Morgenröte - Botschaften

184. Der verworfene Becher

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9. März 2014; № 184
Der heilige Josef spricht:
Ich bin der heilige Josef!
Im Morgengrauen liegen sie versteckt, hinter den Hecken.
Mit Waffen, die geladen sind.
Ihr Ziel, – zu vernichten was sich bewegt,
was sich außerhalb „ihres Weges“ bewegt.

Die Gewehre sind geladen.
Das Korn füllt nicht den Keller.
Die Tiere sieht man nicht.
Die Tränke ist zu weit weg.

Im Ofen brennt das Stroh, das feucht ist.
(Kleine Flamme, die man kaum sieht.)
Auf dem Tisch liegen leere Becher: sie sind umgefallen.
Unter dem Tisch liegen Maden:
sie kriechen die Tischbeine hoch in die leeren Becher.

Gestern liefen die Menschen über die Straßen und jubelten,
denn Freiheit legte sich in ihre Freizügigkeit.
Heute liegt ihre Freizügigkeit wie ein Film, wie ein Schleier um ihre Herzen.
Doch der Schleier wurde zu Glas.
Man muss es zerbrechen, das Glas,
um in die Herzen vordringen zu können.

Als noch der Film um ihre Herzen lag,
auch zu dieser Zeit wollten sie nichts ändern,
denn der Weg war so einfach für sie.
Einfach alles tun, was Gott missfallen würde.
Was ihrem Leben sehr schadete.
Freiheit – ihre Freiheit – heißt alles verlieren,
was Geist und Seele und den Leib nährt.

Die wahre Freiheit – Gottes Gebote –
macht die Menschen frei und nährt wahrhaftig Leib, Geist und Seele!
Doch wer will dies erkennen?
Wer will seinen Schleier im Herzen ablegen?

Meine Kinder,
weil es so wenige sind,
werden sehr viele in das Tal der Klagen fallen.
Sie werden in seelische Not stürzen. Erkennbar.
Jetzt sind ihre Augen getrübt
und so sehen sie nicht, was sie nicht sehen wollen,
dass ihre Herzen vor den Ruinen stehen.

Meine Kinder,
zu wenig geglaubt – so vieles verloren.
Zu wenig geliebt – so vieles verworfen.
Und jene, die nicht glauben, hoffen und lieben?
Sie stehen vor den Toren, mitten unter den Ruinen.

Morgen tropft kein Wasserhahn mehr,
denn die Rohre sind verstopft
und vergilbt ist das Blatt, in das man sich hineinlegt.

Wer will dies hören? Wer will dies ändern?

Die Ameisen sind sehr fleißig.
Sie arbeiten unter den Blättern, die am Boden liegen, damit man es nicht sehe.
Der Baum hat nur noch braune Blätter
und wenn sie fallen, bedecken sie die Ameisen.
Die grünen Blätter hat man fortgetragen,
in den Fluss geworfen, damit sie nicht leuchten
und die Regentropfen auffangen.

Ein leichter Wind weht,
doch wenn morgen ein Orkan durch das Land zieht,
werden die Dächer fortgetragen und die Fensterläden verlieren die Riegel.

Das Salz ist weggeschwemmt – schon gestern.
Was soll das Brot würzen?

Maden, Lügen, Gottlosigkeit, -
das würzt das Brot und den Kuchen.
Viele sind in ihren Herzen schon so leer, dass sie nicht bemerken, dass das Salz fehlt.
Sie essen, trinken und vergnügen sich mit leeren Dingen
und bleiben deshalb leer.
So wurde das Salz fahl – immer mehr.
Man hat es auf den Boden geworfen. So wurde es fortgeschwemmt.
Was trennt die Menschen von der Wahrheit? (Was trennt von Jesus:)
Ihr berauschendes, zügelloses Leben!

Gestern hatten sie sich mit einem Becher zufrieden gegeben
und ihre Hände haben sie gewaschen. Vorher – bevor sie tranken.
Nun wühlen sie in der verschmutzten Erde.
Deshalb reicht ihnen dieser Becher nicht mehr.
Mit ihren verschmutzten Händen füllen sie neue Becher
und ihre Hände haben sie vorher nicht gereinigt.

