Morgenröte - Botschaften

89. Mein heiliges Land

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1. Juli 2012; № 89

Jesus ruft wehmütig:
MEIN HEILIGES LAND!

Verdorrt ist das Land – denn die Dürre brach herein!

O, geöffnete Pforte!        (Jesus öffnet weit sein Herz.)
Du Land ohne Worte!      (Die Menschen sprechen nicht über die Wahrheit, über Jesus.)
O, blutendes Lamm!       (Jesus ist blutüberströmt am Kreuz.)
O, Land im Gestank!       (Die Menschen wälzen sich in Gleichgültigkeit und Lügen.)
O, weinendes Herz!        (Jesus weint blutige Tränen. Aus seinem Herzen fließt auch Blut.)
Das Land geht abwärts!   (Sehr viele Menschen steigen hinunter, auf dem Weg zur Hölle.)

Verdorrt ist das Land! Mein heiliges Land!
Mein Blut rinnt!
Es fließt leise aus Meinem geöffneten Herzen ins trübe Tal.
Auf das vertrocknete Land – MEIN HEILIGES LAND!

Frohlocke nicht, o Erde!
Der du (Mensch) den Sämann verachtest,
denn du wolltest keine Frucht genießen!
Du wolltest die Erde nicht düngen mit Meinem Wort!
So verbrannte das Land – MEIN HEILIGES LAND!
(Jesus meint, wer an Seinen Geboten vorübergeht, wird nicht frohlocken am Tage des Gerichtes! Denn man hat sein Leben nicht gedüngt mit Seinem Wort. Die Menschen werden weinen und traurig sein, wenn sie die Wahrheit schauen.)

Nun wächst das Unkraut!
Es wuchert und umschlingt den Schatten der Nacht!

Die Tiere weiden nicht dort, wo die Lilien wohnen.
Sie weiden nicht auf grünen Auen.
Sie tränken ihren Durst nicht im klaren Bächlein.
Sie stehen auf dem Land.
Auf dem vertrockneten Land,
das einst MEIN HEILIGES LAND war!

Jesus spricht sehr traurig: O, ihr Gezeiten!
Der Stier stößt seine Hörner in den kargen Boden.
Nun hängt er fest. Niemand vermag ihn zu befreien.

Das Kamel wandert durch die Wüste.
Es hatte keinen Durst, denn es hatte Vorrat gespeichert.
Damit, wenn der Sturm auftrat, es schöpfen konnte vom Wasser,
vom Leben spendenden Wasser.

Die Biene fliegt umher. Sie findet keine Blüten auf dem kargen Boden,
auf der Wiese – die keine Wiese mehr ist.
Denn der Imker hatte nicht seinen Schleier ausgetauscht.
So verrannte er sich hinter dem trüben Netz und konnte es nicht mehr abwerfen.
Die Bienen fliegen umher. Sie versinken im tobenden Meer.
Und der Imker geht auf Reisen – mit dem Netz, das Risse hat –
in alle Länder – in alle Städte – nichts wird er finden.
Denn er hat sein Netz nicht ausgetauscht
und das Segel genommen, das auf dem Schiffe wehte.
Es wollte ihn tragen ins Land – in MEIN HEILIGES LAND!

Der Vogel gräbt sich kein Nest, sondern – er sucht Schutz auf dem Baum.
Und er trägt Äste und Halme herbei und baut sich ein Nest.
Denn er sah – hier blüht ein Land – MEIN HEILIGES LAND!

Die Feder fliegt leise vom Baum, denn der Sturm brach herein.
Doch das Nest brach nicht entzwei.
Es wurde nicht fortgeschwemmt, denn der Vogel hatte alles bedacht
und erkannte früh – hier ist grünes Land – festes Land – wachsendes Land.
MEIN HEILIGES LAND!

Der Wurm kriecht unter der Erde.
Er lebt, weil sich der Boden bewegt.
Er liegt nicht starr und reglos – der Boden.
Denn die Erde wurde gepflegt vom Gärtner den Ich sandte.
In das Land. MEIN HEILIGES LAND!

Die Rosen sie duften und leuchten in all ihrer Pracht.
Ich sandte aus – Helfer.
Damit sie helfen am Bestand der Rosen.
Damit sich vermehre die Zahl der blühenden Rosen.
Damit der Acker belebt werde durch Schönheit und Anmut.
Doch der Tag neigte sich und man legte sich nicht zur Ruhe,
sondern vergrub sein Gesicht im Müll.
Die Nacht legte das Herz lahm und streute Gift in den Verstand.
Und so gingen die Jahre dahin und die Rosen verwelkten.
Die Helfer verschränkten ihre Arme.
Belächelten das vertrocknete Land – MEIN HEILIGES LAND!

