Morgenröte - Botschaften

193. Der Schleier des Verderbens

Drucken

17. Mai 2014; № 193
Jesus spricht:
Mein Kind!
Gestern schliefen die Trompeten.
Heute hat man sie ausgegraben.
Morgen wird man sie benutzen.

Im tiefinnersten Meines Herzens liegt die Asche der Verstorbenen.
Es sind jene, die man nicht ins Grab legte, als ihr Leben zu Ende ging.

Morgen wird man erkennen:
Der Herr wird richten über Lebende und Tote!

Meine Kinder,
es ist nicht Mein Wille,
wenn Menschen durch ihre eigenen Gesetze fallen.
Es ist nicht Mein Wille,
wenn Menschen ihre Bequemlichkeit auf die natürlichen Wege legen.
Es ist nicht Mein Wille,
wenn Menschen ihre Hoffnung nicht mehr auf Mich setzen,
sondern der Welt erliegen.

Was aber ist Mein Wille?
Mein Wille ruft: Frieden, Glaube, Hoffnung und Liebe!

Die Welt ist in einen Schleier gehüllt
und durch diesen Schleier fließen sichtbare und unsichtbare Mächte,
die den Menschen schaden.

Meine Kinder,
die Menschen haben sich abgewandt von der Sonne.
Sie haben Satan die Türe geöffnet.
Er selbst hat den Schleier um Meine Kinder gelegt
und sie haben sich nicht gewehrt,
denn die Welt hielt sie gefangen
und sie tut es auch heute noch.

Nur jene, die sich festhielten an Meinem Wort,
konnte der Schleier nicht umhüllen.

Doch Satan versucht es immer wieder.
Er will noch viele Seelen täuschen
und sie wegtragen von der Wahrheit
und sie mit dem Schleier des Verderbens in die Hölle ziehen.

Meine Kinder!
Gestern war es schwer.
Morgen wird es noch schwerer,
doch wer aushält bis zum Schluss, wird ewig bei Mir leben.

Meine Worte sollen euch trösten und ermutigen.
Meine Worte sollen euch erkennen lassen,
wie eng der Schleier Satans um euer Leben liegt.
Noch ist es nicht zu spät den Schleier zu zerreißen:
Mit Meiner Liebe und Güte
und mit eurem Vertrauen auf Mich –
dem lebendigen Gott,
der euch das gibt, was ihr braucht –
könnt ihr dem Tod entgehen.

Viele Meiner Kinder lieben die Bequemlichkeit,
die weltliche Bequemlichkeit.
Sie macht träge und lau.
Sie macht blind für die Wahrheit.
Sie macht das Herz offen für die Dunkelheit.

Ohne Liebe und Frieden. Ohne Opfer und Verzicht,
ohne Wahrheit und Reue,
kann der Schleier nicht zerreißen.

So sehr wird der Mensch getäuscht durch Satans Schleier!

Einfach und bequem soll alles sein.
Nur nicht zu viel glauben, hoffen und lieben,
was Meine Lehre betrifft.

Wohin soll das führen? Wohin wird das führen?

Die Kirche ist gespalten.
Das Schiff in der Mitte geteilt.
(Das Schiff der Gläubigen.)
Links stehen viele – mit dem Schleier an den Händen.
Rechts stehen wenige – mit dem Kreuz der Liebe.

Und das andere Schiff?
(Das Schiff der Lauen und Gleichgültigen.)
Auf das Ich Meine ganze Barmherzigkeit ergoss?
Es ist verschwunden!
Der Wind, der eisige Wind, hat es in seinen Fängen.

Es ruft ein Herz in lauer Nacht!
Es ruft in jedes Herz!
Es ist Mein Herz. Das Herz der Liebe,
das jede Seele warnt:
vor dem eisigen Wind;
vor der eisigen, dunklen Nacht;
vor dem Schleier, der die Menschen fesselt
und sie fort trägt und nicht mehr loslassen will.