So wurde aus dem reichen Leben mit einem Becher,
ein Leben ohne Glauben, Hoffnung und Liebe
und ihre Becher auf dem Tische vermehrten sich immer mehr.
Für sie - ein Leben in Wohlstand und Fülle.
Für Gott - ein Gräuel,
denn sie haben diesen einen Becher, den Gott ihnen schenkte, nicht geschätzt,
sondern durch Eigensucht und Begierde vom Tisch geworfen
und verschmutzte Becher nach Hause geholt.

Im Weh liegt so viel Leid.
Es ist nicht das Weh, das Gott wollte.
Es ist ein selbstverschuldetes Weh
und das kommende Leid wird es zerreißen.

Meine Kinder,
meine Worte sind ernst,
doch ist weitaus mehr das Herz Gottes in ernster Sorge und Traurigkeit!
Was ist zu tun?
Was können die Kinder des Lichtes tun?
Den Becher des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe festhalten,
um ihn nicht zu verlieren!
Dies alleine genügt!
Wer diesen Becher festhält, wird gestärkt und getröstet sein, Tag und Nacht!

Es ist wahr und steht fest, - das ‚Wort Gottes’!

Selig die Menschen, die sich am Wasser des Lebens erfreuen.
Sie werden im Hause des Vaters wohnen, immerdar
und Seine Quelle wird nie versiegen. Jetzt und morgen.
Wer aushält bis zum Schluss, wird sein Leben nicht verlieren,
sondern für immer gewinnen.

Das Wort Gottes ist Licht und Wahrheit!
Ihr sollt es leben – das Wort.
Ihr sollt Licht sein – im Wort.
Ihr sollt in der Wahrheit bleiben – durch das ewige Wort.

(Der heilige Josef öffnet ein goldenes Tor. Man kann in den Himmel schauen.
Alles ist voller Gold. Man sieht viele Engel und Heilige.
Besondere Engel sind sehr nahe am Throne Gottes.
Heilige ziehen in großen Prozessionen zum Throne Gottes.
Die Mutter Gottes ist zur rechten Hand Gottes
und der heilige Josef zur linken.
Überall sind Wiesen und viele Blumen, die man nicht kennt.
Ein wunderbarer Duft durchströmt den Himmel.
Eine Stille, die man nicht beschreiben kann.
Alles ist so friedlich und doch hört man Engelgesang
und viele Heilige stimmen mit ein.)

So werdet ihr Anfang und Ende schauen.
So werdet ihr Cherubim und Seraphim im göttlichen Glanze erkennen.
So werdet ihr selbst – durch Glaube, Hoffnung und Liebe in eurem Leben –
von der einzigartigen Liebe Gottes hinübergetragen werden
in das Land der ewigen Herrlichkeit.

Der Glaube – die Hand Gottes trägt euch.
Die Hoffnung – das Segel Gottes führt euch.
Die Liebe – das Herz Gottes zieht euch:
in das Land der Verheißung.
So soll und wird es sein.

Glaube – Hoffnung – Liebe
bleibe allezeit in eurem goldenen Becher,
den Gott euch schenkte.

So trinkt und werdet satt.
So trinkt und werdet stark.
So trinkt und werdet frei.
So trinkt und werdet froh.

Denn das Segel des Schiffes der Wahrheit wird ewig wehen
und das Schiff wird bis zum Ende aller Tage über die Meere fahren.
Nie wird es zerbrechen!
Nie wird es die Dunkelheit verschlingen! Nie!

Wer auf diesem Schiff ist und bleibt, wird nach Hause finden,
denn ihr wisst, wer dieses Schiff steuert?
Das ist Jesus Christus! Euer Herr und Gott!
Er alleine genügt!
JESUS – Gottes Sohn
und ihr – Seine Kinder – bleibt mit IHM auf dem Schiff.

Die Gnade Gottes ruht auf euch
und ihr ruht im Herzen Gottes.

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