277. Zu neuen Ufern

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28. Juni 2015 № 277
Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind der Liebe, sage meinen geliebten Kindern:
Sie sollen doch mehr der Welt entsagen.
So viele Stunden und Tage werden der Welt geschenkt.
So wenige Minuten und Stunden meinem Sohne.

Es ist so vieles bekannt und doch verborgen.
Weil die Menschen Herz und Hände ganz in die Welt tauchen,
und keinen Platz und keine Zeit mehr finden für meinen Sohn.
Es ist nicht gemeint der Arbeit Hände, die für Nahrung und Kleidung sorgen.
Es sind vielmehr des Tages und der Nacht Gedanken, Worte und Werke,
die meinen Sohn beleidigen.
Die Sünden tragen die Menschen weg von meinem Sohne.
Die Gebote tragen die Menschen in das Herz meines Sohnes.

Gestern wehte die Fahne der Freiheit, die Fahne der wahren Freiheit,
schon als mein Sohn Sein Leben gab.
Heute weht die Fahne „ihrer Freiheit“.
Die Fahne der Zügellosigkeit und des Verderbens.

Mein Kind, sage meinen treuen Kindern und den Treuen meines geliebten Sohnes:
Sie mögen stark bleiben in allen Versuchungen.
Sie mögen stark bleiben, auch wenn man sie verachtet,
um ihrer Fahne willen, um der Fahne der Freiheit willen,
darauf die Gebote meines Sohnes stehen.

Der kalte Regen kommt immer näher in euer Land und will
euere Gärten, eure wenigen Gärten und Wiesen vernichten.
Und neuer Samen soll ausgesät werden. Ihr Samen, der sich Freiheit nennt.
Es ist nicht die Freiheit wie Gott sie schenkt.
Es sind die Ketten der Unterwelt.
Der neue Samen bringt keine Frucht
und lässt den warmen Regen der wahren Liebe und der Gottesordnung nicht auf die Felder.
Sie haben ihr eigenes Wasser – es ist verseucht
und verseucht immer mehr ihre Herzen und ihre Sinnen.

Mann und Frau sollen ein Fleisch werden – so will es Gott.
Mann und Mann sollen ein Fleisch werden – so will es der gefallene Mensch.
Frau und Frau sollen ein Fleisch werden – so will es der verblendete Mensch.

Mein Kind, sage meinen Kindern:
Es beleidigt Gott und Seine Herrlichkeit.
Es beleidigt Gott und Seine Schöpfung.

Mein Kind, die Flüsse, die blutroten Flüsse, laufen bald über.
Wohin werden sie fliehen – jene – die darin baden?

Mein Kind! (Die Mutter Gottes weint.)
Die Traurigkeit!
Meine Traurigkeit lege ich in die treuen Herzen und bitte mit euch zusammen:
Gott um Verzeihung und Barmherzigkeit für die vielen Sünden.

Mein Kind, sage meinen Kindern:
Sie mögen im Gebet nicht nachlassen und ihren Glauben nicht verlieren.

Sage meinen Gottgeweihten:
Sie mögen nicht mit dem Strom ziehen, der sie immer mehr in die Tiefe reißen will.
Jetzt ist die Zeit, die Zeit näher gerückt,
um sich auf dem Boot der Wahrheit festzuhalten.
Mit dem Zeichen des Kreuzes – mit dem Zeichen des Heiligen Kreuzes.

Sage meinen gottgeweihten Kindern:
Sie mögen nicht ihre Kleidung, ihre Priesterkleidung ablegen,
damit man erkenne, dass mein Sohn sie berufen hat.
Denn Jesus sagte zu euch:
„Wer sich auf Erden zu Mir bekennt,
den werde auch Ich vor Meinem Vater im Himmel bekennen.
Wer Mich verleugnet in seinem Leben,
für jene werde Ich Mich nicht einsetzen, am Tage des Gerichtes.“ [vgl. Mt 10,31-31]

Die Kleidung vieler Gottgeweihter, gleicht mehr der weltlichen Kleidung.
Die Kleidung bei vielen anderen Menschen, gleicht mehr einem Spinnennetz,
denn sie sind gefangen und doch mit Freizügigkeit umhüllt.

Alles Gute wird immer weniger.
Alles Böse steigt ständig nach oben auf der Leiter des Lebens
und hat schon so viele eingeholt und sie von der Leiter geworfen.
Deshalb sind so viele Leitern des wahren Lebens, die nach oben führen, leer.
Und die Leitern, die so viel Freiheit und Lockerungen versprechen, ziehen nach unten
durch das vertrocknete Gras, durch die vertrocknete Erde.
Es sind mehr Leitern nach unten aufgestellt, als die nach oben führen.

(Die Mutter Gottes weint jetzt nicht mehr. Aber sie spricht so traurig.
Ihre Augen sind auch sehr, sehr traurig und mit Tränen gefüllt.)

Mein Kind, sage meinen Kindern:
Die Hölle zieht weite Kreise und lockert die Welt auf durch Veränderungen,
um immer mehr Seelen zu gewinnen.

Und jene, die Liebe und Barmherzigkeit in ihren Herzen tragen
und meinen Sohn kaum kennen, auch sie sollen standhaft bleiben,
damit auch sie den Himmel erreichen, durch ihr Leben in Güte und Milde.
Gott ist gütig und barmherzig!
Und zieht alle, viele Menschen an Sich. So wie Er es für richtig hält.
Vieles, so vieles, geschieht im Verborgenen, dass der Mensch nicht sehen kann.
Die Zeit sich festzuhalten auf dem Schiff der Wahrheit – sie ist gekommen.
Die Zeit auf das Boot zu steigen
wird schneller entfliehen als Rauch aus dem Schornstein steigt.
Die Zeit wird eingeholt von der neuen Zeit.

Die verdorbene Frucht wird weggeworfen.
Die schmutzigen Kleider werden gewaschen.
Das gottlose Herz im Meer gereinigt.
Und das Schiff der Wahrheit? Wird von meinen Händen getragen werden.
Vom Alten zum Neuen Ufer!

Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen.
Selig, die standhaft bleiben in allen Versuchungen.
Sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt.
Selig, die auf der Leiter nach oben nicht schwach werden.
Sie werden die Krone des ewigen Lebens erhalten.
Selig die Gott lieben und Seine Gebote befolgen!
Sie werden an Seinem Tische sitzen mit allen Heiligen des Himmels.

Meine Kinder!
Sät den guten Samen aus
und eure Felder werden reiche Frucht bringen.
Sät das Wort Gottes aus
und eure Kinder werden gerettet, durch das barmherzige Herz Gottes.
Sät die Wahrheit aus
und mein Sohn wird euch mit offenen Armen empfangen
und euch die Krone des ewigen Lebens schenken.

Ich danke euch meine Kinder!
Ich bitte euch: Helft mir Seelen retten!
Ich danke euch sehr!

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