Die Kuh steht im Stall – nicht mehr auf der Weide.
Sie steht in Gülle – Tag und Nacht.
Der Unrat zieht sich hoch – die Füße können nicht mehr stehen.
Die Kuh legt sich hin – hinein in Gestank und Verderben.
Der Blick ist in weiter Ferne – wo einst die Weide stand.
Alles verloren. Einst ein blühendes Land.
Nun ist es verdorben. MEIN HEILIGES LAND!
Der Fluss der Leichen ist weit größer, als der Fluss der Lebenden!
(Jesus zeigt einen sehr großen Fluss. Viele Leichen schwimmen darin.
Der Fluss fließt durch alle Länder, durchdringt die Erde.
Kinder – Jugendliche – Erwachsene – Gottgeweihte.

Jesus deutet auf einen kleinen Fluss.
Klares Wasser – still und leise fließt er durch die Länder, durchdringt die Erde.
Im Fluss sind Menschen, sie sind nicht tot.
Sie schwimmen – sie halten Ausschau – nach einem Schiff,
darauf ist ein Segel – mit dem Antlitz Jesu!
Sie schwimmen auf das Schiff zu.
Jesus hilft den Menschen in das Schiff zu steigen.
Links steht die Mutter Gottes! Rechts der heilige Josef und viele Heilige.
Sie alle strecken ihre Hände den Menschen entgegen.

Dann sind die Treuen im Boot.
Das Schiff fährt weiter – die Treuen werfen die Netze aus.
Und viele Tote erwachen und lassen sich von den Netzen einfangen,
damit sie in das Boot steigen können.)

Gott Vater ruft:
O, vertrocknetes Feld! O, vertrocknete Frucht!
O, vertrocknetes Land! O, vertrocknetes Herz!

Ich weine und klage.
Denn das Wasser fließt – doch kaum jemand schöpft!

Im vertrockneten Felde zieren sich Kakteen umhüllt mit Blüten,
die keine Blüten sind, denn ihre Farbe ist gefälscht.

In der vertrockneten Frucht windet sich ein Wurm,
doch das blinde Auge sieht nicht den Eingang, den der Wurm erwählte.

Im vertrockneten Land kreischen Männer und Frauen nach Macht
und stülpen sich Mützen über den Kopf,
damit man selbst entscheide und sich nicht den Rat und die Hilfe einhole,
durch trinken des lebendigen Wassers.

Im vertrockneten Herzen, legte sich ein Stacheldraht um den Schlag des Herzens,
damit jeder Atemzug nur Untergang aushauche.
Und die Macht Satans triumphiert. Im Auge des Betrachters.

Doch Ich – Euer Herr und Gott schaue mit Allmacht
Denn ich erschuf euch!

Ich – euer König über Himmel und Erde,
wälzte euch in Meinem liebenden Herzen und badete euch im Wasser des Lebens,
weil ihr schwach und elend ward
und noch immer in gleicher Haltung euer Leben lebt!

Was wird geschehen wenn Meine Macht sich offenbart?
Was wird mit euch geschehen, wenn Ich – eure Herzen offenbare?

Liebe Kinder!
Holt ein die wenig gute Ernte, die noch auf dem Felde sichtbar ruht.
Denn der Morgen naht, wo der Regen alles fortschwemmt.
Und wo keine Ernte ist – soll jetzt – heute – gesät werden.
Denn Ich gebe dazu,
damit der Keim aufgehe und ihr nicht ohne Ernte vor Mir steht.

O, gebraucht doch die Schätze, die Ich euch schenkte!!
(Gott Vater zeigt Jesus im Leib der heiligen Mutter Maria,
dann als Neugeborenes, dann im Kindesalter, dann in folgenden Jahren,
danach: als Jesus von seiner Mutter ging und als Jesus die Jünger rief.)

Drei Jahre ging Mein Sohn sichtbar auf Erden!
Damit die Liebe und Wahrheit vermehrt werde!
(Gott Vater zeigt Jesus am Ölberg, dann seine Geißelung, seine Dornenkrönung,
seine Verurteilung, seinen Kreuzweg, seinen Tod.)

Dann ruft Jesus schmerzerfüllt:
O, MEIN HEILIGES LAND! Du bist nicht mehr!
Öde – Leer – Verstoßen – Zertreten – Geschlachtet!
Und nicht vermehrt und gestärkt, beschützt und verehrt,
sondern zerstoßen mit den Nägeln, die an den Schuhen kleben!

O, MEIN HEILIGES LAND! Du bist nicht mehr!
Bespuckt! Belächelt! Voller Hass und Neid!
„Wie lange ertrage Ich noch dieses Leid?“

O, Sonne, steige hernieder und erwecke die verdorrten Herzen,
damit die Nägel von den Schuhen fallen,
damit die Bienen Blüten finden,
damit der Imker den grauen Schleier fallenlasse,
damit der Stier sein Haupt nach oben richte,
damit die Rosen neu duften,
damit die Menschen auf der Wiese der Wahrheit stehen!
O, Sonne, steige hernieder und erwecke, alles was tot!

