Morgenröte - Botschaften

192. Bad der Gnade

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28. April 2014; № 192
Jesus spricht wehmütig, traurig:
Mein Kind!
Die Sorgen finden kein Ende!
So viele Male liegen diese Worte in Meinem Herzen!

Im Osten findet man kein Reh,
denn im Westen liegt der Stacheldraht ausgebreitet über den Feldern.
Im Süden läuten die Glocken,
doch man hört sie nicht, denn man hat sie abgeklebt
und ihre Klänge sind nur im Hause des Turmes zu hören.
(Jesus zeigt eine Kirche.)

Im Norden breiten sich die Vögel aus, doch ihre Schnäbel sind schwarz.
Im Westen legt man sich Schürzen um,
obwohl sie schon viele übereinander tragen.
(Anmerkung: Schwarze Vögel stehen für Faschismus, Neonazismus und Gewalttätigkeit. Schürzen stehen für immer neue Moden und Trends.)

Gar wenige tragen Sonnenhüte.
Nicht, dass die Strahlen Schaden würden.
Nein, man kann sie erkennen, die unter der Sonne stehen.
Am Kopfe tragen sie das Zeichen, das Himmel und Erde verbindet
und es leuchtet aus ihren Herzen: Wahrheit, Friede, Gerechtigkeit.
(Anmerkung: Es geht um das Licht Gottes)

Sie tragen Masken, jene die keine Hüte tragen.
Sie verstecken sich, damit man sie nicht erkennt.
Doch die Masken zerfallen,
schneller als das Eis in der Sonne schmilzt.
(Anmerkung: Man wird bald die wahre böse Gesinnung erkennen.)

Heute ist schon gestern gewesen
und gestern wird auch übermorgen sein.
(Anmerkung: vergleiche mit dem Buch Kohelet (auch „Prediger“ oder „Ekklesiastes“ genannt) Kapitel 1 usw. im Altem Testament.)

Die Fahne, die man von weitem sah, wird auf Halbmast wehen.
(Jesus zeigt eine weiße Fahne. Anmerkung: Fahne des Friedens.)

Und wenn das Eis nicht schmilzt, wird die Fahne im Boden eingegraben
und die Fahne des Todes werden sie hochziehen, am alten Mast
und sie wird wehen und die dunkle Nacht beherrschen.

Weit liegt der Westen und der Osten entfernt von Stille und Frieden.
Morgen rücken sie näher und ihr Geschrei wird groß sein.

An Macht und Hoffnungslosigkeit gekettet. Reich und arm.
Im Stillen wird geweint. Im Geschrei wird gehasst.
Doch wer kann sich vom Schatten des Todes befreien?

In Meiner Güte und Barmherzigkeit liegen Meine Tränen
und Mein Herz schreit nach Gerechtigkeit!

Die Wäsche haben sie nicht im sauberen Wasser gewaschen.
Nun sind ihre Kleider so verschmutzt,
dass kein Wasser sie reinigen kann.
Man kann sie nur herunterreißen und in den Ofen werfen,
damit sie die neuen Kleider ausziehen.

Ihre Schuhe tragen sie, wann und wie sie wollen.
Die Schuhe, die Ich ihnen gab.
Viele haben sie schon lange weggeworfen
und ihre eigenen Schuhe angezogen.
(Anmerkung: Schuhe, um den gerechten Weg zu gehen.)

Das Kissen, das Ich ihnen gab, um auszuruhen,
haben sie zerrissen und weggeworfen.
Sie haben sich neue nähen lassen beim Schneider,
der nur mit schwarzem Faden näht.
(Anmerkung: Ein gutes Gewissen ist ein gutes Ruhekissen; die Beichte ist für viele nichts mehr wert. Das Sündenbewußtsein wird gegen falsche Wertstellungen eingetauscht.)

Die Trommeln schlagen leise.
Noch durchdringen sie nur die Wälder.
Morgen durchdringen sie die ganze Erde.

In der Mittagsruhe gibt es keine Ruhe mehr,
denn man liegt auf falschen Kissen und trägt die falschen Schuhe.

Und der Tee? Der wärmt das Herz und das Gemüt?
Er wird so wenig getrunken.
Viele sind in den Wald gegangen und haben sich giftige Blätter geholt
und dieser Tee verdirbt ihnen gestern, heute und morgen den Magen.
Das Herz ist krank und wird kränker.
Die Sinne sind gefangen und werden zerbrechen.
Der gute Wille ist geflohen, weil man ihn vergiftet hat.
(Anmerkung: Der gesunde Menschenverstand wird betäubt.)

