92. Mein Tempel wird zertreten!

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22. Juli 2012; № 92

Jesus spricht:
Mein Herz! – Mein Geist! – Meine Seele!
Komm, o du Mein geliebtes Volk, und tauche in Mein Herz,
damit Mein Geist dein Herz berühre
und du mit deiner Seele in Meine Seele eintauchen mögest.

Sieh, Mein Volk!
Der Adler, er zieht weise Kreise, mit Weisheit:
Denn die Wahrheit ruht in seinen Flügeln.
Seine Augen schauen wachsam,
nicht verschleiert, wie der Nebel, der den Tag bedeckte.

Sieh, Mein Volk!
Die Biene, sie sammelt ihr Volk um sich:
Um gemeinsam die Arbeit zu tun, damit sie sich vermehre.
Die Bienenkönigin arbeitet mit dem Volk.
Seht, welch wertvoller Schatz ihre Frucht der Arbeit ist.

Sieh, Mein Volk!
Der Hahn, er stolziert umher hoch und erhaben:
Die Jahre, sie ziehen vorbei. Wer kennt ihn noch?
Vergessen, vorbei – Stolz und Erhabenheit.
Seine Federn sind verwest – für immer.

Sieh, Mein Volk!
Der Baum, er trägt viele Früchte.
Einst waren die Früchte in vollem Glanze. Nun sind sie verfault.
Die guten Früchte wurden nicht geerntet.
So werden alle guten Früchte verfaulen, an vielen Bäumen,
weil man nicht rechtzeitig erntet.

Sieh, Mein Volk!
Die Schere, sie schneidet auch das feinste Blatt.
Doch wenn sie stumpf ist und nicht geschliffen wird,
wird sie zu nichts mehr nütze sein.

Sieh, Mein Volk!
Deine Schuhe glänzten.
Du stelltest sie Mir hin, damit Meine Liebe sie von Schmutz und Staub befreiten.
Nun geht Mein Volk mit Schuhen ohne Glanz, weil man sie Mir nicht bringt.
Wohin werden euch die schmutzigen Schuhe tragen?

Sieh, Mein Volk!
Die Blätter, sie fallen vom Baum und bedecken die Erde.
Man ist nicht bereit sie fort zu tragen, damit der Boden nicht ersticke.
So liegen sie auf der Erde – die Blätter – kein Regen dringt hindurch
und die Sonne kann den Boden nicht erwärmen.
So fault der Boden – von Jahr zu Jahr.
Der Schimmel ist die Zierde des Bodens geworden.

Sieh, Mein Volk!
MEIN TEMPEL! Er wird zertreten!
Denn man geht mit schmutzigen Schuhen in MEINE HEILIGE STÄTTE!
Und wer nicht eintritt in Meine Liebe,
zieht über das grüne Gras und zertritt die Wahrheit.

Mein Kind!
(Jesus wird sehr traurig. Jesus zeigt Menschen in verschiedenen Ländern, die zur Kirche gehen.)

So viele Menschen betreten das Haus Gottes.
Sie tauchen in Mein Heiliges Kreuz, in Meinen Heiligsten Leib,
wenn sie in den Heiligen Ort Meiner Gegenwart eintreten.
Sie kommen mit schmutzigen Schuhen, schmutzigen Herzen,
und sind mit schweren Sünden beladen.
Sie aber sind nicht bereit zur Versöhnung!
Die wahre Liebe findet nur in und durch die Versöhnung statt!
Die Versöhnung mit Mir!
Ich warte! Ich warte im Heiligen Tempel auf jeden!
(Jesus zeigt Menschen die nicht zur Kirche gehen.
Die wenig oder keinen Glauben haben.
Sie gehen über grüne Wiesen und Felder
und zertreten mit Bosheit, Gleichgültigkeit und Unwissenheit den Glauben,
den wahren Glauben, so wie ihn Jesus lehrte, als Er auf Erden war.
Jesus weinte schon darüber, als Er mit seinen Aposteln unterwegs war.)

Sieh, Mein Volk! Deine Hände!
Sie bewegen sich nicht im Guten.
Oft tun sie schlechte Dinge, die dein Herz erkalten lässt.

