Morgenröte - Botschaften

331. Das gerechte Urteil

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10. Juli 2016; № 331
Jesus spricht:
Welche jetzt siegen, sie werden einst in den Niederlagen zu finden sein.
Welche jetzt weit abgetrieben werden, um der Wahrheit willen,
werden – und sie sind es schon – Sieger sein.

Wer kann vor Mir bestehen?
Es sind jene, die ihr Kreuz tragen: mit Glauben, Hoffnung und Liebe.

Mein Kind!
Die Tore stehen weit offen und viele gehen hindurch.
Die Tore der Dunkelheit stehen weit, weit offen.
Wenn sich die Tore schließen, wird niemand mehr heraustreten können.
Die Zeit der Freiheit war schon gestern in weiter Ferne
und doch liegt sie vor jeder Herzenstür.

Im Norden wehen die Fahnen und große Freudenfeuer brennen,
doch sind die Fahnen errichtet für die Freiheit?
Im Westen ziehen sie Jacken an zum Schutze,
doch der Tod lauert über ihnen.
Im Süden rollen Panzer über leere Äcker,
denn Hab und Gut gibt es schon lange nicht mehr.
Im Osten liegen sie in Stühlen,
doch sie halten die Gewehre versteckt; bereit, um die Feinde zu erschießen.

Mein Kind, die Traurigkeit hält sich bedeckt,
denn Angstschweiß rinnt herunter in das erstarrte Herz.
Hände und Füße können nichts tun, denn die Macht hält sie gefangen.

Man deckt den Tisch mit feinen Speisen,
doch man kann nichts essen,
denn gewürzt hat man nicht um zu stärken, sondern um zu töten.
Auf dem Wasser des Teiches quaken viele Frösche.
So viele sind angetan und erfreuen sich an ihren Gesängen.
Kaum einer merkt – hier wird gewarnt.
Auf dem Felde blühen schöne Blumen und ihr Duft weht übers Land.
Sie sagen: „Man kann von dem Duft leben“. Doch wer ihn einatmet, wird sterben.
Im Honig ist Leben, aber nicht das Leben, das die Freiheit bringt.
Doch die Süße und ihr lieblicher Wohlgeruch täuscht so viele.
Sie werden sich krümmen im Schmerze und niemand kann ihnen helfen.
Sie schlagen die Bäume um, um zu helfen, – so sagen sie.
Doch im Holz liegen die Würmer.
Wer sein Haus damit errichtet, dessen Haus wird zusammenbrechen.

Mein Kind.
Sie trinken und haben trotzdem Durst.
Sie essen und haben trotzdem Hunger.
Sie feiern und sind trotzdem leer.

Sie sind neidisch, eifersüchtig, stur und stolz.
Sie sind uneinsichtig und ungerecht.
Sie sind in der Wüste und wollen nicht von Meinem Wasser trinken.
Ich will ihnen Nahrung und Kleidung geben.
Sie wollen andere Dinge, die sie nicht brauchen.
Sie tragen die Kleider der Dunkelheit
und ernähren sich mit verschimmeltem Brot.

Mein Kind!
Der Donner ist von weitem zu hören, doch es interessiert sie nicht.
Sie halten nicht inne, um auf ihr Leben und ihre Verfehlungen zu schauen.
Sie schauen und schauen nur auf ihre eigenen, unnützen Bedürfnisse.

(Jesus schaut jetzt ganz traurig auf die Gottgeweihten.)
Gestern legten sie ihre Gewänder ab, die Ich ihnen gab.
Heute legen sie die Stola ab, die Ich ihnen gab.
Morgen legen sie die Zeichen der Auserwählung ab, die Ich ihnen gab.

Das gerechte Urteil fällt schnell.
Schneller als die Gottgeweihten die Zeichen des Priesters ablegten.
O, Mein Kind, so viele sind nackt auf dieser Erde.
(Jesus schaut jetzt auf viele Menschen auf der Erde.)
Sie tragen nicht Meine Gebote in ihren Herzen.
Die Gottgeweihten führen nicht Meine Schafe auf saftige Weiden.
Sie führen sie dem Abgrund entgegen.
Mein Kind. Um der Gerechtigkeit willen: Sie werden abstürzen.
Viele sind schon abgestürzt.

Mein Kind, sage Meinen Kindern:
Im Jahr der Barmherzigkeit werde Ich in besonderer Weise Barmherzigkeit schenken.

