottes weint.)
Seht, den Wandersmann:
Wie Seine Füße bluten!
Wie sein Herz weint!
Wie Seine Kleider zerrissen sind!
Wie Sein Atem blutet!
Doch niemand von den Verirrten bittet Ihn herein.

Man hat meinem Sohne nicht geben wollen, was Er selbst geschenkt hat:
Das Leben!
Nun bluten Seine Hände, weil Er, Stunde um Stunde,
viele abgefallene Seelen aus dem Schlamm des Todes herauszieht,
um sie aus ihrer Lebensgefahr zu retten.
Aber viele ziehen freiwillig zurück in den Morast der Sünden
und sehr viele haben die blutenden Hände meines Sohnes nicht ergriffen.

Der Stolz, meine Kinder, der Stolz! Der Stolz ist ihr Untergang!
Deshalb leben viele ihr Leben auf dem Fundament der Dunkelheit,
weil sie es so wollten.
Wo ruft man meinen Sohn um Hilfe?
Ich kann kaum rufen hören.
Es sind zu wenige, liebe Kinder.
Es sind so wenige.

(Jetzt weint sie nicht mehr, aber ihr Blick ist so unendlich traurig.)

Mein Sohn sagte: „Ich pflanzte ein Bäumchen in jeden Garten“.
Doch man hat es zerschlagen, die Wurzel herausgerissen.
So ist alles vertrocknet. So ist vieles zerstört worden.
Nun, meine Kinder, wachsen kaum noch Blumen.

Ich säte meine Mutterliebe in jeden Garten
mit dem Samen meines Sohnes,
damit der Baum wachse und gute Früchte hervorbringe;
damit die Blumen wachsen, blühen und duften, –
im Hause und überall dort, wo Menschen sich begegnen.

Nun ist so vieles verlorengegangen
und es wird immer mehr verlorengehen,
bis bald nichts mehr zu verlieren ist.

Seht die Welt – in welch traurigem Zustand sie ist!

Wann darf der Sämann kommen und neu einsäen?

Wo man Ihn nicht haben will – und wollte – dort ist alles leer und vertrocknet.
Nur die Spuren Seiner blutenden Füße und Hände sind zu sehen!
Sie verblassen nie!
Sie werden immer zu sehen sein!

(Die Mutter Gottes hat ihr Herz geöffnet, darin schlägt das Herz Jesu.)

Und dort, wo Blumen wachsen, blühen und duften,
dort, wo der Baum im Garten gute Früchte trägt.
Ja, dort steht die Laterne,
deren Schein in das Herz meines Sohnes leuchtet
und es ist,
als würde dieses armselige, einfache Leuchten den ganzen Himmel erhellen.
Ja, es lässt mein Herz und das Herz meines Sohnes jubeln!

Weil sie den geraden Weg gehen, der steil nach oben führt,
mit dem Siegel des Glaubens, des wahren Glaubens, -
der ist und war und nicht verändert wurde durch den Geist der Welt.

Denn das Wort meines Sohnes steht fest auf dem Felsen der Wahrheit!
Und nichts soll und darf es stürzen, -
das Wort aus dem Munde meines Sohnes!

(Das Herz der Mutter Gottes schließt sich wieder.)

Meine Kinder,
die Zeiten der Verwirrungen sind groß,
doch noch viel größer ist das Wort Gottes
und niemand soll sich über Gott erheben.

Meine Kinder!
Die Not würde keine Not kennen, würde man in Nächstenliebe verteilen.
Die Macht würde keine Macht kennen, würde man Unrechtes nicht vermehren.
Der Tag würde keine Nacht kennen, würde man die Gebote Gottes leben.

So ist sie gekommen: die Nacht, die Not und die Macht.
Weil man Glaube, Hoffnung und Liebe weggeworfen hat.

