Morgenröte - Botschaften

180. Samenkorn der Liebe

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01. März 2014 (Herz-Mariä-Samstag); № 180
Jesus spricht traurig und ernst:
Das Feld ist abgetragen. Die gute Ernte vernichtet.
Die Scheunen sind leer.
Das Dach ist zerbrochen. (Man sieht viele Scheunen unter einem riesigen Dach.)
Das Tor zertreten. (Das Eingangstor.)
Die Mauern zerfallen.
Das Feld ist abgetragen. Die gute Ernte vernichtet.

Morgen weht ein Sturm
und sie suchen auf dem Acker und finden nichts.
Sie wissen, sie selbst haben ihre Scheunen nicht gefüllt.
So brauchen sie auch dort nicht suchen.

(Menschen suchen in ihrer Not auf dem Acker nach Nahrung,
obwohl sie wissen, dass sie nichts finden werden.)


Einst gingen sie im Nebel durch das Land.
(Die Menschen lebten in schwerer Sünde.)
Ich setzte Meine Füße auf die Erde.
(Als Jesus auf Erden lebte.)
Und durchbrach den Nebel.
(Seine Worte der Hoffnung, seine Verheißungen.)
Das Licht und das Kleid der Sonne vertrieben die Leere.
(Gegenwart Gottes auf Erden durch das ‚Ja’ der hl. Maria zum Willen Gottes überbracht vom Erzengel Gabriel.)
Und ließen Gras und Blumen wachsen.
(Bekehrung vieler Menschen.)

Die Bienen flogen von Blüte zu Blüte
und der Duft der Gräser durchdrang die Nacht.

In ihren Herzen erklang das Lied der Hoffnung.
Ihre vertrockneten Seelen saugten auf das Wasser
und der Nebel verschwand.
(Dort, wo man Sein Wort annahm.)

Die Blätter wehten vom Baum in lauer Nacht
und doch waren seine Äste nie leer,
denn die Nacht war keine Nacht mehr.

Es brach ein Morgen herein, der nicht wie die anderen war.
Die Bienen summten nicht mehr, denn die Blüten gaben keine Nahrung mehr.
(Viele Menschen fielen in ihre alten Sünden zurück.)
Das Gras war nicht mehr zu finden
und kein Duft konnte dem alten gleichen.

Die Lieder verstummten, die Leere begann
und in manchen Herzen, wo vorher kein Lied war, wuchs sogleich das Eis
und bei jenen, die sich vorher nicht tief genug am Lied erfreuten,
kehrte der Winter ein.

So sandte Ich Meine Boten, weil Meine Liebe weiterleben wollte!
(Die Apostel waren die ersten Boten, sie verkündeten Jesu Worte – Seine Gebote.)
An vielen Orten zerbrach das Eis
und wo der Winter war, setzte der Sommer ein.

Doch viele wollten Meine Liebe nicht umfangen.
Sie wollten Mein Lied nicht singen.
Zu tief waren sie in der Erdenwelt vergraben.
So konnte das Wasser nicht durchdringen
und kein Gras und keine Blumen konnten wachsen.
Nur an wenigen Stellen dufteten Blumen und Gräser.

Doch Ich gab nicht auf!
(Nach dem Tode Jesu, bis in die heutige Zeit.)
Weil MEINE LIEBE nie aufgeben wird!
Den Seelen nachzujagen – mit Meiner Gnade und Meiner Güte!

Je mehr Ich Mich verschenkte und immer wieder verschenke,
umso mehr vergruben und vergraben sie die Wahrheit.
In der verseuchten Erde.

Ich ließ das Wasser aus Meinem geöffneten Herzen
immer und immer wieder in den Nebel fließen
und tue dies auch heute noch, damit man ihn verjage.

Doch viele ließen und lassen Meine Quelle nicht in ihre Herzen fließen,
weil sie sich nicht von der toten Erde trennen wollten und wollen.
Auch heute – wie gestern und morgen.
Sie wollen nicht leben.
Sie wollen Meine Liebe nicht.
Sie wollen vergraben bleiben,
in der toten Erde leben,
ihr Leben - leben ohne Mich!

Ich lasse sie leben in ihren toten Seelen.
Ich lasse ihnen ihre Freiheit, die keine Freiheit ist.

Die Bienen sind kaum zu sehen.
Hören kann man sie schon lange nicht mehr.
Das Gras ist kaum zu sehen.
Riechen kann man es schon lange nicht mehr.
Nur viele Erdhügel kann man sehen.
Dort sind viele Herzen vergraben.
Sie selber haben das Leben verlassen
und sich in der toten Erde niedergelassen.

