Morgenröte - Botschaften

256. Es zieht vorbei!

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8. März 2015; № 256
Jesus spricht:
Es weht das Blatt vom Baum.
Es fällt der letzte Tropfen Wasser zur Erde.
Es geht vorbei!
Winter und Sommer, Frühjahr und Herbst.
Es zieht vorbei.
Liebe und Gleichgültigkeit.

Es zieht vorbei.
Im Hauch [letzter Atemzug] – der wie ein Schleier das Verborgene öffnet –
und im Neuen – das nie gewesen –
ohne Hauch und altem Leben –
alles herausholt aus Herz und Seele –
und sich öffnet – wie ein Buch, das man aufschlägt –
das vorher verschlossen war.
(Anmerkung: Beim Sterben, im letzten Augenblick des Lebens, zieht das Gelebte noch einmal vor dem Menschen vorüber, gleich einem Film.)

Der Nebel zieht vorbei.
Der Schleier fällt.
Die Seele lässt alles Gewesene vorüber ziehen,
im Augenblick der Erkenntnis:
Vom Atem des Lebens
bis zum letzten Atemzug,
weil die Allmacht des Vaters
alles zurückholt was gewesen.

Das Leben begann in der Verschmelzung der Liebenden.
Das Leben lebte im freien Willen.
Das Leben endet in der neuen Zukunft der Ewigkeit.

Es bleibt – die Zeit der Reinigung.
Es geht vorbei!

Es zieht vorbei, das Leben, das nicht gefüllt war in guten Werken.
Es zieht vorbei und durchdringt die Seele mit tiefer Erkenntnis.
Es gibt kein zurück
und es scheint, als würde es nicht vorwärts gehen,
weil die Zeit – in einer schmerzvollen Zeit liegt.
(Anmerkung: im sogenannten Fegefeuer.)
Sie liegt nicht im vergangenen Leben
und legt sich noch nicht in das neue Leben,
weil die Seele im Ort der Reinigung
nichts zurückholen kann.
Was verloren – bleibt verloren.
Was vergessen – bleibt in der tiefen Seele ein großer Schmerz.
Was nicht getan wurde – kann nicht mehr gefüllt werden.

Viele leere Gläser.
Viele leere Körbe.
Viele leere Felder.
Viele leere Lampen.
Viele leere Gärten.
Sie lassen die Seele in Schmerz versinken.
Nichts kann mehr verändert werden.
Nichts kann mehr gefüllt werden.
Nichts kann mehr geerntet werden.
Die Seele besitzt nur den Schmerz über ihr Leben,
wo Leere war und sie nichts gab.
Es bleibt der Schmerz der Einsicht
und die Sehnsucht nach Mir:
Jesus, Sohn des Vaters im Heiligen Geist.

Es ist der größte Schmerz einer jeden Seele, von Mir getrennt zu sein!

Was sind Stunden auf Erden?
Was sind Minuten auf Erden?
Was sind Sekunden auf Erden?
Gegen die Trennung einer jeden Seele von Mir?
Was sind Jahre auf Erden?
Es sind Zeiten, die die Seele im Ort der Reinigung nicht kennt.
Es ist das Feuer der Reinigung.
Es ist das Feuer des Verlangens
nach der ewigen Glückseligkeit,
das viele Seelen verzehrt
und in unbeschreibliche Leiden versenkt.

Was sind Jahre des Leidens auf Erden?
Was sind Monate des Leidens auf Erden?
Was sind Stunden des Leidens auf Erden?
Gegen Meine Leiden – die Ich für viele Menschen erduldete?
Keine Leiden auf Erden liegen in Meinem Leiden,
das Ich ertrug, als Ich auf Erden lebte.
Denn Ich habe all eure Kreuze getragen – in Meinem Kreuze.
Ich habe all eure Leiden und Schmerzen getragen –
in Meinen Leiden und in Meinen Schmerzen.

Es zieht vorbei:
Sonne – Mond – Sterne – Wolken – Regen.
Noch schneller vergeht euer Leben
Ein Hauch – ein Atemzug – euer Leben.
gegen die Ewigkeit!

Viele leere Körbe zu füllen.
Viele leere Felder zu bewässern.
Viele leere Lampen zu entzünden.
Viele leere Herzen zu trösten.
Viele leere Hände zu füllen.
Viele leere Seelen zu lieben.
Es geht vorbei!

Lang wird die Zeit sein, um all diese Leere zu füllen.

Es sind die Treuen Seelen auf Erden,
die diesen Armen helfen
durch Gebete, Rosenkränze, Leiden, Opfer, gute Werke
und durch die Heilige Feier der Heiligen Eucharistie.
Sie füllen viele Leeren, viele Unterlassungen,
was diese Armen Seelen versäumt haben in ihrem Leben.

(Jesus zeigt: Nach Gottes Erbarmen muss noch vieles selbst gesühnt werden.)

Und jene, die im Ort des Feuers sind, danken es ihnen sehr.
Es ist für euch nicht zu begreifen,
wie sehr diese Armen auf eure Hilfe bauen,
wie sehr sie aber auch euch helfen können.
Ihr könnt es nicht ermessen, Meine Kinder.
Ihr könnt es niemals ermessen.
Deshalb belohne Ich Meine Kinder auf Erden sehr,
wenn sie den Armen Seelen gedenken
und ihnen ihre Hilfe schenken,
so weit es ihnen möglich ist.

Es geht vorbei!
Die Zeit der guten Taten.
Die Zeit der guten Worte.
Die Zeit der guten Gedanken.
Es geht vorbei!
Was ihr Gutes getan auf Erden, bringt ihr mit in das neue Leben.
Was ihr Unrechtes getan, bringt ihr mit in den Ort der Reinigung.
Denn was befleckt ist, wird rein gewaschen werden.

Es zieht vorbei – das Leben.
Wie der Wind.
Wie der Sturm.
Wie der Hauch.
Es zieht vorbei
und entschwindet immer mehr – auf Erden.

Es bleibt:
Mein Wort – euer Glaube,
Meine Verheißung – euer ewiges Leben bei Mir.
Es bleibt – die Vollendung.
Sie kennt keinen Anfang und kein Ende,
nur ewige Herrlichkeit – in Heiligkeit – ohne Anfang und Ende.

Es ist nicht vorbei und es hat nicht begonnen – Mein Wort,
denn es war und es wird immer bleiben.
Nie geht es vorbei.
Nie zieht es vorbei.
Es stand fest – auf den Säulen der Wahrheit.
Mein Wort – Mein Leben – Meine Gottheit!
Und ihr sollt das Feuer,
das Wort, das am Anfang war, umfassen
und es im Tempel der Dreifaltigkeit, im Heiligen Hause,
ehren, preisen und loben in alle Ewigkeit.

Eure Reise auf Erden
soll euch vorbereiten auf die kommende Zeit,
die in keiner Zeit liegt.
Euer Leben auf Erden sollt ihr nützen
und füllen mit unvergänglichen Dingen.
Es geht vorbei. Es geht schnell vorbei!

Es weht ein Blatt vom Baum,
es fällt ein Tropfen in eure Herzen
am Tage eurer Sterbestunde,
wenn Ich euch nach Hause hole.
Es zieht vorbei.
Heute sollt ihr von Meinen Worten leben.
Morgen werdet ihr durch Meine Worte in Ewigkeit leben.

Es geht vorbei, das alte Leben,
damit das neue Leben beginnen kann.

(Jesus schwebt nach oben. Wird immer strahlender. Er ruft voller Freude.)

In Mir!
Und mit Mir!
Im alten und im neuen Leben!

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