Morgenröte - Botschaften

288. Die Schlüssel

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26. Juli 2015, hl. Joachim und hl. Anna; № 288
Jesus spricht:
Mein Kind der Liebe!
Morgen wehen die Winde im Sturm der Entrüstung.
Übermorgen wehen die Winde im gebeugten Haupte.

Heute tragen sie die Körbe, gefüllten mit toten Fischen, ans Meer,
um sie hineinzuwerfen, damit das Meer sie forttrage.
Doch nützt es ihnen nichts,
denn die toten Fische „vermehren“ sich so lange,
bis die Menschen ihre Einsicht und Reue zu Mir bringen.
Erst dann werden die toten Fische hinweggenommen und sich nicht mehr vermehren.
Ich sagte euch schon, ihre Gewänder sind mit toten Fischen geschmückt
und es zieht sie immer mehr nach unten.
Ohne Meine Hilfe werden sie alles verlieren, was sie brauchen,
um nicht den ewigen Tod im höllischen Feuer zu erleiden.

(Jesus schaut sehr mitleidsvoll und traurig auf die Menschen.)
In Meinem Herzen ruht das Dreifaltige Herz!

Meine Kinder!
Ihr seid euch dessen nicht bewusst,
welche Macht, welche göttliche Macht, in Meinem Atem der Liebe ruht!
Deshalb rufe Ich euch immer wieder auf, euch zu besinnen,
euch auf das Wichtigste zu besinnen.
Wo ihr doch im tiefinnersten eures Herzens genau wisst,
dass euer Leben vergänglich ist.
Verdrängen, vergessen, verleugnen – ist Satans Plan
und viele Meiner Kinder haben unterschrieben
und folgen dem Schatten, der durch tiefe Nacht führt,
hinein in die ewige, qualvolle, nie endende, finstere Nacht,
die alle Vorstellung eures menschlichen Wissens übersteigt.

Einen kurzen Augenblick gewährte Ich einigen Auserwählten
das Feuer der Hölle zu schauen mit Herz, Leib und Seele,
damit sie berichten von den ewigen, höllischen Qualen,
um Meine verirrten Kinder vom Pfad der Sünde zu entreißen,
damit sie nicht leben und sterben und alles verlieren,
sondern damit sie leben und sterben und alles gewinnen.

Mein Kind!
Wer nicht in Meiner Barmherzigkeit ruht, kann keine Barmherzigkeit schenken.
Wer nicht in Meiner Liebe ruht, kann keine Liebe schenken.
Wer nicht in Meiner Wahrheit ruht, kann keine Wahrheit verbreiten.
Wer nicht in Meinem Frieden ruht, kann keinen Frieden verbreiten.
Wer nicht in Meinen Geboten ruht, kann keinen Glauben verbreiten.

„Alles“ kommt von Mir – „Alles“, was das ewige Leben füllt.
„Alles“ kommt von Mir – „Alles“, was euer Leben auf Erden füllen kann.
Und wer in Mir ruht und sich auf Meine Gebote stützt, wird und will sie leben
und sein Leben wird anderes Leben mittragen
durch seinen Glauben, durch seine Hoffnung und durch seine Liebe.

Meine Kinder!
Schaut auf euer Leben, schaut in eure Herzen.
Wie viel Wahrheit ruht darin?
Und wie viele Lügen haben sich aufgetürmt?
Meine Kinder!
So wie Ich einst den Tempel reinigte,
noch viel, viel schmerzlicher wird es für euch werden.
Für jene, die nicht bereit waren ihren Tempel zu reinigen, als sie auf Erden lebten.
Nichts Unreines kommt in den Himmel.
Nichts, was die Gottheit beleidigt.
Alles wird abgewaschen werden unter großen Schmerzen.
Dem könnt ihr entrinnen, wenn ihr nicht sündigt.
Dem könnt ihr entrinnen:
wenn ihr gefallen seid, so sollt ihr zur Quelle der Reinigung kommen.
Hier ist Befreiung nicht in so tiefe Schmerzen gehüllt, als im Ort der Reinigung.
Meine Kinder, vergesst es nicht.
Viele schieben Meine Worte auf die Seite.
Sie wollen sie nicht hören oder gar ihre Sünden sehen im tiefinnersten ihres Herzens.
Vergnügen, Wohlstand, Sünden stehen bei ihnen an erster Stelle.
Für Mich, ihren Gott, ihren Herrn und Gott, haben sie keinen Platz.
Sie wollen Meine Gebote nicht kennen.
Werde Ich sie kennen, wenn sie am Tage ihres Todes vor Mir stehen?