Mein Herz liegt im Weh,
denn Meine Kinder habe Ich zum Leben erweckt,
damit sie ihr Leben nicht in der toten Erde vergraben,
sondern sich mit Meinem Wasser benetzen, um zu leben.

Wenn einst ihr Weg auf Erden zu Ende ist,
sollen sie, wenn sie sterben, nicht tot sein,
denn Ich will sie erwecken, zum neuen ewigen Leben bei MIR!

Und jene, welche auf Erden den Tod wählten und wählen?
Was wird mit ihnen geschehen?
Mit jenen, die mit Meinem Wasser nicht ihr Land tränkten?
Was wird aus ihnen?

Jene? Sie sind so viele!
Sie wählten schon auf Erden den ewigen Tod.
Durch ihr Leben, durch ihr totes Leben.
Was wird mit ihnen geschehen?

Viele sterben ohne Hab und Gut – in der Seele!
Das ist: Glaube – Hoffnung – und Liebe!
So stehen sie leer vor Mir.
Leer auf Erden – vergraben in der toten Erde.
Es ist ihr freier Wille gewesen.

Alles Verlorene kann nicht mehr gefunden werden.
Diese Zeit (Jesus zeigt das Fegefeuer) ist weit aus schmerzlicher für die Seelen.
Sie gleicht keinem Schmerz auf Erden
und diese Zeit will kein Ende nehmen.

Die Seelen dürsten.
(Jesus zeigt arme Seelen an unterschiedlichsten Plätzen.
Manche leiden sehr große Qualen für sehr lange Zeit.)

Und liegen vergraben in der toten Erde des Feuers
und es erscheint ihnen so, als gäbe es kein Wasser mehr für sie.
Wie tief vergraben in der toten Erde auf Erden,
noch viel tiefer vergraben in der toten Erde im Fegefeuer.

Ich säte und säe Meine Liebe in jeden Garten!
In jeden! In unterschiedlichster Weise.
So, wie Ich es wollte – und will. Ich gebe – und gab.
Und niemand – kannte Mich nicht! (Die Liebe!)
Denn Ich säte in jedes Herz Mein Leben! Die Liebe!
Und jede Seele wird in seinem Leben Mich finden, wenn sie es möchte.
Ich gebe und gab – in unterschiedlichster Weise.

Ich gebe ein Korn – jedem Menschen
und manchmal viele Körner, so wie Ich es will!
Aber Ich gebe jedem Menschen das Korn der Liebe
und benutze die Menschen Meine Liebe durch ihr Leben weiterzugeben.

Auch in jene, die mich nicht kennen auf Erden
und Mich niemals kennen werden auf Erden,
säte Ich Mein Korn der Liebe!

Es ist – ihr Leben zu leben – im lebendigen Leben der Liebe!

Dies ist Mein Korn! Es alleine genügt!
Ein Korn! Es alleine genügt!

Das Leben zu leben in Liebe! Ist ein Korn!
Das Leben zu leben im Frieden – liegt in diesem einzigen Korn!
Das Leben zu leben, mit diesem Korn – heißt Freiheit!

Wer es nicht vergräbt.
Wer sich selber nicht vergräbt.
Trägt das Korn in sich – hat es nicht verloren
und wird das ewige Leben niemals verlieren.

Wer Mich nicht kannte auf Erden. (Menschen, die nie etwas von Jesus erfahren haben.)
Wer Mich nicht kennt auf Erden. (Menschen, die nichts von Jesus erfahren.)
Der trägt trotzdem das Korn Meiner Liebe in seinem Herzen
und wer es nicht hinaus wirft, wird in Ewigkeit leben!

Und jene, welche Mich kennen auf Erden,
auch sie sollen ihr Korn – ihre Körner – nicht aus ihren Herzen werfen,
damit auch ihre Seelen nicht vertrocknen.

Je mehr Körner – je mehr Gnaden – je mehr Wissen,
umso größer die Verantwortung!
Die Verantwortung:
Die Geschenke wie einen kostbaren Schatz im Herzen bewahren!

Hier auf Erden werdet ihr dies nicht alles verstehen.
Doch ist das wichtig? Nein.
Viel wichtiger für euch ist, das Korn Meiner Liebe!
Das Korn, das jeder in sich trägt!

Verliert es nicht,
Meine lieben Kinder,
verliert das Korn Meiner Liebe nicht!

Anmerkung, Himmelreichsgleichnisse:
von der Selbstwachsenden Saat (Mk 4,26-29);
vom Senfkorn (Mt 13,31-32; Mk 4,30-32; Lk 13,18-19);
das Vierfache Ackerfeld (Mt 13,3-8; Mk 4,3-8; Lk 8,5-8).

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