Morgenröte - Botschaften

334. Im Weh bedrängter Zeit

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3. August 2016; № 334
Jesus spricht:
Mein Kind,
die Bedrängnisse werden groß.
Größer als die vorherigen Bedrängnisse schon waren und sind.

Mein Kind,
die Menschen werden in das tiefe Tal der Bedrängnisse fallen.
Tief, ganz tief.
Nicht, dass Ich das Leiden der Menschen herbeisehne.
Nein, Mein Kind, die Menschen, die meisten Menschen, stellen sich nicht unter
Mein Kreuz der Wahrheit und Liebe.
Sie stehen in der Welt, fallen in der Welt und wälzen sich im Schlamm
und graben sich dadurch selbst noch tiefer ein – in den Boden der Fäulnis.
O Mein Kind, Meine Traurigkeit kennt keine Grenzen,
denn das Wohl so vieler wird nicht bedacht.
An den Plätzen, wo es fehlt, wird oft nicht geholfen
und dort, wo es nicht nötig ist, wird Hilfe verschwendet.

Mein Kind!
Feste werden gefeiert, die nicht in Meinem heiligsten Willen liegen,
denn die Genusssucht steigt, stetig. Stunde um Stunde.
Feste werden gefeiert, die nicht in Meinem Herzen liegen,
denn die Moral, die sittenlose Kleidung,
liegt in der Freiheit, der weltlichen Freiheit,
die in der Zukunft ein großes Feuer entfachen wird.
Die Bedrängnisse nehmen zu, weil der Glaube abnimmt, immer mehr und mehr.
Viele Hirten liegen auf vertrockneten Wiesen.
Sie weisen Meinen Kindern nicht den Weg,
gehen nicht voraus und ebnen nicht den Pfad, so wie Ich es Mir wünsche.
Die Lockerung des Glaubens legt Fesseln um die Wahrheit.
Doch man kann die Wahrheit nicht vertreiben oder gar ausrotten,
denn die Kirche steht auf einer Säule
und diese Säule halte Ich – Jesus – auf Meinen Händen.
(Jesus zeigt ein blutrotes Meer. Menschen schwimmen darin. Manche freuen sich, baden gerne in dem Blut. Andere Menschen rufen um Hilfe. Man hat sie ins blutrote Meer geworfen. Alle gehen unter.)
Sie feiern so viele Feste – ohne Mich.
Sie reden so viele Worte – ohne Mich.
Sie gehen so viele Wege – ohne Mich.
Sie werden weinen:
Weil sie ohne Mich feierten.
Weil sie nicht in Liebe von Mir redeten.
Weil sie ohne Mich ihre Wege gingen.
Und ihre Tränen werden zu Eis werden,
weil ihre kalten Herzen auf Erden sich nicht erwärmen wollten.

Mein Kind,
wenn die Stürme beginnen,
werde Ich Meine Treuen auf dem Schiff der Wahrheit nach Hause fahren.
Nichts kann dem Schiff schaden.
Kein Wasser wird eindringen. Kein Holz wird zerbrechen.
Keine Seele soll sich fürchten,
denn Ich selber halte das Schiff auf Meinen Händen.
Ich bin das Segel. Ich bin der Mast. Ich halte das Steuer.
Ich bin die Zuflucht für alle, die die Wahrheit lieben.

Mein Kind!
Norden, Osten, Süden, Westen werden zu einem werden.
(Jesus zeigt die Erde: Überschwemmungen in vielen Ländern. Dort, wo viel Wasser ist, zieht sich das Wasser zurück. Brände – überall auf der Erde. Riesige Wellen verschlingen viele Länder. Die übrigen Länder werden zu einem Land.)
Es ist nicht Tag und nicht Nacht.
Es ist nicht Mittag und nicht Abend.
Es ist nicht so, wie es ist. Die Uhr steht still. (Jesus hält die Zeit an.)

