Morgenröte - Botschaften

61. Kein Zurück

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22. Januar 2012; № 61

Jesus spricht:
Das Korn wird gedroschen!
Das Mühlrad steht still!
Der Atem wird eingetaucht in das Licht!
Die Fußsohlen brennen!
Die Schuhe lodern im Feuer des Gestankes!
Der Absatz zerschlägt nicht das Feuer.
Die Füße wandern über den Dornenbusch, der nicht mehr blüht!

Die Hände halten den Tau der Wahrheit!
Das Herz erweckt das Auge!
Das Auge schaut das Rot der Liebe!

Die Morgenröte – Sie ging auf!
Die Abendröte – Sie ging unter!
Sie versanken!!
„Das Morgenrot im Abendrot!“

Die Zeit steht stille!
Die Nachtigall verstummt!
Der Wind – Er liegt im Schlafe!
Der Tag wird fortgetragen, zur ewigen Nacht!
Die Uhr schlägt nicht mehr!
Denn die Zeit steht stille!
So still – Wie das Herz!

Erwache, Jerusalem! Erwache!!
Erwache, o Herz, und schlage für Mich!
Erwache, o Seele, und trage Mein Antlitz!

Die Zeit keimt nicht mehr!
Denn der Keim wurde erstickt!
Der Keim der Wahrheit wurde mit dem Tuch der Lüge erstickt!
Der Keim der Wahrheit wurde mit dem Herz der Kälte erstarrt!
Der Keim der Liebe wurde mit falschen Gedanken, Worten und Werken, mit Dunkelheit erfasst!

O Seele – Der Keim der Wahrheit und Liebe wurde nicht bewässert durch dein Leben,
              sondern getötet mit Lust und Last!
O Seele – Der Keim der Liebe wurde verstoßen durch deine Kälte
              und mit dem schwarzen Band geziert!
O Seele – Der Keim Meiner Macht wurde verbrannt
              und aus deinem armseligen Herzen verbannt!

Die Glieder – Sie sind zerstochen!
Die Glieder – Die heilige Mutter Kirche liegt blutend am Wegrand „deines Lebens“!
Die Glieder – Mein Heiligster Leib – Im Tal des Schmerzens!

Tod! Wo bist du?
Der du im Tode lagst und nun im Tode dich windest?
Tod! Wo lebst du?
Der du im Todeskampfe der Liebe lagst und doch nicht zerbrachst?
Tod! Wo wirkst du?
Der du das Leben schenktest im Tode der Liebe?
Tod – Der Tod – Er ist nicht tot!

Tod – Tod, in Hoffnung geboren.
         Tod, in Sehnsucht erwartet.
         Tod, im Leide gelebt.
         Tod, im Kampfe gewonnen.
         Tod, im Lichte getragen.
         Tod, in Freiheit – Freiheit geschenkt.

O, könnte das Herz das Herz erkennen. Es wäre nicht tot, sondern würde leben!
O, könnte das Herz die Liebe erfassen. Es wäre nicht kalt, sondern würde lieben!
O, könnte das Herz die Wahrheit tragen.
Es könnte den Keim, die Glieder der Heiligkeit, in ehrfurchtsvoller Haltung im Atem – begehren!

Der Tod – Er wird lebendig werden!
Denn im Tal des Todes erwacht der Keim der Erkenntnis!
Erschüttert wird die Erde – das Herz – die Seele!
Erschüttert das Leben – das Leben in Unzucht, Streit und Hass!
Erschüttert wird sein das Herz, das Meine Liebe verachtete!
So erschüttert wird der Geist der Seele,
so wie die Erde erschütterte am Tage Meines Heiligen Todes!

O Erde, bekümmere doch dein Herz,
damit du nicht bekümmert aus dem Tal der dunklen Nacht hervorgehst und zerbrichst,
an deinem bekümmerten Herzen.
Die Erde ist erfroren!
Denn die Herzen sind zugefroren!
Und so trat ein der Tod – das Leben verging – es versank in den Tod!

O, mein geliebtes Jerusalem – Erwache!
Das neue Jerusalem – Erstrahle!
Das ewige, einzige Bethlehem lege sich nieder in Jerusalem!

Tod. Wo bist du?
Die Erde tränkte sich in Not und zerbrach die Gebote!
Die Erde tränkte sich in der Lust und zerbrach Meinen Leib!
Die Erde tränkte sich im Schlamm des Todes und zerbrach die heilige Stätte!

Das neue Jerusalem – Sieh, es kommt!
„Dein König hält es in Seinen Händen!“

Gehst du vorbei – wie die Nacht am Tage?
Gehst du vorbei – wie der Knecht an seinem Herrn?
Gehst du vorbei – wie der Regen trocknet durch den Wind?
Gehst du vorbei – wie der Mond, der hinter den Wolken liegt?
Gehst du vorbei – wie die Menschen, die achtlos an Meinen blutenden Wunden hinwegsehen?
Gehst du vorbei – an Meinen liebenden Händen, die nur lieben, geben und lieben?
Gehst „du“ vorbei?

Es gibt keinen Weg zurück!
Du selbst hast das Licht vergraben im Schatten der Nacht.
Du gehst vorbei auf deinem weiteren Wege.
Du gehst vorbei an deinem Leben, das kein Leben mehr ist.
Du gehst vorbei – an Mir!
Siehst Mich nicht! Willst Mich nicht sehen!

Wer wird dich sehen?
Wer wird dich sehen am Tage des Gerichtes?
Zu spät! – Du kannst nicht mehr vorbei!
Dein Weg ist zu Ende, für immer!