Viele Meiner Getreuen kennen Meine Gebote und befolgen sie.
Es sind aber zu viele unter ihnen, die Meine Gebote verändern,
damit sie sich nicht verändern brauchen.
Wie werde Ich ihnen antworten, wenn sie vor Mir stehen?
Und Meine Gebote mit ihren Veränderungen zu Mir bringen?
Es sind oft kleine Dinge, die sich so sehr ausbreiten,
dass es oft kein zurück mehr gibt für diese Seelen.
Wer kann sie in das Bad der Vernunft hineintauchen?
Wer wird sie in das Bad der Erkenntnis hinein tauchen?
Heute geschieht so vieles auf Erden, so viel Barmherzigkeit in den Herzen der Seelen,
doch kann es nicht nach außen dringen, weil das eigene Ich alles zudeckt.
So wird vieles ersticken
und die Seele atmet nicht den neuen Atem ein,
sondern atmet immer mehr Verderbnis durch Stolz und Gleichgültigkeit ein.

Oh ihr törichten Menschen, wohin führt euer Weg?
Den Klugen sagt man oft viel Weisheit zu
und den Unmündigen sagt man oft Dummheit zu.
Viele besitzen so viel Macht, die Mein Vater ihnen gab,
damit sie regieren nach Meines Vaters heiligstem Willen,
doch die Dummheit holte sie ein und vertrieb die Weisheit.
Nun liegen so viele gefangen am Grund des Meeres.
Den Unmündigen schenkt man keinen Raum,
doch die Wahrheit breitet sich aus
durch ihren Glauben, der sich auf Meine Gebote stützt.
Sie tragen den Willen des Vaters in ihren Körben und füllen das Land mit Leben.

Als Ich auf Erden lebte, war die Zahl der Gläubigen wie eine Prise Salz.
Doch diese vermehrte sich immer mehr:
ob im Verborgenen oder gar öffentlichen Leben.
Nun ist die Zeit in tiefe Armut gestürzt
und man kann das Salz oft nicht mehr schmecken.
Vieles ist fade geworden. Vieles ist verfault,
weil man das Salz nicht verbreitet hat;
weil man das Salz selbst nicht verwendet hat.
Überall auf der Welt wird gegessen ohne das Salz, ohne das Salz des Lebens.
Es ist Mein Wort.
Es ist Mein Wort, das Ich schenkte, das Ich hinterließ zur Rettung der Seelen.
Viele Seelen, die man nicht kennt, haben ihre Speicher mit Salz gefüllt
und viele Seelen – sie sind bekannt – haben ihre Speicher mit Unnützem gefüllt.
So bleiben sie leer
und verteilen die Leere an viele andere Seelen.
Was bleibt übrig? Was bringt die Seele zu Mir?

Gestern schrieen sie: „Ans Kreuz mit Ihm!“ [vgl. Mt 27,22]
Heute schreien sie: „Kein Leben mit Ihm!“
Morgen – morgen rufe Ich: „Hinweg von Mir!“ [vgl. Mt 25,41]
Und sie werden heulen und mit den Zähnen knirschen
und ihre Not und ihr Leid will kein Ende nehmen.

Mein Kind! Meine Tochter!
Sage Meinen Kindern, sie mögen doch ihre Seele nicht Satan verschenken,
denn Ich gab ihnen das Leben und Ich werde es wieder nehmen
und es zum göttlichen Gericht bringen!
So viel Schmerz und Leid bei so vielen Sterbenden,
weil sie nicht in Meiner Wahrheit ruhten und nicht Meine Gebote befolgten
und auf Meine Stimme hörten.
Wer viel empfängt, von dem werde Ich viel verlangen.
Wer viel empfängt, soll vieles bringen.
Wer wenig empfängt – auch von jenen werde Ich viel verlangen.
Wer wenig empfängt – auch jene sollen vieles bringen.
Ich alleine entscheide und habe schon entschieden
durch Meine Menschwerdung, durch Mein Leben,
durch Meinen Tod, durch Meine Auferstehung.
Ich alleine bin der Richter über alles, was da lebt!
Ich alleine!

