Morgenröte - Botschaften

282. Gestern wird nicht mehr sein

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5. Juli 2015; № 282
Jesus spricht:
Es ist entschieden
wer auf dem Floss zusteigen kann, um an das andere Ufer zu gelangen.
Die Arbeit ist noch nicht zu Ende.
Auch wenn die Kraft morgens schon erlischt.
Die Lasten drücken sich nieder
und wenn einer ein Stück des Weges des anderen Last trägt,
so ist doch das Empfinden im alten Stand.

Der Schneider hat seine alten Muster entsorgt und neue Muster herbeigeholt.
Nun sind die alten Kleider verschwunden, denn man kann sie nicht mehr tragen.

Der Sturm weht über das Haupt
und der Wind weht ins Herz
und wenn die Herzen verschlossen sind, zieht der Wind in seine alte Heimat zurück.
Sie tragen schöne neue Ringe, doch sie sind gefüllt mit Eiter.
Der alte Schmuck, der wertvoll war, hat man im Meer versenkt.

Lieder werden gesungen in Spanien, Frankreich und Italien.
Doch werden sie rückwärts gesungen, es läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken.
Deutschland liegt gefesselt im Brunnen.
Der Brunnen hat kein Wasser mehr.
In Frankreich rollen die Fässer den Berg hinab, gefüllt mit Blut.
Griechenland hat den Schweinehirten davon gejagt.
Nun rennen die Schweine kreuz und quer über die Felder.
Italien ist an vielen Quellen vorbeigesprungen.
Nun sind ihre Speicher leer und das Meer kann nicht gebändigt werden.
In Spanien legt man sich mit blutverschmierten Knien auf weiße Lacken
und behauptet, das Lacken sei rein.
In Dänemark liegen so viele Kinder tot am Wegesrand
und kein Auto hält an.
In Großbritannien ist das Pulverfass explodiert.
In der großen Verwüstung kann man nichts mehr Brauchbares finden.
In Luxemburg liegen so viele Motten auf dem Tisch.
Dunkle Hände verzehren sie.
Die Niederlande liegen im Hoch der Wolken.
Doch unter ihren Füßen liegt das Tief.
In Norwegen und in Schweden tragen sie Totenköpfe unter ihren Fingernägeln.
In Rumänien streut man Salz in die Wunden
und die Wunden werden nicht heilen.
In Russland geht der Storch einher, nicht der Storch, wie man ihn kennt.
Es ist der Storch der alle überblickt und die Anweisungen überwacht.
Die am großen Tisch sitzen, sägen an den kleinen Tischen. [Anmerkung: Herumfliegende Aufklärungsdrohnen. Die Großen drücken auf die Kleinen.]
In Polen legen sich die Soldaten nieder, damit sie besser das Ziel treffen.
In Ungarn werden die Mücken erschlagen
und der Aussichtsturm verheißt nichts Gutes. [Anmerkung: Aktueller Bau des sogenannten Sicherheitszaunes.]
In der Ukraine brodelt im Innern das Wasser.
Die Explosion steht schon vor der Tür.
In der Slowakei füllen sich viele Bücher,
doch für ein Feuer, das wärmt, reicht es nicht.
In Tschechien spielen sie Klavier auf dunklen Tasten,
doch von Ferne übertönt Geschrei das verzerrte Spiel.
In Kroatien füllen sich die Scheunen mit verseuchtem Wasser.
Nur Fässer, das reicht ihnen nicht.
In Irland toben so viele Geister,
doch der Geist der Freiheit, ist es schon lange nicht mehr.
In Finnland ist Lachen und Freude, in höchsten Tönen.
Doch das vernichtende Brummen, das hören sie nicht.
In Lettland wird Natur groß geschrieben.
Doch die Quelle des klaren Wassers hat man schon lange vertrieben.
In Malta regiert der König der Affen
und immer mehr folgen ihm.
In Österreich zählt nur der Schein.
Man kann nicht kaufen, nur das Leben verkaufen.
In der Schweiz läuten die Glocken, die Alarmglocken.
Doch keinen kümmert es. Sie gehen zur Arbeit als wäre nichts geschehen.
In Belgien wird die Wäsche sortiert: Nicht nach Farben,
sondern die gut erhaltene Wäsche wird behalten.
Die Wäsche die nichts bringt, wird einfach weggeworfen.
In Bosnien und Herzegowina füllen sich die Behälter nicht mit Wasser,
sondern mit Eis und leeren Versprechungen.
Vatikanstadt heißt Stadt
und trägt Erde kleiner Dörfer unter ihren Sohlen. [Anmerkung: Traditioneller Spruch: Dreck am Stecken haben.]
In Zypern geißelt man die Freiheit
und zieht das Schwert gegen jeden, der die wahre Freiheit im Herzen trägt.

