Morgenröte - Botschaften

330. Ohne Liebe – kein Segen

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26. Juni 2016
Jesus spricht ganz traurig:
Mein Kind,
traurige Tage stehen bevor.
Traurige Tage legen sich in das Unbegreifliche
und das Unbegreifliche fließt auf der Meeresoberfläche und lässt nichts hindurchfließen.
Es scheint, als stünde alles still,
alles, was die Menschen trösten könnte.

Man hört keinen Laut mehr,
denn im Herzensinnern ist alles ausgelöscht.
So scheint es bei vielen, die die Hoffnung verloren haben,
weil ihr Glaube im Meer verschwand: gestern, heute und auch morgen.
Nun liegen Hoffnung und Glaube am tiefen Meeresgrund begraben
und das Unbegreifliche deckt alles zu.

Mein Kind!
Hochmut hat den wahren Glauben, den Ich lehrte, versenkt
und hat die Liebe mit hinab gezogen, auf den Grund des Meeres.
Der Hochmut lässt so viele abstürzen
und sie werden nicht mehr aufstehen.

Sie gehen mit erhobenem Haupte einher,
doch ihre Herzen liegen auf dem Meeresgrund.
Der Hochmut und der Stolz, mit der Uneinsichtigkeit geschmückt,
hat sie in das weite Meer hinausgetrieben. So sind sie ertrunken.
Sie haben nicht um Verzeihung gefleht, solange es noch möglich war.
Sie haben sich nicht versöhnt, wo sie Unrecht taten.
Sie haben nicht den Mantel der Umkehr getragen,
weil sie in ihrer Uneinsichtigkeit den Hochmut und den Stolz immer mehr umarmten.

Mein Kind!
Die grauen Nächte werden sich schwarz färben.
Die hellen Tage werden sich im Dunkeln wiegen.
Die kurze Zeit wird sich in den Atem des Neuen legen.
Fromme, Unwissende, Gleichgültige, Treue, Lieblose, –
so viele sind gefallen und sie werden noch tiefer fallen,
weil die Liebe fehlt.

Die Liebe sucht. Sie sucht die Einsicht und wird sie finden.
Die Liebe sucht. Sie sucht die Versöhnung und wird sie finden.
Die Liebe sucht. Sie sucht den Frieden und wird ihn finden.
Keinen Tag lebt der Mensch, der Mir wahrhaftig nachfolgt, ohne Liebe;
ohne die Liebe zu leben durch Zeichen der Nächstenliebe.

Ohne Liebe – kein Glaube. Ohne Glauben – keine Hoffnung.
Zu viele Menschen auf Erden tragen die Gleichgültigkeit in ihren Herzen.
Zu viele tragen den Hochmut in ihren Herzen.
Viel zu viele leben nicht nach Meinen Geboten.
Viele kommen nicht in Mein Haus der Liebe.
Viele kommen ohne Ehrfurcht in Mein Haus der Liebe.
Viele kommen mit Hochmut in Mein Haus der Liebe.

Wer Meine Gebote kennt und sie nicht befolgt;
wer Meine Gebote kennt und seinen Hochmut nicht zerbricht, –
wird nicht an Meinem Tische sitzen.
Weit, weit weg sind viele.
Noch viel weiter weg werde Ich jene verweißen,
die ihren Stolz, ihren Hochmut und ihre Gleichgültigkeit stets vermehrten
durch ihre Uneinsichtigkeit.

Mein Kind!
Jene, die wissen, – von ihnen fordere Ich mehr, weil Ich ein gerechter Gott bin.
Und jene, die nichts wissen, –
auch ihnen werde Ich ein gerechter und barmherziger Gott sein.
Viele Wege führen zu Mir und führen zum Ziel,
doch viele Plätze bleiben leer, weil sie nicht wollten,
weil sie den Weg, der zu Mir führte, nicht gehen wollten.
Sie werden – und haben schon – das Ziel der ewigen Heimat nicht erreichen.

Mein Kind,
die Not ist groß in den gleichgültigen Herzen,
doch wer will eingestehen die Schwere seiner Sünden?
Wer will sich reinwaschen lassen von dem Übel?
Wer will sich von seinem Stolz und seinem Hochmut trennen?

Sie lächeln für die Welt.
Sie lächeln und tragen keine Nächstenliebe in ihren Herzen.

Niemand kann Meinem Gericht entfliehen.
Kein vergangener Atem kann sich Meinem Wort verschließen,
wenn der Tag kommt, wenn die Stunde kommt,
wo die Gerechtigkeit das Leben, das zu Ende ging, umfängt.

Und die Waage wird alles wiegen:
Das Unrecht, die Lieblosigkeit, den Stolz und den Hochmut;
die Gleichgültigkeit und die Lauheit;
den Neid, die Missgunst, die Eifersucht.
Die Sünden gegen den Heiligen Geist.
Die Lügen und die Verleumdungen.
Die vergeudete, unnütz verlorene Zeit.
Gegen all das Gute.
Was wird wohl mehr wiegen bei den meisten?

Die Tage der Trauer werden folgen.
Sie liegen in dunkler Nacht und in der Verlassenheit der Seele.
Sie [diese Trauer] ist nicht auf Erden zu finden,
denn es ist eine brennende, barmherzige, gerechte Reinigung.
Dies kennt kein Mensch auf Erden.

