Morgenröte - Botschaften

86. O, gekrönte Erde, wache auf!

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Dreifaltigkeitsonntag, 3. Juni 2012; № 86

Jesus ruft:
O, gekrönte Erde, wache auf!
Du Stadt Jerusalem! Blicke auf Bethlehem!
In der Einsamkeit geboren – um in Einsamkeit das Werk zu vollenden,
damit die Stadt Jerusalem – Meine Stadt Jerusalem – nicht in Einsamkeit versinke!

(Anmerkung des Webmasters: Jerusalem, Bethlehem sind Bilder für die Kirche.)

Die Dreifaltigkeit spricht:
Falle nieder, du Tau aus der Erde –
hervorgekrochen aus der Erde, um in die Erde zurückzukehren.
Erde zu Erde – Staub zu Staub – Asche zu Asche.
Das Haus fällt zusammen – auf die Erde, in den Staub und wird zur Asche.
O, gekrönte Erde!
Erblicke das Morgenrot und kehre zum Glauben zurück – zum wahren Glauben!
(Anmerkung des Webmasters: Tau aus der Erde als Bild für Adam und seine Nachkommen.)

Der Ochse wird geschlachtet – sein Blut rinnt nicht auf die Erde,
denn es ist ausgetrocknet – seine Augen starr, die Hufe in Fäulnis,
das Fell klebrig, voller Maden.

Das Kalb wird geschlachtet – sein Blut rinnt nicht auf die Erde,
denn es hatte nie ein Leben, es ist kalt.
Kalt geboren – kalt gelebt – kalt im Tode.
Kein Blut ist in ihm, nichts kann rinnen.
Wo nichts ist, kann man nichts finden.

Die Ernte des Bauern – ist keine Ernte des Gewinnes.
Denn der Bauer gab dem Ochsen die Peitsche und so erstarrte das Leben.
Das Kalb ist nicht geboren worden um zu leben,
sondern bedeckt worden, mit dem Fell des Vogels, der schon tot war,
ehe er im Flusse bedacht wurde.

Denn der Fluss ist voller Milben – gestern, heute, morgen – immer gewesen.
Sie kriechen umher, legen ihre Eier von Haus zu Haus, von Stall zu Stall.
Alles ist verseucht.

Die Äpfel im Garten wuchern dahin, wie das Unkraut, das man kennt.
Siehst du den Baum?
(Die Dreifaltigkeit deutet auf einen großen Baum.)
Dann siehst du, die Äpfel haben keine Stiele.
Sie hängen ohne Halt. Nur ihr Gift trägt sie.
(Anmerkung des Webmasters: Die maßlose selbstsüchtige Ausbeutung der Schöpfung durch den Menschen führt in ein Chaos; Ochs und Kalb in Anspielung an das goldene Kalb, das das Volk Israel als Standbild sich errichtete und in Abwendung von JAHWE als Gott anbetete.)

Die Erde – der Boden gleicht einem Aussätzigen Volk.
Die Erde – zu wenig gedüngt mit unseren Liebesgaben.
Die Erde – rollt sich immer mehr zusammen – in die Arme Satans.

Der Strohhalm wurde geknickt. Der Strohhalm, der Leben brachte.
Der Strohhalm, der Rettung schenken wollte,
geknickt und mit fauler Erde vermengt.
Zusammengerollt.
Damit man immer mehr aussäe neu vernichtenden Samen,
damit die Erde nicht mehr lebe und nicht mehr zu finden sei.

Jesus ruft weinend und klagend:
O, gekrönte Erde!
Verfolge Mich nicht, indem du die Wahrheit verfolgst um sie zu vernichten.
(Menschen – heute – kreuzigen Jesus erneut.)

Dein Los ist kein Gewinn.
Sie trägt und begräbt Meine Herzensgüte.
Die Engel graben sie auf.
Auf dem faulen Boden, sinkend vor Schmerz, ruhen Meine Hände,
um den stinkenden, faulen Boden mit den Treuen umzugraben,
damit man Meine Liebe und Güte erkenne.
Den guten Boden, der so viel Frucht bringen will und kann.