(Jesus zeigt ein tiefes Meer. Auf dem Meeresgrund liegt ein schwarzes, großes Schiff mit Leichen. Es stinkt fürchterlich. Es ist das dritte Schiff.)

Was kann den Schleier zerreißen?
Die Fesseln zersprengen?
MEINE BARMHERZIGKEIT!

Wer zu Mir kommt,
den werde Ich in Mein barmherziges Herz tauchen.
Der Schleier wird zerreißen.
Die Fesseln zersprengen
und wahre Freiheit wird das Herz erfüllen.

(Jesus lächelt sehr. Sein Herz ist weit geöffnet.
In Seinem Herzen fließt ein Wasserfall in den Farben eines Regenbogens.)

Das Schiff der Treuen wird sich füllen!
Die Herzen werden sich mit Wahrheit,
Glaube, Hoffnung und Liebe füllen.
So wird’s geschehen,
wenn die Seele es will
und ihren Willen in Meinen heiligen Willen legt!

Heute ist die Wiese grün.
Morgen ist sie vertrocknet.
Übermorgen kann man nicht darüber gehen,
denn die Halme sind scharf an den Enden
und doch so leer.

Heute ist der Graben tief und groß.
Morgen ist er gefüllt und wird zugedeckt.
Übermorgen bricht er ein, wenn man darüber geht.

Am Sonntag rufen die Glocken,
doch man hört sie nicht.
Die Welt hat sich den Mantel der Bequemlichkeit
und des Unglaubens umgelegt
und der Schleier wird festgehalten von den Motten.

Die Schuhe haben Löcher,
doch werden sie trotzdem getragen,
damit auch das Schlechte hineinkriechen kann.

Der Becher schäumt über,
doch man holt keine leeren Becher.
Sie wollen vom Tisch lecken, trotz Risse und Schmutz.

Die Betten werden nicht neu bezogen.
Die Wäsche stinkt zum Himmel,
doch sie legen sich hinein,
denn sie wollen nichts tun. Sie wollen nichts ändern.

Das Essen – ihr Essen bläht auf den Magen,
doch sie wollen sich nicht von Meinem Wort ernähren.
Lieber kaufen sie sich immer weitere, bequemere Kleider.

Die Häuser werden nicht von Steinen getragen,
sondern von Luft und Gas.
Wenn der große Sturm tobt, brechen die Häuser zusammen,
die nicht auf Steinen stehen.

Mein Kind, Meine Kinder!
Im Ozean schwimmen riesige Tiere.
Sie bringen viel Gewinn, obwohl sie vergiftet sind.
Und die kleinen Tiere?
Man wirft sie weg, obwohl ihr Leben die Seele nährt.

Am Ufer liegen viele kleine Boote,
doch man will sie nicht sehen.
Die großen Schiffe sind gezählt
und sie sollen die Meere beherrschen.

Gestern gingen sie mit dem Schwert durch die Wüste
und zerstörten die Kakteen mit Wasser.
Morgen werden sie in der Wüste graben
und das Schwert verfluchen und das fehlende Wasser beweinen.

Heute ist die Sicht sehr schlecht.
Übermorgen sind die Augen geschlossen,
weil das Wort ihre Seele durchdringt
und sie die Wahrheit mit den Augen nicht ertragen.

Was ist heute? Und was ist morgen?
Was ist übermorgen und gestern?

Die Tage rinnen dahin
und die Jahre versinken in Schutt und Asche.
Die Tränen rinnen dahin
und die Seele versinkt in den Tropfen Wasser in der Wüste!

(Jesus wird jetzt leuchtend, strahlend weiß.)

Und die Seele Meiner Treuen?
Sie versinkt in den Atem Meiner Auferstehung
und wird hoch getragen zum ewigen Leben.

joomla 1.6 templates free
By Joomla 1.6 templates free