Sie werden weinen und klagen.
Sie werden über sich selbst weinen
und über ihren freien Willen, den Ich ihnen schenkte, klagen.

Mein Kind!
Als Ich auf Erden lebte, schenkte Ich ihnen Meine Worte,
die aus dem Herzen des ewigen Vaters entströmten.
Ich schenkte Heilungen sowie sichtbare und unsichtbare Wunder,
doch viele glaubten nicht, was Ich ihnen sagte und schenkte.
Heute ist dieses Netz des Unglaubens über die ganze Erde gespannt.
Wann wird es zerreißen – um der Gerechten willen?

Kleine Lichter – sie scheinen zwischen dem Netz heraus.
Treue Seelen – sie scheinen hinein in die dunkle Welt.
Wenige Jünger – überall verstreut auf der Erde.
Sie alle zusammen sind ein großes Feuer, weil es zu Meiner Ehre brennt.
Um der Treuen willen umfasse Ich die ganze Erde
mit Meinem göttlichen, barmherzigen, brennenden, blutenden Herzen,
um die Menschen an Mich zu ziehen,
damit die kommende Nacht sich nicht in ewige Not verwandelt.

Barmherzigkeit schenkte und schenke Ich: gestern und heute.
Morgen tauche Ich die Menschen in Meine Gerechtigkeit,
um der Wahrheit willen, die Ich hinterließ,
und um Meiner Worte willen, die Ich gestern schenkte und heute und morgen schenke.

Ich bin der Weg.
Nur wer die Wahrheit liebt,
Meine Gebote befolgt und sie auch lebt, ist Meiner würdig,
ist würdig die Wohnung zu erhalten, die Ich ihm bereitet habe.
Viele klopfen an ihre Brust und zeigen keine Reue.
Viele klopfen an ihre Brust und wollen keinen Frieden.
Viele klopfen an ihre Brust und fühlen keine Sünden.
O welch eine Not bei so vielen Seelen,
bei so vielen uneinsichtigen Seelen.
Ihre Uneinsichtigkeit vertreibt die Wahrheit
und die Wahrheit entschwindet immer mehr.
Es folgen Stolz und Hochmut
und das Gewand Meiner Gebote wird zerrissen
durch ihren freien Willen, der sich in Täuschung und Lügen legt.

Mein Kind!
Viele Worte ohne gute, liebende Taten – sind leere Worte.
Viele Werke ohne gute, liebende Worte – sind leere Werke.
Wenn die Liebe fehlt – fehlt alles,
denn in der Liebe liegt das größte Feuer: im Himmel und auf Erden.
Worte, Werke, Gedanken ohne Liebe –
sind verlorene Worte, Werke und Gedanken.
Sie treiben auf dem Meere, wie verfaultes Holz.
Es wird untergehen;
auf dem Grund des Meeres zerfallen und verrotten
und nicht mehr zu finden sein.

Alle liebenden Worte, Werke und Gedanken
werden auf der Oberfläche des Meeres zu finden sein
und kein Sturm kann sie forttragen,
denn sie sind gewaltig und beständig und bringen reiche Frucht.

Umkehr bringt Segen.
Einsicht bringt Frieden.
Reue bringt Freiheit.
Versöhnung bringt Liebe.
Alles schwimmt auf der Oberfläche.
Man kann danach greifen,
solange die Zeit nicht im letzten Atemzug der Seele liegt.

Mein Kind!
Die Menschen mögen doch Meine Worte ernst nehmen
und sie in Dankbarkeit umfassen, denn Ich will sie erretten.
Ich will sie heraus ziehen
aus dem Grund des Meeres, aus dem Grund des Todes,
und sie in Mein Licht stellen, das durch Meine Gebote scheint.
Niemand soll sich fürchten zu Mir zu kommen,
denn Ich bin ein liebender, barmherziger Gott.
Niemand kann Meine göttliche Liebe,
Meine barmherzige Liebe,
Meine brennende Liebe,
Meine blutende Liebe messen.
Niemand im Himmel und auf Erden.
Nur jene, denen Ich es schon schenkte
(Jesus lächelt sehr. Er zeigt die Mutter Gottes, den hl. Josef, Johannes den Täufer, und andere Heilige.)
und im Hauch des Verstehens Meiner Gnade schenken will.
Niemand soll sich fürchten.
Ich warte voller Liebe. Ich warte voller Barmherzigkeit.
Ich sagte es schon oft. Ich warte auf jeden.

Amen, Ich sage euch:
Selig, die Meine Gebote leben und lieben. Ihnen gehört das Himmelreich.
Selig, die umkehren; voller Reue sich Mir zuwenden.
Ich werde sie herausziehen aus der Dunkelheit und sie stärken,
damit sie den Weg gehen, den Ich vorausging.

Selig seid ihr,
wenn ihr Glaube, Hoffnung und Liebe in euren Herzen tragt
und mit diesen Schätzen euer Leben und das Leben anderer bereichert.
Selig seid ihr, Meine Kinder,
wenn ihr Versöhnung und Frieden von Herz zu Herz tragt.

Amen, es ist geschehen.
Ich umarme euch mit göttlichem Erbarmen.
Ich umarme euch mit Meiner göttlichen Liebe.

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