Morgenröte - Botschaften

209. Wer Ohren hat, der höre!

Drucken

6. August 2014; Fest der Verklärung Christi; № 209
Gott Vater spricht:
Am Morgen scheint die Sonne.
Am Abend legt sich der Tau nieder,
der nicht den Weg fand, um im Morgen sich niederzulegen.
Um die Mittagsstunde weht ein leichter Wind.
Die Blätter wehen.
Staub fällt von den Blüten
und legt sich auf die Erde nieder.
(Anmerkung: Die Natur erleidet eine starke Veränderung durch den ausbeuterischen Eingriff des Menschen, so dass die Natur sich nicht mehr regenerieren und nicht mehr nach den gewohnten Regeln leben kann.)

Morgen wehen die Fahnen, die gestern am zerreißen waren.
Sie sind zu hören, denn sie schlagen laut gegen den Mast,
welcher noch nicht zerbrochen war.
Morgen leben die Tiere in den Höhlen und hinter verschlossenen Türen,
weil Donner und Gewitter den Tag umhüllt.

Am Ufer ist nichts zu sehen.
Keine Weite. Keine Ferne. Keine Nähe.
Nur das Land, das einst weit in der Ferne zu sehen war,
ist jetzt klein und ganz nahe.

Morgen hört man die Herzen laut schlagen,
weil die Sorgen in die Herzen flüchten.
Am Tage, wo Lärm der Alltag gewesen, wird die Stille Einzug halten
und wo die Stille sich ausbreitet, wird kein Feuer mehr brennen.
Inmitten der Arbeit wird ein Ruf das Herz erschüttern.

Das Land ist nicht mehr zu sehen.
Das Haus verschwindet.
Das Herz – der Herzschlag, gleicht einem Trommelschlag
und es ist, als würde alles Stille stehen.

Die Kühe auf der Weide brauchen kein Futter mehr,
die Bienen keine Blüten,
die Kälbchen keine Milch.

Nur der Vogel braucht neue Federn,
denn er saß auf dem falschen Ast
und der Ast zerbrach.
Der Vogel fiel auf die Erde in den Schlamm.
Nun kann er nicht mehr fliegen.
Ja, er braucht neue Federn. Ein neues Kleid.
Nur mit den neuen Federn kann er wieder fliegen
und er wird nur auf dem Ast sich nieder lassen, welcher nicht morsch ist.
(Anmerkung: Der Vogel ist Bild für den Menschen, der geschaffen ist, sich in die Höhe des geistlichen Lebens zu erhaben. Stattdessen lässt er es zu, sich im Schlamm zu wälzen. Schlamm in den Federn verhindert das Aufsteigen. Die Menschen bedürfen mehr als eine leichte Hinwendung, eine radikale Bekehrung zum Guten. Sie benötigen ein gereinigtes Denken und Streben. Sie müssen sich aus der Niedrigkeit der Süchte und Triebe wieder Gott entschieden zuwenden.)

Wann wird dies geschehen?
Wann wird der Vogel erkennen, dass der Ast bald bricht?

Morgen ist nahe.
Übermorgen ist nicht weiter.
Heute ist bald.

Und es wird geschehen, was im Buch des Lebens (= die Bibel; die göttliche Offenbarung in der Heilige Schrift) geschrieben steht:
Wer Ohren hat, der höre!
Nichts wird mehr im Dunkeln bleiben,
denn das Licht nimmt die Dunkelheit hinweg.

joomla 1.6 templates free
By Joomla 1.6 templates free