Meine Kinder!
Die Strümpfe sind zerrissen. Die Schuhe – ohne Sohlen.
Die Kleider – ohne Säume. Die Taschen – ohne Boden.
Die Gläser – ohne Wasser. Die Zeit – ohne Zeit.
Sie haben Mich verfolgt. Sie werden auch euch verfolgen.
Sie haben Mich gehasst. Sie werden auch euch hassen.
Sie haben Mich beschuldigt. Sie werden auch euch beschuldigen.

Meine Kinder!
Die Weichen wurden verstellt. Der Zug fährt in die falsche Richtung.
Wenige springen noch rechtzeitig ab, bevor der Zug zerschellt.
Feuer fällt in noch größere Feuer.
Wasser fließt in noch größere Wasser.
Stürme wehen in noch größeren Stürmen.
Leiden ziehen in noch größere Leiden.
Vernunft und Liebe sind verweht
und haben den Glauben und die Hoffnung fortgetragen.
Der Sekt hat keinen Schaum mehr. Das Essen duftet nicht mehr.
Das Wasser ist fahl geworden.
Heute fallen die Flocken, die Schneeflocken. Morgen färben sie sich rot.
Das Gras verliert seine Farbe und das Feuer brennt nicht mehr.

Meine Kinder!
Uneinigkeit in allen Gebieten. Uneinigkeit bei allen Menschen.
(Jesus zeigt ein großes Feuer. Wasser wird in großen Gefäßen herbeigebracht. Selbst das Wasser kann dieses riesige Feuer nicht gleich löschen. Funken sprühen in der Nacht, bis das Feuer am Tage erlischt.)
Norden. Süden. Osten. Westen. Die Steppe weitet sich aus.
Norden. Süden. Osten. Westen. Kein Gras. Kein Leben. Kein Wasser.
Nur in den kleinen Gärten – sie liegen verborgen – blühen kleine Blumen
und ihr Duft durchströmt die Häuser und füllt die Seelen mit Freude.
Mauern umringen Land und Meer.
Nichts und niemand kann hinaus. Nichts und niemand kann hinein.
Gefangen – und doch frei.
(Man sieht Menschen mit Schwertern. Die Schwerter sind voller Blut.  Sie sind schon lange zum Kämpfen bereit. Weit, weit weg ist eine Tränke, ein Brunnen mit Wasser.  Nicht viele können dort trinken.)
Die Todbringenden kommen von der Unterwelt.
Die Treuen kommen von Mir, denn sie leben mit Mir.
Die Zahl der in der Dunkelheit Lebenden, sie weitet sich aus.
(Ein großer schwarzer Fleck wird immer größer. Außenherum sind kleine Lichter.)

Meine Kinder!
Der Tod ist nahe. Der Tod, der den Tod der Freiheit will.
Alle sollen in Gefangenschaft leben, nach einem Munde.
Ausgelöscht soll werden, wer nicht diesen neuen Weg gehen will,
jenen, der schon lange war.

Meine Kinder,
heute will Ich es euch sagen, in Traurigkeit und Liebe.
Die Hoffnung wird verloren gehen, im Meer versenkt werden. (Bei vielen.)
Damit alle eins werden in der Gefangenschaft, die keine Meinung und Freiheit zulässt.
Nur jene, die treu an Meiner Seite stehen, werden dieses neue Leben, das keines ist,
mit Meinem Atem tragen können.
Sie stehen bereit, um zu erniedrigen.
Sie stehen bereit, um zu verformen.
Sie stehen bereit, um alles zu ändern, was nicht in ihrem Willen liegt.
Mein Kind, nun ist wahrhaftig der Glaube gefragt.
Der Glaube, der in Meinen Geboten liegt und keine Veränderung in sich trägt.
Die Kleider der Wahrheit und des Friedens, sie sind abgelegt worden bei vielen.
Welche nicht abgelegt sind, sind schmutzig und von den Motten zerfressen.
Ratten und Ungeziefer sind im Hause und zerfressen das gute Holz.
Sie hinterlassen große Verwüstungen.
Meine Kinder, die Welt liegt in Trümmern. Ich sagte es euch schon.
Doch wen kümmert es?
Es wird zu wenig beachtet, was da im Argen liegt.
Weil man die weltlichen Dinge zu sehr beachtet.
Mein Kind.
Ich spreche als barmherziger König,
damit die Gläubigen beten für die Ungläubigen,
damit sich die Zahl der Treuen vermehre.
Glaube bedeutet Kampf.
Glauben heißt kämpfen –
für Wahrheit und Frieden, welche sich im Meer der Gerechtigkeit wiegen.
O Mein Kind, sie erkennen nicht die Zeichen der Zeit.
Sie erkennen nicht die Wahrheit,
weil ihre Herzen stolz und verhärtet sind.