Was ist vorbei,
nach deinem Leben, in dem du alle Jahre deines Lebens an Mir vorbeigingst,
um dich mit Lust und Laster zu füllen?
Was ist vorbei?
Warum gingst „du“ an der ewigen Liebe vorbei?

Der Sturm erzählt dem Wind – Ich trug das göttliche Kind.
In alle Welt, in jedes Herz – Damit der Mensch sich nicht fürchte im Schmerz.
So trug ich im Sturme der Nacht – das Jesuskind zur Wacht.
Dass Kinder, wenn sie leben – das Wunder der Liebe sehen.
Dass Kinder mit JESUS gehen allein – auf ihrem Wege nicht gehen „vorbei“.
So trag ich das Herze, das immer liebt – so trag ich das Herze, das immer vergibt.
Im Sonnenwind und auch bei Regen – ich trag, der Sturm, das Sonnensegel.
Damit „vorbei“ geht keine Seele – Gott will nur eines – „geliebet“ werden!

Das Korn – es will leuchten.
Das neue Jerusalem – wird leuchten!
Denn die Kammer – die verschlossen war –
sie wurde aufgesprengt mit der Macht der Liebe!

Das Schloss,
das verrostet, wird eingetaucht,
damit der Schlüssel sich verbinden kann und das Tor sich öffnet!

Die kalte Suppe,
die ihr gegessen, sie wird gebrochen.
Aus zerbrochenen Tellern fließt nur kalte Suppe!

Das Seil,
das euch umgürtet, welches ihr euch selber umgelegt habt, wird zerschnitten werden.
Denn ihr sollt frei sein und nicht eure Herzen durch das kalte Seil verlieren!

Der Krug,
den ihr euch gefüllt, er wird gereinigt werden,
denn ihr habt schon zu lange schlechtes Wasser getrunken.
Deshalb konntet ihr „vorbei“ gehen an der liebenden Liebe!

Die Schuhe,
die ihr getragen, es sind nicht meine Schuhe, die Ich euch gegeben.
Denn Meine Schuhe führen zum ewigen Leben!
Eure Schuhe tragen euch „vorbei“: von Mir, an Mir!
Sie tragen euch hinab zur ewigen Feuersglut des Todes.

Die Hände,
die euch zogen, ihr habt sie genommen und nicht geprüft, was diese Hände bewirken!

Meine liebenden Hände! Ich hielt sie euch immer hin!
Jeden Augenblick eures Lebens! Aber ihr, ihr wolltet Mir keine Liebe geben!

Eure Füße,
gingen über Schmutz, doch nicht genug. Ihr wolltet noch tiefer in den Schmutz
und habt deshalb eure Herzen im Schmutz vergraben!

Und eure Herzen? Die Ich segnete am Tage eures Lebens?
Wo habt ihr sie hingetragen? Zu wem habt ihr sie getragen?
Was habt ihr eurem Herzen zu essen und zu trinken gegeben?
Mein Wort? Meine Liebe? Meinen Tod? Mein Leben?

Ihr habt eure Herzen mit Hass, Neid, Missgunst, Unglauben,
Unsittlichkeit, Mord, Lust, Habgier und Sakrilegien gefüllt!

ICH aber gab euch eines in allem für euer Herz, für eure Seele!
„Liebe!“ „Liebe!“ „Liebe!“

Erwache, Mein schlafendes Kind, erwache im Land des Schlafens!
Denn der Wächter ruft! Hörst „du“ seine Stimme?
Der Wächter ermahnt und erinnert!
Der Wächter leuchtet mit der Laterne der Wahrheit!

Komm und folge dem Licht!
Komm und stehe auf vom Schlafe!
Komm und ziehe die Stiefel des Evangeliums an und trage den Gürtel der Wahrheit!
Damit der Geist der Erkenntnis deinen Glauben stärke
und du deinen heilbringenden Weg gehen kannst!

Jerusalem erwache! Die Stimme ruft!
Das alte Meer wird versinken!
Und die neuen Wellen werden ein neues Meer bilden!

Das Wasser fließt.
Noch kann und will es niemand hören von den Menschen, die vom Wege abgekommen sind!
Aber – Die Zeit läuft über.
Wie das Wasser bei der Quelle, denn es fließt im überreichen Maße!
Es wird zu wenig geschöpft! Wohin soll es fließen?

Die Quelle der Liebe. Die Quelle der Barmherzigkeit.
Mein Herz! Mein Herz der Liebe!

Kommt und schöpft, damit ihr nicht verdurstet. Kommt!
Es wird eine Zeit kommen – Wenn die Zeit stille steht – Wo die Quelle inne hält!

Was wirst „du“ tun? Was werden viele Menschen tun?
Sei werden auf die Knie fallen und graben, mit bloßen Händen, um die Quelle der Liebe zu finden!

Sie ist verborgen – die Quelle – und doch ist sie da!
Sie bleibt verborgen – die Quelle – und doch ist sie nah!

Der Sieg ist Mein – Nie wird es anders sein.
Der Sieg ist Dein – Wenn du gehst nicht an Mir vorbei!

Das Morgenrot ist erwacht und trägt die Liebe durch die Nacht.
Das Abendrot ist das Feuer der Liebe.
Und trägt Morgen– und Abendrot in die Herzen, damit sie entfacht!

Morgens – abends – alle Tage „deines“ Lebens
haben wir dich getragen – mit unserem Leben!

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