189. Die Stunden meiner Leiden

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Gründonnerstag 17. April 2014; № 189
Jesus spricht:
Mein Kind, Meine Kinder!
Ich bin gekommen aus des Himmels Höhen
in den Schoß der Braut des Heiligen Geistes,
um als Opferlamm euch zu erretten aus Sünde und Schuld.

Im Tal der Leiden habe Ich Meinen Leib und Mein Blut hingegeben,
für jene, die Meine Liebe und Barmherzigkeit umfassen
in ihrem Leben und in ihrer Todesstunde
und für all Meine Feinde.

Ich gab alles,
denn Ich gab Mich selbst hin!
Ich, euer Gott!

Ich wurde Mensch,
um als Mensch zu leben, zu lieben und zu leiden.
In allem euch gleich, außer der Sünde!

Ich habe Mein Herz geöffnet als Vater der Liebe!
Ich habe Mein Herz geöffnet als Sohn der Liebe!
Ich habe Mein Herz geöffnet als Geist der Liebe!

So bin Ich gekommen als Sohn Gottes
und war doch Vater im heiligen Geist!

Eins, in drei Personen!

Ich habe Blut geschwitzt,
weil Ich wusste, die Stunde war gekommen.
Ich habe Blut geschwitzt,
um eurer Sünden willen.
Ich habe Blut geschwitzt,
weil Ich wusste, was die Stunden bringen würden.

Die Sunden Meiner Leiden,
als man Mich auf ein glühendes Blech stellte.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man mit Eisenstangen und Hacken – Fleischstücke aus Meinem Körper riss.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man heißes Öl in Meine Wunden goss
und Unrat in Meine tiefsten Wunden.

Die Stunden Meiner Leiden,
als man Mir den abscheulichsten Trank gewaltsam einflößte.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man Mich an den Haaren
auf dem steinigen, scharfen, kantigen Boden hin und her schleifte.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man Meine Adern und Sehnen zerschnitt.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man ein Eisengitter mit langen, scharfen Nägeln auf Mich legte
und darauf sprang und sich niederlegte,
so, dass die Eisennägel Meinen Körper durchbohrten.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man Mich entblößte und sich Meiner ergötzte.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man Mich, ehe man Mich geißelte, Treppen hinunter stieß
und viele Meiner Knochen zerbrachen.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man Mir Meine Kleider immer wieder anzog,
bis das Blut sie durchtränkte und das Blut trocknete
und man sie Mir wieder gewaltsam entriss,
dass alle Wunden von neuem bluteten.
Die Stunden Meiner Leiden,
wo man Mich der Länge nach auf einen Tisch legte
und Meine Füße gewaltsam zusammenpresste
und man darauf Meine Arme,
wie auf einer Streckbank gewaltsam aus den Gelenken riss.
Die Stunden Meiner Leiden,
als man Mir die Zunge durchstach
und viele andere Stellen Meines Körpers,
was Mein Herz erschaudern lies.
Die Stunden Meiner Leiden,
als keine heile Stelle mehr zu finden war an Meinem ganzen Leibe.
Die Stunden Meiner Leiden,
als alle Meine inneren Organe nicht mehr dort waren,
wo man sie finden sollte.
Die Stunden Meiner Leiden:
Vom Scheitel bis zur Sohle war Ich nicht mehr als Mensch zu erkennen.
Die Stunden Meiner Leiden:
Der Boden glich einem blutenden Meer
und sie haben es weggewischt
mit schmutzigen, stinkenden Tüchern
und es zum Unrat geworfen.
Die Stunden Meiner Leiden:
Sie weideten sich an Meinem Blute und an Meinen Wunden.
Ihre Kleider waren von Meinem Blute getränkt
und ihre Wut war so groß,
dass sie sich immer mehr und immer schlimmer an Mir ausließen.

Die Stunden Meiner Leiden:
Ein Lamm – zur Schlachtbank geführt!
Die Stunden Meiner Leiden:
Für euch! Für Dich!
Für eure Rettung! Für Deine Rettung!
Für eure Seele! Für Deine Seele!

Damit ihr,
durch all MEINE LEIDEN und durch MEINEN TOD,
mit eurer Seele
in das Geheimnis Meiner Auferstehung eintauchen könnt
und durch die STUNDEN MEINER LEIDEN
und MEINES grausamen TODES
mit dem Geist Meiner unerschöpflichen Liebe in Mein Reich kommt.
Zum blutenden Lamm!
Zum Opferlamm der blutenden Liebe!

Das war – und ist – und sein wird – bis in alle Ewigkeit!

Das Korn der ewigen Liebe,
das Ich jedem Menschen auf Erden schenkte und schenke,
um einst mit vollkommener Seele in Meinem Hause zu wohnen.

Ich bin die blutende, brennende, barmherzige Liebe!

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