Morgenröte - Botschaften

266. Jede Seele ist wichtig

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3. Mai 2015; № 266
Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind, in diesem Monat bringe mir die Sterbenden,
denn sie liegen tief in meinem sorgenvollen Herzen.
Viele von ihnen sind verbittert und verschlossen für die Liebe meines Sohnes.

Die Gnade des Vaters im Himmel,
die Liebe des Allmächtigen,
die Barmherzigkeit meines Sohnes
mögen ihre Rettung sein
und durch ihr freies Herz, das durch eure Gebete frei wird
in der Erkenntnis, in der kurzen Zeit ihres Lebens
Gott um Verzeihung zu bitten.

Der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes,
der Friedensrosenkranz
und viele andere Gebete sind mir lieb.
Wenn ihr sie mit Glauben und Hingabe betet,
besonders für jene, die der Barmherzigkeit Gottes am meisten bedürfen.

Meine Kinder!
Alles, was ihr für euren Nächsten tut, schenkt ihr Gott.
Aus Liebe soll es geschehen.
Aus Mitleid und Erbarmen sollt ihr euren Nächsten dienen, durch eure Gebete.

Am Ufer liegen so viele Menschen.
Auf dem Meere sind viele, kleine, leere Boote.

Auf der Leiter des Glaubens sind viele nicht mehr.
Auf den Dächern mit dunkeln Ziegeln tummeln sich die meisten.

Auf der geraden Strecke gibt es viele Hindernisse, doch sie führt zum Ziel.
Auf der Straße ohne Leben weichen viele nicht ab: sie führt ins Verderben.

Auf dem Acker liegen viele verdorbene Früchte.
Auf den Herzen der Menschen liegt die Untreue
und drückt die Gleichgültigkeit tief in die Herzen.

Wie der Wind in lauer Nacht den Samen der Wahrheit
auf die vertrockneten Felder in die vertrockneten Herzen streute,
so wird einst der Wind den Samen der Erkenntnis
tief, ganz tief, in das ängstliche Herz streuen
und dann kann und wird die Gleichgültigkeit nicht mehr leben,
weil die Wahrheit in der Sonne der Barmherzigkeit aufleuchtet
und die Seele die Lügen und Widerwärtigkeiten
nicht mehr ertragen kann, vor dem Angesichte des Schöpfers.

Jetzt blühen viele Rosen – „ihre Rosen“ – die sie züchteten.
Morgen verblühen sie.
Und sie, die Menschen, tragen die Dornen mit in die Gerechtigkeit.
Die Dornen, die „sie züchteten“ mit den verblühten Rosen,
tragen sie zum Ort der Qualen.
Und jene, die vom Samen der Wahrheit lebten?
Sie tragen ihre Rosen und Dornen auch zur Quelle der Wahrheit
und ihre Rosen vermehren sich und die Dornen werden zu goldenen Perlen.

Mein Kind!
Gewaltsam trennt sich nicht die Seele vom Leibe.
Doch liegt großer Schmerz und Freude zugleich im letzten Atem.
Und weil die Menschen menschlich leiden
und trotzdem dem Himmel nahe sind,
wird zuerst Schmerz auf Schmerz folgen,
wegen der Erkenntnis ihrer Sünden,
ihrer nicht bereuten Sünden
und ihrer vergeudeten Zeit,
die sie nicht mehr zurückholen können.

Meine Kinder,
als mein Sohn gegeißelt wurde – mit Dornen gekrönt –
und ans Kreuz geschlagen wurde,
war Sein Leib kein Leib mehr.

(Die Mutter Gottes hat Tränen in den Augen. Sie zeigt:
Eine goldene, strahlende Kirche zwischen Himmel und Erde.
Dann sieht man einen Regenbogen über der Kirche.
Die Fenster sind blutrot,
dann tropft Blut aus den Fenstern.
Die Scheiben zerbrechen.
Das goldene Kreuz, das auf der Kirche steht, zerbricht.
Dann fällt die Kirche zusammen.)

