Morgenröte - Botschaften

205. Alle Lichter gehen aus

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20. Juli 2014; № 205
Jesus spricht:
Der Ofen brennt!
Doch wenn die Menschen sich nicht wärmen am Ofen Meiner Liebe,
wo sonst werden sie die Wärme finden, die sie brauchen?
Es gibt nur einen Ort, eine Stelle, wo sich die Menschen wärmen können.
Es ist an Meinem Herzen!
Es gibt keinen anderen Platz, es gibt keinen anderen Ort,
es gibt kein anderes Herz, das sich so verzehrt nach den Menschen,
als Mein liebendes, barmherziges Herz!

Morgen ist es in der Stube warm, denn es brennen überall Lichter.
Heute schaut man nicht nach dem Öl, das man braucht,
um die Lampe zu entzünden.
Gestern haben sie sich schon nicht an Meinem Herzen gewärmt,
denn sie wollten sich nicht auf den Weg machen, um das Öl zu finden.

Ohne das Öl – kein Licht!
Ohne Mein Herz – keine Wärme!

Der Ochse rennt mit leerem Karren über das vertrocknete Feld.
Der Bauer steht am Rande des Feldes und lässt den Ochsen ziehen,
denn er will seine Schuhe nicht beschmutzen.
Die Schuhe bleiben sauber.
Das Feld bleibt trocken.
Der Ochse bleibt stur.
Der Bauer bleibt leer, denn es gibt keine Ernte.

Am Mittagstisch sitzt die Familie.
Auf den Tellern liegt nur Fleisch.
Doch es sättigt sie nicht, denn es ist trocken.
Und die Früchte vom Feld?
Sie gab es nicht. Sie wird es nicht geben.
Erst wenn der Bauer seine Arbeit tut, die er tun muss,
dann wird er Früchte ernten
und das Korn wird die Scheunen füllen
und seine Familie wird satt.
Und die Mutter des Hauses?
Wo war sie, als das vertrocknete Feld sich ausbreitete?
Wo stand ihre Lampe?
Wo war das Öl?

Ach, hätte Ich nur einen Strahl Glauben in jeder Familie.
Ach, würde Ich nur einen Funken Hoffnung finden in jedem Hause.
Ach, könnte Ich nur einen Herzschlag der Liebe hören,
in jedem Kämmerlein, das klopfen würde für Mich!
Wie sehr würden die Menschen Meinen Schmerz lindern können.
Wie sehr würden die Menschen verschont bleiben,
vor Krieg, Unheil und Not.

(Jesus ist sehr traurig. Er seufzt sehr.)
Ein Funke Hoffnung. Ein Sandkorn Glaube. Ein Atemzug Liebe.
Was könnte geschehen?
Mehr und mehr würde das Gute das Schlechte bedecken
und so würde es ersticken.

Und wenig wäre zu finden. (Not.)
Wenig ist nichts.
Denn viel ist alles. (Glauben.)

Wer möchte Mich finden?
Wer möchte den Regen, der das vertrocknete Land überschwemmen muss,
weil zu große Trockenheit, zu viel Unkraut die vielen Felder ziert?

In der Weisheit liegt der Regen.
Im Regen – das Leben.
Im Leben – die Nahrung.
In der Nahrung – das neue Leben.

Wer will es verstehen?

Wo ziehen sie hin?
Jene, die Mich gestern noch durch ihre Straßen getragen haben?
Wo ziehen sie hin?
Jene, die Mir gestern noch ihre Treue schenkten?
Wo ziehen sie hin?
Jene, die Tag und Nacht ohne Öl ihr Leben leben?
Wo ziehen sie hin?
Jene, die Meine Laterne der Liebe, die Ich ihnen schenkte,
weggeworfen haben?

Ach, hätte Ich doch nur eine treue Seele in jedem Hause.
Wie sehr würden sie die Dunkelheit vertreiben, durch Meine Gnade.

Die Erde dreht sich bald nicht mehr.
Alle Lichter gehen aus.
Jene Lichter, die nicht brannten für Mich.
(Anmerkung: In der von Gott abgekehrten Welt dreht sich alles ums Geld, um die Macht und moralische Verderbtheit. All das wird ein Ende finden und bedeutet, dass es sich bald um solches auf der Erde nicht mehr drehen wird. Auf der Erde wird es sich bald nur noch um Gott drehen. Alle falschen Lichter gehen aus. Es wurde nicht genug das Öl der Liebe gesammelt. Vergleiche Matthäus 25,1-13: Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen.)

Und jene, die ihre Lampen mit Öl füllten?
Sie überstrahlen die ganze Erde
und erfreuen Mein Herz.

Die Zeit liegt nicht in der Zeit, die Ich gab.
Die Zeit liegt nicht im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.
Die neue Zeit hat die alte Zeit überholt
und Meine Zeit wird die alte Zeit zurückholen.

Der Ofen brennt! Trotz der kalten Herzen.
Er wird immer brennen!
Und morgen werden sie es sehen:
Das Feuer der Liebe!
Das Feuer des ewigen Lebens!

Mein Herz, das schlägt, das brennt, das liebt – jede Seele,
jeden Menschen,
dem Ich den Atem des Lebens schenkte und wieder nehmen werde.

Anfang und Ende!
In jedem Leben eines Menschen auf Erden
wird das Ende der Anfang sein!
In jedem ewigen Leben einer Seele bei Mir
wird es kein Ende des neuen Anfangs geben!

Kraft, Licht und Leben,
Glaube, Hoffnung und Liebe
sind Anfang und Ende im Herzschlag der gläubigen Seele.

Wer reichlich sät, wird reichlich ernten.
Wer kärglich sät, wird kärglich ernten.

Der Ofen brennt!
Kommt und füllt eure Lampen und eilt Mir entgegen:
Zum Herzen der Göttlichen Liebe!

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