Der Strohhalm wird gepflanzt von treuen Seelen
und Meiner Barmherzigkeit,
damit, wenn die Flut hereinbricht,
man sich festhalte am Strohalm der Liebe und Güte.

Das Wasser fließt – jeden Tag – es versiegt nie!
Doch auf dem Acker, wo der Ochse und das Kalb ruhten,
kann das Wasser nicht den Boden bewässern.
Denn starr liegt die Erde – unbeweglich die Muttererde.
(Jesus zeigt die Erde. Nur wenige Stellen mit guter, fruchtbringender Erde.)

Denn man hat sie fortgetragen an vielen Stellen, die gute Erde – die reine Erde.
Und an vielen Stellen, wo der Ochse und das Kalb standen,
lief das Gift vom Körper in den Grund des Bodens.

O, gekrönte Erde!
Was hast du aus Meiner Erde gemacht?
(Jesus weint blutige Tränen.)

Die Erde wird sich nicht mehr drehen in bekannter Weise.
Sie ändert die Richtung. Und keiner weis wohin.

So, wie der Vogel.
Er flog jedes Jahr in seine Heimat zurück.
Nun fliegt er wieder. Doch wohin?
Die Bäume sind nicht mehr zu sehen.
Wo soll er sein Nest bauen? Wo ist seine Heimat geblieben?
(Anmerkung des Webmasters: Vogel in Bezug auf die Vögel des Himmels, die in den Bäumen ihr Nest bauen als Bild für die Seelen und die Kirche.)
Der Vogel zieht in weiter Ferne – immer weiter – das Ende naht.
Denn seine Heimat ging verloren.
Die Bäume neigten sich zur Erde – man sah die Wurzel.
Doch sie brachte nicht den Platz für ein Nest.

O, gekrönte Erde!
(Jesus öffnet weit sein Herz. Er weint nicht mehr.)

Falle nieder – wie Tau aus dem Leben.
Denn der Tau aus dem Tode ist nichts – war nichts und besitzt nichts.
Denn der Tau aus dem Tode bringt nur Tod.
(Anmerkung des Webmasters: Tau als Bild für göttliches Leben des Seele.)

Erkenne, Mensch, den wahren Tau!
Den wahren Tau aus der Morgenröte!
Der Tau, der belebt, der nährt und dich führt.
Der Geist der Liebe tritt ein im Dunkel der Nacht,
um die Seelen ins Licht zu führen.
Zum Licht! Das nie erlosch!
Zum Licht! Das all jene führt, die ihre Herzen öffnen,
für den Tau aus der Morgenröte!

O, gekrönte Erde!
Mensch und Tier im Dunkel der Nacht – ist Satans Macht!
Mensch und Mensch im Tau des Morgenrots.
Hier lebt die Wahrheit – sie ist nicht tot!

Fallet nieder mit euren armseligen Herzen und schaut euch um.
Seht die Bäume.
Sie fallen um, denn ihre Wurzeln waren faul.
Sie wurden nicht genährt mit wachsenden, liebenden Mitteln,
sondern mit Käfern des Verderbens gefüllt.
Und die Spinnweben legten sich um die Wurzeln.
Und die Bäume konnten kaum noch atmen,
denn das Gift kroch nach oben, bis zu den Blättern, bis zur Baumspitze.
Und die Fäulnis breitete sich aus – schneller wie ein Feuer.
Wer vermag die Bäume zu retten?
Auch jene, die schon tot auf der Erde liegen?

Und sie wanderten – und wandern auch heute noch, die Käfer.
Sie spinnen ihre Netze von Baum zu Baum, von Wurzel zu Wurzel
und vernichten ganze Wälder.
In jedem Land – in jeder Stadt – an jedem Haus – stehen kahle Bäume.
Viele liegen am Boden.
Viele sind nicht erkennbar – sie sind entstellt.
(Anmerkung des Webmasters: Ungeziefer als Ausgeburt der Hölle.)

O, gekrönte Erde!
Weine und klage über dich selbst!
Der du dein Leben weggeworfen, um der Sünden zu folgen.
Weine und klage, damit Meine Gerechtigkeit nicht Mein Mitleid bedecke.
(Gott Vater hält seinen Arm der Gerechtigkeit über die Erde.
Darunter ist das Herz Jesu, voller Mitleid.)

