Morgenröte - Botschaften

324. Das Lebendige

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12. April 2016; № 324
Jesus spricht sehr traurig:
Um Neues zu gewinnen, muss Altes vertrieben werden.
Um das Alte zu vertreiben, muss das Interesse für Neues geweckt werden.
Um das Kleine unscheinbar erscheinen zu lassen, muss das Große groß wirken.
So wird Meine Lehre vertrieben, dort, wo sie sehr wenig gelebt wurde.

Und nur dort, wo die guten Früchte gewachsen sind,
wird man den wahren Boden, die gute Ernte finden.
Man kann sie überall hinbringen, die gute Ernte,
denn sie ist ohne Fäulnis und Gestank und nicht verdorben.
Deshalb wird sie überall, wo man mit ihr arbeitet,
ein wahrer Segen sein und wahrhaftig reiche Frucht bringen.

Die Ernte ist gering,
doch kann Ich sie vermehren:
durch Meine Barmherzigkeit und Langmut,
durch Meine Güte und Liebe.
Es gibt zuwenig gute Arbeiter.
Man will sie vertreiben, denn sie arbeiten nach Meiner Lehre.
Man will sie ersetzen
durch andere Arbeiter, die nicht nach Meinen Geboten leben.
Was für einen Lohn werden sie erhalten, jene, die nicht Gott dienten?
Was für eine Ernte werden sie gewinnen, wenn das Neue sie noch tiefer fallen lässt?
Wie viel gute Erde wird täglich verseucht durch Eigensucht und Gewinnsucht?

O welch eine Traurigkeit liegt im Weh der Erde,
weil so viele ihr Leben ohne Meinen Atem leben.

Das Alte wird verloren gehen in den Augen der Welt
und das Neue die Welt regiert.
Altes – wird aber nicht zerfallen, – weil Ich es gab.
Neues – wird zerfallen, – was nicht in Meinem Willen lag.
Von allen Seiten wehen eisige Stürme und sie legen sich in die Meerestiefe.

Aufbäumen werden sich die Wasser des Meeres.
Sie werden sich erheben und alles verschlingen.
Das Neue, das die Menschen fesselte, wird zerbrochen, zerschmettert werden
und hinabgezogen werden auf den Boden des Meeres.
Dort wird alles, was sich gegen Mich stellte, auf dem Meeresgrund verrotten
und das Alte – es sind Meine Gebote – wird die ganze Meeresoberfläche bedecken.
Nichts von unten wird nach oben dringen können und nichts von oben wird nach unten weichen.

Mein Kind!
Viele werden zerbrechen durch ihre eigene Schuld, durch ihre Gleichgültigkeit,
durch ihre Lügen, durch ihre Lieblosigkeit.

Mein Kind, sage Meinen Kindern:
Nur geweihte Hände und Herzen mögen Meinen heiligsten Leib berühren.
Nur geweihte Hände und Herzen mögen sich mit dem Priestergewand kleiden.
Nur geweihte Hände und Herzen mögen Mich in der Monstranz
durch Kirche und Felder tragen.

O Mein Kind!
Die Ehrfurcht geht verloren – immer mehr und mehr.
Die Ehrfurcht vor Mir – JESUS:
gegenwärtig in allen Tabernakeln,
gegenwärtig in allen Heiligen Sakramenten,
gegenwärtig und doch verborgen.

Das Neue – es sind ihre Wünsche, ihre Forderungen.
Ihre Veränderungen liegen in der Wüste des Verderbens.
Es kann und wird nichts wachsen, was den Menschen helfen wird.
Das Alte ist das einzig Lebendige.
Die Gebote Gottes sind das ewig Lebendige.
Weil es gestern schon Leben besaß
und immer leben wird, bis in alle Ewigkeit.

Mein Kind, Ich sagte schon gestern:
Sie räumen den Altar ab.
Sie räumen das Zeichen Meines Todes und Meines Lebens ab und holen neue Dinge.
(Jesus zeigt: Menschen tragen die Kreuze von den Altären weg und bringen sie nicht wieder zurück. Auf vielen Altären gibt es schon lange kein Kreuz mehr.)
Das Alte muss weichen – Tag für Tag,
damit das Neue sich ausbreite – Stunde um Stunde.
Gestern lag schon so vieles auf dem Meeresgrund
und Neues kommt täglich dazu.
Und wenn das Wasser sich erhebt,
wird der Boden des Meeres noch viel mehr abstürzen,
noch tiefer versinken, dorthin, wo man ihn nie mehr finden wird.

Meine Kinder!
Meine Liebe lebt immer.
Sie durchdringt Mauer und Gestein, Eis und Regen.
Sie fließt durch Tag und Nacht und füllt den Atem der Menschen auf Erden.
Doch viele halten sich fest an den wankenden Mauern. Sie werden einstürzen.
Viele halten sich fest am losen Gestein.
Sie werden begraben werden, von Mauer und Gestein.
Viele halten sich fest an unnützen Dingen.
Sie haben das Alte weggeworfen oder gar noch nie besessen.

Mein Kind!
Die vielen Veränderungen verändern Herz und Seele.
Die vielen neuen Veränderungen lassen die Kirche wanken – immer mehr und mehr.
Sie bleibt, trotz allen Stürmen, fest auf der Säule der Wahrheit stehen.
Weil Ich es selber bin, der sie hält.
Man kann nicht zwei verschiedene Schuhe tragen.
Man kann nicht zwei verschiedene Wege gehen.
Man kann nicht zwei Herren dienen.

Meine Kinder, Fürchtet euch nicht.
Angst und Sorgen sollen euch nicht umfassen,
denn Ich trage euch durch diese schwere Zeit.
Werdet nicht müde, Mir zu dienen.
Werdet nicht müde, Meine Gebote zu lieben und zu leben.

Das Kreuz der Liebe
mit der Herrlichkeit des Vaters
und dem Geist der Wahrheit segnet euch jetzt und allezeit.

Durch das Kreuz – mit dem Kreuz – durch eure Hoffnung – zum Siegeskreuz.
Durch Meine Macht – mit eurem Glauben – durch euer „Ja“ – zum ewigen Leben.
Durch Mein Leben – durch Mein Sterben – durch Meine Auferstehung – durch Meinen Geist der Wahrheit – durch eure Liebe – hin zum Dreifaltigen Feuer.

Glaube – Hoffnung – Liebe:
Beständigkeit, Güte, Milde, Demut, Wahrheit, Friede, Freude,
Erkenntnis, Stärke, Vollkommenheit, Wachsamkeit, Geduld.
Alles ist im Kreuz zu finden.
Wer es im Herzen trägt, wird nach Hause finden.
Wer Mein Kreuz im Herzen trägt, wird durch Mein Kreuz gerettet werden.

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