Mein Kind!
Mit Meinem Leben und Tode,
mit dem Atem des Vaters und mit dem Geist des Feuers
begann schon meine göttliche Barmherzigkeit.
Auch habe Ich den Wunsch geäußert bei Meinem Kinde:
(Jesus zeigt eine junge Ordensfrau, die hl. Schwester Maria Faustyna Kowalska.)
Man möge doch das Fest der Barmherzigkeit feiern
und Meine Barmherzigkeit herabrufen – immer und immer wieder.
Zu wenige nehmen dieses Gnadengeschenk an
und zu viele zertreten dieses göttliche Geschenk – durch Unglauben und Gleichgültigkeit.

O Meine Kinder!
Könntet ihr nur einen kurzen Augenblick in den Ort der Reinigung eintauchen.
Ihr könntet nicht mehr sündigen.
(Jesus zeigt ganz traurig kahle, kalte Räume. Plätze ohne Wände, Decken, Türen und Fenster. Es ist so dunkel und kalt. An manchen Stellen – eisig kalt. Menschen weinen. Manche liegen gefesselt unten, weit unten, wie auf verfaulter Erde. Manche haben schwarze Hände. Manche – schwarze, leere Augenhöhlen. Manche haben schwarze Zungen; manche – schwarze Ohren. Alles, wie verbrannt. Viele haben am ganzen Körper Wunden und viele haben auch Eiter in den Wunden. Viele Herzen sehen aus wie Nadelkissen. Ihre Herzen sind voller Nadeln. Jesus zeigt: Alles muss wegfallen, herausfallen. Je mehr wegfällt und gereinigt ist, umso heller wird es bei den Seelen. Die Schmerzen werden weniger.
Es gibt verschiedene Plätze, verschiedene Stufen. Je gereinigter eine Seele ist, umso weiter ist sie oben; umso heller ist es. Wenn Sünden abfallen, ist es für die Seelen auch so, als würde jemand Kerzen aufstellen. Die Seelen erlangen Wärme, Trost und Hoffnung, da sie bald erlöst sein werden.
Was die armen Seelen noch als Menschen auf Erden durch die Gebote Gottes liebten, kommt ihnen jetzt zugute durch die Lebenden auf Erden, die ihnen helfen. Alles, was die Menschen gutes tun – getan haben auf Erden –, kommt ihnen im Fegefeuer zugute.
Es gibt auch viele arme Seelen, die lange, lange in der Dunkelheit leiden müssen. Sie haben schwere Schuld auf sich geladen. Es leuchtet über den armen Seelen auf: Mord, Unzucht, Habgier, Gleichgültigkeit, Folter, Missbrauch, Lügen, Neid, Eifersucht, Lauheit, Trägheit. [Durch das Sündenbekenntnis im Bußsakrament bekommt man zwar die Lossprechung, doch muss man im Fegfeuer Wiedergutmachung leisten.])
 
Mein Kind, Ich sage Meinen Kindern:
Lebt in der Wahrheit und befolgt Meine Gebote,
denn Ich möchte euch vor der schmerzhaften Reinigung bewahren.

Die Gerechtigkeit lässt keinen Staub auf den Seelen haften,
lässt keine Verfehlung auf den Seelen haften,
lässt keine Sünden auf den Seelen haften.
Alles wird entfernt,
um den Glanz der Schöpfung und der Gottheit zu empfangen.
Ja, dies geschieht
und geschieht wahrhaftig mit jedem Menschen, mit jeder Seele,
nur im gereinigten Zustand.

(Jesus zeigt die Mutter Gottes, den heiligen Josef, Johannes den Täufer, den hl. Pater Pio und andere Heilige, die ich nicht kenne, die nicht im Fegefeuer waren.)

In der Ewigkeit ruht die Freiheit,
die in die Wahrheit eintauchen wird,
um das Unbegreifliche zu ergreifen und zu begreifen:
Immer mehr und mehr. Immer tiefer und tiefer.
So, wie Ich es schenken will.

Norden – Süden – Osten – Westen.
Überall schlägt Mein Herz der Liebe und Barmherzigkeit.

Kommt, Meine Kinder, und lasst eure Herzen in der Freiheit schlagen.
Lasst eure Herzen für Mich schlagen,
denn Mein Herz – es schlug schon gestern für euch
und heute schlägt es für euch
und morgen wird und will es nicht aufhören für euch zu schlagen.

Ich bin der Fels – eure Burg – eure Zuversicht.
Kommt und errichtet euer Haus auf dem Felsen der Wahrheit
und ihr werdet bei Mir wohnen durch Mein Wort der Freiheit.

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