Morgenröte - Botschaften

335. Das größte Wunder

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20. August 2016; № 335
Jesus spricht:
Mein Kind.
Korn ist nicht gleich Korn, denn im Innern ist Leere.
Brot ist nicht gleich Brot, denn im Innern ist ein Schimmelherd.
Liebe ist nicht gleich Liebe, denn im Innern ist kein barmherziges Feuer.
Mein Kind.
Außen ist so vieles leuchtend,
doch im Innern herrscht Dunkelheit durch Lügen und Gleichgültigkeit.
Der Strahl der Liebe fehlt bei so vielen,
weil sie nicht mit dem Samen der Liebe, den Ich ihnen schenkte, arbeiten.

Viele verbringen ihre Zeit ohne Aufrichtigkeit und guten Werken.
Man schaut zuerst auf die eigenen Bedürfnisse und
danach, wie man sie vermehren könnte und wie man sie halten kann.
Sie sind auf sich selber gerichtet – die Blicke, die Werke, die Gedanken –
und streifen nicht die Nöte anderer.

Mein Kind!
Die Achtung vor Meinen Geboten, sie fiel in den Fluss
und das Wasser trägt sie fort.
Die Achtung Meiner Gottheit finde Ich kaum noch.
Man will nicht die Knie beugen vor Meiner Majestät.
Man will nicht Meine Lehre achten, die sich nie änderte, je ändern wird,
auch wenn Menschen ihre Wünsche und Begierden
über Meine Gebote stellen.
Das Ufer läuft über.
Wann wird der Kelch überlaufen, der Kelch Meines Blutes?
Das Blut, das Ich für jeden vergoss,
welche sich in Meiner Barmherzigkeit wiegen.
Viele sind es, nicht alle.
Für alle Menschen gab Ich Mein Leben hin,
doch viele lehnen Mich ab.
Selbst im Tode wollen sie nicht Meine göttliche Barmherzigkeit kosten
und Mein vergossenes Blut, durch ihre Dankbarkeit, umarmen.
So sind es „viele“ geworden.
Gestern und heute und auch morgen noch viel mehr.

Mein Kind,
Ich habe den Menschen ihre Freiheit gelassen.
Gestern und heute, so auch morgen.
Ich habe ihnen durch Meinen Tod und durch Meine Auferstehung
das Rettungsseil zugeworfen, damit sie das ewige Leben gewinnen.
Ich habe durch Meine Gottheit – in Meiner Gottheit – die Leiden getragen.
Ich war Gott und Mensch.
Ich war im Leiden
in einem Maße des unvorstellbaren, unermesslichen, qualvollen Leidens,
das nie jemals ein Mensch je leiden würde und könnte.
Nur durch und in Meiner Gottheit
ertrug Ich menschlich qualvolle, unvorstellbare Leiden,
damit die Menschen nicht ewig qualvoll leiden durch das ewige Feuer,
sondern durch die Barmherzigkeit Meines Vaters im Himmel gerettet werden.

Kein Mensch auf Erden – gestern, heute, morgen –
wird jemals dieses Leiden erfahren.
Kein Mensch auf Erden – gestern, heute, morgen –
kann dieses Leiden, das Ich ertrug, ertragen.

Nur in Gott, mit Gott, aus Gott,
konnte Ich, Jesus, dieses einzigartige Leiden
zur Rettung der Seelen tragen und ertragen.
Verbunden im Willen des Vaters,
verbunden aus dem Willen des Vaters
und mit dem Willen des Vaters – ging Ich, Sohn des Vaters,
im Geiste der Verbundenheit der Dreifaltigen Gottheit,
den Weg der Erlösung für alle Erdenkinder.

Wie schmerzlich ist es für Mich gewesen,
als Ich als blutendes Lamm am Boden lag,
ohne menschliches Leben und doch göttlich am Leben,
mit dem Wissen,
dass doch viele Seelen verlorengehen würden,
weil sie die Barmherzigkeit Gottes verschmähen
in ihrem Leben oder gar in ihrem Tode.

Meine Kinder.
Das Leben des Dreifaltigen Gottes
ruhte schon im Herzen Meiner Mutter, ruhte im Herzen Mariens,
ehe sie Mutter wurde, ehe sie Unbefleckte Mutter wurde.
Wer kann es verstehen?

Der Geist der Wahrheit, der Erkenntnis, der Reinheit, der Frömmigkeit,
der Gottesfurcht, der Liebe und Demut,
tauchte zuerst in die Herzen der heiligen Anna und des heiligen Joachims,
damit die Frucht wachse in Gottes heiligstem Willen,
damit das Zelt aufleuchte zur Ehre des Vaters im Himmel
und das heilige Haus errichtet werden konnte,
wo Ich, Jesus, Mich niederlassen wollte.

O Meine Kinder, viele wollen nicht glauben,
dass Meine Mutter Mich unbefleckt empfing.
Der Geist des Lebens hauchte seinen Atem
in den unbefleckten Schoss Mariens.
Die Gottheit, die Dreifaltigkeit, wollte darin wohnen.
So geschah es.
Durch das Ja, durch ihr Ja, geschah das größte Wunder
der liebenden, göttlichen Dreifaltigkeit
und durch das gläubige Herz Mariens.
Es ist das größte, höchste, tiefste, göttlichste Geheimnis und Wunder:
Verborgen und doch offengelegt vor den Menschen.
Wie ein geöffnetes Buch, das man lesen kann,
und doch sind viele Seiten nicht zu lesen auf Erden:
Im Himmel, je nach Stand und Gnade, je nach Erkenntnis,
die Mein Vater schenkt.
Er, der Höchste, der Gerechte, Er verteilt je nach Verdienst.

Meine Kinder,
wer hier auf Erden, sich nicht um Frieden bemüht,
dessen Platz wird weit, weit weg sein vom Throne.
Jener Friede, welcher zuerst das eigene Herz umfassen sollte.
Nur so kann sich der wahre Friede ausbreiten.
Jener Friede, den Ich euch brachte durch Mein Leben
und lehrte durch die Gebote Gottes, Meines Vaters im Himmel.

Frieden – nicht nur mit dem Munde.
Frieden – in Wort und Tat.
Was ziert ihr euch oft mit vielen Worten, aber die gutenTaten fehlen?
Was ziert ihr euch mit Ketten und Perlen, wenn sie nicht leuchten?
Was ziert ihr eure Häuser und vergesst dabei eure Herzen?
Was ziert ihr euer Leben mit Unnützem
und vergesst den Tod, der kommen wird?

Frieden – Frieden schenke Ich euch.
Mein Friede bleibt, er verweht nicht,
wenn ihr ihn nicht vertreibt durch eure Gleichgültigkeit.

Es weht ein Blatt vom Baum.
Darauf steht: Frieden – Liebe – Freude.
Es weht ein Blatt in Dein Herz: Frieden – Liebe – Freude.
Vergrab es nicht. Verwirf es nicht.
Trage es im Herzen, in deinem Leben und in deinem Tode.
So wirst du hinübergetragen werden:
Im Frieden – in der Liebe – und in der Freude
zur ewigen Freude, zum ewigen Frieden, zur ewigen Liebe.

Wer will es umfassen, das Band des Friedens, der Liebe und der Freude?
Ich halte es fest, wenn du es willst,
und trage dich auf Erden bis zum Paradies der göttlichen Dreifaltigkeit.
Wenn du auf Erden Meine Gebote trägst,
sie lebst und auch liebst.

Ich danke euch, Meine Kinder!
Ich danke euch!
Ich halte euch fest,
mit dem barmherzigen, brennenden,
blutenden Band Meiner göttlichen Liebe!

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