Sieh, Mein Volk! Deine Füße!
Sie gehen oft die falschen Wege.
So irrst du umher, im Dickicht der Nacht.

Sieh, Mein Volk! Dein Verstand!
Er taucht in die Sünde, damit dein Herz die Wahrheit verschmähe.

Sieh, Mein Volk! Dein Herz!
Es lässt keine Wärme hinein. Es ist verschlossen für die Liebe!
So gehst du über den vertrockneten Boden,
ohne dein Gewissen von den trüben Blättern zu befreien,
mit stumpfer Schere, klebrigen Schuhen und leeren Erntekörben.

Sieh, Mein Volk!
(Jesus weint, weil so wenige Ihm vertrauen!)
Vertraue Mir!
Zieh deine Schuhe aus! ICH schenke dir neue!
Hol dir die guten Früchte von den Bäumen!
Ich tauche in Liebe – Meine grenzenlose Liebe zu dir –
in deinen Verstand, in deine Hände, in deine Füße, in dein Herz,
damit du Meine Liebe verspürst – aufs Neue – noch tiefer!

Sieh, Mein Volk!
Und erkenne – Ich bin es – Jesus Christus! Dein Gott und Herr!

Sieh, Mein Volk!
Komm! – Und sieh selber in dein Herz!
Wo stehst du? Mit wem gehst du? Wie viel willst du?

Sieh, Mein Volk! Komm und sieh!

ES RUFT DEIN HERR UND GOTT – ZU DIR, IN DEINER NOT!

Komm und sieh! Dein Leben ruht in Meinen Händen!
Wohin soll Ich dich tragen?
Wohin lässt du dich tragen?
Von wem lässt du dich tragen?

ES SPRACH DEIN GOTT UND HERR, DIE LIEBE IST MEIN SCHWERT!

Sieh, Mein Volk!
Verwundet liegt das Reh am Boden. Es friert in kalter Nacht.
Der Bauer geht vorüber, denn seine Zeit, sie drängt.

Sieh, Mein Volk!
Verwundet liegst du am Boden. Zu schwach um aufzustehen.
Die Liebe! Sie geht nicht vorbei!
Die Liebe! Sie hat Zeit!
Viel Zeit!
Nun hebt Sie auf das Volk!
(Jesus hebt jeden auf, der es wünscht.)
Wer will verstehen?
(Jesus weint nicht mehr. Jesus ruft bittend und flehentlich.)
Sieh, Mein Volk!
Durch Meine Hände rinnt dein Herz!
Denn der Mensch möchte von Mir nicht getragen werden!

Sieh, Mein Volk!
Die Sonne schien – als Ich dich auf Händen trug.
Doch du ranntest fort. –
Meine Hände sind leer, weil so viele Meine Liebe ablehnen.
Meine Tränen fallen auf Meine leeren Hände.
Und die Sonne?
Sie kann Meine nassen Hände nicht trocknen, denn sie weint mit Mir!
(Die Mutter Gottes weint mit Jesus.)

Sieh, Mein Volk!
Verdorrt ist Mein Land! Mein Heiliges Land!
Blutend Mein Herz!
Tränen bedecken Meine Hände!
Selbst der Sturm des Geistes vermag Meine Hände nicht zu trocknen!
Und die Sonne? Die wärmende Sonne?
Die Sonne der Liebe?
Sie wird mit kaltem Hauch umfasst.
(Jesus zeigt viele Menschen die Seine liebe Mutter ablehnen.)

Sieh, Mein Volk!
Dein Herz ist verwest – denn es lebt nicht mehr.
Es liegt auf dem vertrockneten Boden unter den faulen Blättern.
Leer – nichts geerntet!
Leer – nichts getan!
Leer – nichts genommen! Nur die Frommen!

Sieh, Mein Volk!
(Jesus ruft herzzerreißend, bittend, flehentlich, voller Liebe.)
Es dürstet doch dein Herz!?

Stolz und Hochmut versperren den Weg zur Quelle!

Sieh, Mein Volk!
Die Quelle der Liebe wird nie versiegen! Sie fließt!
Komm und schöpfe!

