Morgenröte - Botschaften

264. Armut und Reichtum des Herzens

Drucken

21. April 2015; № 264
(Der heilige Josef kommt mit zwei Heiligen.)
Der heilige Josef spricht:
Mein Kind, ich bin der heilige Josef
mit dem heiligen Franziskus und mit der heiligen Klara.
Mein Kind!
Das Leben des heiligen Franziskus und der heiligen Klara
soll euch stets vor Augen sein.
Die Armut
im Leben des heiligen Franziskus und der heiligen Klara,
soll sich im Innern eures Herzens ausbreiten.

Das einfache Herz,
so wie es euch die himmlische Mutter Maria sagte,
soll sich mit dem armen Herzen vereinen.
Viele verbinden Armut zuerst mit äußerlicher Armut.
Doch ist die Armut des Herzens, die Gott wohlgefälligste Armut.
Denn wer sich selbst erniedrigt, wird von Gott selbst erhöht.
Und wer im Innern seines Herzens einfach und arm lebt,
wird das ewige Leben gewinnen.
Nur durch einfaches, dankbares, armes Leben
kann die Fülle des Neides, des Zornes, der Angst und Gewalt vertrieben werden.
Die Herzenshaltung prägt den Menschen und legt sich in das äußere Leben.
Wer im Herzen die Bescheidenheit trägt, trägt auch äußerlich die Armut.
Ihr sollt es nicht nur mit dem weltlichen Auge sehen,
sondern mit dem Herzen der Liebe und des Verstehens.

Die Armen können durch ihr armes Herzensleben und Zeugnis viel geben.
Die Reichen können durch ihr bescheidenes Herzensleben und Zeugnis
nicht mehr geben als die Armen.
Denn der wahre Reichtum breitet sich im Herzensinnern aus
und fließt durch Bereitschaft zum Nächsten.

Meine Kinder!
Wenn ein Armer von seinen 3 Geldstücken 2 verschenkt, wie viel gibt er?
Und wenn ein Reicher von seinen 30 Geldstücken 5 verschenkt,
wie viel mehr – oder weniger gibt er?
Wer im Herzen arm bleibt vor Gott, sich nicht erhebt,
und aus reiner Nächstenliebe gibt, wird mehr als das Tausendfache erhalten.
Und jene, die auf den weltlichen Reichtum verzichten –
ihn verschenken zur Ehre Gottes –
werden niemals vergessen sein von Jesus Christus.

Einfaches – bescheidenes – armes Leben – im Herzensinnern
ist der Anfang des wahren Lebens.
Niemand soll hungern – niemand soll dürsten.
Wer wenig besitzt und verteilt – gibt viel.
Wer viel besitzt und verteilt – gibt genauso viel.
Das einfache, arme, bescheidene, demütige Herz, gibt so viel es kann
und zählt nicht die Werke der anderen
und vergleicht sie mit seinen guten Werken.
Jeder achte auf sich selbst!

Wem viel gegeben wird – kann viel verlieren.
Wem viel gegeben wird – soll viel nach Hause bringen.
Wem wenig gegeben wird – kann viel verlieren.
Wem wenig gegeben wird – wird nicht wenig nach Hause bringen.

Meine Kinder!
Wahrer Reichtum liegt in den Herzen eines jeden Menschen.
Er muss gepflegt werden.
Wie eine blühende Rose – täglich braucht sie frisches Wasser.
Die Rose will im Licht stehen, an einem warmen Ort,
damit sie ihren Duft und ihre Schönheit nicht verliert.

Liebe Kinder!
So sollt auch ihr eure Herzen immer wieder reinigen
und sie füllen mit Armut, Beständigkeit und Liebe.
So wird die Rose keine Dornen tragen.
So wird euer Leben reich durch euer armes Herz.
So wird euer Leben reiche Frucht bringen.
Geben ist seliger als nehmen.
Geben ist der Weg zum Paradies.
Geben ist Armut und Reichtum im liebenden Herzen.

Versteht!
Geben – mit teilenden Händen.
Geben – mit freudigem Herzen.
Geben – mit liebenden Augen.
Geben – mit aufrichtigen Worten.
Geben – mit armer, reicher Seele.

(Jetzt spricht der heilige Josef ganz ehrfurchtsvoll über Jesus:)
Jesus – im Stalle geboren – arm und doch reich.
Jesus – im Leiden versunken – arm und doch reich.
Jesus – auferstanden –
um euch aus der Armut zu ziehen – am Ende eures Lebens,
um euch in Ewigkeit den wahren Reichtum zu schenken.
Glaubt und vertraut!
Liebt und lebt und gebt –
mit einfachen, beständigen, liebevollen, armen Herzen.
Liebt und lebt und gebt
auf den Spuren Jesus, der als blutendes Lamm euch voraus ging.
Liebt und lebt durch Jesus, in Jesus,
damit die Armut in den wahren Reichtum versinken kann.
Das arme Herz! Oh, wie wird – und hatte Gott – es reich gemacht!

Ich segne euch!
(Der heilige Josef segnet die Menschen.)
Wir segnen euch!
(Jetzt segnen der heilige Franziskus, die heilige Klara und der heilige Josef die Menschen.)

Das beständige Herz – das arme Herz – das liebende Herz!
Oh – wie sehr Gott diese Menschen liebt!

joomla 1.6 templates free
By Joomla 1.6 templates free