Das Geschrei ist groß. Doch ihr Herz ist klein,
weil das Gute – die Wahrheit – heraus gefallen ist.
So ist das Herz klein geworden:
das Herz der Freiheit, der Liebe und des Glaubens.
Und der Schatten der Dunkelheit legte sich um ihre Herzen
und zerdrückte immer mehr das Leben – das Gott schenkte.

Heute ist große Not, doch man will sie nicht sehen.
Erst wenn die Not im Untergang liegt,
wird das Vergangene beweint, wenn das jetzige Leben davon rinnt.

Im Tau des Morgenrots wollten sie sich nicht stärken.
Im Herzen der Liebe wollten sie nicht wohnen.
Im Geiste der Wahrheit wollten sie nicht baden.
So sind viele Herzen zu Stein geworden
und ihre Kälte lässt die Erde beben.

Morgen rufen sie: „Freiheit und Bruderschaft“.
Doch in ihren Händen halten sie Ketten,
um jene zu fangen, die ihnen im Wege stehen.

Liebe Kinder!
Kommt und betet mit Mir!
Kommt und weint mit Mir!
Kommt und leidet mit Mir!
Denn man zerschlägt aufs Neue die Gebeine meines Sohnes!

Ich bitte euch: betet, opfert und sühnt!
Für den Frieden, für die wahre Freiheit!
Das ist JESUS, mein Sohn!
(Jesus ist am Kreuz – blutend.)
Er betet für euch!

Betet mit mir! Ich breite meinen Mantel aus über euch!
Betet mit mir!
Ich trage das Schiff der wahren Gläubigen in meinem unbefleckten Herzen!
(In ihrem Herzen sieht man die rechte Schiffsseite.)
Ich trage euch in den Hafen der ewigen Heimat!

Bittet meinen Sohn um Barmherzigkeit,
Denn die Uhr hat 12 Uhr geschlagen.
Bittet und betet! Wachet und betet
und vertraut auf Gottes Güte!
Seine Barmherzigkeit ist groß,
doch werden die Wellen der Gerechtigkeit die Meere überfluten,
um der Gerechten willen.
Seht, die Zeit steht still,
wenn der Atem meines Sohnes die Erde berührt.

Doch warum solltet ihr euch fürchten?
Ihr, die ihr glaubt und hofft
und vertraut auf die Verheißungen Gottes?

Seht, ich bin eure Mutter!
Niemals werde ich euch verlassen!
Auch wenn Sturm und Dunkelheit die Erde verschlingt.
Ich bin an eurer Seite, mit meinem Sohne.
Heute und morgen,
auch wenn das Weh der Welt euer Herz erdrückt.

Ich bin da! Mein Sohn ist euch so nah!

Jetzt und allezeit! So wird es sein! So ist es!
Wir sind da!

Ich bin die Königin des Himmels!
Braut des Heiligen Geistes!
Mutter Jesu und eure liebende Mutter,
die keines ihrer Kinder vergisst,
auch in den größten Stürmen.

Hört den Ruf meiner Liebe
und betet, betet, betet.
Ich danke euch. Ich liebe euch sehr.

Seht, den Vogel auf dem Ast!
Auch wenn der Sturm noch so tobt:
Er singt sein Lied.
Denn er weiß, der Ast wird nicht brechen.
Seht das Herz meines Sohnes!
Es ruft zu euch. Erwidert seinen Ruf.
Durch das Leben – nach Seiner Lehre!
Durch euer Leben – nach Seiner Lehre!

Ich danke euch. Ich trage euch.
Ich halte den Ast fest. Nie wird er zerbrechen,
weil ich ihn halte, mit meinem Sohne
und ihr – durch euren Glauben.

Gelobt sei Jesus Christus,
dessen Herz ruft: Friede sei mit euch!

Lasst eure Herzen geöffnet,
damit Wahrheit, Friede, Erkenntnis, Liebe und Freude eure Herzen erfüllen.
Ich danke euch.
Meine Kinder – Ich danke euch!

joomla 1.6 templates free
By Joomla 1.6 templates free