230. Gestern – Heute: bleibt in Mir!

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23. November 2014; № 230
Jesus spricht sehr traurig. Seine Augen sind voller Tränen.
Mein Kind,
im Grunde Meines Herzens liegt tiefes Leid.
Es liegt wahrhaftig in der Tiefe Meines Herzens
und füllt sich Stunde um Stunde mit den Nöten der Menschen
und mit Meinen Sorgen,
die in den traurigen Geschehnissen sich wiegen.

Gestern sagte Ich schon, was heute ist und morgen kommen wird.
Gestern sagte Ich schon, dass die Zahl der wahren Treuen sich verringert
und die Zahl der Gegner der Heiligen Mutter Kirche stetig ansteigt.
Gestern sagte Ich schon: die Erde ist vertrocknet.
Und heute ist sie an vielen Orten nicht mehr zu sehen,
weil Disteln und Dornen die Felder beherrschen.
Gestern sagte Ich schon: es gibt zu wenig gute Früchte,
weil die Menschen sich nicht um das Wachstum kümmern
und sich gleichgültig und kalt dem Regen entgegenstellen.
Gestern sagte Ich schon, was heute ist und morgen kommen wird.

Es gibt wenige, die um Regen bitten
und Ich schicke ihnen Regen.
Es gibt viele, die im Sumpf der Gottlosigkeit liegen
und Ich schicke ihnen das Seil der Rettung.
Es gibt wenige, die an Mich glauben und Meine Gebote leben.
Es gibt viele, die mit dem Strom des Untergangs ihr Leben – leben.

Es gibt so vieles, was Meinen Vater im Himmel beleidigt.
Es gibt so wenig wahre, treue Bekenner, die nur Mir alleine dienen.

Gestern schlugen die Pferde aus.
Heute haben sie keine Hufe mehr.
Gestern fiel das Glas Wasser in den verschmutzten Teich.
Heute liegt das Wasser nur in den treuen Herzen.
Gestern wehte der Schnee von den Dächern.
Heute sind die Dächer zugefroren.
Gestern gingen sie auf leisen Sohlen über die Blumenwiese.
Heute bohren sich Ketten in das Feld der Verwüstung.
Gestern tranken sie aus silbernen Gläsern.
Heute trinken sie aus verrosteten Gefäßen.
Gestern haben sie Meine Hilfe angenommen.
Heute lachen sie über Meine Worte.
Gestern haben sie sich mit sauberen Kleidern geschmückt.
Heute tragen sie die Kleider der Motten und Larven.
Gestern gingen sie in den Stall, um Stroh zu holen.
Heute gehen sie hinein und schlachten alle Tiere.
Gestern redeten sie vom Frieden.
Heute reden sie von Macht und Zerstörung.
Gestern gingen sie hoch auf der Leiter des Lebens.
Heute steigen sie nach unten und schaufeln ihr eigenes Grab.
Gestern sangen sie Dankeslieder.
Heute singen sie das Marschlied des Todes.

Gestern liebten sie – wenn auch gering.
Heute hassen sie – und die Fässer laufen über.

Gestern floss Mein Blut auf „viele“ herab,
weil heute und morgen so viele –
Mein Blut, das Ich auch für sie vergossen –
Meine Liebe verwerfen, auch im Grab.
(Jesus zeigt das viele Menschen in der letzten Sekunde vor ihrem Tode
und in der ersten Sekunde, wenn sie vor Ihm stehen,
Seine Liebe ablehnen.)

Gestern habe Ich voller Liebe gerufen.
Heute rufe Ich mit schmerzerfüllter Liebe.
Gestern habe Ich für viele Schmerz und Pein erduldet.
Heute liegt dieser Schmerz in der Gerechtigkeit.
Gestern habe Ich von Meiner Barmherzigkeit erzählt.
Heute spreche Ich von Meiner Gerechtigkeit.

Der Wind! Die Sonne! Das Meer!
Alles ist leer!
(Jesus weint.)
Es ist, als hätte der Fischer alle Fische geangelt und das Meer ausgeschöpft;
die Sonne und den Wind eingefangen
und sie in kostbare, goldene Gefäße gelegt und sie heim getragen,
in das Haus des Lichtes und des Friedens,
damit kein Hauch, damit kein Strahl, damit kein Tropfen
verlorengehe oder gar zertreten werden kann.

Meine Kinder,
bleibt Mir treu,
denn die Treue – sie ist es, was zählt.
Bleibt in der Liebe,
denn die Liebe – sie ist es, was zählt.
Bleibt in der Wahrheit,
denn die Wahrheit – sie ist es, was zählt.
Bleibt wachsam,
denn die Wachsamkeit schützt euch vor so vielen Gefahren.
Bleibt in Mir,
damit Ich – in euch bleiben kann.
Nur wer in der Liebe, in der Wahrheit, in der Wachsamkeit
und in der Treue zu Meinen Geboten steht, wird in Ewigkeit leben.

Wie auf Erden gelebt – so das Leben in der Ewigkeit.
Wie auf Erden mit Mir verbunden – so das Band in der Ewigkeit.
Wie auf Erden Mich geliebt – so das Geschenk der tiefen Erkenntnis Gottes im Himmel.

Seid bereit – jederzeit.
Seid wachsam – jederzeit.

Gestern habe Ich schon gerufen: Seid wachsam.
Heute rufe Ich: Seid wachsam.

Prüft! Betet! Lebt Meine Gebote!
Prüft – es gibt viele falsche Lehren und falsche Zeugnisse.
Betet – Damit ihr die Wahrheit erkennt.
Lebt – und liebt Meine Gebote.
Fleht um Ausdauer und Geduld.
Weicht nicht ab vom Wege der Wahrheit,
denn die Stunde hat geschlagen.

Ich bin der gute Hirte.
JESUS.
Das Lamm, das geopfert wurde.
Euer Herr und Gott.
Ich bin mit euch.
(Jesus wird jetzt ganz strahlend. Er lächelt sehr.
Auf dem Haupte trägt Er jetzt eine goldene Krone.)

Gestern war ICH hier.
Heute bin ICH hier.
Und morgen bin ICH hier.
In eurer Mitte!

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