Geliebtes Volk!
Du dürstest nicht nach Mir!
Sondern nach dem dunklen Schatten der deine Seele verdunkelt.
Immer mehr. Immer mehr!

(Jesus weint sehr.
Gott Vater sendet Engel mit goldenen, gefüllten Bechern zu den Menschen.
Wenn die Menschen nicht von den Bechern trinken,
kehren sie traurig zum Throne Gottes zurück.)

O, Mein geliebtes Volk!
So wie deine Seele immer mehr verdunkelt,
so sind auch deine Sinne gefangen im Dunkeln.

O, Mein geliebtes Volk!
Deine Füße tragen nicht die Stiefel des Evangeliums,
sondern Schuhe, die nach Motten stinken!
So geht Mein Volk nicht mit Meinen Stiefeln auf seinem Wege.
Stiefel – die Ich geschenkt, tragen die Füße durch das Leben.
Schuhe – die nicht von Mir, tragen den Menschen ins Verderben.

Mein Volk schreitet bergab – immer tiefer in das tiefe Tal hinein,
in die finstere Schlucht.
(Dämonen lauern auf dem Wege der Menschen.
Und wenn sie die Schuhe des Verderbens tragen, ist große Freude in der Hölle.
Wenn Seelen in die Hölle fallen, werden „die“ Dämonen gefeiert,
die dazu beigetragen haben, die Seelen ins Verderben geführt zu haben.
Sie werden von Satan selbst belohnt und erhoben.
Die anderen, die versagt haben, werden noch mehr gequält.)

Mein Volk!
Warum gürtest du dich nicht mit Wahrheit
und hältst hoch den Schild des Glaubens, des wahren Glaubens?
(Jesus ruft sehr traurig, seine Tränen fließen zur Erde.)
Mein Volk!
Warum ziehst du nicht mit dem Schwert des Geistes auf das Schlachtfeld?
Mein Volk!
Warum trägst du nicht den Helm des Heils?
Mein Volk!
Warum?

Ich schenkte euch die Waffenrüstung Gottes!
Was tut ihr damit?
Ihr werft sie weg!
(Gott Vater sendet Engel aus, wo man das Evangelium mit Füßen tritt.
Es liegen Scherben auf dem Boden. Die Engel sammeln sie ein.)

Ihr schützt euch nicht!
So nimmt das Unheil seinen Lauf!
Viele Gottgeweihte –
Meine Gottgeweihten leben vor,
dass man ohne Heil, ohne Glauben, ohne Evangelium, ohne Wahrheit,
ohne Heiligen Geist leben kann und soll.
So werden viele, zu viele,
ohne diese Geschenke einst vor Mir stehen – nackt und bloß.
Leer – weil sie sich nicht kleideten mit Meinen Geschenken.
Welch ein Schmerz!