Mein Kind!
Viele stellen sich über Mich.
Oh, sie werden sehr tief fallen am Tage des Gerichtes.
Und viele stehen klein unter Meinem Kreuz.
Sie werde Ich erhöhen, um der Gerechtigkeit willen.
Selig sind die Sanftmütigen: Ihnen gehört das Himmelreich! [vgl. Mt 5,5]
Selig, die um meinetwillen Verfolgten: Ihnen gehört das Himmelreich! [vgl. Mt 5,10-11]
Selig, die sich einsetzen für den Frieden: Ihnen gehört das Himmelreich! [vgl. Mt 5,9]
Selig sind die Menschen, die ihr Kreuz tragen
und die Schwachen stärken und die Lügen verbrennen und die Wahrheit aufdecken.
Ihnen gehört das Himmelreich!

Die Armee der Dunkelheit besetzt das Land,
doch dort, wo Mein Licht leuchtet, wird die Dunkelheit vertrieben.
Die Armee der Dunkelheit beherrscht so viele Seelen,
doch dort, wo Meine Wahrheit brennt, wird die Asche der Dunkelheit vernichtet.
Die Armee der Dunkelheit besitzt so viele Herzen,
doch dort, wo Meine Liebe lebt, wird das Licht und die Wahrheit vermehrt.

Friede, Freude, Glaube, Hoffnung, Liebe:
Sie sind der Schlüssel der Ewigkeit!
Gewalt, Gleichgültigkeit, Neid, Missgunst, Eifersucht, Stolz, Uneinsichtigkeit:
Sie sind der Schlüssel des ewigen, qualvollen Feuers!
Es gibt 2 Schlüssel. Welchen wählst Du?
Es gibt 2 Wege. Welchen wählst Du?
Es gibt 2 Wasser. Welches wählst Du?
Das Wasser des Lebens oder das Wasser des Verderbens?
Den Weg der Wahrheit oder den Weg des Verderbens?
Den Schlüssel der Erlösung oder den Schlüssel des Verderbens?

Sorgt euch um euer Leben!
Ich sage euch nicht: Sorgt euch nicht.
Denn die Zeit ist viel zu ernst,
um sich nicht zu sorgen: um sein Leben, um seine Seele.
Es ist das Heil der Welt, das zu euch spricht.
Ich heile euch hier auf Erden,
um euch das ewige Leben zu schenken, um euch das heilige Leben zu schenken.
Wer zu Mir kommt, wird alles finden, was er in seinem Leben braucht,
um das ewige Leben zu gewinnen.
Heute ist die Not so groß. Morgen wird sie noch größer.
Heute ist die Einsicht so klein. Morgen, wo wird sie morgen sein?
Heute ist die Gleichgültigkeit so groß. Morgen wird sie in der Gerechtigkeit sein.
Heute ist die Welt so groß. Morgen wird sie nicht mehr zu finden sein.

Mein Kind! Meine Kinder!
Ich bin gekommen, damit ihr durch Meine Gebote leben könnt.
Heute und Morgen.
Ich bin gekommen, um zu trennen, was sich nicht vereinen soll.
Ich bin gekommen, um zusammenzuführen was getrennt ist.
Meine Gebote trennen und vereinen.
Meine Gebote bringen Leben und Sterben durch euer Leben und euren Tod.
Heute ist so viel Dunkelheit auf Erden und viele Mauern stürzen ein.
(Jesus zeigt: Viele Kirchen fallen zusammen.)
Doch Mein Kreuz wird immer durch die Erde wehen und viele an sich ziehen.
Für manche wird es keine Rettung sein,
weil sie das Kreuz zerschlagen durch ihren Stolz und ihre Gleichgültigkeit.

Heute ist so vieles wichtig, was die Welt beherrscht, was die Seele beherrscht.
Doch nur eines ist wichtig: Das ewige Leben zu gewinnen,
im Herzen den Glaubens zu besitzen und das ewige Leben nicht mehr verlieren.

Groß ist die Welt in ihren Bemühungen, was die Erde betrifft.
Klein ist die Welt in ihren Bemühungen, was die Ewigkeit betrifft.
Was groß ist, wird klein werden und oft nicht mehr zu finden sein.
Was klein ist, wird groß werden und in der Ewigkeit zu finden sein.

Selig, die reinen Herzens sind. Sie werden Mich schauen! [vgl. Mt 5,8]
Selig, die ihre Herzen immer wieder reinigen. Sie werden in der Ewigkeit bei Mir leben!
Selig – Meine wahren Treuen!
Auf sie setze Ich Meinen ganzen Frieden, damit der Friede die Welt regiere!
Amen! Amen! Amen!

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