270. Schon gespalten, aber wird nicht zerbrechen

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1. Juni 2015; № 270
Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind!
Es wird unterschrieben, was nicht unterschrieben werden soll.
Es wird gefeiert und getanzt,
dort, wo man nur in feierlicher besinnlicher Weise
und mit demütigem Herzen Jesu Leiden gedenken soll.
Es wird so vieles unterschrieben, was die Kirche zerreißen wird.
Die Kirche ist schon gespalten und hängt am seidenen Faden
und doch wird sie nicht zerbrechen,
weil die kleine Herde mit dem Willen Gottes die größte Macht ist.
Es ist nicht äußerlich zu erkennen für die Menschen.
Es ist keine äußerliche Macht.
Nein, sie kommt wie eine sanfte Brise. Immer und immer wieder
und vermehrt den guten Samen in den Herzen der wahren Treuen.

Es sind zwei Lager aufgestellt und auf beiden Seiten steht eine Kirche.
Auf der einen Seite trägt man Stein um Stein ab, bis auf die Grundmauern.
Im Innern wurde schon vorher vieles entfernt
und das Wenige wird zerschlagen und fortgetragen werden,
damit man dem Neuen viel Platz bieten kann.
Auf der anderen Seite halten die wahren Treuen
das Herz meines Sohnes im Innern der Kirche fest.1
Man sieht nicht mehr die Kirche in ihrer ganzen Fülle.
Doch das Wichtigste lässt sich niemals forttragen.
Es steht fest, auf den Säulen der Wahrheit, durch den Willen meines Sohnes
und durch den Glauben der wahren Treuen.
Es ist das Herz meines geliebten Sohnes! Man kann es nicht forttragen.
Es schlägt und lebt im Innern der Kirche, solange wie mein Sohn es will.
Er geht, Er zieht weg, wann und wo Er will!
Und dort, wo die wahren Treuen das Herz meines Sohnes festhalten
durch ihren Glauben, wird immer Sein Herz der Liebe schlagen.
Und an jenen Plätzen,
wo man Ihn hinauswirft und schon hinausgeworfen hat
oder zur Seite stellt, hat man Satan die Türe geöffnet.
Mein Sohn flieht nicht, Er hat alle Macht der Welt.
Wenn aber die Menschen Ihn ablehnen, zieht Er sich zurück.

Ohne Seine Liebe, ohne Seine Güte, ohne Sein Erbarmen
wird alles zusammenbrechen,
wenn die Mauern nicht auf den Grundsteinen
des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe errichtet wurden.

Lange lässt Gott gewähren!
Lange lässt Gott Seine Barmherzigkeit durch die Erde dringen!
Lange!
Aber die Zeit hält an.
Weil so viele Kirchen zerstört wurden.
Weil das wahre Bild der Gottgeweihten zerstört wurde.
Weil die Wahrheit durch Lügen zerstört wurde.
Die Zeit hält an.

Die linke Seite zieht so weit nach unten,
dass ihre Grundmauern das Tor der Hölle berühren.
Und die rechte Seite ist kaum gefüllt.
Links sind die Feinde Gottes: sie gab es schon immer.
Rechts sind die Freunde Gottes: sie gab es schon immer.
Aber jetzt – heute – ist die Zahl der Feinde gewachsen
und wächst noch weiter
und die Zahl der Treuen schrumpft immer mehr.

Die Erde dreht sich nicht mehr auf ihrer Bahn, so wie Gott sie gab.2
Man hat sie herausgerissen und verrückt, so wie man es wollte.
Nun dreht sich die Erde nicht mehr mit dem Willen Gottes vereint.
Sie wird aufs Neue aus ihrer Verankerung herausgerissen
und an den alten Platz zurückgestellt.
Es ist das, was schon geschrieben steht.
Dann beginnt die neue Zeit,
doch vorher muss das Volk viel erleiden.
Wegen ihrer vielen Sünden gegenüber Gott, den Menschen und der Natur.

Mein Kind!
Jesus, Gott sendet mich immer wieder, um euch dies mitzuteilen,
um euch vorzubereiten, um euch zu warnen.
Die Wahrheit wird die Dunkelheit verschlingen und sie in die Hölle werfen.
Und all jene, die nicht umkehren und voller Reue an ihre Brust klopfen,
werden durch die Nacht in die ewige Finsternis fallen.
Mein Kind!
Viele fragen, wann wird das geschehen?
Es ist nicht wichtig, dies zu wissen.
Es ist viel wichtiger zu wissen, was geschehen wird,
wenn die Menschen nicht umkehren, solange es noch möglich ist.

Wenn das Geschrei den Nebel durchbricht, kann es für viele zu spät sein.
Dies ist ein großer Schmerz für meinen Sohn und für mich,
denn Seine Liebe, Seine Göttliche Liebe, ist so groß.
Ihr werdet es nie verstehen.
Meine Kinder, ihr werdet es nie verstehen.
Meine Kinder, ich rufe in Sorge und Liebe.
Ich rufe, damit noch viele gerettet werden.
Ich rufe, weil mein Sohn leidet um eurer Gleichgültigkeit willen.

Ich hülle euch in den Mantel meiner Liebe,
damit ihr erkennt die Gefahren der Unterwelt und euch nicht blenden lässt von Satan.
Ich hülle euch in mein Herz,
damit ihr die Wahrheit erkennt und ihr folgt durch die Gebote, die ihr lieben sollt.
Ich hülle euch ein in meinen Segen,
damit ihr den Weg der Liebe nicht verlasst.
Ich hülle euch ein in meine Mütterliche Liebe,
damit ihr und eure Familien meinen Sohn in eurer Mitte aufnehmt.
Ich hülle euch ein in das Herz meines geliebten Sohnes, jetzt und allezeit!
Ich danke euch!
Ich liebe euch!
Ich segne euch alle!

Anmerkungen:
1) Die hl. Katharina Emmerick hatte eine Vision mit gleichem Inhalt: Sie sah die Peterskirche in Rom und eine ungeheure Menge Menschen, welche beschäftigt waren, sie niederzureißen; aber auch andere, welche sie wiederherstellten. Es zogen sich Linien von Arbeitern durch die ganze Welt. Die Abbrechenden rissen ganze Stücke hinweg, es waren besonders viele Sektierer und Abtrünnige dabei. Nach Anweisung aus einem Buch rissen Leute ab. Auch Geistliche und Priester beteiligten sich am Abbruch. Alles verlief nach einem Plan. Schon war der ganze Vorderteil der Kirche heruntergerissen, und nur das Allerheiligste (Tabernakel) stand noch. Der hl. Erzengel Michael, sonst mit einer weißen Fahne auf dem Petersdom stehend, war verschwunden. Da erblickte die hl. Katharina eine majestätische Frau, die über den großen Platz vor der Kirche wandelte. Sie schwebte in die Höhe, stand auf der Kuppel, breitete über den ganzen Raum der Kirche ihren Mantel, der wie von Gold strahlte, aus. Die Abbrechenden konnten daraufhin nicht mehr weiterarbeiten. Von der anderen Seite her kamen nun Alt und Jung, Männer, Mütter und Kinder sowie Geistliche und bauten unter dem Schutzmantel Mariens die Kirche wieder auf.
2) Renato Baron, der Seher von Schio (Venetien, Italien), sah dies in folgender Weise: Das Unterste, das Perverse, das Gotteslästerliche wird nach oben gekehrt und gut geheißen, während das Gute, das Wertvolle und Tugendhafte, hinuntergeworfen und verachtet wird.

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