Morgenröte - Botschaften

242. Die Flamme der Liebe

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18. Januar 2015; № 242
Der heilige Josef spricht:
Es gehen die Stürme vorbei.
Es gehen die Stunden vorbei.
Es gehen die Nöte vorbei.
Was bleibt, sind die Verheißungen!
Was ewig bleibt, ist das Gottesreich!

Das Leben auf Erden, jedes Leben, ist wie eine Kerze.
Gott entzündet die Kerze
und sie brennt so lange, wie es währen soll
nach Gottes Heiligstem Willen.
Je nach Leben, je nach gestaltetem Leben in Gott und mit Gott,
so groß das Leuchten der Flamme
und am Ende des Lebens wird die Flamme immer kleiner.
Doch das Strahlen und die Wärme bleiben, wenn die Barmherzigkeit Gottes
im Leben des Menschen sich wiederspiegelt.

Gott ist Licht – Wahrheit – und Kraft
und wer auf die Worte Gottes hört,
die niedergeschrieben sind im Buche der Wahrheit,
dessen Kerze wird leuchten,
weil die Wärme die Wahrheit in die Welt trägt.

Es geht vorbei – was faul ist, verwest.
Es geht vorbei – was dunkel ist, entschwindet.
Es geht vorbei – was trüb ist, versickert.
Es geht vorbei – was Lüge ist, verbrennt.
Es geht vorbei – was trostlos ist, entflieht.
Es geht vorbei.

Es beginnt:
Was vorher war, wird himmlisch ohne Ende vermehrt.
Glaube – Hoffnung – Liebe!
Es beginnt – was klein war, wird groß.
Es beginnt – was zerbrochen war, wird neu.
Es beginnt – was befleckt war, wird rein.
Es beginnt – was erniedrigt war, wird erhöht.
Es beginnt.

Was war, wird nie mehr sein
und doch trägt das alte Gute den Menschen hoch
und lässt das alte Schlechte fallen,
um im neuen – ewigen – unendlich immerwährenden Leben zu leben.

Es geht vorbei: Der Alltag des Lebens.
Es beginnt: Das ewige Leben.
Wer dies glaubt – kann, wird und soll sich mit Glauben und mit Hoffnung
hinübertragen lassen durch die Liebe des Vaters,
in die Zeit, die nie vergeht.
Die Zeit, die keine Zeit kennt.
Die Zeit, die die Zeit auf Erden erlöschen lässt.
Die Zeit, die in der Ewigkeit liegt.
Die Zeit, die sich nicht gleicht mit der Zeit auf Erden.

Die Zeit, die gestern war, wird morgen nicht mehr sein,
wenn der Atem im letzten Herzschlag versiegt.
Die Zeit vergeht – es geht vorbei.
Die Zeit ist nicht mehr zu finden,
denn in der Ewigkeit gibt es keine Zeit mehr.

Was braucht das Herz von der alten Zeit auf Erden,
wenn die neue Zeit keine Zeit kennt?
Was braucht die Seele – die alte Seele,
wenn in der Ewigkeit
das neue, ewige Licht eingebrannt wird in die neue Seele?
Es geht vorbei – schleichend und trotzdem schnell – das Erdenleben.
Es beginnt – in einer Sekunde – das neue Leben
und niemand, niemand kann dem neuen Leben entrinnen:

Wie die Flamme auf Erden war –
wie die Kerze leuchtete –
so die neue Seele in der Ewigkeit.
Trübe Tage auf Erden liegen im hoffnungslosen, quälenden Feuer.
Wer vermag es zu kennen – das Feuer der Gerechtigkeit?

Es geht vorbei, das Leben auf Erden.
Es beginnt, was nie endet.
Ewige Glückseligkeit – Heiliges Leben!
Mit allen kostbaren Schätzen des Himmels.

Die Zeit vergeht.
Bemüht euch mit den Geboten Gottes zu leben,
damit das neue Leben beginnen kann!
Damit eure Flamme
und die Wärme der Liebe sich ausbreite in eurem Erdenleben
und euch hinübertrage zum Vater der Liebe,
der euch das Wunder des ewigen Lebens schenken möchte!

(Der heilige Josef verbeugt sich vor dem Throne Gottes und ruft freudig:)

Preisen wir den Herrn!
Loben wir den Herrn!
Danken wir dem Herrn
für das Licht, das Er in die Welt brachte!

Damit auch ihr – Licht werdet
und es sich ausbreite: hier auf Erden und in der Ewigkeit.

Gelobt sei Jesus Christus!

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