Sieh, Mein Volk!
Dein Leben geht zu Ende und du hast nicht geschöpft von Meiner Liebe!

Sieh, Mein Volk!
Dein Atem wird man vergraben. – Den Atem des Todes.
Der letzte Hauch! Die letzte Sekunde! Die letzte Sünde!
Für immer vergraben!

Wie kannst du aufstehen vom Grabe,
der du Meine Hände nicht genommen hast?
Wie wirst du Leben nach dem Tode,
der du nicht mit Mir Leben wolltest auf Erden?
Wie wirst du empfinden,
der du dein Haar mit Stolz und Gleichgültigkeit geschmückt hattest?

Wie wirst du wohnen? Mit wem willst du wohnen?
Mit wie viel Glauben kannst du wohnen?

So wie geliebt! – So gestorben! – So die Ewigkeit!
So wie du dein Herz geschmückt auf Erden, so dein Schmuck in Ewigkeit!

ICH GEBE! – Und wer nimmt, bekommt das Tausendfache!
ICH GEBE! – Und wer nichts nimmt, bekommt zum Nichts wenig dazu!
(Wer nichts nimmt im Leben (von Jesus), hat nichts. Wer aber in der Todesstunde Meine Barmherzigkeit und Liebe annimmt, bekommt zum Nichts – den er hat ja im Leben nichts genommen – wenig dazu. Doch ist es nicht zu wenig für den Menschen, denn er hat sein Leben endlich Mir gegeben.)

In der Ewigkeit!
(Jesus ist sehr ernst als Er diese Worte spricht.)
Um der Frommen, um der Gerechtigkeit, um der Liebe willen!
(Jesus ruft voller Liebe und Freude. Sein Gewand, das weiß war, wird jetzt ganz aus Gold. Auch das Kleid der Mutter Gottes und ihr Schleier sind aus Gold.)

SELIG sind die Menschen, die Meine Liebe auf Erden annehmen!
Sie werden das Tausendfache erhalten in Ewigkeit!

SELIG sind die Menschen, die barmherzig und gerecht, mit Weisheit für die Wahrheit leben!
Sie werden in Mein barmherziges Herz eingetaucht und Meine Gerechtigkeit nicht verspüren,
weil sie sich mit Weisheit ernährten, durch Meine Gebote!

SELIG sind die Menschen, die schweigen, wenn die Zeit des Schweigens ist,
und reden, wenn die Zeit gekommen ist, im Lichte des Geistes!
Sie werden das ewige Licht schauen!

SELIG sind die Menschen, die Mein Wort verkünden!
Sie werden Meinen Ruf hören am Tage ihres Todes!
Und die Wellen des Dankes durchfluten ihre Herzen!

SELIG sind die Menschen, die Mein Kreuz verehren durch Vereinigung mit ihrem Kreuz!
Sie werden im Himmel einen besonderen Platz der Liebe erhalten!

SELIG sind die Menschen, die nicht nachlassen in ihren Gebeten!
Sie werden von Mir persönlich getragen werden in das Reich Meines Vaters,
am Ende ihres Erdenlebens!

SELIG sind die Menschen, die Meinen Namen kennen
und in Liebe im Munde tragen, von Herz zu Herz!
Sie werden jetzt schon auf Erden beschenkt, weil sie ganz nahe am Herzen,
unter dem Mantel Meiner Mutter Maria stehen!

SELIG sind die Menschen, die sich zu Meiner Ehre versammeln!
Ich trage sie in Meinem Herzen über all ihre Wege!
Und sie werden Meine Gegenwart in der Ewigkeit in besonderer Weise verkosten!

SELIG sind die Menschen, die um meinetwillen leiden!
Ich stelle Meine Heiligen Engel an ihre Seite!
Und das Leuchten der Wahrheit und die Gegenwart des Himmels
wird ihnen viel Kraft verleihen!
Sie werden an Meinem Tische sitzen, ganz nahe am Dreifaltigen Herzen!
Mit Meiner geliebten Mutter Maria und dem Heiligen Josef!

Selig seid ihr!
Geliebte Kinder! Selig seid ihr!
Mein Volk! Komm und sieh!
Komm und werde selig!
Komm und lebe heilig bei Mir!

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