(Jesus zeigt das Fegefeuer dieser Seelen.
Es ist ein bestimmter Ort. Dort sind – die Seelen,
die sich nicht mit den Geboten kleideten.
Jesus zeigt: als sie auf Erden lebten, waren sie schon nackt.
Nun, im Fegefeuer, ist es eine andere Nacktheit.
Es ist die Nacktheit der Seele, sie können sich nicht mehr kleiden.
Sie sind so nackt. Sie sind wie erstarrt.
Ihre Seele ist geteilt in Schmerz und Leere,
in Leid und in einem Feuer, das man nicht beschreiben kann.
Sie können dieses Feuer selbst nicht löschen.
Und sich nicht mehr bedecken.
So, wie gelebt, so wie gestorben – so die Buße.
Nackt – Leer – Leiden im Ofen der Gerechtigkeit,
die nur die Barmherzigkeit Gottes zu löschen vermag.
Jesus zeigt viele Armen Seelen im Fegefeuer.
Und die Liebe, die Opfer, das Gedenken an die Armen Seelen
von den Menschen auf Erden ist den Armen Seelen größter Trost.
Wenn Menschen auf Erden den Armen Seelen gedenken
durch Wort und Tat, fällt ein goldenes Blatt in das Fegefeuer zu den Armen
und löscht für einen Augenblick ihre Qual.
Sie erkennen, wer ihnen geholfen hat.
Und ihre Dankestränen sind weit mehr als Schmerzestränen.
Welche Seelen auf Erden eine besondere Marienverehrung hatten,
werden durch die immer wieder tröstende Besuche Mariens belohnt.
MARIA darf mit vielen heiligen ENGELN und HEILIGEN,
besonders oft, mit denen auf Erden verehrten Heiligen,
die Armen Seelen besuchen, sie trösten und stärken.
An der Seite der heiligen Mutter MARIA ist oft der heilige JOSEF.
Fast immer!
Der einzige Trost der Armen Seelen ist, den Himmel nicht verloren zu haben!
Und in dieser Erwartungshaltung leiden sie in Dank und Freude,
in Schmerz und Pein.
Wenn Arme Seelen aus dem Fegefeuer abgeholt werden,
ziehen Engelscharen mit Kerzen und lautem Jubelgesang,
mit JESUS und der lieben MUTTER GOTTES zum Fegefeuer,
um die Armen Seelen abzuholen.
Überall öffnen sich Tore.
Und die Arme Seelen verlassen scharenweise das Fegefeuer.
Sie ziehen in Prozessionen in den Himmel ein.
Menschlich kann und würde man das nie verkraften und verstehen.
Nur durch GOTTES Gnade, Liebe und Barmherzigkeit,
kann die neue Seele eintreten ins Paradies.
Es ist eine neue Seele.
Denn die alte ist nicht mehr.
Jesus zeigt: so wie ER verklärt seinen Jüngern erschien,
so wird der Mensch verklärt sein, wenn er zum Vater heimkehren wird.)
(Anmerkung des Webmasters: Nackt bedeutet Würdelosigkeit)

Jesus spricht:
Sieh! Welch ein Geschenk! Für alle Menschen bereit steht!

Jesus schaut auf die Erde und ruft:
Und Ich werde Legionen von Engeln aussenden,
an den Tagen der Heimsuchungen,
damit sie Mein Volk – Mein kleines Volk – stärken und trösten.
Wohl dem Manne! Wohl der Frau! Wohl dem Kinde!
Wohl der Stadt! Wohl dem Land!
Wohl denen – die auf Meine Worte hörten!
Wohl denen – die mit Meinen Geboten lebten!
O, gekrönte Erde!
Seufze! Weine! Klage!
Denn Ich selbst, euer Herr und Gott –
Seufze mit erbarmenden Augen –
Weine mitleidsvolle Tränen und klage:
O, Mein geliebtes Volk – du bist nicht mehr – weil du es so wolltest!

Im Norden singt der Sperling ein Lied.
Im Osten hört man ihn nicht, denn die Ohren sind verstopft.
Im Süden ist das Fell des Bären grau, die Haare fallen aus.
Ungeziefer wuchert auf der Haut des Bären.
Im Westen droht man – mit kaltem Blick –
wenn die kleine Herde nicht mitzieht, mit der Armee der Starrheit.

Der Sperling singt ein Lied – man hört ihn von weitem.
Wer die Kleidung sauber hält, wird immer das Lied hören,
das von Frieden und Wahrheit kündet.
Der Sperling singt ein Lied – es tanzen die Treuen im Reigen.
Die Nackten baden im Schweinetrog.
So werden alle vor Mir stehen.
Wie gelebt – so das Kleid!
Wie geliebt – so der Lohn!

(Jesus ruft voller Freude:)
O, Quelle der Hoffnung!
Der du blühst und sprudelst aus Meinem Herzen für all jene,
die das Lied der Liebe hören wollen.
Versiege nie!

(Jesus schaut zu Gott Vater.)
Denn – Mein Vater – Deine Gerechtigkeit – Dein Arm der Gerechtigkeit –
Berührt die Erde!
Und Mein Arm der Barmherzigkeit hält Deinen liebevollen, gerechten Arm!

(Jesus steigt zum Himmel hinauf, zum goldenen Thron des Vaters.
Jesus sitzt zur Rechten des Vaters. Links der Heilige Geist.
Dann taucht Jesus und der Heilige Geist in Gott Vaters Herz.
Dann wird es zu einem Herzen.
Engel singen und spielen auf Trompeten.
Viele Heilige schwingen goldene Fahnen.
Jesus steigt herab und spricht:)

O, Quelle der Hoffnung!
Wann wird deine Quelle mit der Quelle der Gerechtigkeit sich vereinen?
Wann wird die Quelle der Hoffnung von Meinen Tränen überflutet?

