Morgenröte - Botschaften

249. Stille auf Erden und im Himmel

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Samstag, 14. Februar 2015; № 249
Jesus spricht:
Nach dem langen Weg – ist alles leer.
Kein Baum – keine Blumen – keine Wiese – keine Menschen.
Stille.
Nur Stille durchdringt Raum und Zeit.
Die Zeit des Augenblicks,
wo die Weite und Tiefe des Vergangenen kein Ende findet.
Stille. Leere.
Es ist als würde man sein Herz schlagen hören.
Das Herz, das aufgehört hat zu schlagen.
Kein Geräusch. Kein Alltag. Kein Weh und Leid. Keine Sünden. Keine Not.
(Das empfinden die Menschen gleich nach ihrem Tode.)
Nur Stille.

Stille.
Und in der Stille der Gegenwart –
zieht die Vergangenheit durch die Seele –
aus dem Herz, das nicht mehr schlägt –
und legt sich vor Mein Schöpferherz.
Stille – trotz der Vergangenheit, die oft nicht in Meinem Willen lag.
Stille – trotz weinen und klagen.
Stille – auch wenn Meine Barmherzigkeit in die Seele der Gegenwart fließt.
Zerrissene Stille.
In Erkenntnis die Seele.
(Die Seele erkennt ihr Leben.
Die vielen begangenen Sünden und die vielen Unterlassungen des Guten.)

Herz und Seele treffen sich.
Die Seele und Mein Herz treffen sich im geheimnisvollen Turm,
das kein Mensch verstehen kann.
Stille.
In Erschütterung liegt die Seele wegen ihres Sündenlebens.
Stille.
In Zerrissenheit und großen Schmerzen liegt die Seele,
wegen den guten Unterlassungen.
Stille.
Die Seele erkennt die Fülle Meines Erbarmens.
Stille!
Die Seele legt sich durch ihre Einsicht und Reue in Meine Barmherzigkeit.
In das Herz Meiner unendlich großen Barmherzigkeit.
Stille.
Es geschieht nicht auf Erden.
Es geschieht nicht im Himmel.
Es ist, als wäre die Seele durch ein großes weites Tor gegangen,
um Mir zu begegnen – von Angesicht zu Angesicht.
Stille.
Die Seele schaut nicht die Gottheit in Seiner ganzen Fülle,
weil die Gerechtigkeit Einzug hält.
Stille.
Die Seele erkennt die Schuld – und neigt sich nieder.
Sie kann Mich nicht erfassen wegen den Sünden, die die Seele von mir trennt.
Stille.
In Dankbarkeit weiß die Seele um die schmerzliche Reinigung,
wegen der Erkenntnis Meiner Göttlichen Hoheit.
Stille.
Engel öffnen das Tor der Reinigung
und die Seele tritt ein mit den Flecken der Sünden.
Stille.
Die Seele versinkt im Schmerz
wegen der verlorenen Zeit und dem sündhaften Leben auf Erden,
welches die Seele getan.
Stille.
Nichts kann verändert werden.
Der Schmerz – er bleibt.
Der größte Schmerz einer jeden Seele ist, von Mir getrennt zu sein.
Das Feuer der Reinigung – das Brennen der Seele nach Mir –
gleicht keinem Schmerz auf Erden.
Stille.
In Meiner unendlichen Güte –
schenke Ich Linderung den Armen Seelen –
durch die Menschen auf Erden –
und durch die Fürsprache der Heiligen im Himmel.
Der Glaube und die Bereitschaft der Menschen auf Erden –
lässt Regentropfen in das Feuer ihrer Seele fallen –
lässt die Seelen aufatmen –
tröstet sie –
und hilft sogleich den Wohltätern –
weil diese Armen Seelen Mich bitten für Jene, in all ihren Sorgen und Nöten.
Stille.
Unendlich lange für die Armen Seelen.
Es gibt keine Zeit mehr. Keinen Tag. Keine Nacht.
Nur Einsamkeit – und Reue
und ein Feuer, das reinigt und die Seele verzehrt.
In diesem Feuer liegt das brennende Verlangen – die Hoffnung –
bald bei Mir zu sein!

Meine Kinder,
viele Male tröstet Meine Mutter die Armen Seelen.
Es ist, als würde man dem Verdurstenden Wasser bringen.
Es ist, als würde man den Verblutenden verbinden.
Es ist, als würde in all ihrer Dunkelheit und Einsamkeit
die Sonne – in ihre Seele strahlen.
Stille.
Solang die Seele gereinigt wird.

Und in der Stille ertönt ein Ruf.
Und in der Stille ertönt ein Lied.
Komm nach Hause, Mein Kind!
Deine Stunde ist gekommen.
Komm nach Hause, Mein Kind!

Stille.
Sie ist verweht.
Stille.
Sie ist entschwunden.
Stille.
Sie ist nicht mehr zu finden,
denn das Tor der Ewigkeit öffnet sich für die Seele.
Das Tor der Ewigkeit öffnet sich für Dich.

Im Lichtstrahl Meines Herzens –
schicke Ich Meine geliebte Mutter –
mit dem Heiligen Josef und vielen Heiligen –
in die Stille der Armen Seelen –
um sie herauszutragen aus dem Ort der Traurigkeit –
in das Haus der Vorbereitung –
wo keine Fenster und Türen sind –
wo kein Raum sich findet –
um die Seelen einzukleiden –
mit neuer Seele und Himmlischem Gewand.
Ein Fest der Liebe!
Das Fest der Liebe beginnt.
Am Tore der Ewigkeit – Meines Himmlischen Vaters – stehe Ich –
um den Seelen die Krone des ewigen Lebens zu schenken –
um sie hinein zu begleiten –
zum Throne Meines Vaters.
Stille. Himmlische Stille der ewigen Freude.
Stille. In der neuen Seele.
Stille. Dankbare – Heilige Seele.
Stille.
Glockenspiel – Engelchöre – Lobpreis der Heiligen –
und Jubel der heimgegangenen Seele.
Stille. Kein Mensch kann es erfassen.
Stille. Jede Seele wird sie umfassen. (Welche Ja sagen zu Jesus.)
Weil die Seele in Erkenntnis und dankbarer Liebe –
sich neigt –
verneigt vor Gott – Meinem Vater im Himmel
dem König, der ist und war und bleibt.
Stille. Im neuen Leben.
Nun hat die Seele die ewige Heimat erreicht.

Stille: Gestern – Heute – und Morgen.
Jetzt ist noch Zeit in die Stille zu gehen. (Auf Erden.)
Morgen wird die neue Stille Schmerzen bringen. (Im Fegefeuer.)
Um für immer – im stillen Tal sich zu erfreuen. (Im Himmel.)
Stille.
Haltet inne, damit ihr erkennt, wann und wo ihr laut fallet.
Haltet inne und erforscht eure Herzen.
Haltet inne! Meidet die Sünde und legt euch in Meine Gebote.
Stille.
Bei Mir ist Ruhe und Frieden. Bei Mir ist Licht und Wahrheit.
Stille.
Auch in der Arbeit und im Gebet. Im Alltag eures Lebens.

Leise und still klopfe Ich an eure Herzen.
Gewaltig und wunderbar ist die Stille in der ewigen Glückseligkeit.
Stille.
Mein Herz schlägt für Dich!

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