Mein Kind!
Welche sich nicht schmücken mit Glauben, Hoffnung und Liebe in ihrem Leben,
werden mehr im Herzen und in der Seele leiden,
als jene, die sich mit Meinen Geboten kleideten und es immer noch tun.
Denn es ist das gefüllte, friedvolle, liebende Herz,
das trägt und erträgt die Wehen der Zeit.

Der Weizen ist fahl, hat seine Farbe verloren und das Korn ist vertrocknet.
Das Wasser wurde verschmäht.
Die Trockenheit und die karge Ernte wurden nicht beachtet.
Die Kammern sind leer.
Das Haus biegt sich im Sturme in alle Richtungen.

Wie kann das Herz andere Herzen füllen,
wenn das Eigene selbst leer und vertrocknet ist?
Die Zeit vergeht für jeden auf Erden. Es folgt der Tod.
Doch diese Zeit zieht sich schon lange durch den Meeresgrund.
Nach oben will die Zeit nicht kommen,
weil sie in der Zeit, der weltlichen Zeit,
noch viele nach unten ziehen will und kann.
Am Tag, an dem das Ende naht, – es ist der Tod –
steht in den meisten Gesichtern und Herzen
die Angst und der Schrecken aufrecht wie ein roter Pfeil,
weil die Wahrheit die Seele durchdringt
und sie in diesem Augenblick am Meeresboden liegt
und nicht auftauchen kann ohne Mein barmherziges Herz der Liebe
und ohne Reue und Einsicht nicht weiterleben wird.

Die Zeit ist kurz, die Zeit auf Erden,
die so vielen lange erscheint,
weil sie ihre Gedanken nicht auf das ewige Leben richten.
Die Zeit hat keine Zeit.
Deine Zeit hat keine Zeit im Messen der ewigen Zeit.

Glaube, Hoffnung, Liebe.
Viele Male rufen Meine Mutter und Ich zu den Erdenkindern
diese drei Perlen zu lieben und die Gebote Gottes zu leben,
damit die Zeit, eure Zeit, nicht durch eure Hände rinne
wie fahles Wasser,
dass man nicht halten und nicht trinken kann.
Meine Kinder, kommt doch zur Quelle der Liebe.
Mein Wasser ist klar und lebendig.
Es wird euch stärken, füllen, reinigen und euch das ewige Leben schenken.

Selig, die dürsten nach Wahrheit und Frieden.
Sie werden das Land erben in Meinem Reiche,
wo die Zeit nicht zu finden ist, die auf Erden war.
Selig, die sich treiben lassen von Meinen Geboten, sie leben und lieben.
Sie werden nicht untergehen.
Selig, die noch heimkehren in ihrer Zeit auf Erden.
Sie werden die ewige Heimat erreichen.

Barmherzigkeit schenke Ich: jetzt und in eurer Todesstunde.
Gerechtigkeit bringe Ich durch den Willen des Vaters,
welcher im Heiligen Geiste thront.
Amen.

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