Morgenröte - Botschaften

308. Wacht auf!

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2. Januar 2016, Herz Mariä Samstag; № 308
Jesus spricht:
Mein Kind!
Die Flüsse sind ausgetrocknet.
Einst schien im trüben Tal die Sonne,
denn sie legte sich auf die Trübnis und zerbrach ihre Wurzeln.
Dann folgte der Regen
und die Strahlen der Sonne durchdrangen das Tal.
Ein neues Land schien zu wachsen.

Frost, Dürre und Unwetter konnten das neue Land nicht zerbrechen,
doch die Unzufriedenheit brach in den Herzen aus.
Man wollte mehr
und immer mehr, um den Wohlstand, der alles schenkte, zu vermehren.
Man schaute sich um
und sah nicht mehr die vergangene schwere Zeit,
die sich einst niederlegte im trüben Tal.
Nein, sie schauten nur auf die vergangene Armut, nach links – nach rechts,
und weit, weit voraus durch ihre Begierde und Wünsche,
damit das trübe Tal sie nicht einhole.
So vergaßen sie, was sie zum Leben brauchten:
Meinen Atem – Meine Gegenwart – Meine Barmherzigkeit.
Es häufte sich die Unzufriedenheit in ihren Herzen
und vermischte sich mit Neid und Missgunst.

Mein Kind, es ist nicht mehr wie es war.
Damals – als die Liebe und die Freude nicht ganz verschwunden war –
obwohl in vielen Ländern Krieg war, auf dem Felde und in den Herzen –
leuchtete die Lampe der Wahrheit weit mehr als heute.
Heute – ist das Feld übersät mit Kriegern und es weitet sich aus, in alle Richtungen,
weil ihre Herzen sich verformten und dadurch die Liebe und der Friede verloren ging.

Morgen – werden die Wächter rufen: Wachet auf.
Viel lauter als gestern und heute,
weil so viele nicht das Feld des Verderbens verlassen haben.
Ihre Blindheit, im freien Willen versenkt, hat sie dorthin getrieben.
Sie werden alles verlieren, wenn sie nicht auf die Wächter hören,
die schon heute lauter rufen, als je zuvor.
Viele sind in ihren Sünden gefangen,
weil sie nicht die Ketten zerreißen, die um ihre Herzen liegen.
Auch meine Wächter, einige von ihnen, zu viele sind es,
haben sich niedergelassen auf dem Schlachtfeld.
Sie haben ihre Kleider abgelegt, sich „neue“, schmutzige, angezogen
und ziehen jetzt mit den Menschen, die alles verlieren werden.
Wenn sie euch sagen: „Ihr seid auf dem richtigen Weg“,
dann prüft zuerst euer eigenes Leben, bevor ihr andere prüft und richtet.
Denn ein jeder steht
mit seinen eigenen Verdiensten und seiner eigenen Schuld vor Mir
und wird Mir Rechenschaft ablegen über sein Leben auf Erden
und was er seinen Mitmenschen Gutes oder Schlechtes getan hat.

Hört auf Meine Stimme. Hört auf Meine Worte und schaut in eure Herzen.
Seid im Gehorsam gegenüber Meinen Geboten
und liebt das reine – demütige – aufrichtige – Herz.
Werft hinaus, was euch befleckt,
und nehmt hinein Meine Wahrheit!
Die Wächter rufen, um euch vom Schlafe aufzuwecken.
„Ich rufe“, um euch vom Tode aufzuwecken.

Ich rufe in Liebe, Güte und Erbarmen, mit mahnenden Worten
und jene, die Ich schickte, die wahrhaft von Mir Gesandten,
auch sie rufen in Liebe, Güte, mit ermahnenden Worten,
damit ihr die Zeit der Umkehr nutzt und nicht die ewige Zeit mit Mir – verliert.
Das Feld soll sich verringern, das blutige Schlachtfeld,
die Dunkelheit aus euren Herzen entweichen, die Trübsal fliehen
und die Liebe mit dem Frieden eure Herzen regieren!

Der Wächter ruft: Wachet auf!
Ich rufe: Steht auf und geht den Weg der Wahrheit, der euch nach Hause führt.
Die Wahrheit führt euch zum Ziel.
Die Dunkelheit führt euch in das ewige Feuer.
Wachet auf!

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