So sind die Jahre gekommen,
die Mein Herz zerrissen haben, als Ich am Kreuze hing.
Und jetzt?
Es ist, als würde man Mein Herz von neuem zerreißen!
Und Mein Blut, das Ich für so viele vergoss?
Es ist mehr, als alle Menschen auf Erden je vergießen können.

Der Tag der Barmherzigkeit, den Ich euch schenkte!
Wer hat ihn genutzt für seine Seele? Und die Seelen so vieler?
Wohin ist sie geflohen – die Barmherzigkeit?
(Anmerkung: Die Offenbarungen an Sr. Faustina sind trotz der Erhebung des Weißen Sonntag zum Barmherzigkeitssonntagen vielen unbekannt. Die Barmherzigkeitsnovene und der Barmherzigkeitssonntag wird nur von wenigen gehalten.)

Man hat sie an vielen Orten vertrieben
durch Gleichgültigkeit!

Wo setzt sie sich nieder? (Die Barmherzigkeit)
Wo sitzt der Vogel? Auf welchem Ast?
Wenn man so viele Bäume abgesägt hat?
(Anmerkung: Das Wort Gottes ist wie ein Same, aus dem ein großer Baum wächst; vergleiche Mathäus 13, 31-32.)

Der Fluss fließt leise an so vielen vorbei.
Dort könnten sie ihre Hände waschen,
damit sie die Nahrung nicht beschmutzen.
Doch viele beachten das klare Wasser nicht,
denn sie müssten sich auf den Weg machen, um zum Bächlein zu kommen,
obwohl es so nahe an ihnen vorbei fließt.
Für viele ist es zu weit entfernt.
Für viele ist es nicht wichtig, im klaren Wasser zu baden.
So tragen sie Schürzen: viele übereinander
und es werden immer mehr.
Bis der Tag kommt,
wo sie unter der verschmutzten Last zusammenbrechen
und ihre Reinigung wird schmerzhaft sein.
Denn Ich werde sie mit all ihren verschmutzten Schürzen,
und ihren Schuhen, mit der Fahne des Todes,
in den Ofen der Gerechtigkeit werfen.
(Anmerkung: Die Beichte ist die Wiederherstellung der Taufgnade; wir sind getauft im Wasser und im Heiligen Geist.)

Ehe Meine Barmherzigkeit sie herauszieht, werden sie sehr viel leiden
um der Gerechtigkeit willen!
(Anmerkung: Fegfeuer.)

Mögen doch die erkalteten Herzen erweichen,
in Meinem Wasser baden und auf Meinen Kissen ruhen,
mit den Schuhen, die Ich ihnen gab.

Noch liegen die Sorgen für viele in weiter Ferne.
Morgen liegen sie in jedem Haus
und wer nicht seine Hände in Meinem Wasser wäscht,
wird nichts mehr arbeiten können,
weil Not, Sorge und Elend ihnen die Kraft rauben wird.

Und jene,
die unter der Sonne stehen?
Mit den Sonnenhüten auf dem Haupte?
Sie werden von der Wärme und von den Strahlen gestärkt sein
und Mein Vater wird sie kennen!
Und erkennen werden sich die Menschen, die unter der Sonne stehen,
denn die Sonnestrahlen durchdringen Leib, Geist und Seele!
Sie haben ihre Hände im klaren Wasser gewaschen
und sich unter der Fahne des Friedens, der Liebe
und der Wahrheit versammelt.

Und Mein Vater wird rufen:
Dies ist Mein geliebtes Volk! Dies ist Mein geliebtes Kind!

Und die Engel werden sie tragen durch die schwere Zeit,
bis sie nach Hause gerufen werden
und Ich werde sie freudig umarmen,
weil sie auf Erden Mein Kreuz, Meine Gebote, umarmten!

So soll es sein! So wird es geschehen!
Was Ich sage, bleibt bis in alle Ewigkeit!
Selig sind die Treuen,
die auf dem Wege des wahren Glaubens sind.
Ich werde sie voller Dankbarkeit in Mein treues Herz versenken,
am Tage ihres Todes
und durch Meinen Tod und Meine Auferstehung
und durch deine Beharrlichkeit und Treue wirst du ewig bei Mir wohnen!

Selig sind die Treuen, die auf Meine Worte hören und sie befolgen!
Ihnen gehört das Himmelreich!

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