O, gekrönte Erde! Sei wachsam!
Die Krone schwebt über die Erde,
denn Meine Füße stehen auf der Erde, die nimmer MEINE Erde ist!

(Die Augen Jesu füllen sich mit Tränen. Sie vermischen sich mit blutigen Tränen.
2 Ströme fließen aus den Augen Jesu – klares Wasser und blutige Tränen.
Die Tränen, die zwei Ströme fließen auf die Füße Jesu. Dann auf die Erde.
Jesus ist voller Blut. Seine Füße kann man nicht mehr sehen, alles ist voller Blut.
Jesus weint sehr und ruft schmerzerfüllt:)

Meine blutenden Füße wandern mit der Quelle der Liebe
von Land zu Land, von Herz zu Herz!
Wie lange noch?
Wie lange wohl noch?
Das Donnern ist nicht mehr weit!

(Jesus schaut auf die Treuen – dankbar und lächelnd.
Jesus schaut auf die Seelen die gegen Ihn ziehen – weinend und schmerzerfüllt.)

Die Treuen ertragen das Donnern mit dem Sperling-Gesang, der sie tröstet und stärkt.
Die Gottlosen ertragen nichts, denn nichts trägt sie,
weil sie nichts trugen in ihrem Leben – als Sünde!

(Jesus weint nicht mehr. Seine Augen blicken streng.
Jesus erhebt seinen rechten Zeigefinger:)

Abtrennen wird Gott – Mein Vater im Himmel – alles Sündhafte!
Alle sündhaften Gedanken, Worte und Werke!
Alle Unkeuschheit! – Eine Beleidigung Gottes!!
Denn ER erschuf den Menschen aus Liebe.
Und kleidete sie mit Reinheit und Ehrfurcht.

Wehe den Menschen! Wehe dem Volk!
Das Anstand und Moral verloren hat!
Sie werden auf ewig alles verlieren.
Und mit dem schwarzen Kleid in die Hölle fallen!
Das schwarze Kleid – nackt – bloß – leer – einsam –
In nie endendem Schmerz, wegen der Erkenntnis,
für immer alles verloren zu haben.
Und ihre Wut wird keine Grenzen kennen,
weil sie die Grenze Gottes überschritten haben.
Und nichts – nichts mehr – kann und wird sich ändern.
Für allezeit verloren!
Für allezeit!
(Jesus zeigt Menschen – sie legen ihre weißen Kleider ab. Sie sind nackt.
Satan hält ihnen schwarze Kleider hin. Sie ziehen sie an.
Obwohl sie schwarze Kleider tragen, sind sie trotzdem nackt.)
(Anmerkung des Webmasters: Letzterer Satz erinnert stark an Hans Christian Andersens „Des Kaisers neue Kleider“. Wie dort die Schneider den Keiser betrügen und verblenden, so macht es Satan mit den Menschen, nur noch listiger.)

O, blutgetränkte Erde!
Erwache doch aus deinem Schlafe und folge dem Licht
und dem Liebeslied des Sperlings! Heute!
Denn Morgen wird es für dich zu spät sein!
Denn an DEM MORGEN – wo ICH vor dir stehe,
wirst Du nicht mehr folgen können, so wie du es hättest tun können,
als Ich Dich rief, wie eine Mutter ihr geliebtes Kind!
Und Du wirst weinen und klagen!
Womit willst Du dich bedecken?
Jetzt – wo Du nackt dein Leben lebst?

Die Treuen sind bekleidet – sie stehen reich vor Mir!
Die Gottlosen, Unzüchtigen sind nackt und werden nackt in die Hölle fallen.
So wie euer Leben – So euer Lohn!

Das Licht, das einst erschien, wurde von vielen vergraben.
Nie hat es aufgehört zu scheinen!
Nie wird es aufhören zu scheinen!
„Und es ward Tag und die Nacht brach herein! Sie wollte nie enden!“

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