O, Mein Kind! Ich weine und klage!
(Jesus weint. Seine Tränen rinnen vor meine Füße und vor die Füße der Menschen.)

O, Mein Kind! Man beachtet Meine Tränen nicht!
(Jesus zeigt herzlose, kalte Menschen, die am Kreuze Jesu vorbeigehen,
spöttisch, teilnahmslos, verachtend, blind.)

O, güldene Sonne, fülle du den Becher, den güldenen Becher.
Denn die Menschen, sie füllen nicht den Becher, der ins Paradies führt!

Sie füllen ihre Scheunen und Gärten mit Blättern des Hochmutes, der Gleichgültigkeit,
des Unfriedens, der Gewalt und des Hasses
und ihr Neid und ihre Missgunst ist das Schloss für die vielen Scheunen und Gärten.

O, wehklagendes Herz!
(Jesus zeigt sein barmherziges Herz, klares Wasser fließt heraus!
Dann wird aus dem Wasser Blut.
Danach teilt sich das Blut in 2 Ströme.
Links ist ein klarer Strom. Rechts ist ein Blutsstrom.
Dann fließen beide ineinander, werden zu einem Regenbogen!)

O, wehklagendes Herz!
(Aus dem geöffneten Herzen Jesu fallen weiße Blätter, rote Rosen und goldene Halme.)

Der du voller Liebe, die Liebe verteilst.
Warum ist das verdorrte Herz nicht bereit
in das Meer Meiner Liebe und Barmherzigkeit zu tauchen?

Und der Sämann ging vorüber,
weil man nicht die Türen öffnete, um Ihn hereinzulassen!
(Jesus geht blutend zu den Menschen, dann zieht Er weiter.)

Das Blut!
Es floss zur Rettung der Welt! Zur Rettung der Seelen!
Neu ist es aufgebrochen, das Wundenmeer, weil so wenige Mein Blut auffangen!
Nun ist und wird ein jeder Tag, zur immerwährenden KREUZIGUNG MEINES LEIBES!
(Jesus weint blutige Tränen!)

Und MEIN KOSTBARES BLUT fließt in das trübe Tal! Meine Kostbaren Blutstropfen sind
weit mehr als Engelszahlen sich winden um den Draht der Kälte!
(Eine bestimmte Gruppe von Engeln ist gemeint.)

Meine Augen durchdringen das kalte, verdorrte Land, das blutende Land.
Denn Ich tränkte MEIN HEILIGES LAND – ehe es war!

Niemand vermag zu verstehen auf Erden, welches Leid Ich durchlebe,
jeden Tag aufs Neue, hier, auf dem kargen Boden der trostlosen Nacht!

Meine Hände schufen diese Werke der Liebe.
„ Die Erde“, ehe sie war!
„Den Boden“, ehe er war!
„Das Licht“, ehe es war!
„Die Befreiung“, ehe sie begann!

Gott Vater spricht:
Wer vermag zu verstehen dieses Wunder MEINER GÖTTLICHEN LIEBE?
Kein Mensch wird je erfassen, was Ich erschuf – wie Ich erschuf – warum Ich erschuf:
Kein Mensch!

Und selbst die Engel beugen ihre Knie, weil sie weit mehr erfassen, als Sterne am Himmel.
Und doch wird jeder Mensch auf Erden, mit den Gnaden beschenkt, bei Mir wohnen.
Um im Sonnenstrahle des Geistes zu schauen „MEINE GÖTTLICHE HERRLICHKEIT!“

Und selbst in verklärter Weise, die ewige Herrlichkeit verkosten, so wie Ich es verteile!
Wie auf Erden Ich schon Gnaden verteilte, damit der Mensch immerdar lebe,
im neuen Leben bei MIR!
(Gott Vater sitzt auf einem goldenen Thron. Scharen von Engeln beugen ihre Knie,
als Er diese Worte spricht.)

Jesus spricht:
Und es brach die Nacht herein und niemand konnte die Nacht erhellen.
Denn die Kerzen waren nicht bereit gelegt.
Man beachtete sie nicht. Man hielt keinen Vorrat.
So war die Kammer leer und man konnte sie nicht füllen, weil der Sturm herein brach.
Die Fensterläden konnte man nicht mehr öffnen.
Zu eisig war der Sturm der Nacht.
Und im Hause brannte kein Licht!

Die Engel – Sie ziehen vorüber!
Denn ICH – EUER HERR UND GOTT sandte sie aus, um das Licht heim zu holen.
Und ihre goldenen Gefäße füllten sich nicht alle,
denn die Nacht hatte das Licht verschlungen!
So kamen sie zurück, mit vielen, leeren Gefäßen.

Und MEIN HERZ brannte vor Schmerz!!

Und die Tränen des Himmels konnten MEIN HERZ nicht trösten!!

Denn ICH gab dieses Land! MEIN HEILIGES LAND!!

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