Es kommt wie es kommt – und Meine Augen füllen sich mit Tränen.
Es kommt wie es kommt – und das Herz Meiner Mutter ist im Meer der Traurigkeit.
Es werden Wolken aufreißen – und viele Länder überschwemmen.
Es werden Berge versinken – und man wird sie nicht mehr finden.
Es werden Flüsse von den Meeren verschlungen – und durch ein Meer getragen.
Es werden Bäume und alles Grüne – im Schatten des Bebens verschwinden.
Es werden alle Landstriche verbogen – und neue werden sich auftun.
Es werden die Straßen gespalten – und neue Grenzen werden gezogen.
Es werden keine Lieder mehr gesungen – weil der alte Atem dem Neuen weicht.
Es werden mehr Menschen sterben – als es Mücken gibt auf Erden.
Es werden die Lügen verschwinden – und die Wahrheit ist im Saum des neuen Kleides eingewebt.
Es werden die Nächte – keine Nächte, wie im alten Leben sein.
Es werden die Tage – keine Tage wie im alten Leben sein.
Was man gestern gegessen hat – wird man morgen nicht mehr essen.
Was man gestern getrunken hat – wird man morgen nicht mehr trinken.
Was man gestern geredet hat – wird man morgen nicht mehr reden.
Was man gestern geliebt hat – wird man morgen nicht mehr lieben.
Was man gestern abgelehnt hat – wird man morgen herbeisehnen.
Was gestern war, wird nie mehr sein:
am Morgen, wenn die Sonne scheint,
und am Abend, wenn die Sonne untergeht.
Was gestern war, wird nicht mehr sein für jene, die da sind.

Im Wasser des Lebens werden sie baden wollen
und Geschrei wird sein, um jeden Tropfen.
Türen und Fenster schließen sich.
Dunkel ist es geworden,
weil das Licht in Mein Herz zurückgekehrt ist.
Einige Strahlen werden von Meinem Herzen in die treuen Herzen fallen,
um sie zu stärken, um sie zu trösten
und sie werden nicht hungern, obwohl der Tisch leer ist.
Sie werden nicht dürsten, obwohl die Krüge leer sind.
Sie werden nicht frieren, obwohl der eisige Wind durch das Haus zieht.
Sie werden sich festhalten an Meinem Wort, das Ich ihnen gab: gestern und heute.
Und ihr Glaube trägt sie durch diese schwere Zeit.
Die Zeit, die in Meinen Händen ruht und in Meinem Herzen.
Ich werde Meinen Arm erheben
und Meine göttliche, barmherzige, brennende, blutende Liebe ausgießen
über die Menschen, die da noch sind auf Erden.

Niemand soll und kann sagen:
Man hat uns nichts gesagt. Man hat uns nicht gewarnt. Man hat uns vergessen.
Niemand wird es sagen können,
denn Herz und Seele wissen wohl,
was in der Ordnung liegt, was in Meinen Geboten liegt.
Was gestern war, wird nicht mehr sein bei jenen die da sind.

Im Augenblick des Geschehens, wo Eis und Sturm, Macht und Gewalt
das Land, die Erde, erstickt,
wird die Seele „erkennen“, jede Seele, jedes Herz.
Das Alte bäumt sich auf in nie gekannter Weise.
Man kann dem nicht entrinnen.
Nur wenn das Herz im Klang der Liebe schlägt,
wird das Alte fliehen und das Neue einsetzen.
Und wenn das Herz nicht in Meinen Geboten schlägt,
wird es zerbrechen, ersticken, zerfallen und nie wieder schlagen.
Was gestern war, wird morgen nicht mehr sein.
Für jeden, der da ist.
Im Licht des Sieges zu sein? Oder im Schatten der Gewalt?

Herz und Seele fallen vor Kummer und stehen auf durch Meine Macht.
Herz und Seele fallen vor Schreck und stehen auf, durch ihren eigenen Willen,
den Ich ihnen lassen werde.
Was gestern war, wird morgen nicht mehr sein.
Was kümmert es ihre Seele, wo sie doch nichts sehen?
Was kümmert es ihr Herz, wo sie doch nichts sehen wollen?

Wer kennt Meinen Namen? – Wer weiß von Mir?
Wer kennt Meine vergangenen Leiden? – Wer weiß um Meinen Tod?
Wer kennt Meine Gebote? – Wer weiß von Meinem Reiche der Ewigkeit?
Wer kümmert sich um „seine Seele“?
Wer kümmert sich um „seine Zukunft“?

Was gestern war, wird bald nicht mehr sein!

Selig die Menschen, die sich um ihre Seele kümmern.
Sie ernähren sich von Meinem Wort.
Sie stärken sich durch Mein Wort.
Sie stützen sich auf Mein Wort.
Selig – diese Menschen,
denn Ich trage sie mit dem Siegel des Glaubens.
Es ist Mein Kreuz, Mein Heiliges Kreuz durch Sturm und Zeit.

Selig, die den Ostwind nicht für den Westwind halten
und das Kreuz, Mein Kreuz, nicht verbrennen.
Ich werde sie belohnen.
Ich werde ihren Glauben, ihre Hoffnung und ihre Liebe
zu Mir, dem Allerhöchsten, belohnen in Meinem Reiche.
Denn hier auf Erden gibt es keine großen Schätze
gegen die Schätze der Ewigkeit.

Was gestern war, wird nie mehr sein für jene, die da sind!

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