Die Mutter Gottes spricht weiter:
Und Seine Seele versank in diesen Schmerz
wegen den Gleichgültigen, Kaltherzigen und Lauen.

Ein Licht, ein kleines Licht leuchtete auf,
in dieser großen, schweren, blutdurchtränkten Zeit des Leidens und Sterbens.
Es war das Licht der wahren Treuen.
So kam es, dass mein Sohn in Seinem qualvollen Todeskampfe
mich, Maria, seine Mutter, verschenkte [vgl. Joh 19,26-27]
um der Treuen willen, die schon damals unter Seinem Kreuze standen,
die mit Ihm zusammen lebten,
die Ihm folgten, die Ihm dienten, die Ihn liebten
und die Treuen heute,
die unter seinem Kreuze stehen, die mit Ihm leben,
die Ihm folgen, die Ihm dienen und die Ihn lieben.

Euer Herz und eure Seele sollen im Herzen meines Sohnes verschmelzen,
auf Erden und in der Todesstunde,
damit die Trennung von Herz und Seele, wenn das Leben zu Ende geht,
nicht in Verzweiflung fällt,
sondern in Freude, Vertrauen und tiefen Glauben.
So wird die Barmherzigkeit leuchten und die guten Werke vermehren,
damit die Gerechtigkeit nicht so tief die Seele durchdringe.
Alles wird sich öffnen:
Das Gute vermehrt sich und das Böse muss fliehen,
doch vorher durch Schmerz und Leid der Seele wandern.
Und das, was fehlt, kann sich nicht vermehren.
Es muss und wird gefüllt werden mit Leiden, weil Gott die Erdenzeit gab.

Mein Kind,
sage meinen Kindern, dass jede Seele wichtig und wertvoll ist,
denn Gott gab und gibt euch das Leben, um einst im ewigen Leben zu leben.
Alles, was ihr Gutes auf Erden getan, wird sich vermehren.
Der Baum, der goldene Baum des ewigen Lebens, wird reiche Frucht bringen.
Alles Böse kann und wird sich ausbreiten in eurem Leben auf Erden
und wird euch viel Gutes entreißen,
wenn ihr nicht mit Wahrheit und Wachsamkeit gekleidet seid.

Liebe! – Friede! – Freude lege ich in eure Herzen
und trage euch – in mütterlichem Verlangen:
Ihr sollt immer mit den Geboten meines Sohnes verbunden bleiben,
um ewig bei Ihm zu leben.
Euer Weg – mit JESUS – heute und in alle Ewigkeit,
soll euer Ziel sein – und bleiben.
So, wie das Wort meines Sohnes Jesus Christus, das Er euch hinterließ.
Selig die nicht sehen und doch glauben, ihnen gehört das Himmelreich.

Meine Kinder!
Ich bin bei euch. Alle Tage.
Denn eine Mutter verlässt nicht ihre Kinder.
Niemals werde ich euch verlassen, wenn ihr mich um Hilfe bittet.
Niemals werde ich euch verlasen, wenn ihr meinen Sohn verehrt.
Niemals werde ich euch verlassen, wenn eure Stunde schlägt.
Niemals!
Denn ich habe meinen Sohn niemals verlassen
als Er auf Erden lebte und als Er starb.
So werde ich die Kinder des Vaters im Himmel,
die auch meine Kinder sind, niemals verlassen.
Ich segne euch und bitte euch:
Bleibt stehen am Kreuze
und tragt euer Kreuz mit Geduld und Hoffnung, mit Liebe und Frieden,
denn auch ich trage euch in meinem mütterlichen Herzen:
jetzt und in alle Ewigkeit.
Ich danke euch, meine Kinder, ich danke euch!
Gott liebt euch sehr!
Denkt daran, Gott und ich lieben euch sehr!

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